Hallo,
hat schon jemand Erfahrungen mit den Gentest wegen PKD bei den Norwegern?
Biofocus bietet es an, bei Laboklin habe ich auch mal nachgefragt.
Hallo melody,
klar kannst du diesen Gentest machen lassen, gibts in Australien im Labor um die Hälfte billiger! Wenn ich selbst NFO hätte würde ich aber beim jährlichen HCM-Schall gleich PKD mitschallen lassen.
Grüße vonNic
Der Schall ist aber ja nur eine Momentaufnahme, und laut Biofocus ist es meist erst ab dem 3. Lebensjahr sichtbar.
Bei einem Gentest, könnte ich mir vorstellen ist man doch eher auf der sicheren Seite.
Hallo Melody,
der Gentest ist bei Norwegern nicht aussagekräftig. Eine Schallung im Alter von 1 Jahr gibt dir aber eine Gewissheit von über 90%.
Quelle: Dr Jorgen Koch Tierklinik Kopenhagen Spezialist für Kardiologie Forschungsgebiet HCM.
@Jokernic
Bei Norwegern wird eine Schallung nach 2 Jahre empfohlen, es sei den man züchtet mit Linien in denen HCM vorgekommen ist.
Quelle: Pawpeds und Dr Kresken Kardiologe und Gründungsmitglied der Collegium Cardiologicum e.V.
Als Aussage kräftige Schallungen werden bei Katern mit 2 Jahren und Kätzinnen ab 3 Jahren empfohlen.
Huhu,
ich glaube, hier ist ein bisschen was durcheinander gekommen mit dem Schall für PKD und HCM.
Auf PKD kann lt. der TK Hofheim bereits im Alter von 3 Monaten ein Schall vorgenommen werden mit einen 70% Aussagekraft, ob Zysten vorhanden sind. Diese wird empfohlen bei Linien, bei denen schon PKD in den nahen Verwandschaftgraden vorgekommen ist. Fellchens, die schon in diesem Alter Zysten haben, sind von der Zucht auszuschließen. Es muss aber ein sehr sensibler Schallkopf benutzt werden und der TA sollte auch entsprechende Erfahrungen haben. Ansonsten reicht ein einmaliger Schall im Alter von ca. 12 Monaten mit einer Aussagekraft von 99%. Bei PKD ist es keine Momentaufnahme, entweder sind Zysten vorhanden, die dann im Schall sichtbar sind, oder nicht. Sind Zysten auf dem Schall erkennbar, ist es ein absoluter Zuchtausschluss.
Bei der HCM ist ein Schall generell im Alter von ca. 12 Monaten vor dem Zuchteinsatz angeraten, egal welche Rasse. Dieser Schall ist jedoch eine Momentaufnahme, da sich eine HCM auch später noch ausbilden kann. Darum sollten alle Zuchtfellies in regelmäßigen Abständen von max. 2 Jahren bis zum 7/8 LJ wiederholt geschallt werden. Ist ein Fellchen im ersten Schall auffällig, also nahe der Grenzwerte, sollte spätestens nach einem halben Jahr ein erneuter Schall gemacht werden, der dann mit dem ersten Schallwerten verglichen werden muss und über einen Zuchtausschluss entscheidet.
Zu einem PKD Gentest für NFO kann ich nichts sagen, da ich mich damit nicht beschäftigt habe.
Hallo Heike,
Ich persönlich sehe es genauso, aber eine Aussagekraft ist erst mit 2 J. Kater - 3J. Katze Jahren gegeben.Bei der HCM ist ein Schall generell im Alter von ca. 12 Monaten vor dem Zuchteinsatz angeraten, egal welche Rasse.
Laut Dr Kresken wird ein Tier, das im Alter noch 1 Jahr schon erkennbare Veränderungen zeigt, keine drei Jahre alt.
Ich weis wohl das Tiere die unter Medikation stehen, trotzdem älter werden können.
Hallo Karin,
Das ist sicher richtig und ich bin voll bei Dir. Der Rest meines Romansist aber ein Apell an alle Züchter und richtet sich nicht an Dich.
Die meisten warten ja mit dem Zuchteinsatz und dem Verkauf an Züchter und Liebhaber nicht solange, bis die Zuchtkatzen und -Kater das Alter von 2 oder 3 Jahren erreicht haben, dann erst zum Schallen gehen und bei negativen Befund damit züchten. Deshalb ist es umso wichtiger frühzeitig vor dem Zuchteinsatz auf HCH zu schallen und bei ggf. dann schon auffälligen 1-jährigen Fellchens nach einer angemessenen Zeit (TK meint 6 Monate) einen Wiederholungsschall zu machen, auf Abweichungen zu prüfen und bei entsprechenden negativen Verlauf ganz aus der Zucht zu nehmen. Wenn es sich in dem halben Jahr verschlechtert hat, wird es mit 99,9 % Sicherheit auch in den nächsten Monaten keine Besserung geben.
Bei vielen hat eine 3-jährige Katze schon zwei, wenn nicht sogar drei Würfe und gehen davon Kitten wieder in die Zucht, können die Kitten aus dem ersten Wurf selber schon den ersten wieder liegen haben. Bei einer Durchschnittlich angenommenen Wurfstärke von vier Kitten, sind dass dann 8 bis 12 Nachkommen einer Zuchtkätzin plus die Generation der Nachkommen aus dem ersten Wurf. Ein Kater hat in dem Zeitraum unter Umständen ein Vielfaches. Das bedeutet für mich, es sind dann möglicherweise 20, 30, 40 oder noch mehr Nachkommen davon betroffen, von einer nicht geschallten Zuchtkatze/-kater eine genetische HCM geerbt zu haben. Jede Katze, die aus Sorgfaltspflichtverletzung, Verantwortungslosigkeit, Sorglosigkeit, etc. eine genetische HCM geerbt hat, ist in meinen Augen eine kranke Katze zuviel.
Es muss heute nicht mehr sein, dass mit ungeschallten Zuchtfellchens gezüchtet wird und dann diese und der Nachwuchs einfach irgendwann Tod umfallen, nur weil eine HCM nicht rechtzeitig erkannt, vererbt und behandelt wurde.
Und den Fellchens, die Dank der modernen Medis eine längere Lebenserwartung haben, wünsche ich ein langes Leben, aber diese haben in einer Zucht nur als Kastraten etwas zu suchen.
Hallöchen!
Ich gehe im November auch wieder zum Tobias-Hannover zum HCM Schallen. Weiß denn von Euch jemand, ob der auch PKD Schallungen machen kann und diese dann auch anerkannt werden?
Hatte beim letzten Mal dies betreffend vergessen zu Fragen.
Bis denn, Ingo
Hallo Ingo,
ich weiß nicht, wie aktuell die Liste ist, aber hier sind zertifizierte TÄ (PKD) aufgeführt:
http://www.tieraerzteverband.de/such....php3?engine=2
Hallo Ingo,
wir gehen wg. HCM auch zu Dr.Tobias, der ja leider nicht auf PKD schallt.
Südlich von Hannover in Hemmingen-Hiddestorf ist Dr.Lüerssen, der auch in der BPT-Liste von Jade steht.
Mit ihm haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Er und Dr.Tobias kennen sich und arbeiten bei Bedarf zuammen.
Kann ich wirklich nur empfehlen !
Auf meiner Homepage unter Gesundheit findest Du bei Bedarf einen Link zu ihm mit Telefon und Sprechzeiten.
Ich habe gestern von Laboklin die Antwort bekommen, das es den PKD -Gentest bisher nicht für die NFO gibt, nur für Perser und Perserabkömmlinge.
Also doch schallen lassen.
Hallo Bianca,
die Aussagen "Gen-Test nur für Rasse xyz" finde ich total undurchschaubar.
Zumal sie von den verschiedenen Laboren unterschiedlich beantwortet werden. Der HCM-Gentest nach Koch z.B. wird bei Laboklin nicht nur für MCO angeboten, mit denen Herr Koch seine Studie gemacht hat, sondern lt. Untersuchungsantrag für "Maine Coon, Ragdoll, BKH, Perser, Norwegische Waldkatze". Auf der Werbseite übrigens für "Maine Coon und Maine Coon-Mischlinge". aha.
Die Aussagekraft der Koch-Studie wird selbst für MCO angezweifelt. Woher kommen jetzt also die anderen Rassen ?
Es gab bei Laboklin eine Studie über den Zusammenhang zwischen Gentests und Schall bei HCM, aber die veröffentlichen keine Ergebnisse.
Biofocus macht diesen Test nur für MCO.
Bei PKD ist es anderes herum. Laboklin nur für Perser & BKH, Biofocus auch für andere Rassen.
Es mag sein, dass es bei Naturrassen wie Deinen NFO oder meinen MCO vielleicht (!) so ist, dass bestimmte Mutationen dort gehäuft auftreten.
Aber es gibt viele Rassen, die erst in den letzten Jahrzehnten entstanden sind oder die gar nicht rasserein gezogen werden.
Wenn Tests nur für diese Rassen gelten würden, dann müssten die krankmachenden Mutationen in dieser Zeit entstanden sein und es dürfte keine Einkreuzungen gegeben haben.
Wie wahrscheinlich ist das ?
Ehrlich gesagt, ich glaube, dass die Evolution einen längeren Atem hat als Zuchtverbände ;-)
Mein perönlicher Schluss aus alledem: Gentest ja (auch PKD für meine MCO) und zusätzlich Schallen.
Wenn die Gentests N/N ausgehen, habe ich nicht viel gewonnen außer einem ruhigeren Gewissen. Wenn nicht, dann ist es der Anlass, sofort zu handeln.
Deshalb bin ich auch ein Verfechter des Genprofils, das die CFA zusammen mit der University of Texas und DNADiagnostics anbietet.
Für wenig Geld ganze 20 Gesundheitstests unabhängig von der Rasse ist doch unschlagbar.
Dabei viele Tests, die man sonst nicht machen würde, weil die eigene Rasse ja nicht betroffen ist (nicht sein kann ??).
Das schon disktutierte MPS wird z.B. in Deutrschland praktisch nicht angeboten, in der Schweiz jedoch u.a. für MCO empfohlen.
Seit http://www.catgenes.org/ weiß ich, dass meine jedenfalls nicht betroffen sind :-))
Die bieten doch auch nur den HCM Gentest für MCO und Ragdoll an.Deshalb bin ich auch ein Verfechter des Genprofils, das die CFA zusammen mit der University of Texas und DNADiagnostics anbietet.
Ausserdem, was ist denn mit SMA bei MCO und GSD4 bei NFO? Die darf man dann trotzdem hier testen lassen, weil es nicht angeboten wird.
Einen HCM Gentest für Norweger gibt es zur Zeit noch nicht, egal was die Labore alle so machen würden. Die leben davon das sie ihre Test verkaufen, glaubst du, sie sagen nein wir machen die Test nicht?
Wenn es mal einen HCM Gentest für Norweger geben wird, bekomme ich bestimmt bescheid, da in unserer HCM INFO Liste für Waldkatzen Züchter sind die bei Dr Koch aus Kopenhagen mit ihren Tieren in der Studie sind.