Hallo Liebe Forum-Nutzer,
ich hab mich extra angemeldet weil ich langsam am verzweifeln bin...
meine Katze Mucki wird im Juni gerade mal 2 Jahre alt und seit ca. 4-5 Wochen renn ich mit ihr von einem Arzttermin zum nächsten.
Kurz zur vorgeschichte: Mucki hatte ihre li. Vorderpfote vor gut einem Jahr gebrochen, ich weiss nicht wie das passiert ist, sie ist eine reine Hauskatze und ich war an dem Tag nicht da.
Als ich also letztens abends von der Arbeit nach hause gekommen bin saß sie wieder so komisch auf ihrem Sessel, diesmal war es die re. Vorderpfote die sie hoch gehalten hatte, bin direkt mit ihr zum Tierarzt der auch sofort geröngt hat, joa es war nichts gebrochen wir haben Schmerzmittel bekommen und das wars.
Bin am nächsten Tag direkt mit ihr zu ner anderen Ärztin gegangen, die mir dann gesagt hat das es eher Lähmungserscheinungen sind, es waren kaum noch Reflexe im Bein, schmerzen allerdings hatte sie keine.
Ich hab dann erstmal Cortison und Vit. B 12 bekommen was sie auch immer ganz gut genommen hat, es wurde aber nicht wirklich besser, sie ist umgefallen, konnte nicht mehr ins Katzenklo rein (hab eins mit Dach und Klappe) weil sie dann immer vors klo gemacht hatte hab ich extra noch eins von früher hingestellt was jetzt auch einigermaßen geht, ab und zu geht halt doch mal nochwas daneben.
Nach einiger zeit kam dann auch das re. Vorderbein dazu, sie schob sich mehr oder weniger nur noch übers Laminat, die TA schickte mich nach Duisburg in die Tierklinik wo Blut abgenommen wurde aber sonst auch nicht so wirklich jemand wusste was los ist. Blut war dann total in ordnung also auch nichts wo man weiter gekommen wär.
Nachdem wir das Cortison etwas erhöht hatten ging es ne zeitlang besser, bis jetzt vor ein paar Tagen die Vorder Beine wieder einigermaßen ok waren fingen die Hinterbeine an, sie kann kaum noch richtig laufen, schlecht aufstehen und liegt die meiste zeit nur unterm sofa, dazu kommt auch noch das sie ihre tabletten nicht mehr nimmt wir kriegen die nur ganz schwer bis garnicht in sie rein, egal wie wir es versuchen...
Morgen wollte ich nochmal zum TA, ich hoffe das der Text nicht zu unübersichtlich ist, es ist nur einfach verdammt schwer alles kompakt und komplett kurz gefasst hier zu schreiben....wenn irgendjemand sowas schonmal erlebt hat oder mir irgendwie weiter helfen könnte wär ich echt dankbar ...ich hänge sehr an der kleinen und will sie eigentlich ungern einschläfern oder sonst was das letzte was mir noch einfällt ist wohl nen CT was nur leider verdammt teuer ist...
Würd mich freuen wenn mir jemand wenigstens etwas helfen kann,danke!
Lg Sarah
Ach man, das tut mir aber leid für Mucki.
Ist ja frustrierend, wenn keiner die Ursache herausfindet.
Ich habe so etwas leider noch nicht gesehen oder aus dem Bekanntenkreis gehört,
die auch Katzen haben. Vielleicht weiss jemand aus dem Forum mehr darüber.
Drücke fest die Daumen, dass die Ursache gefunden wird und Mucki richtig behandelt werden kann.
Hallo Sarah,
vor Jahren hatte ich das so ähnlich mit meiner Emelie. Einer der anderen Katzen hat sie wohl in den Rücken gezwickt und dadurch sind Bakterien rein gekommen.Das hat zu Lähmungen geführt.Emelie konnte auch nichts mehr,nicht mehr alleine auf's Klo und nicht mehr laufen. Wir haben sie alle paar Stunden umgebettet,das sie sich nicht Wund liegt. Wir haben ihr damals über eine lange Zeit Traumeel gegeben.Irgendwann fing sie wieder an zu laufen.Versuch mal,ob du einen TA bei dir findest,der auf Neurologie spezialisiert ist.
Drücke dir die Daumen.
Schilddrüse ist glaub ich nicht untersucht worden, aber Blut wurde in der Klinik abgenommen, auf diese ganzen Infektionskrankheiten, ich müsste nochmal nachgucken was das genau alles war, das liegt bei meiner Mutter ich schau morgen nach dann kann ich das nochmal genau sagen, da war aber auf jedenfall alles ok....ich komm aus NRW aus Hagen...
Sarah, dann fahr mit Mucki in die Tierklinik Kaiserberg oder Tierklinik Asterlagen und lass sie mal richtig durchchecken. Beide befinden sich in Duisburg.
Ich hätte dir jetzt auch gesagt einen Neurologen aufsuchen, in der Nähe kenne ich aber keinen, ich komme aus dem Sauerland...ich hoffe es meldet sich noch jemand, alles Liebe und Gute für deine Fellnase...lg ela
da ich fast unmittelbar neben beiden Kliniken wohne (ca. 5km) empfehle ich Dir die Klinik Asterlagen.Sie ist super moedern ausgerüstet, hat sehr gute Ärzte und ist zweifellos zu empfehlen. Ich ar mit meinen Beiden schonmehrfach dort und sie haben sämliche Geräte, die man haben muss. Diese Klinik genießt einen sehr guten Ruf.
Alles Gute für Deine Süsse. Ich drücke Dir die Daumen.
warscheinlich ist echt ein ct unumgänglich und lass mal die bauchschlagadern auf thrombose schallen.tut mir sehr leid für das arme katzi.schlimm wenn man überal hinrent und keiner weis was es ist.
gibt auch so stoffwechselsachen wo bestimmte elektrolyte nicht stimmen.das kann auch zu neurologischen ausfällen führen.
meist ist da auch das blutbild erstmal unauffällig was entzündungswerte und dergleichen angeht.
ansonsten fällt mir auch nix weiter ein.
drück die daumen das man ihr helfen kann.
michi
ich kann jetzt nicht von einer Katze reden, aber bei meinem Mann ging es im Knie los, er konnte kaum mehr gehen. War eine lange Geschichte, bis dann unser Orthopäde herausfand, dass sich ein Virus dort eingenistet hatte.
Darum finde ich alles was Sandra gesagt hat sehr plausibel. Solltest Du noch einmal einen TA aufsuchen, dann einen der sich mit so etwas auskennt.
Gabi ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Bandscheibenvorfall ist, beim Bandscheibenvorfall kommt es nicht so in Schüben, erst das eine Bein, dann ist das fast OK, dann das andere Bein und nun fangen die Hinterbeine an.
Zeckenbiss ist auch sehr plausibel, nur kommt es da auch nicht so merkwürdig, es gibt zwar Schübe, aber die sind anders, der Hund meiner Tochter hatte das..
Hey, sorry das ich mich so spät erst melde war den ganzen Tag unterwegs...
Meine TÄ hatte mit nem Neurologen gesprochen,hatte ihm auch noch ein Handy video gezeigt was sie von Mucki gemacht hatte, hab ich ganz vergessen gehabt, der Neurologe meinte wohl das es gut nen Virus sein könnte der sich gerade so im Körper breit macht, ich soll das Cortison weiter geben und das würde wohl wenn ich glück habe sich ausschleichen....ich hoffe mal.
Solange sie keine schmerzen hat bin ich ja schonmal etwas beruhigt, und wenn sie vllt nicht mehr ganz so super laufen kann wie ne komplett gesunde Katze, aber so das es nicht extrem große einschränkungen mit sich bringt bin ich damit ja zufrieden...
entschuldige, aber mit so einer Aussage würde ich mich nicht zufrieden geben, ohne dass er die Katze gesehen, geschweige denn untersucht hat, so eine Aussage zu treffen, sie soll mal weiter Cortison nehmen, finde ich schon ein wenig merkwürdig und sich auf ein mit dem Handy gemachtes Video zu berufen noch merkwürdiger.
Ich kann jetzt nur von mir reden, ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen, der meine Katze noch einmal auf Herz und Nieren durchcheckt.
Als mögliche Ursachen fallen mir auch nur Infekt (Bakterien oder Viren), Bandscheibenprobleme oder eine Hirnfunktionsstörungen ein.
Ein CT und EEG würde ich hier empfehlen. Blutbild wurde ja schon gemacht und ist, wie du sagst, unauffällig in Richtung Entzündungen.
Es könnte aber auch eine Entzündung des Rückenmarks vorliegen. Die ist über ein Blutbild nicht erkennbar, sondern nur durch Punktion der Rückenmarksflüssigkeit und anschließendem Laborbefund.
Bandscheibenvorfälle können leider auch wandern. Da es durch die Schonhaltung bei Schmerzen zu einer Fehlbeastung der Wirbelsäule kommt was wiederum entsprechende Verspannungen auslösen kann, die dann zu weiteren Wirbelverschiebungen führen können. In der regel liegen bei solchen "wandernden Hexenschüssen" aber Annomalien an den Wirbeln vor, so das sie leichter verrutschen können als normal. Daher würde ich auch Röntgen der gesamten Wirbelsäule empfehlen um das abzusichern. Sollte das der fall sein, wäre deine katze am besten bei einem Knochenbrecher (Chiropraktiker auf Neudeutsch) aufgehoben.
Mangelnde Reflexe sprechen auch für ein Nervenproblem im weitesten Sinn. Die Häufigste Ursache sind eingeklemmte Nerven, manchmal aber auch Erkrankungen der Nerven, die nicht unbedingt schmerzhaft sein müssen, aber zum Absterben der Nervenstränge führen können. Dann entsteht eine Art Taubheitsgefühl, ähnlich wie wenn uns Arme oder Beine einschlafen, und damit verbunden auch mangelnde Koordinationsfähigkeit (versucht mal mit einem eingeschlafenen Bein zu laufen...).
Nein, das ist keine Ferndiagnose, nur eine Ideensammlung was die Ursache sein könnte.
Gute Besserung deinem Katerchen.
ich bin am Donnerstag nochmal mit Mucki beim Tierarzt gewesen weils ihr mittwoch abend so schlecht ging, also mir kam es so vor....es fällt ihr immer schwerer aufzustehen,wenn ich kann dann helfe ich ihr immer zum fressnapf oder zum katzenklo, heute musste ich sie sogar halten währrend sie gemacht hat,fressen tut sie noch super,aber das kann ja auch gut vom cortison kommen ich weiss echt nicht weiter und ich glaub so wie es aussieht muss ich sie bald einschläfern lassen, ich hab auch einfach nich die finanziellen mittel sie mal eben durch son 500 euro teures CT zu schieben, vor allem hab ich ja nicht die 100 % sicherheit das dabei was festgestellt wird...ich würd echt gerne alles machen was in meiner macht steht um zu helfen.....ich hab schon überlegt ob es nicht vielleicht ein schlaganfall gewesen sein kann...sie hatte gute 2 wochen bevor der ganze kram angefangen hat an nem samstag sowas komisches gehabt, ich war mit meinen eltern unterwegs und als ich nach hause kam meinte mein freund das sie sich schon seit ner halben stunde im kreis dreht, ich bin dann mit ihr zum tiernotdienst aber wie das natürlich so ist war sie da ganz normal...kaum waren wir zu hause ging das wieder los auch wieder so gute 15 min. danach war ruhe und es trat noch einmal gegen 23 uhr abends auf...danach war nichts mehr und sie war wie immer...ich weiss einfach nicht mehr...
trotzdem danke für eure lieben antworten
Lg
Ich kann mir vorstellen wie es dir gehen muss...es tut mir leid und ich würde dir so gerne einen Rat mit auf den Weg geben, aber das kann ich leider nicht!
Wenn deine Fellnase sowas macht und das auch mit den Hinterbeinen hat, könnte wirklich was am Gehirn sein, aber das weiss ich nicht und da wäre ein CT wirklich ratsam um rausfinden zu können was deinem Schatz fehlt!
Wenn du der Meinung bist es geht nicht mehr, (aber bitte nicht des Geldes wegen, ich denke da findet sich immer eine Möglichkeit) und der TA sagt auch da ist keine Genesung in sicht, dann solltest du eine Entscheidung treffen...Mitfühlende Grüsse ela
Ich weiß nicht, ob es das auch bei Katzen gibt - bei Hunden gibt es eine Kranheit, die Degenerative Myelopathie , wird in der Regel auch erst bei genauer Untersuchung darauf entdeckt. Ich drück Euch alle Daumen und Pfötchen
vielleicht kann dir der Tierschutzverein helfen ?!
Ruf doch einfach mal da an, oder fahre dorthin und erkläre deine (finanzielle) Situation.
Möglicherweise können sie dir die Summe fürs (offensichtlich dringende) CT vorstrecken und du kannst es in kleinen Raten abzahlen.
Fragen kostet ja nix.
Vielleicht kannst du ja im Gegenzug auch deine Hilfe vor Ort anbieten ? Helfende Hände werden dort immer gesucht.
Ich weiß garnicht ,was ich sagen soll
Es ist so traurig,tut mir echt Leid Fühl dich von mir gedrückt.
Daumen drück,das es eine Möglichkeit gibt,wie deiner Fellnase geholfen werden kann.
GLG Christine