Hatte nur das Thema gesehen und bei mir wahr jetzt gerade eine Kittenintressentin, deren Katze FIP überlebt hat.
Sie hatte vielleicht nur eine leichte Form und sie war zu der Zeit noch recht jung.
Sie hat ihr Interferon gegeben. Es war ein langer, harter Kampf.
Ist wohl auch sehr kostspielig bei geringen Erfolgsaussichten. Ihr Tierarzt hatte von einer minimalen Überlebenschance geredet.
Das ist ein Trugschluss, dass eine Katze FIP überlebt.
Sicherlich ist es möglich, dass sich im Krankheitsverlauf die Situation der Katze bessern und wieder verschlechtern kann, aber leider ist FIP zur Zeit sterblich und unheilbar.
Wie lief den der Krankheitsverlauf der Katze ab? Kann es evtl. sein, dass sie eine Reaktion auf eine mögliche FIP-Impfung zeigte?
Die Behandlung mit Interferon ist umstritten. Sie wird ja auch in der Parvobehandlung vereinzelt angewendet.
Bei denen, wo die Interferonbehandlung eine Besserung gezeigt hat, hört man laute Beifallsrufe, bei den anderen, wo die Behandlung nicht anschlägt, hört man die Gegenstimmen.
Interferon ist leider noch nicht so lange auf dem Markt, um bei Krankheiten entsprechende Aussagewerte treffen zu können, wie bspw. Feliserin bei Parvo, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert, insofern man alle "normalen" Behandlungsmethoden ausgeschöpft hat.
Aber jeder, der mit Interferon behandeln will, sollte sich auf hohe TA Kosten einstellen.
Die Interferontherapie bei FIP ist aber eigentlich eine Kombinationstherapie (nach bestimmten Schema) mit Cortison zusammen. Würde man nur das Immunsystem hochpuschen, hätte das fatale Folgen, weil das den Krankheitsverlauf bei einer echten FIP verschlimmern kann, während das Deckeln durch Cortison den Verlauf wieder ausbremst.
Es ist eine Gradwanderung und nach allem, was ich weiß, gelesen und gehört habe, denke ich, dass eine "echte" FIP (noch) nicht heilbar ist....leider!