Meine beiden Katermänner werden heute kastriert.
Einer davon ist ein Coloupoint Perser.
Ist das ein Ammenmärchen oder gibt es tatsächlich ein Narkoserisiko bei allen Pointkatzen?
Und wenn ja, gibt es darüber Studien oder Hinweise warum das so ist?
Hallo Christiane,
Ich denke es ist wie in der Humanmedizin auch, jede Narkose birgt schon in sich ein Risiko.
Beste Voraussetzung ist, ein TA der Dich gut beraten kann
, zu dem Du Vertrauen hast und GUTE VORARBEIT, d.h.
Katze gründlich untersuchen, abhören , Fieber bzw. Temperatur messen,
Augen-Ohren-Maulkontrolle, evtl. Blutkontrolle
Gibt es Vorerkrankungen, Herz, Lunge?
Ganz wichtig ist gerade bei Katzen die Stresskontrolle, manche Tiere sind sehr stressempfindlich.
Soll heißen, am Besten der Besitzer nimmt Urlaub und bringt sein Tier pünktlich zum Termin,
so kanns chon im Vorfeld auf Ruhe geachtet werden, denn bei Stress werden Stresshormone aus-
geschüttet, in der Narkose werden diese aber nicht abgebaut, sollen ja Flucht etc. ermöglichen,
wenn das Tier dann erwacht ist es in der Regel unruhig und kann auch schreien.
Zuhause kommt das Tier in einen ruhigen Raum, wird aber regelmäßig kontrolliert.
Die Narkose sollte außerdem dem Gewicht angepasst sein.
Das waren so die ersten Infos
Hallo,
ob es darüber eine Studie gibt weiss ich nicht.
Unsere Birmakatzen allerdings brauchen definitiv nicht so viel Narkosemittel wie eine Nicht-Masken-Katze.
Das mit dem Narkoserisiko habe ich ja auch jahrelang erzählt, da ich das irgendwo gelesen hatte und das dann ein Selbstläufer wurde, weil's jeder behauptet hat. Soweit ich weiß, gibt es aber eben keine Studien, die das belegen, obwohl es Studien zu dem Thema gegeben haben soll. So mein derzeitiger Kenntnisstand.
Ob es eine Studie gibt,die das belegt,
entzieht sich meiner Kenntnis.
Aber mein TA nimmt das sehr ernst, weil einer meiner Kater, der den Pointfaktor trägt nicht zeigt,einen Herzstillstand bei der Kastra bekam.Er ist sonst unauffällig u.kerngesund.
Nun fragt er schon immer im Voraus,ob es sich um so eine handelt u.hat dann auch die schonende Narkose bereit u. es ist nie mehr was passiert.
Diese Narkose wird auch bei herzkranken usw.eingesetzt
also ich habe das auch schon sehr oft gehört und gelesen.
Selbst unsere Tierärztin, die ich bei der Kastra meiner Katerchen darauf angesprochen habe, sagte mir, dass sie genau aus diesem Grund die Narkose extrem vorsichtig und so niedrig wie nur eben möglich dosieren würde. Entweder sie wollte mich nur beruhigen und keine Diskussion mit meinem Halbwissen führenoder sie ist auch der Meinung (wenn sie nicht eine seeehr gute Schauspielerin ist, dann war es wirklich ihre Meinung)
Bei älteren, schwachen Tieren würde ich persönlich mit meiner TÄ darüber sprechen, ob nicht vielleicht eine Inhalationsnarkose das Mittel der Wahl wäre - weiß aber nicht, ob jeder TA diese beherrscht und einsetzt.
LG
Juanita
Danke Euch.
Also kann man davon ausgehen, dass es dazu nur wage Infos gibt und Vieles auf Hörensagen beruht.
Mein Katermann hat natürlich die Kastra überlebt.
Und damit Narkosen immer schnell abgebaut werden, lasse ich meinen Katzen nach überstandener OP sowieso immer noch eine Infusion legen. Das hilft dem Organismus und ich finde, sie sind viel schneller wieder fit.
Na ja und ein bisschen Intensivpflege, bzw. -verwöhnprogramm dann geht sowas schnell vorbei.
Ich denke, wie beim Menschen, so gibts auch bei Tieren ein Narkose bzw. OP Risiko.
Als meine Katze und die Kater kastriert wurden, wurde ich auch darauf hingewiesen. Wie oben schon geschrieben, wichtig ist, das dein TA die Tiere voruntersucht, wiegt, nach Krankheiten fragt (leider bei Streuner nicht nachjvollziehbar, aber ich kann sagen, er fühlt sich grad nicht, könnte alt sein oder ist aggressiv). Oldie wurde auf Grund seines Alters nicht mehr kastriert. Er ist auch schon geschätzte 16 Jahre und so ein ganz ruhiger.
Ich nahm mir immer zeit, wenn ich die Katzen zum TA brachte, meist etwas früher und die TÄ operieren ja nicht sofort. Die Tiere kommen hier nochmal in ein extra Raum zur Beruhigung.
Alle Kastrationen verliefen gut und die Wunden/Narben verheilten schnell.
LG
Kerstin mit
Mutzie, Susie, Paulchen, Filou und Oldie
Ich besass einen Point-Bkh-Kater. Beim kastrieren war das einzige Problem, dass er bei der Narkose nicht gleich
einschlafen wollte/konnte.
Es war ein leichtes Narkosemittel, aber es gab keine Probleme und danach war er nicht lang neben der Spur.
Und auch sonst verlief alles gut.
Lg Gabi
Hier gibt es die passende Antwort :
http://www.von-den-seidentigern.de/TA/narkose.html
LG Heike
Sicher,
wenn es bekannt ist,ist das Risiko so gering wie möglich.
Aber ein Herzstillstand hat mir gereicht,haben zu 2 Mann lange gebraucht,
bis es wieder ging.Anhang 0
Der schwarze hatte den Herzstillstand,bei dem anderen Point ging alles glatt!
Ich habe das jetzt auch mit zwei meiner Burmadamen vor der Brust. Mein Tierarzt hat mir schon gesagt das er das nicht machen möchte,
ich sollte lieber in die Tierklinik gehen. Er sagte auch noch Sie sollten besser liegend kastriert werden, woraufhin ich ihn fragte ob bei ihm die
Katzen bei der OP stehen müssten. Seine Antwort war " Bei mir hängen die Katzen ", fand ich ganz gruselig, dann geh ich doch lieber in die
Tierklinik. Jetzt kommt auch noch hinzu das meine Mädels nur so um die drei Kilo wiegen, aber ewig kann ich ihnen die Pille jetzt auch nicht mehr
geben.Wenn die Babys jetzt bald ausziehen werde ich da wohl Nägel mit Köpfen machen müssen. Hoffe ich einfach mal das unsere TK Erfahrung hat
mit Maskenkatzen.
frag doch dort mal nach der Inhalationsnarkose - ich selbst habe keine Erfahrung damit, sie soll aber sehr viel besser verträglich sein und vor allem, kann der TA die Katze im Notfall sehr schnell wieder aufwecken.....
Viel Glückund liebe Grüße
Juanita
Inhalationsnarkose hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Viele TÄ sind doch schon so gut ausgestattet. Einfach mal fragen.
Ich finde diese Narkose klasse, die Katzen sind wesentlich schneller wieder auf dem Damm als mit der anderen Narkose.
Hallo
Ich hab keine Ahnung, wie das Risiko bei Pointkatzen ist, aber Bengelchen sind ja anscheinend auch nicht ganz ohne diesbezüglich.
Unser Sydney wurde noch bei der Züchterin kastriert und hatte mit normaler Nakrose ziemliche Probleme mit dem Wachwerden. Als dann 2 Monate später Summer dran war, habe ich in der Tierklinik erzählt, dass der Bruder die Narkose nicht gut vertragen hat und daraufhin wurde bei Summer die Inhalationsnarkose gemacht.
Sie hat sie absolut problemlos vertragen und war so schnell wieder voll da, dass mich die Klinik angerufen hat und gemeint hat, ich soll sie schon früher holen, weil sie die ganze Station verrückt macht. Ich habe sie keine 1 1/2 Stunden nach der OP abgeholt und sie war wirklich voll da, ohne Schwanken oder sonstigen Ausfällen.
Also ich werde (egal bei welchem Tier) wenn möglich nur noch die Inhalationsnarkose machen lassen, der Unterschied zur normalen Narkose beim Aufwachen ist wirklich extrem groß ... und es soll die sicherere Narkoseform sein.
Liebe Grüße
Marion
Wie gesagt - es gibt wohl keine eindeutigen Beweise, dass das stimmt - es gibt ja auch TÄ, die auf ihren Seiten stehen haben, dass eine Katze einmal rollen sollte, bevor man sie kastrieren lässt, das würde heutzutage wohl auch nicht jeder TA so unterstreichen.
Um aber einfach allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen, empfehle ich auch die Inhalationsnarkose, sie scheint nach allem, was ich bislang gehört und gelesen zu haben, für alle Katzen sehr gut verträglich zu sein.
Alles Gute für alle, der Katzen/Kater die Kastration noch vor sich haben.
hmmmm - ich finde aber schon, dass diese Aussage:
Quelle:http://www.von-den-seidentigern.de/TA/narkose.htmlMaskenkatzen fehlt ein bestimmtes Lipid (Fettstoff) im Blut. Dies hat zur Folge, dass die Narkosemittel stärker und besser vom Körper aufgenommen werden.
nach mehr als reiner Gerüchteküche klingt.
Ich bin zwar weder Tiermediziner noch Biologe - aber wenn es schon eine logische Erklärung dafür gibt, sehe ich keine Veranlassung, dies nicht anzunehmen.
LG
Juanita
Ich will mich auf keinen Fall als Experte aufspielenund ich habe das auch nur irgendwo gelesen (wenn ich nur wüsste, wo???), aber da hieß es, dass klinische Studien eben KEIN erhöhtes Narkoserisiko festgestellt hätten und man das bislang zwar angenommen (Stichwort: Lipide), es sich aber wohl eben nicht bestätigt habe.
Daher sicher: Lieber einmal zu viel auf eventuelle Probleme hinweisen und den Arzt doppelt sensibilisieren, trotzdem bin ich inzwischen zumindest skeptisch.
Zumal es sich bei der angegebenen Seite auch nicht - wie ich zuerst dachte - um eine TA-Seite handelte.
wie Du schon sagst: besser einmal zuviel als einmal zuwenig vorsichtig sein![]()
LG
Juanita