Hallo liebe Foris,
mein Kater Whisky hat eine chronisch rezidivierende Bauchspeicheldrüsenentzündung. Viele Katzen leiden unerkannt darunter, bei Whisky ist mir nur aufgefallen, daß er immerzu erbricht und da ich nach Missys Fibrosarkom immer gleich bei allen kleinen Indizien in Panik verfalle, habe ich ihn deshalb zum TA geschleppt. Nach einigen Besuchen und Blutbildern kamen wir irgendwann auf diese Diagnose. Ich glaube nicht ganz, dass das alles ist aber die Symptome sprechen dafür. Nun gut, auf jeden Fall hat mein Tiger offenbar eine milde Verlaufsform und er ist ein TroFu-Junkie, der zum Futtern gern animiert werden möchte.
Was mich aber nun interessiert ist, wie wurden / werden eure Tiere behandelt?
Whisky erhält seit Ende April als Magenschutz (er hatte häufiges Leererbrechen von reiner Magensäure mit Schaum) Ulcogant. Dies bekam er anfangs 2xtägl. 2,5 ml, jetzt seit 04.06. einmal abends 1,4 ml. Einmalig hat er Ende April 4 ml Dexamethasan (Cortison) gespritzt bekommen, das ist ihm am Tag der Spritze nicht gut bekommen. Und sonst? Sonst nix
Er bekommt als Futter Royal Canin gastro intestinal (TroFu) und ab und zu Almo Nature.
Ich überlege auch bald wieder ein BB zur Kontrolle zu machen und vielleicht muss ja doch noch mal ne Kortisontherapie in Angriff genommen werden?
Er ist noch immer nicht total fit, mal gehts besser mal schlechter, ab und zu bricht er auch weiter, aber keine ganz schlimmen Attacken mehr.
Ich bin jedoch unzufrieden, dass es irgendwie trotzdem nicht richtig gut ist und mich würden eure Therapien und Verläufe sehr sehr interessieren.
Mein Kater Timmy hatte vor Jahren eine schlimme Bauchspeicheldrüsenerkrankung, die jedoch vom TA sofort erkannt wurde und dementsprechend auch behandelt. Allerdings wurde mir gleich gesagt, dass ich auch mit dem Ableben des Kleinen rechnen müßte. Er bekam den ersten Tag kein Futter und war nur am Tropf. Am zweiten Tag mußte er dann wieder selbständig fressen, nur das tat er nicht. Ich bin jeden Tag in die Klinik gefahren und habe ihn gefüttert und gewaschen, denn er machte auch sein Fell nicht mehr sauber. Als er nach einer Woche anfing sein Fell zu lecken, habe ich meinem Mann gesagt, er wird gesund.
Bei ihm wurde die Erkrankung durch Bakterien hervorgerufen und nur in den ersten zwei Wochen bekam er Spritzen und Medis. Heute ist es so, dass er als Medikament nur noch Petzym über sein Futter bekommt, aber mir wurde vom TA gleich gesagt, dass es jederzeit wieder auftreten kann, geheilt ist er nicht.
Jedesmal wenn der Kleine seine Haare auswürgt, habe ich Angst, dass die Krankheit zurückkommt und ich muß mich richtig am Riemen reißen, nicht in Panik auszubrechen.
Ich wünsche Deinem Kater alles Gute, und dass er mit dieser Art der Erkrankung noch lange bei Dir ist.