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Thema: Katzenseuche nach Impfung / jetzt wahnsinnige Angst vor Folgeimpfung( lang)

  1. #1
    spanien
    Kratzbaumveteran Avatar von spanien
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    Katzenseuche nach Impfung / jetzt wahnsinnige Angst vor Folgeimpfung( lang)

    Hallo ihr Lieben,

    Um meine Situation genau zu erklähren muss ich was ausholen- jetzt schon mal direkt dickes Sorry dafür !!

    Ich habe einige Jahre Perser gezüchtet und war damals, als die Pkd Diskusion los ging davon betroffen( alle tiere waren betroffen). Ich habe damals alles Kastriert und in gute Liebhaberhände dann vermittelt. Natürlich wurden ALLE neuen herrchen und Frauchen von mir darüber aufgeklärt.

    Mich hatte das damals so betroffen gemacht das ich die Zucht ganz eingestellt hatte.

    Drei Jahre gingen ins Land und ich kaufte mir ein Burmapäärchen bei einem, wie ich dachte guten und renomierten, Burmazüchter .
    Ich kürze das mal jetzt ein wenig ab:Beide Tiere herzkrank,nierenkrank und die ältere auch mit der Leber- aus der Traum vom züchten. Zum zweiten mal ...

    Beide kastriert und die leben bei mir in Spanien.

    Jetzt war es so das die Kätzin ( meine Ronny ) wieder mal mit schwerer Leberendzündung in der Tierklinik lag und es wirklich nicht gut aussah...

    Situation : ich die ganze Zeit völlig fertig und mein Mann recht hilflos ...

    Das erzähle ich nur damit das ihr das folgende besser versteht und meinem Mann nicht den Kopf abreisst.

    An einem Samstag fuhr mein Mann einkaufen ( ich bewegte mich nicht vom Telefon weg - wartete auf anruf der tierklinik) und kam nach ein paar Stunden mit Max wieder ( kleiner kater - so wie ich ihn immer habe wollte ... dachte er )

    Setzt Ihn mir auf den Schoss ( strahlend) - Habe ich Dir gekauft mein Schatz!

    Na was - sollte ich machen ?
    Zaghafte Frage vom mir ..." ist der geimpft?"

    natürlich nicht ... mmmh was nun ...Er sah fit aus ... duftet nach Aprikosen .. Gut gepflegt --Keine Rotznase -- kein Durchfall--frass gut ..

    Nun gut Termin machen beim Tierartz --- Prima ... soll mir keine Sorgen machen ...
    kommt Donnerstag -- Impfung wird nachgeholt ..

    das wurde auch Donnerstag gemacht!

    donnerstag : Kater noch fit
    Freitag : Kater müde ... spielt wenig--
    Samstag : Kater frisst nicht mehr ,brechen
    Sonntag : apatisch frisst nicht. trinkt nicht, brechen ,durchfall , jammern fieber
    Montag : Panik ---kater macht nichts mehr .. Tierarzt kommt . gibt Fiebermittel , ab und Aufbauspritze -- Diagnose:Katzenseuche
    Dienstag : Kater geht es noch schlechter , wird in die Klinik gebracht ... tropf ectra


    So heute wird er wieder nach Hause kommen....

    Die anderen zwei sind geimpft und denen scheint es gut zu gehen ...

    Meine Frage jetzt ist :

    Ich habe Angst vor der Folgeimpfung ....( würde sie am liebsten nicht geben )


    was würdet ihr machen oder raten?

    marion

    Ps. ich weiss ich hätte ihn separieren müssen ... bitte nicht auf mich einschlagen.

  2. #2
    spanien
    Kratzbaumveteran Avatar von spanien
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    Schieeeeeeeeeeb und sorry für das Offtpic --- Thread ist Kimba - Katze zum Opfer gefallen

  3. #3
    miezundco
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    Hallo Marion,
    das ist ja echt schrecklich was dir und vorallem deinem Fellnäschen passiert ist!

    Wir haben schon sehr viele Tiere gegen Parvo geimpft und hatten bis jetzt zum Glück noch nie Probleme!
    Habe aber noch einige Fragen an dich!

    Wie alt ist denn die Katze?
    Wurde ein Parvo-Test gemacht?
    Hat sich noch wer angesteckt?
    Welcher Impfstoff wurde verwendet.

    LG
    Tanja

  4. #4
    spanien
    Kratzbaumveteran Avatar von spanien
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    Hallöchen ,
    Max ist 12 Wochen alt . geimpft wurde mit virbac und meine burmas sind 5 jahre ( nando ein kater) und ronja 12 Jahre alt (kätzin)

    Bei Mäxchen war es so offensichtlich, das nicht sofort der Test gemacht wurde ... in der Klinik aber dann schon. Er kommt heute nach Hause. Wegen der Hitze bekomme ich ihn nach 21 Uhr gebracht ( wir hatten heute 42 Grad )
    Geändert von spanien (02.07.2010 um 21:13 Uhr)

  5. #5
    Nessi
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    Es tut mir leid, dass Deine Muckels durchweg so schwer krank waren und sind und dann auch nmoch Parvo ins Haus kommt.
    Von diesem Thema kann ich Dir durchaus ein Lied singen, da wir selbst im Bestand betroffen waren.

    Was mich jetzt vorab zu diesem ganzen Thema interessiert:

    1. Wie lange ist es jetzt genau her, dass Parvo ausgebrochen ist?
    2. Ist der Kater momentan symptomfrei?
    3. Wie lange wurde er genau im Krankenhaus behandelt?
    4. Hat er Feliserin bekommen?
    5. Wurde der Titer der anderen beiden Katzen getestet, ob der Impfschutz ausreichend ist?
    6. Sind die anderen Katzen soweit fit oder ist jemand akut erkrankt (an ner anderen Krankheit) oder nur "chronisch" erkrankt?
    7. Wurden die anderen Katzen auf Parvo getestet?
    8. Frisst das Katerchen wieder normal?

    Ich weiß, dass das ganz viele Fragen auf einmal sind, aber um Dir genauer auf das Thema antworten zu können, ist das nunmal notwendig.

    Fakt ist, wenn der Kater heute erst nach Hause kommt, die anderen Katzen vollkommen symptomfrei sind und das über mindestens 14 Tage, solltest Du ihn auf jeden Fall separieren.
    Die normale Inkubationszeit von Parvo liegt bei ca. 14 Tagen, gerechnet ab Tag des letzten Ausbruchs bei einer erkrankten Katze.
    Die erkrankten Tiere scheiden aber weiterhin, auch wenn die Erkrankung behandelt und abgeklungen ist, über Wochen und Monate die Viren über den Kot aus. Damit können sich die anderen Tiere weiterhin, zwar mit einem etwas geringeren, aber trotzdem vorhanden Risiko infizieren und das Drama geht von vorne los.
    Auch wenn wir selbst die Viren herumschleppen, recht wenig Möglichkeiten zur Desinfektion da sind, da Parvoviren hüllenlos sind und gegen massiv viele Desinfektionsmittel resistent sind, so ist eine bestmögliche Desinfektion noch besser als garkeine, um zumindest das Risiko zu verringern.
    Ich habe damals auf Anraten Disifin benutzt.
    Bevor der Kater mit anderen Tieren in Kontakt kommt, sollte er mindestens 6 Wochen separiert sein.
    Parvoviren haben eine lange Überlebenszeit, die bei über einem Jahr liegt und sind auch sehr temperaturunempfindlich.

    Nach dem Separieren würde ich auf jeden Fall per Bluttest sofort den Impftiter der anderen Katzen prüfen lassen, da es leider bekannt ist, dass der Impfschutz auch bei dreimaliger Grundimmunisierung und weiterem Nachimpfen nur gering oder im schlimmsten Fall garnicht vorhanden ist.
    Schau mal hier, auf der Seite der AG K-IT findest Du wichtige Infos zu der erwirkten Feldstudie beim Paul-Ehrlich-Institut klick

    Ebenso findest Du in diesem Bereich ganz viele wichtige Infos über Parvo: klick

    Wegen der Impfung.
    Ich würde den Kater momentan auf keinen Fall impfen lassen. Er muss erstmal mit der jetztigen Parvoinfektion klarkommen.
    Im Akutfall hätte ich nur Feliserin geben lassen, wo bereits "fertige" Antikörper gegen Parvo drin sind, damit die vorhandenen Viren schneller bekämpft werden. Die meisten TÄ machen das bei einer Parvoinfektion.
    Du kannst ihn, wenn einige Zeit verstrichen ist, passiv impfen lassen, mit z. B. FortDodge.

    Hintergrund aktive und passive Impfung:
    normale Impfungen sind aktive Impfungen, d. h. dem Tier werden "noch lebendige" Viren in abgeschwächter Form gespritzt. Somit wird das Tier da absichtlich in abgeschwächter Weise mit Parvo infiziert, damit sich Antikörper bilden. Dadurch ist natürlich eine Erkrankung möglich, die einen Parvoausbruch zur Folge hat.
    Bei der passiven Impfung hingegen, werden quasi fertige Antikörper gegeben, die dann im Akutfall gleich an die Arbeit gehen können, um die Viren zu bekämpfen.
    Diese Thematik würde ich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem TA durchsprechen.

    Da ich es selbst erlebt habe, würde meine Tiere nicht mehr aktiv gegen Parvo impfen lassen, genau aus der Angst, dass es zu einem Ausbruch kommt.
    Bei mir haben von 7 erkrankten Tieren nur 3 überlebt.
    Daher habe ich für mich selbst die passive Impfung gewählt.

    Unterstützend für die kleine Fellnase, damit sein Immunsystem gestärkt wird, kann ich Dir Rekonvales Liquid ans Herz legen.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass alles gut geht und wenn Du Fragen hast, her damit, ich versuche so gut es geht zu helfen.

  6. #6
    miezundco
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    Hallo,
    ich habe deshalb nach einen Parvotest gefragt, da Parvo sehr viele Gesichter hat! Ich denke das sie bei Max dann Parvo durch eine Kotprobe diagnostiziert haben werden. Allerdings finde ich das auch ziemlich komisch, denn Virbac hat
    einen sogenannte attenuierten Lebendimpfstoff. Hast du mal nachgefragt ob diese Impfung das Testergebniss verfälschen kann?

    Ich selber hatte hier zum Glück noch kein Parvo, aber ich kenne viele Tierschutzkollegen die viele Todesfälle durch Parvo zu beklagen haben. Mich wundert das du den kleinen dann heute schon wieder munter nach Hause bekommst! Bei einer akuten Parvovirose überleben nur selben Kitten, die meisten können diesem Virus nicht standhalten und sterben sehr schnell nach der Infektion.

    Ich würde dir auf alle Fälle empfehlen den kleinen Zwerg erstmal von den anderen zu separieren, denn selbst wenn er Parvo überstanden haben sollte, dann scheidet er die nächsten Tag noch den Virus aus und das wäre gefährlich für deine anderen Katzen. Diese würde ich sowieso noch im Auge behalten, denn solange ist es ja noch nicht her das der kleine Zwerg krank wurde.

    Ob du impfen solltest oder nicht kann dir wahrscheinlich keiner abnehmen.Allerdings würde ich jetzt auf keinen Fall daran denken eine Nachimpfung machen zu lassen! Ich kann dir nur raten dich dazu nochmal gut von deinem TA beraten zu lassen, denn gerade in südlichen Ländern ist es ja noch nicht standart das alle Tierbesitzer ihre Tiere impfen lassen und auch weiß keiner ob die Straßenkatzen alle mal eine Impfung gesehen haben. (Ich mag das zu bezweifeln)

    Auf alle Fälle drücke ich jetzt erstmal ganz fest die Daumen das es Max bald wieder besser geht und er alles gut übersteht und das sich keine andere Mieze von dir angesteckt hat.



  7. #7
    spanien
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    Guten Abend ,
    Geimpft wurde letzten Donnerstag , erkrankt ist er 2 Tage danach (Samstag)und war von dienstag bis heute in der Klinik. Die Grossen sind bis jetzt ohne Symtome. Felisirin hat er nicht bekommen ( kennt man hier nicht bzw ist hier nicht üblich) Die Grossen haben Impfschutz und " nur " ihre chronischen Erkrankungen - bis jetzt ! Der Kleine trinkt und frisst wieder. Die Grossen sind nicht getestet worden. Danke für deine Antwort .

    Ich weiss ich hätte Ihn von Anfang an separieren müssen ... Ich habe es versaut ..

  8. #8
    spanien
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    DAS ist genau das Problem- hier arbeiten die Tierärtzte anders ... vieles kannst du hier garnicht bekommen( nutrical z.b) Nun Gesund und Munter ist was anderes --- Ich würde sagen er ist fitter, aber ich denke noch nicht über den Berg. Er schnurrt und stampft gerade auf mir rum und isst sein Hills und RC Kitten ..

    Ich bete das das so bleibt.

  9. #9
    Nessi
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    Er ist noch nicht so lange zuhause, daher ist es durchaus möglich, noch zu separieren und vorallem notwendig, denn momentan besteht noch akute Ansteckungsgefahr. Ich hatte eben schon auf die Inkubationszeit und Ansteckungszeit hingewiesen.

    Wurde denn der Impfschutz per Blut-Titer-Überprüfung gemacht? Nur dadurch ist eine 100%ige Aussage über einen Impfschutz möglich.
    Ebenso würde ich momentan auch einen Parvotest bei den anderen zur Sicherheit machen. Es gibt verschiedenen Verläufe von Parvo, daher würde ich mich bei sowas nicht im rosigen sonnen, denn die Erkankung ist schneller ausgebrochen, als man gucken kann und bei mir erstreckten sich die Krankheitsausbrüche über zwei Wochen und hatten fast alle unterschiedliche Verläufe.
    Nur durch sofortiges und richtiges Handeln, habe ich drei gerettet und darunter war auch ein Kitten.

    Bitte diese Erkrankung nicht auf die leichte Schulter nehmen...

  10. #10
    spanien
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    Ich werde mir Morgen die Grossen schnappen und noch mal in die Klinik fahren ... ich hatte den Arzt zwar schon danach gefragt ... Der sagte mir Sinngemäss wenn das passiert wäre , dann wären sie schon krank:-(

  11. #11
    spanien
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    Zitat Zitat von Nessi Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid, dass Deine Muckels durchweg so schwer krank waren und sind und dann auch nmoch Parvo ins Haus kommt.
    Von diesem Thema kann ich Dir durchaus ein Lied singen, da wir selbst im Bestand betroffen waren.

    Was mich jetzt vorab zu diesem ganzen Thema interessiert:

    1. Wie lange ist es jetzt genau her, dass Parvo ausgebrochen ist?
    2. Ist der Kater momentan symptomfrei?
    3. Wie lange wurde er genau im Krankenhaus behandelt?
    4. Hat er Feliserin bekommen?
    5. Wurde der Titer der anderen beiden Katzen getestet, ob der Impfschutz ausreichend ist?
    6. Sind die anderen Katzen soweit fit oder ist jemand akut erkrankt (an ner anderen Krankheit) oder nur "chronisch" erkrankt?
    7. Wurden die anderen Katzen auf Parvo getestet?
    8. Frisst das Katerchen wieder normal?

    Ich weiß, dass das ganz viele Fragen auf einmal sind, aber um Dir genauer auf das Thema antworten zu können, ist das nunmal notwendig.

    Fakt ist, wenn der Kater heute erst nach Hause kommt, die anderen Katzen vollkommen symptomfrei sind und das über mindestens 14 Tage, solltest Du ihn auf jeden Fall separieren.
    Die normale Inkubationszeit von Parvo liegt bei ca. 14 Tagen, gerechnet ab Tag des letzten Ausbruchs bei einer erkrankten Katze.
    Die erkrankten Tiere scheiden aber weiterhin, auch wenn die Erkrankung behandelt und abgeklungen ist, über Wochen und Monate die Viren über den Kot aus. Damit können sich die anderen Tiere weiterhin, zwar mit einem etwas geringeren, aber trotzdem vorhanden Risiko infizieren und das Drama geht von vorne los.
    Auch wenn wir selbst die Viren herumschleppen, recht wenig Möglichkeiten zur Desinfektion da sind, da Parvoviren hüllenlos sind und gegen massiv viele Desinfektionsmittel resistent sind, so ist eine bestmögliche Desinfektion noch besser als garkeine, um zumindest das Risiko zu verringern.
    Ich habe damals auf Anraten Disifin benutzt.
    Bevor der Kater mit anderen Tieren in Kontakt kommt, sollte er mindestens 6 Wochen separiert sein.
    Parvoviren haben eine lange Überlebenszeit, die bei über einem Jahr liegt und sind auch sehr temperaturunempfindlich.

    Nach dem Separieren würde ich auf jeden Fall per Bluttest sofort den Impftiter der anderen Katzen prüfen lassen, da es leider bekannt ist, dass der Impfschutz auch bei dreimaliger Grundimmunisierung und weiterem Nachimpfen nur gering oder im schlimmsten Fall garnicht vorhanden ist.
    Schau mal hier, auf der Seite der AG K-IT findest Du wichtige Infos zu der erwirkten Feldstudie beim Paul-Ehrlich-Institut klick

    Ebenso findest Du in diesem Bereich ganz viele wichtige Infos über Parvo: klick

    Wegen der Impfung.
    Ich würde den Kater momentan auf keinen Fall impfen lassen. Er muss erstmal mit der jetztigen Parvoinfektion klarkommen.
    Im Akutfall hätte ich nur Feliserin geben lassen, wo bereits "fertige" Antikörper gegen Parvo drin sind, damit die vorhandenen Viren schneller bekämpft werden. Die meisten TÄ machen das bei einer Parvoinfektion.
    Du kannst ihn, wenn einige Zeit verstrichen ist, passiv impfen lassen, mit z. B. FortDodge.

    Hintergrund aktive und passive Impfung:
    normale Impfungen sind aktive Impfungen, d. h. dem Tier werden "noch lebendige" Viren in abgeschwächter Form gespritzt. Somit wird das Tier da absichtlich in abgeschwächter Weise mit Parvo infiziert, damit sich Antikörper bilden. Dadurch ist natürlich eine Erkrankung möglich, die einen Parvoausbruch zur Folge hat.
    Bei der passiven Impfung hingegen, werden quasi fertige Antikörper gegeben, die dann im Akutfall gleich an die Arbeit gehen können, um die Viren zu bekämpfen.
    Diese Thematik würde ich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem TA durchsprechen.

    Da ich es selbst erlebt habe, würde meine Tiere nicht mehr aktiv gegen Parvo impfen lassen, genau aus der Angst, dass es zu einem Ausbruch kommt.
    Bei mir haben von 7 erkrankten Tieren nur 3 überlebt.
    Daher habe ich für mich selbst die passive Impfung gewählt.

    Unterstützend für die kleine Fellnase, damit sein Immunsystem gestärkt wird, kann ich Dir Rekonvales Liquid ans Herz legen.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass alles gut geht und wenn Du Fragen hast, her damit, ich versuche so gut es geht zu helfen.
    Deinen text nehme ich mit wenn Ich darf ...

    Ja das ist eine furchtbare Erkrankung und das kann man garnicht leicht nehmen - da hast Du vollkommen recht .

  12. #12
    Nessi
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    Nein, muss defintiv nicht sein, dass sie bereits krank sein müssen. Teilweise waren bei mir Tage dazwischen, wie gesagt, die Inkubationszeit (also die Zeit von Ansteckung bis Ausbruch), liegt bei ca. 14 Tagen.
    Lieber einmal zuviel in die Klinik und das untersuchen lassen, bevor dann das Drama ausbricht.

  13. #13
    Nessi
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    Na klar kannste den Text mitnehmen. Wie gesagt, ich hab das Thema durch und mit TÄ quer durch Deutschland gesprochen, wobei mir dann aber, nachdem ich den Behandlungsverlauf allen beschrieben hatte, bestätigt, dass meine TÄ alles überhaupt mögliche macht und einsetzt, um die Tiere zu heilen, mehr konnte man schon nicht mehr tun.
    Gerade weil ich weiß, wie schrecklich die Krankheit ist, liegt es mir immer am Herzen, anderen zu helfen, die das leider erleben müssen.

  14. #14
    spanien
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    Hier findest du schwer einen guten Tierarzt - nach dem hier habe ich auch lange gesucht . Gerade Katzen werden hier als niedere Tiere gesehen ( gibt wahnsinnig viele)Obwohl es auch hier Tierschutz gibt ..aber ganz anders wie in Deutschland.Aber meine Tiere sind KEINE Wegwerfware - das habe Ich ihm von Anfang an klar gemacht!

  15. #15
    Nessi
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    Ja, leider ist es so, dass Spanien überbevölkert ist mit Katzen, daher werden sie echt dort als "minderwertiger" angesehen.
    Ich denke, da muss man dann mit Nachdruck reagieren, wenn man sein Tier vernünftig behandelt haben will.

    Ich drück Dir ganz fest die Daumen, dass Du einen guten TA gefunden hast, der Dir auch richtig hilft und vorallem die Miezen schnell alle fit sind.

  16. #16
    spanien
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    Danke das ist sehr sehr lieb von Dir. Sehr nett und auch irgendwo sehr Hilfreich das Du und auch die anderen User mir zu gehört haben.

    Sehr schön eine Stelle zu haben wo man sich mal austauschen kann

    Lieben Gruss aus immer noch sehr schwülen 29 GRad .

    Marion und Anhang

  17. #17
    Nessi
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    Nichts zu danken, dass ist doch selbstverständlich und wie gesagt, da ich die Situation kenne, liegt mir das immer sehr am Herzen.
    Mir wirds immer ganz anders, wenn ich irgendwo mitkriege, dass ein Muckelchen Parvo hat.

    Und hier wirste immer jemanden finden, der Dir zuhört und Dir hilft. Dafür ist die Kittcat-Familie doch auch da...

    Hier sind alle Daumen und Pfötchen für Deine Miezen gedrückt und Dich drück ich mal und wünsch Dir die Kraft, dass Du die kleinen Fellnasen gut unterstützen kannst....

    Liebe Grüße zurück aus auch schwülen 23 Grad...

  18. #18
    miezundco
    Gast
    @Nessi: Du hast bei Parvo mehr Erfahrung wie ich, aber sag mal wie ist das mit der Titer-Bestimmung. Soviel ich weiß ist das Lebendimpfstoff der da verwendet wurde, geht da der Titer nicht automatisch höher?

    @spanien: Ich kenne das Problem in Spanien und auch das ihr nicht alle Medis erhalten könnt wie wir in Deutschland! Leider! Ich drücke auf alle Fälle die Daumen und die Pfoten das der kleine Max es schafft. Und Bitte, separiere den Max bitte. Das ist zum Wohle aller deiner Katzen, nicht das noch mehr krank werden.

    LG
    Tanja

  19. #19
    spanien
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    Ja das mit den Medis ist ein Kreuz - Ich finde noch nicht mal die nötigsten Dinge !! Orisel und Nutrical zum beispiel... Von Pflegemitteln oder Spielzeug ganz zu schweigen . Ich weiss nicht wie die Züchter das hier machen.. Das jemand - wie ich- eine 12 Jährige KaTZE in die Klinik legen lässt und dann direkt danach ein Kitten , ist nicht der Regelfall-sagte mein Tierarzt- Leider!

  20. #20
    J&M
    Gast
    Ich drücke auch ganz fest die Daumen und bin einfach nur in Gedanken bei euch und hoffe von Herzen...lg ela

  21. #21
    Nessi
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    Zitat Zitat von miezundco Beitrag anzeigen
    @Nessi: Du hast bei Parvo mehr Erfahrung wie ich, aber sag mal wie ist das mit der Titer-Bestimmung. Soviel ich weiß ist das Lebendimpfstoff der da verwendet wurde, geht da der Titer nicht automatisch höher?

    LG
    Tanja

    Zu Deiner Frage: bei einer Impfung mit Lebendimpfstoff, werden aktive Erreger gespritzt. Somit wird dem Körper signalisiert, dass Fremdlinge im System sind, das Immunsystem wird angesprochen: bitte Gegenmaßnahmen ergreifen, indem Antikörper gebildet werden. Kurz zusammengefasst: Impfung -> gewünschte Erkrankung in abgeschwächter Form -> Bekämpfung im Form von Antikörperbildung.
    Eine Titerbestimmung macht direkt nach der Impfung keinen Sinn, da der Titer eine Aussage über vorhandene Antikörper gibt. Bei der Titerbestimmung würden also direkt nach der Impfung nur Antikörper angezeigt werden, die schon da sind. Erst wenn der Körper neue Antikörper, die die gespritzen Impferreger bekämpft haben, gebildet hat, zeigen diese sich im Titer.
    Das Problem der letzten Zeit ist aber, dass sich trotz dieser Impfung im Anschluss nicht genug Antikörper gebildet haben.
    So dass sich mutmaßen lässt, dass die Impfstoffe nicht mehr ausreichend sind. Dadurch wurde endlich nach langem Kampf diese Feldstudie beim PEI erwirkt und zugelassen, damit evtl. dort den Impfstoffherstellern endlich mal die Pistole auf die Brust gesetzt wird, ihre seit 20 Jahren bestehenden Impfstoffe neu zu entwickeln.
    Leider machen das die Pharmahersteller nicht von sich selbst. So eine Studie kostet meinetwegen 50.000 Euro, aber dieses Geld auszugeben ist ja unwichtig. Wichtiger sind bspw. Investitionen von 100.000 Euro in Werbemittel, damit auch ja alle Tierärzte ihre Werbung aufhängen. *Ironie aus*

    Soweit verständlich?

    LG Nessi

  22. #22
    Nessi
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    @spanien

    Wie gehts dem Patienten denn heute?

  23. #23
    spanien
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    Hallo Ihr lieben ,
    die erste Nacht ist geschafft , Max hat gefressen und getrunken- nicht viel ,aber immerhin" Freude! Allgemein ist Er sehr schlapp-erzählt aber viel...

    Ich hoffe weiter.

    Marion

  24. #24
    Nessi
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    Hallo Marion,

    es freut mich, dass er frisst und trinkt.
    Ist klar, dass er schlapp ist, erstens die Wärme und mal nicht zu vergessen, wie er mit Parvo zu kämpfen hat.

    Versuch mal, ob Du bei Euch das Rekonvalez Liquid kriegst oder Immustim K Tabletten, damit sein Immunsystem gestärkt wird.

    Wir drücken weiter die Daumen und Pfötchen...

  25. #25
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    Ja das werde Ich machen-danke ! Es tut schon ganz schön weh,so ein Häufchen Knochen mit Zottelfell zu sehen . Er sucht sehr meine Nähe ,trendelt lange dann auf mir rum --macht dann einen Fellball und schläft!

  26. #26
    Nessi
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    Ja, das tut weh, aber wir müssen den Fellnasen etwas von unserer Kraft geben, dann schaffen sie das.

    Wenn er wieder regelmäßig frisst, nimmt er auch wieder fleissig zu...

    Er schafft das, da glaub ich ganz fest dran

  27. #27
    spanien
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    danke ... ich habe auch wirklich Hoffnung das Er das schafft.Und ich werde das mogliche dafür tun.

  28. #28
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    Hallo Marion,

    ich wollte mich mal wieder nach dem Befinden des kleinen Max erkundigen? Wie gehts dem Kämpferchen denn heute?

    Wie geht es den anderen zwein?

  29. #29
    spanien
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    Hallo ihr Lieben,
    Max scheint es gut zu gehen ( riesen Freude ) Er frisst und trinkt etwas mehr - ist nicht mehr ganz so platt ., leicht Versuche zu spielen und erzählt in einer Tour .Schmusen mag er in einer Tour -alles mit einen lauten Schnurren begleitet .

    Die zwei Grossen sind auch fit , verhalten sich ganz normal.

    Wenn es Ihm besser geht setze ich mal Bilder allen rein- denn im Moment sieht Er aus wie einen kleine dünne Ratte.

    Liebe Güsse an euch
    Marion

  30. #30
    Memo
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    Hallo Marion
    Ich freue mich riesig und drücke weiterhin die Daumen.
    LG.
    Memo

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