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Thema: FIP Screening Romeo 10 Monate

  1. #31
    Nessi
    heißt "Hase" / Admin Avatar von Nessi
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    Vanessa
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    Also ich schalte mich hier jetzt mal ein, weil mich diese Aussage gerade etwas stört.

    Ich kenne Surety noch nicht lange, aber wenn man mal in ihrem Blog gestöbert hat und sieht, wie sie sich die Haken wundrennt, damit sie sich verschiedene Meinungen einholt, der wird schon bemerken, dass sie dem Tier nicht schaden möchte. Sie hat ständig abgewogen, ob sie überhaupt nochmal weitere Untersuchungen machen lässt, um so den Kater nicht weiter zu stressen.

    Ich sehe es unter dem Aspekt, dass ein gewissenvoller TA ihr das Tier niemals mitgegeben hätte, wenn er sich quälen würde.

    Sicherlich ist die Diagnose FIP ein Todesurteil, aber es heißt nicht, dass mit Stellen der Diagnose sofort die Spritze gesetzt werden muss, sondern unter Umständen ein Tier noch Tage, Wochen, sogar Monate leben kann.

    Ein Punktakt alleine sagt nichts aus, lieber Norbert, was Dir in diversen Gesprächen mittlerweile klar sein sollte. Sondern auch andere Aspekte spielen da eine Rolle.

    Es wurde eine Ablagerung im Bauchraum von dieser typischen FIP-Flüssigkeit diagnostiert und durch die Punktion auch nachgewiesen, aber dennoch heißt es nicht, dass man dieses Tier sofort einschläfern lassen muss.

    Ich nehme jetzt das Beispiel von Moritz und Darky her, die ich letztes Jahr an FIP verloren habe:

    Moritz hat innerhalb von zwei Tagen einen dicken Bauch bekommen, hatte immens hohes Fieber, was nicht zu senken war und nach diesen zwei Tagen ist er gelb angelaufen (ich drücks jetzt extra so drastisch aus). Nach Rücksprache mit meiner TÄ war die Leber (was die gelbe Farbe ausmachte) schon sehr angegriffen. Er hätte sicherlich noch Tage überlebt, aber diese wären zunehmends quälender geworden.

    Darky hingegen hatte anfangs Fieber, was sich aber senken lies und nur leichte Bauchwölbungen. Er hatte lediglich eine ganz leichte Bauchwölbung, aber war sonst in einem - seinem Gesundheitszustand enstpechend - guten Zustand, so dass er durchaus mit Medikamenten die Chance bekam, noch ein paar schöne Tage im Kreise seiner Lieben zu verbringen.
    Wenn ich mein Tier kenne, wie ich es bei Darky und bei allen meinen Tieren tue, dann kann ich durchaus einschätzen, wann der Moment gekommen ist.
    An dem Tag, an dem Darky erlöst wurde, habe ich sofort gemerkt, dass er anfängt abzubauen und meine TÄ angerufen, weil auch er anfing, gelbliche Hautverfärbungen zu bekommen.

    Weiterhin muss man mal bedenken, dass bspw. ein Verlauf einer trockenen FIP wesentlich langsamer fortschreitet im Vergleich zur feuchten Form UND es ist möglich, dass sich beide Varianten vereinen. Sprich diese typische Flüssigkeitsbildung im Bauch auch bei der trockenen Form ergibt. (Es ist zwar seltener, aber möglich).

    Also ich denke nicht, dass wir hier Surety irgendwelche Vorwürfe machen müssen und sich der kleine Romeo im Moment quält, so dass er hier sofort mit einer Spritze erlöst werden müsste und ebenso traue ich Surety durchaus zu, dass sie den Zustand ihres Katerchens sehr gut einschätzen kann.

    Was mich allerdings ärgert ist, dass hier jemandem so ein Vorwurf gemacht wird, der gerade schon genug mit den Nerven runter ist und solche Vorwürfe möchte ich hier nicht mehr hören, weil ich ihn persönlich mehr als nicht berechtigt finde.


    Das braucht kein Mensch....

  2. #32
    J&M
    Gast
    Original von Nessis-Tierwelt


    Also ich denke nicht, dass wir hier Surety irgendwelche Vorwürfe machen müssen und sich der kleine Romeo im Moment quält, so dass er hier sofort mit einer Spritze erlöst werden müsste und ebenso traue ich Surety durchaus zu, dass sie den Zustand ihres Katerchens sehr gut einschätzen kann.

    Was mich allerdings ärgert ist, dass hier jemandem so ein Vorwurf gemacht wird, der gerade schon genug mit den Nerven runter ist und solche Vorwürfe möchte ich hier nicht mehr hören, weil ich ihn persönlich mehr als nicht berechtigt finde.


    Das braucht kein Mensch....
    Da reihe ich mich mal einfach ein, dem kann ich mich nur anschliessen...

    *kopfschüttel*

    lg ela

  3. #33
    surety
    Streuner Avatar von surety
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    Hallo,

    nein, Vorwürfe kann ich nun wirklich nicht brauchen.
    Und ich bin froh, das sich niemand in Deine Zeilen einreiht, Nobi.
    Ich kenne Dich nicht, aber warst Du schon mal in der Situation, wegen Husten und Fieber mit Deinem Liebling beim Tierarzt vorstellig gewesen zu sein und anhand eines Blutbildes wurde Dir eine tödliche Diagnose gestellt??

    Nun vor ein 9 Tagen erging es mir so! Ohne das er jemals geröntgt oder geschallt wurde. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, ihn weiter untersuchen zu lassen. Hätte es mir aber NIEMALS verziehen, wenn es etwas anderes organisches gewesen wäre, was man dann doch hätte behandeln lassen.
    Also ließ ich ihn gestern erstmals in seinem jungen Leben röntgen und dann auch schallen - und nun habe ich Gewissheit, das man alles andere ausschließen kann.
    Glaub mir, ich hätte ihn längst erlösen lassen, hätte ich den Eindruck er würde hier leidend verenden.
    Er schläft die meiste Zeit, was mir zeigt, das er sehr schlapp ist.
    Und die Ärztin in der Klinik sagte mir gestern, das er noch eine schöne Zeit haben kann, weil er akut nicht leidet. Ich fragte sie nämlich, wozu sie mir raten würde => sofort erlösen? => sie riet davon ab, sagte ich solle ihn noch eine Weile so richtig schön verwöhnen ... ich würde schon spüren, wenn es Zeit ist, ihn gehen zu lassen.!
    Die Flüssigkeit im Bauchraum war nur durch Ultraschall sichtbar und nur gering vorhanden, mit dem bloßen Augen war/ist anhand seines Bauchumfangs nichts zu erkennen.
    Ich habe hier also keinen Kater mit dickem Bauch liegen, der krampfhaft am Leben gehalten wird, sondern möchte ihm noch eine wunderschöne Zeit geben, bevor sein kurzes Leben (das er so liebt) zu Ende ist.


    Astrid

  4. #34
    Isis
    Katzenflüsterer Avatar von Isis
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    ^

    Liebe Astrid,

    Du brauchst Dir nicht die geringsten Vorwürfe zu machen, ich bin davon überzeugt, dass Du alles nur erdenkliche für den süßen Schatz tust.


    Ich drück Dich aus der Ferne

  5. #35
    katzenmami
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    Das denke ich auch Astrid, macht euch noch eine schöne Zeit und geniesst sie, und was der Ta gesagt hat,
    finde ich reicht auch für alle als Aussage..................

  6. #36
    Nessi
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    Hallo Astrid,

    nein, Du brauchst Dir hier defintiv keine Vorwürfe machen lassen. Ich denke, ich habe mich heute noch noch deutlich zu diesem Thema geäußert und auch nochmal klar dargestellt, wie Du selbst von Deinem TA gehört hast, dass es durchaus so sein kann, dass eine FIP-Katze noch schöne Zeiten erleben kann.

    Genießt die Zeit, die Ihr habt miteinander und gönne ihm alles, was er sich wünscht.

    Fühl Dich auch von mir aus der Ferne noch mal ganz fest und wir sind in Gedanken bei Euch.

  7. #37
    MarionL
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    Hallo Astrid,

    ich kann mich nur anschliessen, dass Du Dir keine Vorwürde machen brauchst.

    Als damals unsere Gina an Epilepsy erkrankte, meinten auch manche Menschen, wir sollten sie erlösen. Dies haben wir aber nach Rücksprache mit einigen Ärzten nicht gemacht, da sie keine Schmerzen hatte und nicht litt. Wir konnten noch 3 wundervolle Jahre mit ihr verbringen, in denen wir sie sehr verwöhnten.

    Du kennst Deine Maus sehr genau und wirst merken, wann der Zeitpunkt gekommen ist, Abschied zu nehmen. Ich wünsche Dir für die nächste Zeit viel Kraft und geniesse die Zeit mit ihr.
    Ich drücke Dich aus der Ferne.

    Liebe Grüsse
    Marion

  8. #38
    Tinkerbell
    Tapetenkratzer Avatar von Tinkerbell
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    Hallo!

    Also, ich hatte ihr geschrieben das sie abwarten soll, da ich auch einen Kater mit diesen Werten hatte! Und der Kater erfreut sich heute bester Gesundheit! Er war aber die ganze Zeit über nicht apathisch oder sonst was und hat ganz normal gefressen!!!! Gebe mit Sicherheit nicht schnell auf!


    Aber...warum sagt mein TA (der ist mit Sicherheit nicht bekloppt, dafür ist die Praxis einfach viel zu gut besucht und er hat einen super guten Ruf) als er bei einem anderen Kater von mir ein Punktat gezogen hat...das es FIP ist...und ich solle doch an die "Anderen" denken??????????????????????


    LG Andrea

  9. #39
    Nessi
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    Fakt ist, dass die meisten TÄ sich nicht voll und ganz mit dem Thema auskennen. Wenn man die mal fragt, ob FIP ansteckend ist, bekommt man noch die Antwort: Ja, hochansteckend..und diese Aussage ist schlichtweg falsch.

  10. #40
    surety
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    ... als mein Tierarzt vor 9 Tagen die Diagnose FIP stellte, sagte er, ich müsse Romeo nun unbedingt von den anderen 3 Miezen seperieren, und selbst dann sei nicht gewährleistet, das sie diese Krankheit überstehen.
    Er hat mich regelrecht in Panik versetzt - dennoch kam für mich nicht in Frage, ein krankes Tier nun auszugrenzen.


    @Nessis-Tierwelt : Ja, Du hast Dich deutlich zu dem Thema geäussert und Deine Zeilen haben mir wirklich gut getan !! Danke! (auch an die Anderen!!) Man ist ja doch sehr zart besaitet, in so einer Situation und sehr verletzbar ...

  11. #41
    Nessi
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    Nichts zu danken. Ich habe mich damals sehr intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt, gerade weil ich auch die zwei Muckels daran verloren habe und das noch keine 2 Monate später, nachdem ich 4 Katzen wegen Parvo gehen lassen musste.
    Deshalb kann ich gut verstehen, wie Du Dich momentan fühlst und jeden rettenden Strohhalm ergreifst, den es gibt und das sollte man immer tun, solange es geht und es tiergerecht ist.

    Zu dem Thema separieren: es macht keinen Sinn, die Katzen bei FIP zu separieren. Bevor das Virus mutiert muss die Katze kontakt zu den Coronavieren haben, um sich überhaupt damit zu infizieren. Dadurch werden die Viren über den Kot ausgeschieden und die anderen Katzen kommen damit in Kontakt. Aber ob die Katzen dann an FIP erkranken, kann keiner sagen, weil nicht gesagt ist, dass die Viren mutieren.

  12. #42
    Tinkerbell
    Tapetenkratzer Avatar von Tinkerbell
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    Fakt ist, dass die meisten TÄ sich nicht voll und ganz mit dem Thema auskennen. Wenn man die mal fragt, ob FIP ansteckend ist, bekommt man noch die Antwort: Ja, hochansteckend..und diese Aussage ist schlichtweg falsch.
    Sorry, aber da höre ich doch lieber auf meinen TA, den ich seit 1996 kenne und der mir schon manches Tier gerettet hat. Er hat sein Wissen sich durch ein Studium angeeignet und das die Leute nicht nur aus dem Nachbarort zu ihm kommen, sondern von weit weg, spricht für ihn.


    Original von Nessis-Tierwelt

    Zu dem Thema separieren: es macht keinen Sinn, die Katzen bei FIP zu separieren. Bevor das Virus mutiert muss die Katze kontakt zu den Coronavieren haben, um sich überhaupt damit zu infizieren. Dadurch werden die Viren über den Kot ausgeschieden und die anderen Katzen kommen damit in Kontakt. Aber ob die Katzen dann an FIP erkranken, kann keiner sagen, weil nicht gesagt ist, dass die Viren mutieren.
    Was denn nun ...ansteckend oder nicht??? Eigenartiger Weise hatte ich immer gesunde Katzen erst als ein Kitten kam mit FIP (was wir allerdings nicht wussten ) erkrankte mein BKH (4 Jahre alt) der bis dahin gesund war an der nassen FIP und kurze Zeit später war ein 9 Monate alter Coonie auch FIP positiv getestet, der es allerdings überlebt hat...

    Gruss Andrea

  13. #43
    Tiia
    Katzenmeister Avatar von Tiia
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    Ich glaube du bringst FIP und Coronaviren durcheinander.

    Fip ist nicht ansteckend
    Coronaviren sind ansteckend, ein Großteil der Katzen trägt den Virus bereits in sich

    Fip bricht aus wenn Coronaviren mutieren. Weshalb sie das tun weiß niemand und sie mutieren auch nur bei einem kleinen Teil der Katzen.

    Die Katze kann sich mit den mutierten Viren nicht anstecken.

    Dh. Fip ist nicht ansteckend.

    Genauso gibt es keinen FIP-Titer sondern einen Coronatiter, der über Fip nicht das geringste aussagt.

    Genau diesen Unterschied begreifen viele TÄ nicht.

  14. #44
    Nessi
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    Tinkerbell, ich sage ja auch nicht, vertraue Deinem TA nicht.

    Ich sage lieber: Lies Dich mal weiter in das Thema ein.

    Fakt ist: FIP IST NICHT ANSTECKEND!

    Wie Tiia schon geschrieben hat, Coronaviren sind ansteckend - JA

    FIP ist eine Mutation der Coronaviren - die Mutation der Viren ist NICHT ANSTECKEND UND NICHT ÜBERTRAGBAR.

    Es kann bei Dir sein, dass sich der Kater an Coronaviren infiziert hat, die das Kitten getragen hat - ja oder aber selber schon Coronaträger war, das kann ich Dir nicht sagen, das musst Du selbst wissen, wenn Du es über ein Blutbild vor Kontakt mit dem Kitten überprüft hast.

    Wenn er Träger war, kann es sein, dass die neue Katze (in Form des Kittens) Stress ausgelöst hat, was vermutet wird, der Coronaviren mutieren lässt.

    Es kann auch passieren, dass er sich mit Coronaviren infiziert und diese direkt durch - der Vet-Medizin unbekannte Gründe - mutiert sind, was der Auslöser für die feuchte FIP war.

    Wie auch schon gesagt wurde, gibt es keinen direkten FIP-Titer, sondern nur einen Coronatiter, der zeigt, dass das Tier Antikörper gegen Corona gebildet hat, also mit Corona Kontakt hatte.

    Weshalb der Coonie überlebt hat, ist einfach zu sagen: Er hatte zwar Kontakt mit Coronaviren, aber diese sind nicht mutiert und dadurch ist kein FIP entstanden, denn FIP entsteht nur, wenn die Viren mutieren. Vorher spricht man nie von FIP.

    Und es gibt leider sehr viele TÄ, die sich nicht die Mühe machen, genauere Ursachen für Krankheiten zu suchen, sondern immer gleich auf FIP tippen oder es gerne als Lösung hernehmen, wenn sie nicht weiter wissen.

    Selbst ein hoher Corona-Antikörper-Titer sagt nichts darüber aus, ob das Tier FIP hat oder nicht, sondern bedarf noch weiterer Untersuchungen, die selbst dann keine 100%ige Aussagekraft haben, weil FIP am lebenden Tier nicht zu 100% nachgewiesen werden kann.

  15. #45
    Edain
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    Original von Tinkerbell

    Was denn nun ...ansteckend oder nicht??? Eigenartiger Weise hatte ich immer gesunde Katzen erst als ein Kitten kam mit FIP (was wir allerdings nicht wussten ) erkrankte mein BKH (4 Jahre alt) der bis dahin gesund war an der nassen FIP und kurze Zeit später war ein 9 Monate alter Coonie auch FIP positiv getestet, der es allerdings überlebt hat...

    Gruss Andrea
    Hallo Andrea,

    schön zu wissen, wenn man einen guten Tierarzt hat, aber mal ehrlich - kein Tierarzt kann alles wissen, dafür ist das Spektrum, was ein Tierarzt abdecken muss, viel zu weit.
    Was Deine Aussage angeht, dass der Coonie-FiP-positiv getestet war, aber er überlebt hat, lässt mir alle Nackenhaare hoch stehen.
    Ein Tier, welches an FIP erkrankt, überlebt heutzutage (leider noch) nicht.
    Man kann nicht auf FIP testen, weil ein mutierter Coronavirus einem unmutierten so ähnlich ist, dass eine Unterscheidung im Labor heutzutage noch nicht möglich ist.
    Der Coronaviren-Antikörper-Test ist in Punkto FiP völlig ohne Aussage.
    Ein totkrankes Tier kann einen Titer von 1:0 haben, ein quietschfideles locker einen von 1:800. Warum das so ist, könnte ich erklären, ist mir hier jetzt aber zu umfangreich.
    FIP selber ist mit Sicherheit nur in der Pathologie zu diagnostizieren. Solange ein Tier lebt, kann man nur von einem mehr oder weniger deutlichen VERDACHT sprechen, den es gilt, so gut wie möglich zu erhärten oder zu entkräften, bevor man Entscheidungen fällt.

    Es gibt im Netz eine sehr gute Seite zu FIP, die man sich als interessierter Patientenbesitzer vielleicht mal zu Gemüte führen sollte, denn auch gute Tierärzte haben Schwachstellen. Sehr gute Tierärzte kennen ihre Schwächen und verweisen in entsprechenden Fällen an Spezialisten oder holen sich selber Infos bei solchen.

    Für Deine Miezen alles Gute. Wenn Dich die HP im Netz interessiert, schick mir eine PN, dann bekommst Du den Link geschickt.

    Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, weil ich selber betroffen war und ich halte FIP für eine Plage wie Krebs: Jeder kann es bekommen, nicht jeder bekommt es und keiner weiß wirklich, warum es der eine bekommt und der andere nicht....

    Viele Grüße,
    Gesine

  16. #46
    surety
    Streuner Avatar von surety
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    Hey,

    mir haben die "FIP-erfahrenen" Leute hier im Netz mehr geholfen, als mein Tierarzt es tun konnte.
    Denn der ließ mich mit der Angst, auch die anderen Katzen an FIP zu verlieren, nach Hause fahren.
    Was nicht bedeutet, das er als Tierarzt nicht gut sein muss.
    Nur scheint er in Bezug auf FIP noch einen ganz veralteten Wissensstand zu haben.

    Romeo frisst seit gestern übrigns wieder normal. Und heute wollte er sogar spielen.
    Das lässt mich jetzt zwar nicht in Wolkenschlössern verschwinden - denn die Realität sitzt tief - aber es freut mich, das er noch eine schöne Zeit haben kann

    Es grüßt ganz lieb
    Astrid

  17. #47
    Nessi
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    Hallo Astrid,

    es freut mich zu hören, dass es Romeo etwas besser geht.

    Wie Du selbst schon sagst, es löscht die Realität nicht aus, aber Dein Schatz kann durchaus noch einige Zeit (ob Tage, Wochen, Monate oder Jahre, weiß keiner) ein sehr schönes Leben bei Dir haben.

    Genießt einfach jeden Tag, den Gott Euch schenkt miteinander und mache ihm ein schönes Leben, was er so sehr liebt.

    Als kleinen Tip, was für den kleinen Mann ein Leckerchen bedeutet und sein Immunsystem etwas stärkt ist Reconvales Tonicum. Das ist ein Aufbauserum mit vielen Vitaminen, was gerade geschwächte Katzen aufbaut und auch den Apettit anregt. Meine waren damals wie verrückt danach und haben es wie wild geschlabbert. Gibts beim TA oder hier: klick

    Gib dem kleinen tapferen Romeo von mir mal einen lieben Streichler und für Dich ein dicker

  18. #48
    J&M
    Gast
    Ich freue mich auch zu lesen das es ihm etwas besser geht...Ich drück euch beide ganz lieb...

    lg ela

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