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Thema: wie gehts weiter?

  1. #1
    socke01
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    Ausrufezeichen wie gehts weiter?

    Hallo Katzenfreunde,
    wie bereits schon erwähnt geht es Socke (geschätzte 18 Jahre) nicht so gut. Ich war mit ihr beim TA weil sie sich seltsam verhielt. Sie ging nicht mehr von der Straße wenn Autos kamen, saß im Nassen, das mochte sie aber NIE und fraß nix mehr. Der TA hat 40 Fieber festgestellt und eine Nierenentzündung diagnostiziert. Sie hat ein Langzeitantibiothika gespritzt bekommen und ich gebe ihr täglich Schmerzmittel. Nun frißt sie wieder, will raus und ist schon etwas munterer. Morgen ist es nun 1 Woche seit der Spritze. (Wobei ich So. 8.2. erstmals mit ihr beim TA war, dort hat sie die erste Antibiothika-Spritze bekommen) Am Freitag sind dann die 10 Tage um und ich muß mit ihr wieder zur Kontrolle. Nun trinkt sie immer noch viel und geht in 24h mindestens 8 mal pinkeln aufs Katzenklo. Wie ich im Forum bereits las kommen Nierengeschichten besonders häufig bei alten Katzen vor.
    Deshalb meine Fragen: Wann müßte mit einer "normalen" Niereninfektion Besserung zu merken sein? Wenn ich nun am Freitag zum Arzt gehe was soll ich machen (machen lassen?) Meine Ärztin ist in Urlaub und ein uns unbekannter Vertretungsarzt wird da sein.
    Mein Mädel ist sensibel (Tierheimkatze) und mag fremde Männer nicht so gerne. Klarheit schafft ein Blutbild und Ultraschall nach meinem Wissen- ist das korrekt?
    Ebenso hat sie ja wie auch schon erwähnt ihr "Pfötchenproblem" Der rechte Vorderlauf ist an der Elle im Winter oft offen, da sie behindert ist und eben auf der Elle geht. Bisher kamen wir damit gut zurecht mit Verband und Salbe. Durch die Nässe, Kälte und den Schnee hatte sie
    sich die Elle richtig aufgerissen und ist wund bis auf den Knochen.
    Den Verband hat sie sich zweimal abgebissen. Nun darf sie nicht raus, damit die Wunde wieder zugeht. Die Arme tut mir so leid. Sie ist so lieb, dankbar und problemlos wie sie schon immer war. Sie erträgt ihr Schiksal klaglos und lässt alles mit sich machen. Deswegen leidet die ganze Familie mit ihr mit. Irgendwie sind wir alle krank und achten auf jede Regung. Habt ihr mir Tips, worauf ich beim TA achten soll bzw. gibt es spezielle Fragen, die ich stellen muß?
    Vielen dank für eure Antworten
    karin

  2. #2
    Nessi
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    Hallo Karin,

    zu dem "leichteren" Problem mit der verletzen Elle: Probier es mal mit Mielosansalbe, hab ich jetzt auch grad in Anwendung und bin sehr begeistert.
    Die gibt es hier: http://www.tiershop.de/wbc.php?sid=7...detailneu.html

    Wegen der Nierenerkrankung:
    Wie schnell Besserung eintritt oder nicht hängt viel von dem Grad der Erkrankung und dem Allgemeinzustand der Katze ab. Normalerweise sollte etwa nach einer Woche eine Besserung eintreten.
    Ist denn die Temperatur mittlerweile wieder konstant unten? Du hast ja geschrieben, dass das allgmeine Verhalten wieder besser wird, demnach geht es ihr wohl auch etwas besser.

    Beim TA sollte auf jeden Fall erstmal eine Urinprobe untersucht werden. Dort können erste Erkenntnisse über den Heilungsprozess geschlossen werden.
    Wenn Ihr vielleicht vorab eine Urin- und/oder Blutprobe genommen habt, dann könnten die Werte damit verglichen werden, ob es besser geworden ist.
    Falls nicht, würde ich evtl. doch nochmal über eine Blutuntersuchung nachdenken, um ein Bild von der Erkrankung zu bekommen.
    Viele TÄ machen bei anhaltenden Nierenerkrankungen auch ein Ultraschall oder eine Röntgenaufnahme.

    Besprich mit Deinem TA das weitere Vorgehen, ob sie evtl. spezielle Nahrung zur Stabilierung fressen soll oder ob noch weitere Medis erforderlich sind.

    Das Pieseln ist jetzt nicht übermässig viel, wenn man sieht, dass sie vermehrt trinkt. Entscheidend ist, ob sie die Flüssigkeit verwerten kann. Wirkt sie dehydriert, obwohl sie viel trinkt (kann man über eine Zugprobe des Fells im Nacken testen, leicht hochziehen und falls es stehen bleibt und nur langsam zurückgeht, dann ist sie unterversorgt mit Flüssgkeit und benötigt evtl. subkutane - unter die Haut gespritzte - Flüssigkeit, geht sie schnell zurück, hat sie eine ausreichende Wasserversorung).
    Riecht denn der Urin sehr, ist er also stark konzentriert? Dann ist auf jeden Fall noch ein starkes Nierenproblem vorhanden. Ist er klarer und riecht normal, dann wird die Niere wieder besser durchspült. Blut im Urin bedarf sofort zum TA.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

    Ich drücke die Daumen, dass es der Maus bald besser geht.

  3. #3
    socke01
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    ja vielen vielen Dank schonmal
    Ich besorge mir die Salbe - hört sich gut an. Den Verband wechsel ich eh täglich, weil sonst Gefahr besteht, daß sich die Mullkompresse mit der
    Wunde verklebt und ich es immer wieder aufreißen würde.
    Ja- Socke ist anhaltend fieberfrei und frißt ihr Nierenfutter auch gerne. Hab ich gleich in Massen gekauft, da sie wie wenn sie es gewußt hätte sich im Herbst ein Polster angefressen hat. Aber sie ist eine "Frau" im besten Alter und da fanden wir muß man nicht mehr so sehr auf die Taille achten.
    Genau dies auch hat meine TÄ gesagt. Sie war wirklich dehydriert aber ansonsten in sehr guter körperlicher Verfassung (Fell und Gewicht) das war ihr Glück. Habe Trockenfutter (frißt sie nicht so viel) und Nassfutter von Hills k/d. Sie frißt das gerne und viel.
    Der Urin riecht nicht und Blut konnte ich nicht feststellen. Allerdings trinkt und pinkelt sie halt sehr oft finde ich.
    Wie ich allerdings ne Urinprobe von ihr bekomme weiß ich noch nicht.
    Eine Blutprobe und Ultraschall wurden nicht gemacht bisher, wird aber der nächste Schritt sein am Donnerstag.
    Ich habe mir auch schon mal überlegt ob die ständige Wunde an der Elle, die sie ja nun schon ca. 18 Jahre hat mal mehr mal gar nicht aber immer wieder v.a. im Winter Ursache für ein Organproblem sein könnten. Eine Amputation wurde übrigens im Vorfeld auch mit 2 TÄ besprochen. Der eine sagte ja, der andere sah es als nicht sinnvoll an. Bin auch froh, daß wir das solange schon durchgehalten haben zusammen und sie den rechten Vorderlauf behalten konnte.
    Vielen Dank also nochmals für die Unterstützung
    Karin

  4. #4
    Nessi
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    Hallo Karin,

    nichts zu danken, wir alle wissen doch all zu gut, wie es ist, wenn man sich Gedanken um ein Muckelchen macht.

    Zu Deiner Frage mit der Urinprobe: Frag mal Deinen TA. Die haben dort meisten ein Urinauffangset. Das sind kleine Kunststoffkügelchen, die sich nicht wie Streu vollsaugen und dabie ist eine Pipette und ein Transportbehältnis für den Urin. Einfach das Klo komplett leer machen, auswaschen und diese Kügelchen rein. Dadurch hat die Katze was zum Buddeln, aber Du kannst dann nach dem Pieseln durch leichtes Ankippen den Urin in einer Kloecke sammeln und mit der Pipette aufnehmen.

  5. #5
    socke01
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    Guten Morgen,
    wollte über den weiteren Krankheitsverlauf von Socke berichten:
    Der dritte TA Besuch brachte folgendes Ergebnis: Sie pinkelt nach wie vor sehr häufig, kann aber ihre Nierenschwäche durch viel trinken gut selbst ausgleichen. Sie ist auch schmerzfrei und außer Arnica (fürs Pfötchen) gebe ich ihr keine Medikamente mehr. Der TA meint solange dieser Zustand anhält besteht bezüglich der Nierengeschichte kein weiterer Handlungsbedarf. Sie bricht nicht und hat dank des Nierenfutters auch keinerlei Probleme mit der Verdauung.
    Nach wie vor wird der Verband einmal bei trockenem Wetter gewechselt und wenn es draußen nass ist mehrmals wegen der Feuchtigkeit im Verband. Die Mielosansalbe habe ich nun seit Samstag im Einsatz. Die Wunde sieht nun auch schon etwas besser aus aber hier brauchen wir schon noch sehr viel Geduld und Pflege, da die Wundheilung im Alter sehr verlangsamt ist gem. TA.
    Nachts haben wir folgendes Phänomen: Sie legt sich in ein Körbchen im Bügelzimmer und schläft bis ca. 2 oder 3 Uhr, dannach kommt sie im Stunden-Takt kurz zu mir ins Bett und drückt sich an mich. 5 Min. streicheln dann wieder ins Körbchen. Sobald wir um 6 Uhr aufstehen macht sie sich breit im warmen Wasserbett und schläft bis mittags durch. (zwei-drei Pinkelunterbrechungen)
    Wir hoffen einfach auf den Frühling und warmes trockenes Wetter.
    Ansonsten bin ich soweit sehr froh, daß sie es bis hierhin geschafft hat.
    Drückt die Daumen, daß auch die Pfote wieder zuwächst
    grüße Karin

  6. #6
    MarionL
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    Hallo Karin,

    das sind ja gute Nachrichten Schön, dass es der Maus wieder besser geht und sie keine weiteren Medikamente mehr braucht. Hattest Du noch eine Urinprobe mit genommen zur Kontrolluntersuchung?

    Unsere 15 Jahre alte Susi schläft im Moment auch sehr viel. Liegt bestimmt am Alter und auch an den Temperaturen draussen. Älte Fellnasen lieben die Wärme und die Sonne, dann geht es ihnen gleich wieder besser.

    Wir legen unserer Susi öfters ein angewärmtes Körnerkissen unter ihre Decke. Das bekommt ihren alten Knochen sehr gut und sie geniesst es. Kannst es ja auch mal für Deine Maus probieren.

    Wir drücken hier alle die Daumen, dass ihre Pfote auch bald wieder besser aussieht. Die Salbe ist sehr gut und wird den Heilungsprozess beschleunigen.

    Liebe Grüsse
    Marion

  7. #7
    socke01
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    Hallo Marion,
    ja das stimmt- im Winter und der ist ja nun extrem lange schlafen die Katzen wirklich beneidenswert viel. Warme Kuschelecken hat sie im ganzen Haus verteilt. Am liebsten jedoch liegt sie in unserem Wasserbett
    welches zur kalten Jahreszeit schön warm beheizt ist. Als es ihr schlecht ging habe ich ihr zusätzlich noch ne Bettflasche rangelegt. Sobald die Sonne rauskommt will sie in den Garten. Da ich nur halbtags arbeite werkelte ich letztes WoE im Garten und sie folgte mir auf Schritt und Tritt- das hat sie aber schon immer so gemacht. Ihre Pausen verbrachte sie dann im Körbchen auf weichem Lammfell in der Sonne. Wir warten dringenst auf den Frühling und trockenes Wetter....

    Eine Urinprobe hatte ich nicht mitgenommen und eine Blutuntersuchung
    wurde auch nicht gemacht. Ich bin da auch mit dem TA einer Meinung nämlich solange sie das nun so gut wegsteckt und selbst regulieren kann werde ich sie nach Strich und Faden verwöhnen und pflegen. Sollte es ihr schlechter gehen irgendwann dann wird sie erlöst. Sicher nicht beim kleinsten Erbrechen oder Durchfall. Solche Geschichten haben wir schon öfters wieder hinbekommen wir haben beide ein sehr dickes Fell. Ich glaube daran, daß Socke mit dem Frühlng und Sommer wieder aufblühen wird und Kraft tankt. Unserer Familie ist klar, daß wir uns mit dem Gedanken abfinden müssen, daß unsere abgöttisch geliebte Katze bald schon über die Regenbogenbrücke gehen wird. Wir sind dankbar für die Zeit die wir mit ihr hatten und noch haben werden.
    Ich hoffe es hört sich nicht herzlos an, aber wenn man sich vorstellt, daß sie als kleine Katze mit der Pfote in eine Tierfalle kam, sich selbt herausgebissen hat und nun fast 18 Jahre mit verletzter Pfote lebt, dann hat sie ein Ende ohne Dauer-TA Besuche oder Schmerzen und Qualen verdient.
    Aber wie gesagt, so weit sind wir noch nicht!
    Schöne Grüße von
    Karin - die allen Katzenliebhabern und vor allem den Samtpfötchen die
    Frühlingssonne wünscht

  8. #8
    MarionL
    Gast
    Hallo Karin,

    Du hast genau die richtige Einstellung, wir kämpfen auch um jedes Katzenleben, aber wenn wir merken, dass es nur noch eine Quälerei ist, begleiten wir die Fellnase auf ihrem ketzten Weg.

    Denke auch, dass, sobald die Temperaturen wieder ansteigen und die Sonne sich wieder öfter sehen lässt, Socke aufblühen wird. Sie wird es sicherlich geniessen, sich von den Sonnenstrahlen durchwärmen zu lassen. Den Fellnasen geht es ja wie uns Menschen, wir sind dann auch gut gelaunt und leben auf.

    Ich wünsche Dir und Socke noch viele schöne Stunden und da sie ja eine Kämpferin ist, wird sie noch hoffentlich eine lange Zeit bei Dir sein dürfen. Knuddel die Maus bitte von mir.

    Liebe Grüsse
    Marion

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