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Thema: Frage wegen FIP

  1. #1
    Dinah
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    Heidrun
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    Frage wegen FIP

    Hallo,

    ich habe eine Frage, besonders an die Züchter unter euch.

    Vor 1 1/2 Jahren habe ich ein Katerchen verkauft, an sehr liebe Leute, die sich, damit der Kleine nicht allein leben muss, einen zweiten Kater aus einer anderen Zucht dazu geholt haben. Dieser andere Kater ist letzte Woche wegen FIP eingeschläfert worden. Ich kenne die (lange) Krankengeschichte und an der Diagnose gibts keine Zeifel.
    "Mein" Kater lebte während dieser Zeit eng mit dem kranken Kerl zusammen, ist gesund und munter und hat nicht einmal einen Coronavirus-Titer.(unter 25)
    Jetzt haben die Besitzer mich angemailt weil sie wieder einen Zweitkater haben wollen... von mir.
    Sie werden in ca 1 Monat nochmals bei ihrem Kater einen Titer bestimmen lassen, danach möchten sie ein Kitten bei mir holen.
    Ich bin sehr verunsichert und wüsste gerne ob ihr Erfahrungen habt, mit einer solchen Situation.
    Habt ihr schon einmal Kitten in Haushalte abgegeben in denen vorher ein an FIP erkranktes Tier lebte, würdet ihr es tun, wie sind eure Erfahrungen, wie hoch schätzt ihr das Risiko ein.

    Liebe Grüße!!

  2. #2
    Nicole
    Sibi-Lady Avatar von Nicole
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    Nicole
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    Schau doch mal hier bei den Gruppen gibt es jetzt eine Selbsthilfe Gruppe zu FIP, vielleicht magste dort der Gruppe beitreten und dort dich mit betroffenen austauschen?
    http://www.kitticat.de/groups/fip-selbsthilfegruppe.html

  3. #3
    die Alex
    Gast
    Hallo Heidrun,

    wenn du kein gutes Gefühl hast, dann gib keine Katze mehr dorthin.
    Jedoch sind sie ja bemüht und lassen "deinen" Kater regelmässig testen.
    Sofern die Ergebnisse negativ sind bzw. der Titer im Normbereich liegt, wüsste ich nicht, was dagegen spricht.
    Wo keine erkrankte Katze ist, kann sich auch keine andere anstecken.

    Liebe Grüße

  4. #4
    Isis
    Katzenflüsterer Avatar von Isis
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    Hallo Heidrun,

    Also das Thema ist sehr komplex, ich will es Dir erklären.

    Der Titer besagt lediglich, dass das Tier Kontakt mit dem Coronavirus hatte, wie es übrigens 98 % aller Katzen der ganzen Welt haben.
    Also bloß den Titer bestimmen zu lassen ist Blödsinn, da FIP als Bild ein Komplex ist.
    Dazu muß man ein FIP Screening machen lassen, da werden alle aussagekräftigen Werte bestimmt.
    Also Eiweißelektrophorese, den Albumin-Gammaglobulin Quotienten usw., dazu mußt Du
    auch die Katze anschauen, frisst sie, ist sie munter, hat sie Fieber.....all das ist zu beachten.


    Dann ist wichtg dass nicht sofort ein Tier einzieht, seht es als Trauerzeit, aber nach ca. 3 Monaten hätte ich keine Probleme
    ein Kätzchen in dieses Zuhause zu geben.

    Alles sehr viel , wenn Du willst ruf an.
    Zu mir , ich habe auch schon einen FIP Fall gehabt, zu Liebhaberzeiten, ein weiteres Tier war damals da und nach einer
    Wartezeit habe ich auch wieder ein Tier bekommen.

  5. #5
    Zelda
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    Hallo Heidrun,
    ich seh`s noch ein wenig anders.
    Ich würde vom Katerchen eine Kotprobe untersuchen lassen,ob er Dauerausscheider ist.
    Erst nach einer negativen Auswertung würde ich ein neues Katerchen dort hin geben.
    Allerdings würde ich damit wenigstens 2 Monate warten.

  6. #6
    summerwinede
    Gast
    ich stimme zelda zu..allerdings sollte die kotprobe in 4 wochen wiederholt werden...allerdings kann man auch in studien nachlesen dass 50 % aller katzen dauerauscheider sein sollen und nicht an der krankheit erkranken...

  7. #7
    Zelda
    Samtpfote
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    Zitat Zitat von summerwinede Beitrag anzeigen
    ..allerdings kann man auch in studien nachlesen dass 50 % aller katzen dauerauscheider sein sollen und nicht an der krankheit erkranken...
    ja,das ist gerade das Gefährliche an Trägertieren.Sie haben scheinbar ein gut funktionierendes Immunsystem,das ein Ausbrechen der Krankheit verhindert,können aber andere Tiere gefährden.Gerade junge Neuzugänge sind da gefährdet.
    Evtl. wäre es sogar eine bessere Option,ein Tier im gleichen Alter dazuzunehmen

  8. #8
    Launebaer
    Schnurrmeister Avatar von Launebaer
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    Andrea
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    Hallo Heidrun,

    ich habe mich auch noch vor kurzem ein wenig mit der Thematik beschäftigt...

    Gelesen habe ich folgendes:

    * Das gerade Katzen im Alter von 0 bis zu 2 Jahre und dann wieder ab 14 Jahre sich häufig mit dem Virus infizieren!
    * Das, wenn eine an FIP erkrankte Katze im Haushalt lebte, die Coronaviren bis zu einem halben Jahr im Haus überleben können. Solange sollte man mit einem Neuzugang warten. Andere Seiten allerdings schreiben über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten.

    Wenn du bei Go*** Feline Infektiöse Peritonitis eingibst, bekommst du viele Informationen.

    Du fragst: Was würdet ihr tun?
    Meine persönliche Meinung ist folgend: Ich würde dorthin kein Kitten abgeben, das Risiko währe mir zu groß.

    LG, Andrea

  9. #9
    Raupenmama
    Gast
    Zitat Zitat von Dinah Beitrag anzeigen
    Habt ihr schon einmal Kitten in Haushalte abgegeben in denen vorher ein an FIP erkranktes Tier lebte, würdet ihr es tun, wie sind eure Erfahrungen, wie hoch schätzt ihr das Risiko ein.

    Liebe Grüße!!

    Ja, und ich würde es jederzeit wieder tun!

    FIP ist eine Einzeltiererkrankung und NICHT ansteckend!
    Einzig ansteckend ist das Coronavirus, dass sich eine Katze ÜBERALL- selbst am Pizzakarton oder der Futterlieferung oder den Schuhen des Dosis holen kann.
    Das Coronavirus selber ist relativ harmlos, solange es nciht mutiert, und ob und wann ein Virsu mutiert, kann niemand vorhersagen

  10. #10
    Isis
    Katzenflüsterer Avatar von Isis
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    Ich würde auch mal an die Leute denken und an das andere Mäuschen.
    Die Menschen trauern und das Kätzchen steht plötzlich ohne Spielgefährte da.
    Coronaviren haben wir alle, eine Ausstellung, ein TAbesuch, Stress und ein Titer ist erhöht,
    aber der besagt gar nichts.
    Wenn ich mal von mir ausgehe , ich hätte meine Alana damals nicht bekommen, meine geliebte Alana,
    ich bin der Züchterin über alles dankbar.
    Da ich mir sehr sicher bin, dass die Leute alles erdenklich gute für die Kleinen wollen und die auch gut beobachten,
    kann ich mir nur vorstellen , dass die sehr vorsichtig sind und alles für das Alte und auch die neue Katze tun.

    Ich gebe mal zu bedenken, wie oft man ein Kätzchen abgibt und wer weiß was da alles ist,
    was man nicht weiß, mal nur als kleiner Anstoß.
    Hier ist man so ehrlich und das ist doch toll, was wenn die Leute es beim nächsten verschweigen aus Angst wieder nichts zu kriegen und
    das Kätzchen Zuhause trauert immer noch.........

  11. #11
    Raupenmama
    Gast
    Zitat Zitat von Launebaer Beitrag anzeigen
    * Das, wenn eine an FIP erkrankte Katze im Haushalt lebte, die Coronaviren bis zu einem halben Jahr im Haus überleben können.
    Das trrifft jedoch nur auf Viren in getrocknetem Kot zu, und DER sollte sich in keinem Haushalt ein halbes Jahr nachd dem Ableben des Ausscheiders befinden....

    Üblicherweise überleben Coronaviren an der Luft nur wenige Stunden und sind mit den meisten Desinfektiosnmitteln schnell zu "entschärfen"

  12. #12
    Launebaer
    Schnurrmeister Avatar von Launebaer
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    Zitat Zitat von Raupenmama Beitrag anzeigen
    FIP ist eine Einzeltiererkrankung und NICHT ansteckend!
    Einzig ansteckend ist das Coronavirus, dass sich eine Katze ÜBERALL- selbst am Pizzakarton oder der Futterlieferung oder den Schuhen des Dosis holen kann.
    Das Coronavirus selber ist relativ harmlos, solange es nciht mutiert, und ob und wann ein Virsu mutiert, kann niemand vorhersagen
    Das ist schon richtig, aber wenn doch schon das Virus im Haus ist, ist die Gefahr einer Ansteckung doch schon enorm hoch.
    Es wird gar emfohlen Futternäpfe, KaKlos, Schlagplätze u.s.w. auszutauschen, oder mindestens zu desinfizieren.

    Puh, ein heikles Thema.... (kann natürlich auch die traurigen Besitzer verstehen!)

    LG

  13. #13
    Dinah
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    Vielen Dank für eure Meinungsäußerungen.

    Ich bin ganz gut über FIP informiert, das sollte man als Züchter schließlich auch sein, und mir ist klar, dass diese Frage kontrovers diskutiert wird.

    Die Besitzer meines Katers sind absolut liebenswerte, tolle Katzeneltern und würden nichts tun wollen, was ein neues Kitten gefährdet. Ich kann mir kein besseres Zuhause für meine Katzen vorstellen.
    Und eigentlich soll FIP (die Krankheit) nicht ansteckend sein, nur das Coronavirus wird übertragen und es liegt dann am Immunsystem des Kätzchens ob das Virus im Körper mutieren kann oder nicht.

    "Mein" Kater trauert jedenfalls und fühlt sich allein und die Katzeneltern sind ebenfalls tieftraurig.
    Da hilft nur ein neuer Spielgefährte und natürlich haben sich die Leute an mich gewandt, weil sie ein gesundes Tier von mir haben, dass offenbar eine gute Abwehr hat.

    Ich bin hin und her gerissen...
    Ob es hilft wenn ich das Kitten länger als nur 3 Monate hier behalte, es also erst mit mehr als 20 Wochen abgebe, damit es kräftiger und größer ist?

  14. #14
    Raupenmama
    Gast
    Zitat Zitat von Launebaer Beitrag anzeigen
    Das ist schon richtig, aber wenn doch schon das Virus im Haus ist, ist die Gefahr einer Ansteckung doch schon enorm hoch.
    Es wird gar emfohlen Futternäpfe, KaKlos, Schlagplätze u.s.w. auszutauschen
    , oder mindestens zu desinfizieren.

    Puh, ein heikles Thema.... (kann natürlich auch die traurigen Besitzer verstehen!)

    LG
    das ist aber Blödsinn...
    Die Ansteckungsgefahr ist in einem Haushalt, in dem ein Tier an FIP gestorben ist, nciht höher , als in jedem anderen Haushalt auch! Nochmal: FIP IST NICHT ANSTECKEND!!! Einzig der Coronavirus ist es, und da besteht faktisch nur dann eine Gefahr, wenn im Haushalt ein AUSSCHEIDERTIER lebt
    Die Infektion läuft in 99% der Fälle über den Kot- eine Ansteckung über Speichel oder gemeinsame Nutzung der Schlafplätze gilt als Unwahrscheinlich bis "nahezu ausgeschlossen"

    Eine Ansteckung mit FIP von Tier zu Tier wurde im Laborversuch lediglich bedingt nachgewiesen, und da wurde Gesunden Tieren das Punktat von an FIP erkrankten Tieren injeziert. Selbst bei dieser extremen Exposition mit dem MUTIERTEN Virus erkrankten nciht alle Versuchstiere...
    ( Ich geh gleich mal auf Quellensuche- habe mich vor einiger Zeit aus ähnlichem Grund intensivst belesen)

    Im Vorliegenden Fall muss man noch bedenken, dass der Sozialpartner des verstorbenen Tieres <25 also negativ getestet wurde.
    Eine Kotuntersuchung ist hier sinnvoll, aber wenn diese ebenfalls negativg ist ( ohne , dass der Titer im Blut ansteigt) hätte ich absolut keine Bedenken, eines meiner Tiere in diesen haushalt zu geben- allerdings warte ich mit der Vermittlung ja ohnehin deutlich länger als die ,meisten Züchter, und gebe die Kitten ungern vor dem Zahnwechsel ab, so dass die "kritischen Zeiten" im Jugendalter eigentlich durch sind, ehe meine Kitten ins neue Zuhause ziehen

  15. #15
    Isis
    Katzenflüsterer Avatar von Isis
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    Hi Dinah,

    Das in jedem Fall.
    Lass das Kätzchen auch gleich bei Dir kastrieren vor Abgabe, dann hat es nicht gleich im neuen Heim Stress der Kastra.
    Ich habe Dir ja schon in meiner Stellungsnahme gesagt wie ich dazu stehe,

    Wenn Du magst ruf mich mal an ich bin Zuhause

    Nummer gegen PN oder auf meiner HP

  16. #16
    mowe
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    Also ich möchte mich den Ausführungen von Raupenmama anschliessen, da sie mit meinem Kenntnisstand zu FIP übereinstimmen. FIP ist nicht ansteckend: ich hatte selber auch schon ein FIP-Katze und gleichzeitig auch Jungtiere und keine meiner andern Katzen ist erkrankt, obwohl enger Kontakt bestand; dies habe ich auch schon von einer Züchterkollegin gehört, die hatte auch eine FIP-Katze (wusste sie zu dem Zeitpunkt noch nicht) und einen Wurf und keins der Babies hat sich angesteckt, trotz engstem Kontakt.

    Ich denke, die Gefahr für deinen kleinen Kater ist nicht grösser, wenn du ihn zu diesen Leuten gibst als wenn er in sonst einen Haushalt kommt, da Corona-Viren wirklich fast überall sind. Eine 100prozentige Garantie gibt es natürlich nicht. Meiner Meinung nach macht es auch keinen Unterschied, ob du ihn mit 3 Monaten oder mit 5 Monaten dorthin gibst.

    Das einzige, was man tun kann, um das Risiko zu vermindern, ist peinlich auf Sauberkeit zu achten und Kot, wenn möglich, sofort aus der Kiste zu entfernen, um so den Virusload niedrig zu halten, aber das sollte man ja sowieso...

    LG Moni

  17. #17
    Andrea65
    Kampfkatze Avatar von Andrea65
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    Heidrun,

    ich kann sehr gut verstehen, dass du nun verunsichert bist und dass du dir natürlich Gedanken machst.
    Ich habe mich in den letzten beiden Monaten sehr mit dieser Erkrankung auseinandergesetzt und jede Menge Fachbeiträge dazu gelesen.
    Du brauchst dir wirklich keine Gedanken zu machen!
    Wie Raupenmama und Isis schon in ihren Beiträgen geschrieben haben, ist FIP eine Einzeltiererkrankung und NICHT ansteckend.
    Sie kann, muss aber nicht, aus einer Mutation des Coronavirus heraus entstehen.
    Coronaviren haben 98% aller Katzen, egal ob Hauskatze oder Löwe.

    Letztendlich liegt es am Immunsystem der Einzelkatze, ob sie mit den Coronaviren fertig wird, oder ob diese im Körper mutieren.
    Selbst die Titerbestimmung ist nur ein Anhaltspunkt!
    Eine Katze mit einem Titer von 1:25 - 1:100 gilt als "FIP-negativ", aber das ist eine Fehlinformation.
    Einen FIP-Test gibt es bis zum definitiven Ausbruch der Erkrankung nicht, und der Titer sagt nur aus, ob die Katze bereits mit Coronaviren in Kontakt war.

    Auch wenn ein Titer im o.g. Bereich festgestellt wird, ist das keine Garantie, dass die Katze nicht irgendwann an FIP erkrankt, da selbst diese Tiere bereits mit Coronaviren in Kontakt standen und Abwehrkräfte dagegen gebildet haben.
    Wenn dies nicht der Fall wäre, müssten die Tiere einen Titer von 0:0 aufweisend, was äußerst selten ist.
    Andererseits wurden bei Tieren schon Titer von 1:1600 gemessen, und diese Tiere sind 20 Jahre alt geworden ohne jemals zu erkranken.

    O.g. Werte sind, meiner Meinung nach, nur für Züchter wichtig, da ich mit einer Katze, die einen höheren Titer aufweist, niemals züchten würde, da ich nicht möchte, dass Kitten mit solch erhöhten Werten aus meiner Zucht hervorgehen, und die zukünftigen Besitzer / Züchter, die dieses Kitten dann kaufen, evtl. dieselbe schreckliche Trauer durchmachen müssen, die ich erfahren musste.

    Fakt ist jedoch, dass kein Liebhaber / Züchter vor Coronaviren gewappnet ist, da diese überall sind!
    Um dauerhaft so etwas ähnliches wie einen Schutz zu bekommen, kann man nur den Titer in regelmäßigen Abständen überprüfen lassen, und Tiere mit dauerhaft erhöhten Werten aus der Zucht ausgliedern.

    Wichtig ist, dass die Liebhaber, die ein neues Kitten von dir haben möchten, alles gut desinfiziert, die Katzenklos und Futterplätze erneuert, haben.
    Und natürlich eine Kotprobe deiner dort lebenden Katze haben machen lassen, um definitiv auszuschließen, dass diese der Dauerausscheider ist.

    Eine Wiederholung der Titer-Bestimmung ist sinnvoll, aber ich würde hiermit länger als 4 Wochen warten.

    Das alles sind Vorsichtsmaßnahmen, die nach einer FIP-Erkrankung notwendig und sinnvoll sind, aber kein Schutz gegen FIP.
    Diese heimtückische Erkrankung kann jeden zu jeder Zeit treffen, da es leider bislang kein definitives Gegenmittel gibt!

  18. #18
    Dinah
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    Nachtrag:
    Der Tod des an FIP verstorbenen Katers liegt mittlerweile 4 Monate zurück.
    Gestern durften die neuen Besitzer meinen/ihren Yazoo abholen.

    Nach langer Überlegung habe ich den wirklich supernetten Interessenten grünes Licht gegeben, wollte aber, dass Yazoo länger als die üblichen 12 Wochen hier bleibt, der dort lebende Kater noch einmal getestet wird und alle Kratzbäume und Bettchen ein weiteres mal gründlich desinfiziert werden.

    Der Coronatiter des Katers lag vor 2 Wochen unter 1:25, Haus wurde gesäubert, Yazoo ist nun mit 17 Wochen abgeholt worden und ich habe ihn, damit er während der stressige Eingewöhnungsphase immunstark ist, in der letzten Woche 2X mit Zylexis spritzen lassen.

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