Geld sollte natürlich nicht die führende Rolle spielen, denn Hauptsache der Katze gehts gut.Original von LMR
Hallo,
achja...die Kosten würde ich auch gerne nochmals erwähnen!
Es war ein Sonntag...bekanntlich nehmen die TÄ dort einen Aufschlag.
Diese Geburt hat mich knapp 680 € gekostet.
Die Kosten für Untersuchungen vorher (die 2 Wochen mit dem Außfluß) beliefen sich auf ca 200 €
Aber gut es zu erwähnen...denn auch die Kosten für reine Liebhabertiere sind nicht zu unterschätzen.
Bei nicht zuchtrelevanten Themen kann ich eine Fraktur für 650€ und jetzt ganz aktuell eine Zahn-OP für ca 350 € anführen.
Das sind Posten, die wirklich jedem hier an Board passieren können, ganz ohne Zucht.
Ein bisschen Kohle braucht man als Haustierbesitzer schon auf der hohen Kante, ein Züchter braucht ein bissl mehr.
LG, Kordula
Hallo Kordula,
es war auch nur für die Leute gedacht...die 1x einen Wurf möchten.
Um mal zu zeigen, wieviel so ein 1x Wurf dann kosten kann.
Ich glaube schon, das mit sowas auch nicht gerechnet wird!
Die sind dann aber geheilt, wenn es mal selbst so weit kommtOriginal von LMR
Hallo Kordula,
es war auch nur für die Leute gedacht...die 1x einen Wurf möchten.
Um mal zu zeigen, wieviel so ein 1x Wurf dann kosten kann.
Ich glaube schon, das mit sowas auch nicht gerechnet wird!
Habe ich eben in einem Chemieforum geschrieben, dass der Mensch nur durch Strafe und/oder Schmerzen lernt.
In deutschen Ortschaften darf man nur 50 km/h fahren und wer wurde schon alles erwischt?
Ich denke, wenn man mal meine Wurfstatistik so sieht, kann man Geburtsprobleme bei Erstgebährenden so auf ca 10-20 % eingrenzen, Komplikationen bei der aufzucht auf ca 30 %.
Also selbst Schuld, wenn man sich das als Mensch geben möchte. Die Katze kann es sich leider nicht aussuchen.
LG, Kordula
Das ist zu hoffen!Original von teufeline
Die sind dann aber geheilt, wenn es mal selbst so weit kommt![]()
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Ich finde das alles sehr schrecklich und kann nur noch hoffen, dass bei meiner Maus alles gut geht. Am besten ich les hier nicht weiter, auch wenn es noch so informativ ist, aber ich bin für so was zu nah am Wasser gebaut:-(
Ich werde in wenigen Tagen auch gewissheit haben, ob die Kitten gesund sind oder nicht! Bisweilen war ich mir Sicher, dank TÄ, aber wenn man sich das hier durchliest.....oh Gott
Ich bin übrigends eine die Keinen Wurf wollte, sondern eine, die man eine Tragende Katze verkauft hat.....
Hallo liebe Foris,
vielen lieben Dank für die offenen Worte.
Wie auch schon meine Vorrednerinnen erzählt haben, ist es sooo immens wichtig, offen zu sein.
Das ist die Natur. Wir können gut vorbereitet sein wie wir wollen, alles parat haben, und dann nehmen die Katzenmütter aus unerklärlichen Gründen ihre Kitten nicht an. Selbst wenn wir die Kleinen alle zwei Stunden füttern, sie umhegen, sie umsorgen, heißt es nicht, dass sie es
schaffen werden. Leben bedeutet soviel mehr.
Macht weiter so und verheimlicht nichts, dass kann den anderen hier im Forum nur helfen, und wenn man selber nur "still" mitliest.
LG
Simone
Ich finde es auch ganz wichtig das Zuchtanfänger hier lesen und sehn es geht nicht immer alles reibungslos von statten auch bei sehr erfahrenen Züchtern. Das auch diese mal Kitten oder sogar leider eine Mama verlieren. Bei mir ist zwar bisher noch nix gewesen aber wenn was ist sucht man ja sofort bei sich selber den Fehler und macht sie große Vorwürfe, und wenn dann niemand offen mit dir redet dann wird das noch schlimmer. Denn dann muss ja ich schuld sein denn bei anderen ist ja noch nie was passiert. Auch ich werde hier offen und ehrlich sagen wenn was ist.
Danke euch allen für dafür das ihr so offen redet ihr habt mir auch schon soviel geholfen. DANKE
Ich möchte auch einmal berichten... ich bin eine PS, ich berichte von meiner ersten tragenden Mutterkatze.. das ganze ist jetzt ca 5 Wochen her...
Ich hatte mich bereiterklärt (bzw. ich wollte gerne mal) eine trächtige Katze aus dem Tierschutz aufzunehmen...
Jeanny ist noch sehr jung, 1 Jahr alt ca... kommt aus Mietnomaden Wohnung, also weiß man kein genaueres Alter... die Tä hatte ca. 2 Kitten ertastet udn es sollte noch so gut 2 Wochen dauern..
Ich hab sie Montags geohlt... Mittwoch Abend haben wir noch die Wurfbox gebaut weil wir ja noch dachten ok haben Zeit etc...
Ab Donnerstag ging es los....
Ich kam morgens in unser Quarantänezimmer... der Boden war teils blutverschmiert... die Katze hatte stärkere Blutungen.. ich hab mehrere Tas angerufen, die mir alle geraten haben abzuwarten etc... ich bekam nur zu hören das Geburtsprobleme bei normalen Hauskatzen ja fast nie wären.. ok, ich war beunruhigt aber noch nciht in Panik.. Abends um 21 Uhr hab ich nochmal einen anderen Ta angerufen, keine Wehentätigkeit, weiterhin Blutungen..
Er hat gesagt, sofort bringen.. ich also los (wohlgmerkt, den Tag über hab ich nur neben dieser Katze verbracht).. um 23 Uhr rief der Ta zurück, Bltungen kämen aus der Gebährmutter.. aus Kostengründen erst einmal nicht röntgen...
am nächsten Tag war eine Totgeburt da..... minimaler Fötus, früh abgestorben... Blutungen hörten auf... Samstag hab ich die Katze wieder abgeholt.
Montag, ich komme morgens rein, Jeanny hat nicht gefressen... sie rennt zielstrebig auf die Wurfbox zu,ich ok geht wohl los..
12 Uhr, Fruchtblase geplatzt, Wehentätigkeit, bis 13 Uhr aber kein Kitten da... es blutet wieder und im Blut sind kleine Stückchen, absterbende Plazenta wie ich inzwischen weiß.... zum Ta..
2 Totgeburten, ausgeprägte Kitten, ca 50 Tag, hab sie mir angeschaut... gruselig...
Ein Gebährmutterhorn war leer laut ta... eins noch voll... also insgesamt 6 Kitten..
Dienstag fällt die Entscheidung zum Kaiserschnitt... der dann Mittwoch abend passiert... 3 weitere tote Kitten... dolle... auch nicht ausgeprägt, aber die hab ich nicht gesehen..
Fazit: 6 tote Kitten und einen Ta der uns echt mit den Kosten geholfen hat....
Donnerstag hab ich Jeanny abgeohlt und bekam abends drei Waisenkinder gebracht.. 5-6 Tage alt..
Jeanny hat sie alle drei angenommen... hab sie ihr Freitags untergelegt und bis Sonntag musste ich noch zufüttern, danach lief das Trinken ohne Probleme...
Seitdem sind 5 Wochen vergangen... wir hatten bei Jeanny ne Gesäugentzündung, ein humpelndes Kitten, eine Blasenentzündung, eine Mutter die ihre Kitten nicht mehr putzte, 5-6 Augen waren eitrig verklebt (im laufe von 4 Wochen ca)
Schönen Schrank auch.... jetzt ist Jeannys Gesäugeentzündung zu ende behandelt, Humpelstilzchen geht es besser und für die Augen gibt es Ab....
Endfazit:
Ich würde wieder ja sagen zu einer trächtigen Pflegemietz, aber es ist kein leichtes Brot und es kann soviel schief gehen... freiwillig Kitten? Nein danke... Ich hatte einen ta der mir viel abgenommen hat, alleine wäre sie dabei gestorben...
Fotos und einen genauen Bericht gibts auch auf der HP www.tierschutz-lemgo.de .. bei aktuelle Notfälle hab ich über Jeanny und ihre Adoptivkinder berichtet....
Auch wir müssen uns jetzt hier einreihen...
Unsere Balendis erwartete Nachwuchs, sie und der Kater hatten beschlossen, die Pille ausser acht zu lassen.
Von dem Zeitpunkt an, wo wir die beiden erwischt hatten wäre der Geburtstermin nach 63 Tagen der 1. Dezember gewesen. Während der Schwangerschaft bemerkten wir, das es ein, evtl. zwei Welpen werden könnten. Die Zeit verlief völlig normal - alles in bester Ordnung.
Der eigentliche Geburtstermin verstrich, vielleicht doch etwas verrechnet? Balendis ging es gut, sie verhielt sich völlig normal.
Am 6. fing sie an, sich zurück zu ziehen, sie machte den "lass-mich in Ruhe" Eindruck, kein Fieber, kein Schnurren, kein Knurren. Sie verlor morgens etwas Blut, wir dachten, die Geburt steht kurz bevor.
Während des ganzen Tages lag sie in der Wurfkiste. In der Nacht habe ich dann bei ihr gelegen und ihr den Rücken gestreichelt, aber es tat sich nichts. Gegen 3 Uhr verlor sie nochmals Blut, diesmal sah es schon etwas komisch aus. Eine halbe Stunde später leichte Wehen, im Abstand von 7 Minuten. Sollte es endlich losgehen?
Nein, nach 4 Stück war Schluß, sie schlief einfach weiter. Immer noch kein Schnurren, kein Knurren. Das war nicht mehr im normalen Level.
Der Tierarzt hat sie zuerst geschallt und konnte kein Leben mehr feststellen; also sofortiger Kaiserschnitt, um die toten Welpen auf die Welt zu holen.
Es waren zwei kleine rote Babies, die sich in einem Horn der Gebärmutter eingenistet hatten, das andere Horn hatte sich um das gefüllte geschlungen und somit war die ganze Gebärmutter verdreht - es hätte keine normale Geurt stattfinden können. Die Babies waren vermutlich bereits seit 2-3 Tagen tot, ohne das wir irgendetwas gemerkt haben. Balendis machte die ganze Zeit einen fitten Eindruck.
Sie wurden direkt kastriert, damit das nicht wieder passieren kann. Momentan geht es ihr nach der OP noch nicht wirklich gut, wir hoffen und beten, das sie alles gut übersteht.
Ich glaube das man sich unheimliche viele Vorwürfe macht, warum man das nicht bemerkt hat, warum man nicht eher reagiert hat. Waren das Bluten schon erste Anzeichen auf Komplikationen? Hätten wir früher reagieren müssen?
Tanja mach dir bitte keine Vorwürfe. So wie du es beschrieben hast, hätte ich auch gehandelt. Erstmal abwarten, war ja alles ok. Letztlich seid ihr zur rechten Zeit beim TA gewesen. Sicherlich fragt man sich in solchen Situationen immer, hätte es anders laufen können, wenn wir früher gehandelt hätten. Aber du darfst nicht vergessen, wir sind "nur" Züchter, sicher mit Erfahrung, aber letztlich keine TÄ.
Ich drück ganz doll die Daumen dass eure Maus sich schnell erholt!
Tanja, mach dir keine Vorwürfe. Ich weiß, man kann sowas immer leicht sagen, aber auch ich hätte nicht anders gehandelt wie du.
Auch ich drücke euch die Daumen dass sich die Maus schnell wieder erholt.
Geändert von Katzenma (08.12.2010 um 09:32 Uhr)
"Kitten sind ja so süß"
Jajaaaa... wie mich das nervt! Genauso wie Leute die sich Katzen nur aus einer Zucht holen, NUR WEIL sie sie möglichst jung haben wollen. Das sind komischerweise auch immer die, die die Katzen dann vorzeitig wieder abgeben oder total vernachlässigen (natürlich gibts Ausnahmen, aber die Mehrzahl sieht eben anders aus!). Aber wenn jemand dann noch meint er müsste Hobbyzüchter werden, because man braucht ja nur ein Männchen und ein Weibchen hört das echt auf!Obwohl ich ja noch weiter gehen würde und mich frage, wieso es gefühlt täglich neue Züchter gibt, wenn so viele Katzen kein festes zu Hause haben! Aber lassen wir das. Für jeden der unbedingt mehr Katzen will und sich auch wirklich um die kümmern soll: Holt euch lieber ein Notfellchen im richtigen Alter zu euren Mietzels! Das ist besser für jeden! Die haben schließlich kein zu Hause
lg
Faso, sorry aber dein Post hier in dieser Rubrik ist einfach "über".
Es geht hier darum, von Komplikationen bei Geburten zu berichten, damit gerade solche Leute, die "einfach nur mal Babys haben wollen", sich es doch überlegen und sehen, was alles hinter einer vernünftigen Hobbyzucht steht und wie viel Zeit, Geld, Sorgen, Hoffnung und Enttäuschung dahinter steckt.
Du magst mit deiner Aussage ja zum Teil Recht haben, trotzdem passt es hier nicht rein. Tanja hat davon berichtet, wie schnell und unvorhergesehen was passieren kann und bangt im Moment um die Gesundheit ihrer Katze. Das sollte hier nicht vergessen werden.
Liebe Tanja,
das tut mir furchtbar leid, ich wünsche Balendis alles Gute, und das sie schnell wieder gesund wird...
Hallo Tanja
von mir auch herzliches Beileid an die kleinen, und gute Besserung an Balendis.
mitfühlende grüße
Peggy
Bitte bleibt beim Thema.
Ich denke unser Mitgefühl hat jeder der Probleme und Sorgen mit seinen Tieren hat auch ohne das es hier ausdrücklich erwähnt wird.
Aber hier geht es doch um die Probleme in direktem Zusammenhang mit Geburten. Eben um zu zeigen, das es nicht immer alles wie geplant läuft. In speziell diesem Zusammenhang, finde ich andere Dinge nicht ganz so passend.
Danke + LG
Anita
Egal ob es die erste oder 100 Geburt ist. 'in der Regel verlaufen sie nie nach Lehrbuch.
Mein Ninchen hatte ihren dritten Wurf. Wobei ich sagen muß das dieser nicht gerplant war.
die beiden Würfe vorher , brachte sie ihre babys ohne unser zu tun auf die WElt.
Beim 3. Wurf war alles anders.
Mein Ninchen, eine völlig eigenständige Dame, suchte von Anfang an den Kuschelkontakt zu mir. Ok, ich Depp dachte: Nun vertraut sie mir völlig. Das es Komplikationen geben könnte habe ich nie in
Betracht gezogen
Am 64. Tag fing sie an zu hecheln. Ok dachte ich, es geht los. Nach 24 Stunden immer noch hecheln; keine sichtliche WEhentätigkeit. Es war sehr heiß zu dem Zeitpunkt. Das war ein Sonntag. Montag immer noch hecheln und Katze schlapp. Also ab zum Ta. ERstma röntgen, dann U- Schall. ERgebnis ca 5 Babys; alle wohl auf
Ninchen bekam WEhen spritze beim TA, dann sollte ich noch eine geben wenns los geht.
Hab ich auch gemacht.
Nach dem 4. Kater kam ein totes Mädel au die WElt. Danach noch ein Bub, welcher lebte.
Mein Fazit: Egal was euer Ta sagt. Hört auf euer bauchgefühl. Denn wenn ich mehr auf mein Bauchgefühl gehört hätte würde das tote Mädel heute noch leben. Es hat für den Pupsi einfach zu lange gedauert.
Ich wollte am Sonntag schon das Notfall mäßig eingegriffen wird.
Drücke allen werdenden Mamis feste die Daumen..
Hallo Ihr!
Ich bin neu hier im Forum und weiß jetzt gerade nicht ob es erlaubt ist hier zwischenzuschreiben. Aber irgendwie ist es mir ein bedürfniss!
Ich gehöre zu den Neuzüchtern, wir haben anfang des Jahres unsere erste und bisher einzigste Zuchtkatze zu uns geholt. Anfang nächsten Jahres soll sie gedeckt werden, der Kater steht fest. Aber wenn ich das hier so lese dann wird mir Angst und bange und ich frage mich ob ich das wirklich durch stehe und dabei auch noch so ruhig bleiben kann. Hut ab vor all denen die diese Situationen so gut gemeistert haben!!!!
Hallo Sandra, ich bin auch ein Neuling im Züchterbereich und habe wie du reagiert wo ich das hier alles gelesen habe. Aber, ich wollte Katzen züchten und werde es auch durchziehen. Es muss nichts passieren, aber es kann und dessen muss man sich halt bewusst sein.
Man kann ja auch vorher mal fragen wie hat die Mama deiner Zuchtkatze die Geburten gemeistert usw.
Ich denke mal, wenn man dieses Hobby sich ausgesucht hat, sollte man jede Seite der Medaille sich genau anschauen.
Hallo
auch ich habe noch mal etwas zur Geburt nicht wie geplant.
Diese Geburt war überhaupt nicht geplant:
Ich bin im Frühjahr zu meiner Freundin nach Frankreich gefahren. Sie ist aktiv im Tierschutz tätig, sie arbeitet im Tierheim und nimmt selber öfters Tierschutztier zu sich nach Hause.
So wars auch diesmal, sie hatte einen neuen Hund übernommen und war ihn am aufpäbbeln.
Wir beide sind zusammen mit ihren Hund spazieren gegangen, ausserhalb des französichem Dorfes war ein Müllcontainerplatz.
Dort hörten wir ein ganz sehr hohes miauen wir schauten uns um und fanden dann erstmal nichts.
Erst als wir im Glascontainer schauten fanden wir dort eine Birmamixkätzin.
Mit großer Mühe holten wir sie daraus.
Wir gingen noch spät zum Tierarzt, der gab ihr erstmal Antibiotika und schaute nach ihrem Auge (wir dachten schon es wäre weg) sie hatte eine sehr schwere Augenentzündung. Diese wurde antibiotisch abgedeckt.
Da meine Freundin den neuen Hund hatte, nahm ich mich der Kleinen an.
Nach ein paar Wochen war ihr Auge soweit gut und sie hatte gut zugenommen, das ich mir Gedanken machen wollte sie kastrieren zulassen.
Leider sagte mir der Tierarzt das sie schwanger sei.
Ich machte mir große Sorgen da sie ja Antibiotika bekam, ich stellte mich darauf ein, keins der Würmchen retten zukönnen.
Nun kam noch hin zu das sie ein Hautstörung entwickelte, am Hals und Rücken waren 2 Eurogroße nässende runde Wunden.
Ich fand heraus das sie kein Trockenfutter verträgt also alles weg lassen und es fing an abzuheilen.
Als die Geburt los ging, war ich soweit vorbereitet aber das es so kommen würde hatte ich nicht gedacht,
Das erst Baby war missgebildet und hatte keine Nase:
es lebte nicht lange. Das zweite war gesund und gedeiht sehr gut.
Das 3. wiederum war nur noch eine braune Masse in der Fruchtblase nicht mehr als Kitten zuerkennen. Ich bin nur froh das die Mama es gut überstanden hat. Sie wird, wie auch ihr Baby, kastriert.
Alles weitere über die zwei, werde ich in einem anderen Tread schreiben.
Noch einmal zu Antibiotika, sie sind sehr gefährlich während der Schwangerschaft. Aber sowas kann immer mal vorkommen. Auch Missbildungen können vorkommen wenn das Antibiotika schon ein halbes Jahr vorher gegeben wurde. Deshalb sollte man sich genau überlegen ob man eine Kätzin eindeckt.
LG
Witchline
Oh je, ich bin zwar keine " ich möchte nur einmal Kitten" aber diese Ausführungen machen mir noch mehr Angst als ich sowieso schon habe. Hoffentlich geht bei Sina alles gut und glaubt mir, sowie sie sich einigermaßen von der Geburt erholt hat werde ich sie sofort kastrieren lassen, hoch und heilig versprochen und wenn ich mir nen Krankenschein holen muss, damit ich dafür frei habe....
LG Patricia
Huhu,
ich war lange am überlegen,ob ich es schreibe und ob es hier rein passt. Emelies letzte Trächtigkeit verlief auch nicht wie geplant.Dabei geht es auch um Farina,die ich aufgrund dessen mit 4 Monaten gehen lassen musste.
Ich fange mal von vorne an.
Emelie hatte sehr lange keine Babys. Jetzt war sie in einem gewissen Alter,wo ich mir sagte,okay,sie findet Babys toll und ein letztes mal soll sie nochmal Babys bekommen.Nach mehreren anläufen hat Emelie dann auch aufgenommen.Während Emelies Trächtigkeit lag meine Tochter mit einer dicken Grippe und Halsentzündung im Bett. Ich habe zwar versucht,das Emelie nicht groß in kontakt mit meiner Tochter kommt,aber verhindern kann man es nicht wirklich. Kurze Zeit später nießte Emelie auch ein paar mal,aber nicht oft. Okay,Katzen niesen auch mal. Habe mir nichts dabei gedacht,sie war ja auch ansonsten fit.Zur Weihnachtszeit war der Geburtstermin.Am Samstagabend ging dann etwas Schleim ab.Sonntag dann auch noch immer,was mich dann doch etwas unruhig machte.So kannte ich es von Emelie nicht,aber es ist ja auch nicht jede Geburt gleich. Montag früh bin ich mit Emelie gleich zu meiner TA. Habe Emelie röntgen lassen. Wir haben uns mit 4 Leuten die Röntgenbilder angeschaut und man sah nur zwei dicke Babys. In der Nacht zu Dienstag habe ich Emelie dann Wehenmittel gespritzt,in Absprache mit meiner TA,aber es tat sich nichts. Dienstagmorgen bin ich dann hin und habe einen Kaiserschnitt machen lassen. Zum vorschein kamen 3 ganz kleine Minibabys. Eins war schon länger Tot und es war Eiter in der Fruchthülle. Der andere, da haben wir dann nach einiger Zeit aufgehört zu kämpfen,er hätte es nicht geschafft.Nur Farina hat es erstmal geschafft.Emelie entwickelte auch keine Milch,so habe ich Farina komplett mit der Flasche groß gezogen. Ich muss da auch ein riesen dankeschön an Isis sagen,die wirklich rund um die Uhr für mich da war und mir zur Seite stand,es war meine erste Flaschenaufzucht.
Soweit entwickelte sich Farina erstmal.Zwar sehr sehr langsam,aber jeden Tag etwas.Am Anfang viel uns auf,sie hat ein Pfötchen so komisch schief. Wir haben es dann massiert,was sich auch besserte. Dann fing sie an zu laufen und eierte so komisch beim laufen.Okay,dachte ich,es sind die ersten Gehversuche,da wackeln sie schon noch.Dann einen Tag fing sie auf einmal an,stark zu humpeln und hielt ihr Pfötchen hoch. Gleich mit ihr zum TA hin. Wir konnten nichts finden und sind davon ausgegangen das sie sich wohl etwas versprungen hat. Haben sie dann erstmal mit Traumeel behandelt. Es besserte sich auch und dann nach ca 14 Tagen wieder das gleiche.Ich tastete sie ab und merkte am Ellenbogengelenk das da was anders war.Gleich wieder hin zu meiner TA zum röntgen. Es war eine Ellenbogenluxation. Gleich ab zu Tierklinik,das die sich das anschauen. Nach vielen untersuchungen sollte meine kleine Maus dann operiert werden.Aber in Narkose sahen sie erst,das es zum jetztigen Zeitpunkt nicht operabel war. Also hieß es erstmal noch ein paar Wochen abwarten,eventuell kann man dann was machen.Solange haben wir Farina jeden Tag mit Schmerzmittel versorgt,die erste Zeit ging es,aber dann merkten wir,sie wird ruhiger und scheint trotz Schmerzmittel immer noch Schmerzen zu haben.Dann sah ich an Farinas Hüfte so eine komische Beule. Ich nächsten Tag gleich wieder zu meiner TA hin,zum Röntgen,ich ahnte schon schlimmes. Was sich nach dem Röntgen auch bestätigte. Farinas Hüfte war schlimm missgebildet. Dann wieder zur Tierklinik hin.Keine ahnung,wie oft ich in diesen paar Wochen mit Farina in der Klinik und bei meiner TA war.
Zum jetztigen Zeitpunkt konnte bei Farina immer noch nicht operiert werden. Sie war einfach zu klein und noch im Wachstum.Sie hatte trotz erhöhter Schmerzmitteldosis immer noch Schmerzen und lag nur noch.Die einzige Alternative wäre gewesen,sie 3 jahre mit starken Schmerzmittel voll zu pumpen,was aber dann irgendwann zu Nieren ,- und Leberversagen geführt hätte.Nach ausgiebigen Gesprächen hatten wir uns dann entschlossen,Farina gehen zu lassen.Denn das wäre kein Leben gewesen.
Nachdem ich dann wieder etwas zu Luft kam,haben meine TA,aus der Klinik der Chef und ich überlegt,wo kommt das her. Nachdem wir dann wirklich alles durchgegangen sind,kamen wir zu dem Ergebniss. Emelie hatte eine Infektion in der Trächtigkeit gehabt,sie hatte sich doch angesteckt. Eins der Babys war in der Fruchthülle tot und es hatte sich Eiter gebildet.Dadurch entwickelten sich Streptokokken und es kam zu einer Entwicklungsverzögerung,die diese ganzen Defomierungen bei Farina hervorgerufen hatten.Darum waren alle drei auch so Minis gewesen.
Es war alles eine verkettung unglücklicher Umstände,die am Ende Farina das Leben kosteten.Wo ich noch froh drüber bin,das die Wehenspritze nicht gewirkt hat,denn wäre die Fruchtblase unter der Geburt in Emelies Bauch aufgegangen,hätte es dann auch für Emelie zu spät sein können.Ich hätte ja nicht mitbekommen,das da Eiter drinne war.
Ich denke,die nächste Trächtigkeit einer meiner Katzen werde ich noch genauer beobachten,als man es sonst schon tut.
LG Sandra
Jedesmal wenn hier einer was schreibt, nimmt mich das immer sehr mit. Auch was alles so passieren kann, wo man erstmal gar nicht dran denkt.
@Sandra, deine Geschichte fand ich ja schon von Anfang an sehr ergreifend.![]()
Ich habe mir nun alles durchgelesen was ihr mit euren Zuchten so erlebt habt und muß ehrlich sagen da bekommt man Gänsehaut pur!.. Es tut mir so leid für alle die solche schreckliche Erfahrungen machen mussten.. Ich habe mir schon 1000 Mal Gedanken darüber gemacht ob ich Abby Mal Kitten bekommen lassen soll oder nicht - was alles schief gehen kann usw. - aber wenn man das so liest muß ich ehrlich sagen wäre es besser sie auf direktem Weg zum TA zu bringen und sterelisieren zu lassen!.. Chase würde dann auch gleich Kastriert werden - fände ich jedenfalls besser da sie ja nicht raus kommen hier.. Zum Nachdenken sind diese Geschichten auf jeden Fall!.. Bin froh das ich auf dieses Thema aufmerksam gemacht wurde!..
@Mel: Um eine Katze Junge bekommen zu lassen, solltest du vorher wissen, dass du sie unterbringen kannst (bei wem) oder bereit sein alle zu behalten, die keinen Platz haben. Und du solltest sicher sein, dass du auch 5 oder 6 medizinisch versorgen (entwurmen, impfen) kannst und alle nacher kastriert werden (dass keins nachher zur Hinterhofzuchtmaschine degradiert wird - besondere Gefahr bei Langhaarmixen) und überhaupt solltest du gaaaaaanz gute Gründe haben.
Ich hatte einen Mixwurf mit meiner Maxe, gewollt - aber eben, mit genau obigen Vorplanungen. Danach wurde Maxe kastriert, alle ihre Kinder sind kastriert.
Wenn es nicht einen guten Grund für diesen Wurf gegeben hätte, dann hätte ich in der Tat mein Mäxle gleich kastrieren lassen - wie meine Kater und Mimi. Und das würde ich dir für deine zwei auch raten.
Es gibt sooooo viele überzählige Katzenkinder, es braucht nicht noch mehr, "nur mal so".