Hallo alle zusammen
Mein Freund und ich möchten uns eventuell im Laufe des nächsten Jahres Stubentiger ins Haus holen.
Ich lese zur Zeit alles zu dem Thema, was ich in die Finger kriege (er ist da noch nicht so enthusiastisch...), um keine falsche Entscheidung zu treffen. Ich liebe zwar Katzen, will aber ungern so ein Trottel sein, der sich eine anschafft und dann total frustiert und überfordert ist und das Tier nicht ordentlich versorgt
Entschieden ist nichts, ich würde mich aber wohler fühlen, wenn einige Leute, die sich auskennen, mal über meinen bisherigen Stand drüberschauen und offene Fragen mit mir klären würden..Ich markiere direkte Unklarheiten einfach mal rot, aber korrigiert mich bitte auch, wenn ich etwas schwarz gelassen habe und mich da total irre.
Von dem, was ich bisher gelesen habe, soll man, vor allem, wenn man kleine Kätzchen holt, direkt ein Geschwisterpaar nehmen und kein Einzelnes. Das wär auch okay für uns, nur hab ich Sorge, ob die sich nicht vielleicht, wenn sie groß sind, zerstreiten könnten.
Wir sind eigentlich schon sicher, dass wir die Kätzchen dann im Tierheim holen wollen.
Zu den laufenden Kosten finde ich leider sehr verschiedene Angaben, und leider auch immer nur für eine Katze (ich glaube nicht, dass man das für zwei verdoppeln muss, oder? Wegen Großpackungen etc..). Ich rechne momentan mit etwa 50 Euro im Monat, kommt das dann etwa hin? Dazu kommen natürlich noch Rücklagen für den Tierarzt;
Ich hab im Moment etwas Geld zurückgelegt, eigentlich für "menschliche" Notfälle, da könnte ich aber immer dran, falls was mit den Katzen wäre und ich auf dem Tierarztkonto noch nicht genug zusammengespart habe. Ich glaube, das ist dann aber erstmal mehr als genug, viel mehr würde ich für solche Fälle nicht sparen (oder ist das ein Fehler?).
Hat jemand denn Erfahrungen mit einer Tierversicherung? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sich das, wenn man Rücklagen hat, eher selten auszahlt, oder wie sehr ihr das?
Die Anschaffungskosten sind ja relativ transparent, die sparen wir eben vor dem Katzenkauf zusammen, das ist ja nicht so das Problem.
Und gleich weitere Kosten: Ich bin unsicher was die Ernährung angeht, weil man da so unglaublich viel liest. Wir werden uns wohl nicht das allerteuerste Futter leisten können. Ich weiß, dass das meiste, was man so aus der Werbung kennt, eher nicht so gut ist, und dass Zucker etc. darin nichts verloren haben, aber wie entscheidet man sich bei dieser irren Auswahl, wenn man sich doch noch gar nicht so toll auskennt? : (
Mein Freund bewohnt drei Zimmer (etwa 65 m²) mit Diele, Küche und Bad (wobei das Schlafzimmer für sie eine Tabuzone sein soll), also können die Katzen sich vor uns und voreinander zurückziehen, und wir haben überlegt, wenigstens in der Diele oberhalb der Türen Regalbretter anzubringen, damit die Katzen da oben noch mal einen ganz eigenen Rückzugsbereich über dem der Menschen haben. Die Wohnung ist aber im Dachgeschoss, also sieht es mit Freilauf erstmal schlecht aus... Noch ein Argument für zwei Katzen.
Zu der Versorgung der Katzen: Ich studiere und mein Freund arbeitet, wir sind also regelmäßig unterwegs. Allerdings habe ich in meinen Fächern einen bescheidenen Stundenplan (auch in den kommenden Semestern) und die Arbeit meines Freundes ist nur zehn Minuten entfernt, sodass die Katzen zwischendurch mal auf eine Zeit alleine von sieben Stunden kommen, in der Regel aber weniger. Ich rede mir jetzt gerne ein, dass das okay ist, aber.. ist das okay? Ich werde eh versuchen, die Anschaffung in die vorlesungsfreie Zeit zu legen, sodass ich in den ersten Wochen zur Eingewöhnung immer (oder zumindest länger) da sein kann, aber so wird es eben nicht bleiben.
Die Urlaubsversorgung ist noch nicht geklärt, das wird natürlich vor der Anschaffung gemacht; für ein- zwei Tage können mein Vater oder meine Schwester, die im gleichen Haus wohnen, vorbeischauen und mit den Katzen spielen, für länger müsste man dann noch aushandeln.
Und zuletzt der vermutlich kritischste Punkt: Meine leichte Katzenallergie.
Ich reagiere nicht schlimm (das heißt: Schnupfen, tränende Augen und ein bisschen Husten, aber kein Asthma oder Ähnliches) und auch nicht auf alle Katzen, aber die Allergie ist da. Ich möchte jetzt aber nicht, dass jemand denkt, ich wär von der Sorte, die das Tier "mal ausprobieren" und wenn es nicht geht, bring ichs ins Tierheim zurück; ich mache mir gewissenhaft Gedanken, und wenn ich am Ende darauf komme, dass ich mir kein Tier halten kann, dann ist das so.
Mein bisheriger Plan dazu: Als erstes möchte ich jetzt im Januar schonmal zum Allergologen gehen und nochmal einen ordentlichen Test durchführen lassen und dann die Sache mit ihm Besprechen; wenn er ein absolutes Nein gibt, dann ist es wohl ein absolutes Nein : (
Wenn nicht, wollte ich vor dem Kauf die Katze/Katzen ein paar Mal besuchen, und, falls das geht, Haarproben zum Allergologen geben, damit der die Kompatibilität testen kann.
Dazu wird dann jeden Tag gewischt oder gestaubsaugt, und ich wollte die Furminator-Bürste holen, damit nicht so viele Haare rumfliegen, und zusätzlich noch Allerpet ausprobieren; auch, wenn ich nicht direkt eine Reaktion habe, muss ichs ja dann mit den Allergenen nicht übertreiben, denke ich..
Was sagt ihr? Vergesse ich etwas Wichtiges oder hab ich irgendwo falsche Schlüsse gezogen/ betrachte ich etwas zu naiv?
Ich habe abschließend noch ein paar Fragen:
- ist die Vorstellung realistisch, dass man die Flut von Haaren überall mit täglichem Staubsaugen und eben dieser tollen (?) Bürste soweit eindämmen kann, oder mach ich mir was vor und wir enden als haarige Katzenladies?Ich weiß, dass man immer irgendwo Haare finden wird, aber ich möchte es soweit es geht einschränken
- Kennt ihr die beiden genannten Produkte (Allerpet und Furminator) und könnt mir was dazu sagen? Funktionieren sie, oder ist das Schnickschnack?
- Ich habe von einigen "Katzenfans" gehört, es sei totale Quälerei, die Tiere nachts nicht ins Schlafzimmer zu lassen. Andere sagen, dass die Tiere eben auch ihre Grenzen haben und einhalten sollen, und das kommt mir vernünftig vor. Schmusen ist ja schön und gut, aber das Schlafzimmer hätte ich gerade wegen der Allergie lieber katzenfrei. Stört die das wirklich so, wenn die sonst durch die Wohnung toben können wie sie wollen?
- und die letzte Frage: Der Geruch. Es gibt Katzenwohnungen, da stinkt es einfach. Ich meine nicht das KaKlo direkt nach Benutzung (), aber irgendwie müffelt es einfach ekelig. Ist das der Eigengeruch der Tiere oder mangelnde Hygiene? Wenn es an den Tieren liegt, ist es Rassen-/Geschlechts-/Kastrationsabhängig, oder Zufall?
Das ist alles ganz schön viel, und ich habe schon das Gefühl, zu übertreiben. Ich möchte es eben gerne richtig machen![]()
Danke fürs Lesen in jedem Fall schon einmal,
Viele liebe Grüße und ein frohes neues Jahr!
Nicki
Wow, respeckt. Du bist ein fleisiges liesschen.
Also: 2 Katzen sind super. Da kann man auch mal länger am Tag weg sein. Meine sind normalerweise zu dritt und sind bis zu 10 Stunden alleine. Das stört sie nicht weiter, da sie sich miteinander beschäftigen. Wenn wir dann nach Hause kommen, muss natürlich gekuschelt werden. Von daher passt deine Ansicht.
Einige Futterempfehlungen findest du auch hier im Forum. Oder geh mal im Partnershhop PetPrime gucken. Wenn du da das Futter kaufst, kannst du eigentlich nichts falsch machen.
Dann zu deiner Allergie . Das ist natürlich heikel. Wenn du auf die Katze refaierst, sei es noch so leicht, würde ich dir von der Anschaffung abraten. Auf dauer kann dich das ganz schön zermürben. Ansonsten finde ich dein Vorgehen gut. So habe ich es auch schon empfohlen. Es gibt auch Katzen, die für manche Allergiker geeigneter sein sollen, als andere. Aber das kommt immer darauf an. Meine Mutter ist zum Beispiel auf die Katze von meiner Schwester allergisch. Auf meine und Ihren eigenen aber nicht. (Pssst: Sibirische Katzen gehören zu den vermeindlich verträglicheren) Das musst du einfach ausprobieren
Mit dem Budget im Monat kommst du sicherlich hin. Kann aber auch mal mehr werden, aber auch mal weniger. Aber ich denke, so im Durschnitt passt das schon. Die Rücklagen hören sich auch gut an. Mit Versicherungen habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt, aber ich denke, dass das nichts bringt. Aber da können dir andere bestimmt weiterhelfen.(hatte ich erwähnt, dass ich gerade einen Wurf habe?)
Hoffe, ich habe nichts vergessen.
Hallo Nicki,
wie ich gelesen habe, hast du dich intensiv damit auseinandergesetzt und erstmal würde ich abklären, was mit deiner Allergie ist. Nichts ist schlimmer, als wenn sich im Nachgang herausstellt, dass du sie nicht behalten kannst. Lach dazu können auch Norweger gehörennee aber es kommt immer auf den Einzelnen an, es kann gut gehen, muss aber nicht.
Solange du ihnen ausreichend Spielmöglichkeiten bietest, ist deine Wohnung voll in Ordnung und vorallem ein Kratzbaum wäre schön.
Die Finanzen passen und hinsichtlich des Futters würde ich auch mal bei petprime vorbeischauen.
Was mich allerdings etwas stört, ist deine Aussage hinsichtlich des Stinken. Jedes Lebewesen hat nun mal seinen Eigenduft und daran wirst du nichts ändern können. Aber lass dir gesagt sein, den nimmt man mit der Zeit auch nicht mehr so war und ehrlich gegen die Liebe eines Tieres ist dies auch unbedeutend.
LG Nette
http://www.cuxkatzen.de/html/katzenallergie.html
Hallo Nicki, das da erstmal zur Frage der Allergie . Bei Hauskatzen mußt du mit der jeweiligen Katze probeschmusen, um zu testen, ob du reagierst. Es sind nicht die Haare, sondern der Speichel der Katzen, bzw. darin enthaltene Enzyme, die die Allergie auslösen - somit sind Katzen je nach ihren Genen allergener oder weniger allergen. Eine Freundin von mir kann mit meinen kuscheln, aber wenn ihre kätzische Mitarbeiterin an der Arbeit zu nahe zu ihr kommt (auf den Schreibtisch z.B.) geht die Nase zu.
Zum Geruch: Also, potente Kater müffeln immer ein bißchen, auch wenn sie nicht markieren. Aber wer außer Züchtern hält einen potenten Kater im Haus??? Dann spielt die Anzahl der Katzen und das Streu eine Rolle, wie schnell du was riechst (Streu: hier gibt es Erfahrungsberichte zu so ziemlich allem, was auf dem Markt ist. Schau, welche für dich ok wären und welche davon diene Katzen am liebsten mögen...) Ich muß bei 6 Klos für 6 Katzentiere 2x täglich saubermachen, dann ist es ok. Trotzdem - nach einigen Stunden außer Haus riecht es bei mir dann auch nicht taufrisch. Aaaaaaber wenn ich dann kurz lüfte und die Klöchen putze, steht dem Feierabend in guter Atmosphäre nichts im Wege... (bei mir wohnen grad 6 Mixe)
Und gut, dann gibt es noch die Spezialisten, die immer dann, wenn Besuch da ist, auf´s Klo gehen und einen dicken Stinker setzen, denn sie - logisch! - dann nicht verscharren.
Da hilft dann auch nur "sorry" sagen, die "Schaufelspülung" tätigen und kurz lüften oder einen Lufterfrischer nutzen. Das war dann Absicht, als Signal, was für beeindruckende Katzen dieses Revier bewohnennicht wahr, großer Gestank = große Katze...
Normal bin ich für offenes Schlafzimmer, denn das ist sooo schön, von den Miezen geweckt zu werden oder zu kuscheln, aber mit einer Allergie würde ich es halten wie du, und es wäre kein Problem, einen katzenfreien Raum zu haben.
Sitzbretter etc. ist super, ich hab das auch und bewohnbare Regale etc., plus einen vernetzten Balkon. Du machst dir sehr viele Gedanken, das ist super! Ich hoffe, du findest wenig allergene Kätzchen!
Kosten: Ich rechne bei zweien etwa 80 Euro im Monat zusammen, wobei das "normale" TA-Zeug wie Impfen und Wurmkur umgelegt ist. Mal ein Monat mehr, mal weniger...
Von Versicherungen halte ich nichts. Wenn ich deine Rücklagen hätte, würde ich mir keine Gedanken mehr um irgendwas machennaja. Ist ja schön, dass du so gewissenhaft bist! Kannst ja pro Monat was kleines auf ein Katzenkonto tun, und so eine eigene Katzenrücklage bilden.
Grüßle, Vivi
hmmmm Nette, mit dem Geruch bin ich (ausnahmesweise) mal nicht Deiner Meinung.
Natürlich riecht es, wenn eines der Tiere grad im KaKlo war und ein großes Geschäft gemacht hat - aber das ist ja bei uns Menschen auch nicht anders.
Im "Ruhezustand" oder "Stand-by"- riecht ein gut bestücktes und sauberes Katzenklo nach meiner Erfahrung gar nicht. Wenn man ein gutes Katzenstreu verwendet, die Streu hoch genug ins Klo reinfüllt, damit die Hinterlassenschaft gut verscharrt werden kann und das Klo sauber gehalten wird, dann kann man eine Geruchsentstehung schon gut verhindern. Wir reden hier ja nicht über potente Tiere, die gern auch mal markieren. Aber wie gesagt, dass Klo darf keinesfalls zu klein bzw. nicht zu niedrig sein - was nicht ordentlich verscharrt werden kann riecht halt auch mal eher....
Ich persönlich mache mir am meisten Sorgen weger der beginnenden Allergie . Diesen Punkt kann man ohne ärztliche Beratung schlecht einschätzen. Und ganz ehrlich - Du wirst den Haaren auf keinen Fall Herr werden - machen wir uns nix vor - wer Katzen hat, hat auch Katzenhaare rumfliegen. Wir mit unseren kurzhaarigen Siamesen ohne Unterwolle natürlich ziemlich wenig - aber selbst bei unseren fliegen Haare durch die Luft - gut zu erkennen an sonnigen Wintertagen
Die Idee, dass Du Haare Deiner potentiellen Tiere mit zum Allergologen nehmen willst finde ich sehr gut. Der kann gleich direkt einen Test machen.
Jetzt hör ich erstmal kurz auf - bestimmt haben die anderen auch ganz viel zu erzählen.....
Liebe Grüße
Juanita
Ja ich meine doch nicht die Klos sondern der allgemeine Geruch ... aber hihi unsere schnuppern immer nach Blümchenund ja ein gutes Kaklo ist das A und O und was ich noch vergessen habe ist wegen dem Schlafzimmer. Wegen deiner Allergie würde ich sie dann auch nicht mit ins Bett nehmen.
LG Nette
stimmt - was mir auffällt ist, dass man das Futter schon recht deutlich riecht, wenn man in die Küche kommt.
Das stört zwar deutlich weniger als das gegenteilige Endprodukt- aber dieser Geruch unterscheidet sich schon deutlich von einem katzenlosen Haushalt.
Das stimmt, aber manches riecht auch lecker![]()
Meine Katzen selber riechen auch, jede anders, wenn ich mit ihnen kuschele... und DAS riecht gut, sauberes, kuscheliges Katzenpelzchen...
das hast du aber schön gesagt Vivi![]()
Hallo ihr Lieben! Vielen Dank für die schnellen Antworten- Das ging ja super schnell!
Zunächst vorweg: Um Gottes Willen, ich habe nie gemeint, dass ich eine Katze ohne Eigengeruch will oder dass alle Katzen stinken oder irgendwas in der Richtung..Da hab ich mich vielleicht ungenau ausgedrückt. Es gibt nur einfach Katzenwohnungen, da riecht es (trotz Katze und KaKlo und allem) gut, und es gibt Katzenwohnungen, da mufft es ekelig (auch, wenn man öfter da ist), und ich hab mich für den Grund dafür interessiert. Dass es eben zwischendurch mal nach Klo oder in der Küche nach Futter riecht ist ja kein Problem, das macht es bei Menschen ja auch..
Und wegen der Allergie muss sich hier wirklich keiner Sorgen machen, ich bin für Tipps, damit umzugehen, sehr dankbar (Danke Vivi für den Link!), aber wie gesagt, ich klär das vorher mit dem Arzt ab und riskier da nichts. Die vorgeschlagenen "allergieverträglicheren" Rassekatzen sind zwar irre süß, aber wie gesagt, ich würd gern Kätzchen aus dem Tierheim holen, da wird es schwierig, genau die Rasse zu kriegen, die man sich rausgesucht hat. Wenn aus dem Tierheim gar nichts passt, überlegen wir uns das mit dem Züchter vielleicht nochmal.
Mit dem Futter und dem Streu muss ich dann hier mal ein bisschen rumgucken, was sich eignet, okay.
Zwischendrin ist mir jetzt aber noch eine Frage eingefallen, und bitte nicht hauen, falls die ganz schlimm ist, ich frag ja extra vorher
Wenn man reine Wohnungskatzen hat, soll/muss man sie dann auch kastrieren lassen? Weil ungewollte Vermehrung ist dann ja quasi ausgeschlossen. Oder macht man das sicherheitshalber, falls sie mal ausbrechen sollten?
Liebe Grüße,
Nicki
Hallo Nicki,
ja - auch reine Wohnungskatzen sollten unbedingt kastriert werden.
Kätzinnen werden - wenn sie nicht gedeckt werden - immer wieder rollig. Dies setzt die Katze einem unglaublich großen Stress aus, weil ihr Sexualbedürfnis nicht erfüllt wird und kann dann in einer sogeannten "Dauerrolligkeit" enden. Zudem habe ich gelesen (aber da wissen die anderen vielleicht mehr) dass Katzen, die über lange Zeiträume rollig werden ohne Gedeckt zu werden, zu Gebährmutterentzündungen (oder waren es Gebährmuttertumore??) neigen.
Ganz davon abgesehen, dass es für das Gehör von Dir und Deinen Nachbarn nicht gut wäre- hast Du schonmal gehört, wie so eine rollige Katze nach dem Kater ruft
Einen Kater musst Du schon allein aus Selbstschutz kastrieren, da dieser - wenn er potent bleibt - mit allergrößter Wahrscheinlichkeit anfangen wird in der Wohnung zu markieren und dann hast Du echt ein Problem. Ein Geruchs- aber auch ein Putzproblem.
Ich denke aber mal, dass der Tierschutzverein, von welchem Du die Tiere bekommst, diese sowieso entweder schon selbst kastriert hat oder Dir auf jeden Fall die Auflage machen wird, eine Kastrationsbescheinigung vorzulegen.
Wenn es mit dem Einzug der Fellnasen ernst wird, kannst Du ja auch mal hier im Forum bei den Tiervermittlungen schauen. Hier suchen auch immer wieder so arme kleine Wuzerl ein gutes Zuhause.
Liebe Grüße
Juanita
Alles klar, dankeschön![]()
Juanita hat alles gesagt!
Und das, was da entsteht bei ungedeckten Katzen, sind Zysten. (siehe mein armes Pflegekind Chica)
Gebärmuttertumore werden durch Pillengabe begünstigt (nicht unbedingt hervorgerufen, aber eben, das Risiko steigt), darum ist die Pille nur dann eine Option, wenn es um eine Zuchtpause geht, nicht, wenn es nie Nachwuchs geben soll.
Hab es gerade nur überflogen da ich gleich weg muss.Das stimmt soweit ich weiss die Sibierische Waldkatze und die Norwegische Waldkatze ist der Speichel allergen arm.
Am besten du lässt dir beim Allergologen von der jeweiligen Katze mit ihrem Haar auf eine Allergiereaktion deinerseits testen.
Im Notfall gibt es noch das Allerpet womit ich persönlich jedoch keine Erfahrung habe.
LG Birgit
Soweit ich weiss s9nd weisse Katzen auch allergie ärmer als wie schwarze?
Die Allergie , soll nicht von den Haaren,
sondern von einem Enzym im Speichel kommen.
Darum kann man durchaus auch auf "Nacktkatzen"
reagieren.
Bei den Waldkatzen wäre das Enzym wohl nicht so stark vorhanden.
Mal was am Rande.
Mein Mann mußte wegen einer Mehlstauballergie den Beruf wechseln,
vor Jahren schon.
In der Klinik hieß es wir sollen darauf achten Täglich staubzusaugen
teppichboden wäre sogar besser als glatte Böden.
das war sogar in einer Allergieklinik.
Mit unseren Norwegerlis hat er zum Glück keine Probleme.
Wenn du nachweislich eine Katzen- Allergie hast, würde ich von der Anschaffung von Katzen abraten.
Solltet ihr euch doch entscheiden Katzen aufzunehmen, würde ich bei einer Wohnungsgröße von 65 qm die Katzen nicht aus dem Schlafzimmer aussperren. Haare sind sowieso überall und der Staubsauger reicht um sie in Schach zu halten. Bei reinen Wohnungskatzen brauchst du( nach menschlichem Ermessen), keine Krankenversicherung, es reicht eine jährliche Schnupfen/Seuche Impfung und die Entwurmung. So lange die Katzen keinen Unfall erleiden, wirst du keine Kosten haben und die Impfungen werden i.d.R. nicht von der Versicherung übernommen.
Dass die Kastration, die zwingend erforderlich ist!!, bezahlt wird, glaube ohnehin ich nicht, denn es handelt sich schließlich nicht um eine OP aus Krankheitsgründen.
In einer Wohnung in der zwei kastrierte Katzen leben deren KaKlo regelmäßig gesäubert wird stinkt es nicht.
Beim Nassfutter kannst du gute Sorten auch schon rel. preiswert bekommen (z.B. Animonda), beim Trockenfutter sind die wirklich guten Sorten (möglichst getreidefrei) immer etwas teurer, aber sie werden schließlich nicht gleich kiloweise gefressen. Katzen aus dem TH zu holen ist immer eine gute Sache, aber es gibt in Städten (weiß ja nicht wo du wohnst) auch Katzenschutzvereine oder Pflegestellen. Dort können die Betreuer evtl genaueres zum Charakter, Verträglichkeit oder Verhalten der einzelnen Tiere sagen.
Geändert von Dinah (03.01.2012 um 00:35 Uhr)
Dankeschön, HeidrunWie schon gesagt, dass mit der Allergie kläre ich vorher beim Arzt und suche nach Katzenrassen oder einzelnen Glücksfällen, gegen die ich nicht allergisch bin.
Hi,
ich habe festgestellt, dass man manchmal eine Tierhaarallergie auch gar nicht erkennt oder zumindest erst recht spät. Bekannte von mir haben nach Jahren in denen sie ohne Probleme in meiner Wohnung waren festgestellt dass sie plötzlich reagieren. Auch wenn man es vorab klärt sollte man immer eine Testphase einplanen. So schwer es fallen mag. Manchmal muss man dann eine Katze auch wieder abgeben.
Hey Alfred!Gut, aber die Gefahr, dass sich irgendwann mal eine Allergie entwickelt, besteht ja bei jedem. Ich bereite mich so gut vor, wie es geht, weil ich die Katzen ungerne "ausprobieren" möchte. Wie gesagt, bald befrage ich mal den Allergologen, und ich hab heute Kontakt mit der Katzenhilfe hier in der Stadt aufgenommen und die Lage geschildert (die Tierheime hier in der Nähe reagierten meist relativ schroff mit "Sie müssen sich aber innerhalb eines Tages entscheiden!" was wenig hilfreich war...) und schau mal, was wir uns da für einen Plan zurechtlegen können. Danke aber für den Hinweis
![]()
Ja, danke Bine, das hab ich vorUnd so, wie die nette Dame von der Katzenhilfe mir das erzählt hat, haben die das schon öfter mitgemacht und helfen auch Allergikern, passende Katzen zu adoptieren.
Ich bin ein bisschen nervös, weil mein Ärztemarathon am Dienstag losgeht, und ich wünsch mir so, dass keiner von denen ein absolutes Nein gibt (wg. Asthmagefahr oder sowas..).
Ich hab in der Zwischenzeit noch zwei Bücher gelesen und werde zumindest in den übrigen Punkten immer zuversichtlicher, dass Katzen wirklich perfekt zu uns passen. Dann hat sich noch eine mögliche Catsitter-Beziehung ergeben.. Ich wünsch mir so, dass es klappt!
Hallo Nicky,wie hier schon einige geschrieben haben ist die Ausschüttung der Enzyme, die eine Allergie auslösen, von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Aber nicht nur die Rasse spielt eine Rolle, so kann es innerhalb einer Rasse Katzen mit einem normalen Enzymwert geben, wie auch Katzen mit einem sehr niedrigen oder aber sehr hohen Wert. Auch sind Unterschiede zwischen Katern und Katzen zu finden. Ich habe gelesen, dass kastrierte, erwachsene Kätzinnen den niedrigsten Level, gefolgt von kastrierten Katern haben sollen. Dann kommen potente Kätzinnen, danach potente Kater und ganz zum Schluss trächtige oder säugende Kätzinnen und deren Kitten. Während der Trächtigkeit steigt angeblich die Enzymproduktion an, wenn die Kitten geboren sind, werden sie zunächst einmal von der Mama geputzt, wodurch deren Speichel auf die Kitten übertragen werden.Ich will damit eigentlich nur sagen, dass Du wirklich ausprobieren mußt, was abgeht. Es könnte für Dich ein Weg sein, Dich nach zwei kastrierte Mädchen über 1 Jahr umzusehen.Dann gibt es noch Unterschiede in den Allergenen, zwischenzeitlich wurden bis zu 7 verschiedene Allergene gefunden, fängt an mit FelD1 und geht bis zu FelD7. Am häufigsten sind die Allergien gegen das FelD1, mit dicken, geschwollenen roten Augen, Nase, Juckreiz, etc. Dann gibt es noch die Variante mit dem Asthma, dass wird durch das FelD2 oder 3 ausgelöst. Dann muss ich aus Erfahrung sagen, dass mehr Menschen auf Kurzhaarkatzen reagieren, wie auf Halb- oder Langhaar. Scheint so, dass die Kurzhaar, insbesondere die Feld- Wald- und Wiesen-Katzen eine sehr hohe Allergenproduktion aufweisen. Ich habe selber Halblanghaar und habe es bei einer Kittenkäuferin erlebt, dass sie auf das Kitten von mir nicht reagiert. Dann hat sie ihrer Süssen einen kurzhaarigen Spielgefährten gesucht und kaum war der kleine Kerl eingezogen, bekam die "Toilettenreinigungskraft" ganz bösen Erstickungsanfälle. Das ging soweit, dass sie als Notfall ins KH kam. Der kleine musste dann ausziehen, weil hier für die Frau Lebensgefahr bestand. Sie hat dann nach ein paar Monaten der Genesung noch einen Langhaarkater für das Mädchen dazu genommen. Nun sind alle glücklich.Such Dir also Deine Mädels aus, kuschele wenn es machbar ist so zwei Stunden mit den Süssen, dann Fell gut ausbürsten und einstecken. Einen guten Test kannst Du schon machen, indem Du Fellproben mit einem Pflaster auf empfindliche Hautstellen klebst und mal 24 bis 48 Stunden trägst. Treten keine Rötungen auf, sieht es schon mal Supi auf. Bei Rötungen kommt es halt auf die Stärke und Begleiterscheinungen an. Wünsche Dir good LuckCzaCza Wichtig ist wirklich der Allergentest,.
Hallo CzaCzaJa, sowas in der Art mit den Abstufungen habe ich auch schon gehört. Was allerdings für mich völlig neu ist, ist das mit den unterschiedlichen Allergenen; ich hab bisher angenommen, ein und dasselbe würde in verschiedenen Dosen auftauchen und die Allergiker hätten eben eine unterschiedliche Toleranz.. Weißt Du, ob diese Allergene nur einzeln oder gemischt vorkommen? Das gibt mir ja richtig Hoffnung
Edit: Ah, ich sehe grade, das FelD1 wohl immer im Speichel ist.. Obwohl, ob Wikipedia da so verlässlich ist?![]()
Geändert von ChickenSafariJane (09.01.2012 um 00:19 Uhr)
Also das mit den Lang- und Kurzhaar-Enzymen würde ich mit unterschreiben, aber bei den Normalmixen kann es auch "gute" dabeihaben. Viel Glück beim Testen!
Danke Vivi, ich berichte dann, wie es war![]()
Hallo Nicki, hier zwei Links, zwar auf Englisch aber sehr interessant: http://www.phadia.com/Allergeni/Immu.../rFel-d-1-Cat/ und http://www.allergen.org/search.php?S...elisdomesticus LG CzaCza *Vielleicht wäre es gut, wenn die Welt von Katzen regiert würde*
Dankeschön, da schau ich nach der Uni mal rein![]()
Hallo Niki,
schön, dass du dich so gut auf den Kauf deiner Katze/n vorbereitest wie nur möglich. Ich finde es auch schön, dass ihr euch dazu enscheiden wollt Kätzchen aus dem Tierheim zu nehmen. Allerdings muss ich sagen (unabhängig von meinem Züchterdasein) dass das Risiko bei Katzen von denen man nun einmal nicht weiß was Genetisch drin steckt höher ist als jenes bei Rassekatzen. Die Waldkatzen, also Nroweger, Sibi und Coonie, gelten als sehr allergen Arm. Aber wenn das natürlich keine Option für dich ist, wird es vielleicht die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Ich würde die potentielle Katze jedenfalsl öfter besuchen, dich auch mal kratzen und lecken lassen. Es sind nämlich, wie schon gesagt wurde, nicht die Haare sondern der Speichel.
Wir hatten schon viele Allergiker zu besuch und bisher waren alle völlig Symptomfrei bei uns.
Was gut hilft ist ein guter Staubsauger, am besten mit Allergiefilter.
Zum Thema Ernährung und Erhaltungskosten. Gerade hochwertiges Futter, dass vielleicht im ersten Moment etwas teurer erscheint ist am Ende die bessere (nicht nur weil gesünder) variante. Die Katze frisst viel weniger, wird trotzdem satt und bekommt alle benötigten Nährstoffe. PLUS sie scheidet auch weniger aus. Der Kot stinkt weniger und du hast generell einen geringeren Streuverbrauch. Ich weiß nicht, ob BARF für dich eine Alternative ist, aber ich spare bspw allein durch barfen 60€ Futterkosten.
Danke CzaCza, ich hab mir den ersten Link mal durchgelesen (wobei ich da schon ein bisschen überfordert war ehrlich gesagt.. Nicht wegen dem Englischen, sondern wegen medizinischen Fachtermini). Da stand schon einiges Interessantes drin
Der zweite Link geht leider nicht, bzw schickt er mich auf eine Suchmaske; Wenn ich fel d1 eingebe, kommt nur so eine medizinische Allergen-Detail-Übersicht; ging es darum?
Hallo Sabrina, danke für den Tip
Ich will ja wie gesagt ein paar Haare von den entsprechenden Katzen mitnehmen und beim Allergologen checken lassen, ob das für mich in Ordnung geht. Wenn rauskommt, dass nur eine oder einige bestimmte Rassen in Frage kommen, die ich im Tierheim o.ä. nicht finden kann, überleg ich mir das mit dem Züchter nochmal
Nur dass Waldkatzen bei mir eher nicht in Frage kommen, nach dem, was ich von ihnen gelesen habeDie sind zwar wunderschön, aber doch vom Wesen grundsätzlich eher Freigänger, oder irre ich mich da?
Danke für die ErnährungstippsIch will wirklich nicht am falschen Ende sparen, es ist aber halt für Anfänger wirklich schwierig, durchzublicken; Ich werde in jedem Fall natürlich erst einmal das weiterfüttern, was die Katzen gewöhnt sind, und schau dann mal. Als Anhaltspunkte hab ich mittlerweile einen hohen Fleischanteil von mindestens 60%, besser um die 80, keine ominösen Zusatzstoffe und Zucker, möglichst kein Getreide, aber Taurin soll enthalten sein. Danach schau ich mich um
Ans barfen traue ich mich ehrlich gesagt nicht ran. Ich glaube, wenn man das richtig macht, ist es wirklich gut für die Katzen, hab aber auch schon viele viele Male gehört, dass die Leute es falsch machen und ihre Katzen unterernähren, und dass in diesen Fällen sogar billiges Alleinfutter besser gewesen wäre. Vielleicht, wenn ich mich mit Katzen ein bisschen besser auskenne und Erfahrungen gesammelt habe, versuch ich das in ein paar Jahren Mal
Edit: Termin beim Allergologen gibts erst Anfang Februarmein Hausarzt ist nicht begeistert, aber der ist nie begeistert. Also heißt es noch abwarten.