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Katze zur Pflege...Besitzer kümmert sich nicht!

  1. #1
    Chocolate80
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    Katze zur Pflege...Besitzer kümmert sich nicht!

    Hallöchen

    bevor ich zum eigentlichen "Problem" komme, muss ich ein wenig mehr ausholen.
    Vor über 2 Jahren sind mein Lebensgefährte und unsere 2 Katzen in eine neue Wohnung im Erdgeschoss gezogen. Wir wohnen sehr ländlich, d.h. die Katzen können raus wie sie möchten.

    Über uns wohnte ein junges Pärchen, die auch eine Katze (2, Freigänger) hatten.
    Irgendwann mitten im Winter, bei Eisiger Kälte und im dicksten Schnee hörten wir ein klägliches Maunzen vor der Türe. Es war der Nachbarskater, völlig durchgekühlt. Wir wussten das die Nachbarn seit über einer Woche (über Weihnachten und Sylvester) in Urlaub sind und auch noch einige Tage weg waren. Also nahmen wir den kleinen mit rein, gaben ihn zu fressen etc. Er war auch total verfloht etc weswegen wir am darauffolgenden Tag mit ihm zum Arzt gingen.

    Nach einigen Tagen kamen endlich die Nachbarn wieder. Ihr einziges Kommentar war das sie ihn immer einfach rausschmeißen wenn sie weg fahren. Das hätten sie schon sehr oft
    gemacht.

    Das darauffolgende 3/4 Jahr sah so aus, das der kleine fast nurnoch hier war. Er stand vor der Tür und wollte hier rein. Die Besitzer interessierte es herzlich wenig. Von ihr wussten wir das ihr Lebensgefährte den Kater nicht mag und auch schlägt. Bei den Nachbarn selbst war er überhaupt nicht mehr. Unsere Katzen verstanden sich super mit ihm und auch wir hatten den kleinen Racker sehr lieb gewonnen.

    Dann trennte sie sich von ihren Lebensgefährten. Da sie in einer Ausbildung steckte, hatte sie nicht genug Geld für eine Wohnung wo der kleine seinen Auslauf bekam. Also wollte sie ihn abgeben und suchte überrall nach einen Platz. Sonst wollte sie ihn ins Tierheim stecken.

    Wir waren hilfsbereit und gaben ihr die Möglichkeit ihn bei uns zu lassen. Für uns würde sich nichts ändern und der Gedanke das der Kater ins Tierheim kommt, gefiehl uns absolut nicht. Wir sollten ihn für ein Jahr ein Zuhause geben. Danach hätte sie ihre Ausbildung zuende und würde zurück in ihre Heimat ziehen und eine Wohnung auf den Land nehmen.
    Vorraussetzung war für uns das sie uns regelmäßig besuchen kommt damit die 2 sich nicht entfremden und für die Kosten aufkommt (Futter, Arzt etc etc.). Sie war damit einverstanden.

    Das ist nun wieder ein 11 Monate her. Besuchen kam sie ihn einmal vor 2 Monaten. Auch da war sie nicht wirklich wegen ihm da, sondern da sie Sylvester nicht wusste wohin und wir gesagt haben das sie zu uns kommen kann bevor sie alleine zuhause sitzt. Der Kater beachtete sie überhaupt nicht. Für die Kosten kamen wir auch komplett alleine auf, von ihr kam kein Cent. Nebenbei kam raus das der Kater nicht mal bei Tasso gemeldet war (er wurde dann erstmal bei uns gemeldet) und er nicht mal geimpft wurde. Der Kater hat sich total hier eingelebt, als ob er schon immer dazu gehörte. Eigentlich gingen wir davon aus, das sie den Kater mehr oder weniger garnicht mehr haben möchte und ihn hier lässt. Wir haben es uns auch insgeheim gewünscht, eben weil sie sich nicht kümmerte und keinerlei Interesse zeigte.

    Nun bekam ich vor kurzem mit das sie überrall prahlte das sie bald fertig mit der Ausbildung ist und weg zieht. Den Kater nimmt sie natürlich mit, weil es ja ihrer ist.
    Nur hat er keinerlei Bezug mehr zu ihr. Auch wissen wir nicht ob es ihm dort wirklich gut gehen wird oder ob es genauso wird wie hier (Wochenlang ausgesperrt, kein Tierarzt etc).
    Wir wissen nicht wirklich was wir machen können. Rechtmäßig ist es ihrer. Nur hängen wir auch sehr an den kleinen und wir möchten das es ihm wirklich gut geht.
    Wie ist die Rechtslage wenn wir sagen das wir ihn behalten? Wie stehen auf beider Seiten die Chancen? Was würdet ihr machen? Wir sind ziemlich durcheinander diesbezüglich.

    Wäre wirklich über Rückmeldungen Dankbar.

  2. #1
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    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    Anita
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    Rechtlich musst du dich von einem Anwalt beraten lassen. Vieles hängt dabei aber von der Beweisbarkeit eurer Aussagen ab.

    Sicher kann ich euch aber sagen, wenn ihr den Kater nur in Pension genommen habt muss der Eigentümer der Katze für alle Kosten für Futter, Unterbringung und TA aufkommen. Ohne dass diese Kosten ausgeglichen wurden, könnt ihr vom Pfandrecht gebrauch machen an dem Kater und ihn bis zur vollständigen Kostenerstattung behalten. Rechtlich werden Tiere wie Sachwerte behandelt.

  4. #3
    Kittyclaw
    Kratzbaumveteran Avatar von Kittyclaw
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    Rein rechtlich sieht es so aus, wer ein Tier ernährt, dem gehört es auch.
    So jedenfalls läuft es immer dann, wenn ein Fundtier ärztlich behandelt wird, dann zahlt der, der auch füttert. Das Tier lebt bei Euch, ist bei Euch zu Hause, ihr habt ihn impfen und chippen lassen, auf Euch ist er eingetragen. Ich glaube, ich würde diese Person zum Teufel jagen, würde sie kommen um den Kater zu holen.

  5. #4
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    Auf welchen Namen lautet denn jetzt sein Impfpass, sofern er den inzwischen hat und die Anmeldung bei Tasso?
    Habt ihr TA-Rechnungen auf euren Namen für ihn?

  6. #5
    Anita
    Gast
    Zitat Zitat von Kittyclaw Beitrag anzeigen
    Rein rechtlich sieht es so aus, wer ein Tier ernährt, dem gehört es auch.
    Nein, denn dann würde ja jedes Pensionstier auf einmal dem Inhaber der Pension gehören weil er es ja in diesem Zeitraum ernährt.

    So jedenfalls läuft es immer dann, wenn ein Fundtier ärztlich behandelt wird, dann zahlt der, der auch füttert.
    Es handelt sich hier aber nicht um ein Fundtier. Fundtiere sind herrenlos, solange der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden kann. Hier sagt aber Jemand, das es sein Tier ist.
    Geändert von Anita (12.03.2013 um 18:05 Uhr)

  7. #6
    julchen1213
    Global-Moderator Avatar von julchen1213
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    Ich vermute das nachdem ihr alle Kosten bezahlt habt gehört der Kater auch euch

  8. #7
    Kittyclaw
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    Zitat Zitat von Anita Beitrag anzeigen
    Nein, denn dann würde ja jedes Pensionstier auf einmal dem Inhaber der Pension gehören weil er es ja in diesem Zeitraum ernährt.


    Es handelt sich hier aber nicht um ein Fundtier. Fundtiere sind herrenlos, solange der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden kann. Hier sagt aber Jemand, das es sein Tier ist.
    Gibt es einen schriftlichen Vertrag? Was Du zuvor über die Kostenübernahmen geschrieben hast, ist absolut richtig. Der Kater ist gechipt und registriert auf ihren Namen, nicht auf den Namen der eigentlichen Besitzerin, die sich bisher nicht um den Kater gekümmert hat, auch die Kosten nicht getragen hat. Für mich ist das mehr als eindeutig.

  9. #8
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    Puh, so eindeutig ist das glaube ich nichtmal. Das Gesetz behandelt Tiere ja doch meist wie Gegenstände. Er ist zwar wohl in deinem Besitz, aber ist trotzdem noch ihr Eigentum.

    Ich würde euch ganz ehrlich raten zu einem Anwalt zu gehen. Herz und Verstand sagen hier ganz klar, dass er euch gehört, aber das Gesetz ist oft mals sehr stur.

  10. #9
    Chocolate80
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    Hallöchen und Danke für die Antworten.

    Also erstmal vorab: Wir haben keine gewerbliche Pension. Wir haben den Kater privat aufgenommen ohne Vertrag. Im Impfausweis und bei Tasso steht mein Name drin. Tierarztrechnung läuft logischerweise auch auf meinen Namen.

    Vor 3 Monaten fiel ihr ein das der Kater geimpft werden müsste (Postkarte vom Tierarzt). Daraufhin meldete sie sich bei uns das wir zum TA fahren sollen und das Geld bekommen wir wieder.
    Ich hatte vorab schon einen Termin gemacht, weil ichs anhand seinen Ausweises gesehen habe und meine ebenfalls zur Impfung mussten.
    Nja...daraufhin kam nichts mehr. Ich hab ihr mehrmals geschrieben wegen den Kosten, sie hat die Nachrichten auch gelesen...aber keine Reaktion. Das selbe mit den Futterkosten.


    Das unverständliche für mich ist einfach die Tatsache das die Person nur 20 Minuten mit dem Bus entfehrnt wohnt und nicht ein einziges mal wegen dem Kleinen vorbei kam.
    Es kam nicht mal eine Nachfrage wie es dem kleinen geht...überhaupt nix. Kein Interesse...deswegen erschüttert es mich das sie ihn als ob nichts wäre aus seinen gewohnten Umfeld wieder reissen will wo es ihn gut geht. Mir gehts nicht um die Kosten...auf die kann ich verzichten. Ich will einfach das er das bekommt was er verdient: Ein Zuhause in dem er sich wohlfühlt.

    Er tollt den ganzen Tag rum, kann rein und raus wie er möchte, hat zugenommen (er war früher sehr sehr dünn, bekam kaum was zum fressen und wenn dann höchstens das billigste Futter), ist nicht mehr Schreckhaft, kuschelt mit allen etc etc.
    Mir tut der Gedanke das für ihn der ganze Chaos von früher wieder los geht wirklich weh. Er wird komplett aus seinen gewohnten Umfeld raus gezogen und er hat es einfach nicht verdient.

    Aber okay, ich werde die Tage versuchen einen Termin beim Anwalt zu bekommen. Drückt mir die Daumen!
    Geändert von Chocolate80 (12.03.2013 um 19:07 Uhr)

  11. #10
    Kittyclaw
    Kratzbaumveteran Avatar von Kittyclaw
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    Ich drück Dir gern die Daumen!

  12. #11
    Oscar
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    Zitat Zitat von Anita Beitrag anzeigen
    Nein, denn dann würde ja jedes Pensionstier auf einmal dem Inhaber der Pension gehören weil er es ja in diesem Zeitraum ernährt. Es handelt sich hier aber nicht um ein Fundtier. Fundtiere sind herrenlos, solange der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden kann.
    Sehe ich genauso. Sonst würde mir auch jedes Auto gehören, das ich regelmäßig betanke.

    Ihr habt mit der guten Frau einen Pflegevertrag geschlossen (sowas geht auch mündlich) - und seit erfreulicherweise zu zweit.

    Normalerweise bekommt man für die Betreuung und Versorgung eines Tieres einen gewissen Obolus. Dass Ihr das - warum auch? - umsonst gemacht haben wollt, müsste die Gute erst einmal beweisen. Im Zweifel würde man die Kosten wohl anhand des Üblichen hochrechnen. Kann mir sehr gut vorstellen, daß die Eigentümerin (den Besitz habt Ihr ja) im Zweifel die Lust an der Rücknahme verliert, wenn Ihr die Rechnung aufmacht.

    Aber warum wollt Ihr da jetzt von Euch aus aktiv werden? Dass sie bald zurückziehe und den Kater mitnehme, habt Ihr ja nicht von ihr. Wer weiß, ob das tatsächlich stimmt.... Wahrscheinlich würde ich es darauf ankommen lassen und mich von mir aus nicht bei Ihr melden. Klar ist die Ungewissheit, ob sie Ernst macht, blöd. Aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen.

    So ein Tier kann auch ganz schnell man ziemlich ernsthaft erkranken, was ja bekanntlich Unsummen verschlingt. Und täglich Spritzen setzen oder dergleichen kann auch nicht jeder.... Ihr versteht?!

    Bin mir nicht sicher, ob Ihr jetzt schon anwaltlichen Rat benötigt, wenn sie noch nicht an Euch herangetreten ist. Will sie ihre Ansprüche auf Rücknahme ernstlich durchsetzen, müsste sie die am besten schriftlich unter Fristsetzung geltend machen; reagiert Ihr darauf nicht, einen Anwalt einschalten. Und der kostet wieder.... Wer weiß, ob sie das auch noch ausgeben mag.

    Auf jeden Fall würde ich mir in der Zwischenzeit notieren, was Ihr alles für die Katze ausgegeben habt, von der Katzenstreu über´s Futter bis hin zum TA und Spielzeug. Sollte die Frau eines Tages unvermutet auf der Matte stehen, könnt Ihr ihr das für´s erste schon einmal unter die Nase reiben.

  13. #12
    Stiene
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    Hi,

    also das erste ist mal: die Dame wird beweisen müssen, dass es ihr Tier ist. Bekanntlich sehen sich ja Katzen alle sehr ähnlich und eine Rassekatze mit Stammi ist es ja nicht. Das würde ich mal ganz cool sehen. Und wenn es ernst wird: nicht mit ihr sprechen, nicht reagieren, sondern erst zum Anwalt. Eine Beratung kostet nicht die Welt und lohnt sich für Dich und das Katerchen.

    LG

    Christina

  14. #13
    Chocolate80
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    Danke für die Antworten.
    Ich werde es ihr sicherlich nicht auf die Nase binden und abwarten bis sie kommt. Aber vorab infos abholen möchte ich dennoch, bevor man am Ende nicht weiß wie die Rechtslage ist und ein riesen Kuddelwuddel entsteht. ,

    Also wir werden auf jeden Fall versuchen ihn zu behalten.
    Ein bissl bammel habe ich schon, weil ich nicht weiß wozu sie fähig ist wenn sie es erfährt. Der Kleine ist ja ein Freigänger und absolut nicht Menschenscheu...nicht das sie ihn dann einfach einfängt und mitnimmt. Klar wäre es in dem Fall diebstall aber dennoch. Wüsste nicht mal wo ich dann suchen sollte da sie ja nirgens wirklich gemeldet ist und auch in ein Ort ziehen möchte welches einige 100km weit weg ist.


    Lg Jacqueline

  15. #14
    Anita
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    Zitat Zitat von Chocolate80 Beitrag anzeigen
    Wüsste nicht mal wo ich dann suchen sollte da sie ja nirgens wirklich gemeldet ist und auch in ein Ort ziehen möchte welches einige 100km weit weg ist.


    Lg Jacqueline
    Genau das wäre aber dann ein möglicher Suchansatz...
    Meldung machen wegen Verstoß gegen das Meldegesetzt ;-)
    Das ist ein Offizialdelikt und kein Vergehen. In diesem fall muss dann von Amts wegen ermittel werden.

    Das bringt dir zwar nichts auf direktem Weg, längerfristig kommst du dann aber doch an die Adresse. Das muss aber über einen Anwalt laufen. Du selbst darfst leider keine Anfragen beim den Meldeämtern machen wegen dem Datensch(m)utz.

  16. #15
    Oscar
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    Zitat Zitat von Anita Beitrag anzeigen
    Du selbst darfst leider keine Anfragen beim den Meldeämtern machen wegen dem Datensch(m)utz.
    Klar kann sie das. Vielfach geht das über ein Online-Formular auf der Homepage der jeweiligen Stadt (in der die Dame vorher wohnte), manchmal auch nur in Papierform. Die Gebühren variieren da.

    Ob es ein Diebstahl wäre, bliebe ja dann festzustellen, weil die Eigentümerin natürlich behaupten würde, es sei ihr Tier. Ob sich Polizei und StA darum kümmern würden, glaube ich eher nicht. Vermutlich würden sie auf den Zivilweg verweisen. Ob man nicht auch schon sehen müsste, wie sie die Katze mitnimmt, um sie ohne Ärger anzeigen zu können, mal dahingestellt.

  17. #16
    Anita
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    So funktioniert die Anfrage beim Einwohnermeldeamt

    Einfache Melderegisterauskünfte, wie Vor- und Familienname, Doktorgrad und Anschrift einzelner Einwohner dürfen die Meldebehörden jedem erteilen, der eine schriftliche Anfrage stellt. Auskünfte über frühere Wohnanschriften, Familienstand, Geburtstag und Geburtsort sowie die Staatsangehörigkeit dürfen die Behörden nur erteilen, wenn ein berechtigtes Interesse (ein Klassentreffen zählt nicht dazu) glaubhaft gemacht werden kann. Die betroffenen Personen werden jedoch bei diesen so genannten erweiterten Melderegisterauskünften unverzüglich informiert und erhalten auch den Namen des Anfragenden.
    http://www.einwohnermeldeamt.de/

    Wäre ein Versuch wert es selbst zu versuchen.

    Meine Erfahrung ist aber, keine Auskunft an mich direkt sondern nur über meinen Anwalt erhalte ich hier Informationen.

  18. #17
    Stiene
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    Norweger Hauskatze, vermutlich BKH
    Der Verstoß gegen ein Meldegesetz ist wenig hilfreich, denn es handelt sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit; also weder ein "Offizialdelikt", noch gar ein Verbrechen. Mit der Anzeige hilfst Du Dir nicht weiter, weil Du ja auch keine Adresse der "Dame" hast. Insofern hilft Dir die Auskunft aus dem Melderegister auch nichts. Hinsichtlich der Frage des Diebstahls sehe ich das auch wie Oskar......ist alles Mist. Daher würde ich mal sagen: Wenn sich die Person melden sollte, fragst Du zuallererst in aller Unschuld nach der Adresse - bevor Du ihr erklärst, dass ihr Kater leider weggelaufen ist. Aber falls er doch wiederkommt, bringst Du ihn ihr garantiert.....

  19. #18
    Kittyclaw
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    Mir stößt immer wieder auf, dass Jaquelines Name im Impfpass steht und auch ihr Name bei Tasso gemeldet ist. Da könnte auch jemand kommen und behaupten, meine Katzen wären sein Eigentum.....

  20. #19
    katje
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    Das Mädel scheint ja tendenziell noch nicht so ganz gefestigt zu sein. Daher könnte ich mir vorstellen, dass auch ihr Vorhaben, den Kater zurück zu holen, eher vager Natur ist. Wenn sie so labil ist, wie es hier scheint, sollte man sie eigentlich auch recht einfach überzeugen können, dass der Kater jetzt praktisch ein neues Zuhause und neue Besitzer hat und dass es für alle Beteiligten - vor allem aber für den Kater - besser ist, wenn er dort bleibt. Sicher könnte man ihr auch klar machen, dass es für sie selbst besser wäre. Als Beispiel kann man ihr ja mal vorrechnen wie viel das Tier im letzten Jahr gekostet hat und was noch alles so an Kosten auf sie zukommen wird. Mit Freigang fallen ja auch seeehr viele (mögliche) Impfungen an. Außerdem ist er sicher sehr futtersensibel und braucht besonders gutes Futter, weil er sonst Durchfall bekommt usw.usf. Und wenn sie gerade eine neue Wohnung bezieht, hat sich ja sowieso viel Arbeit und Kosten am Hals.
    Also, ich würde es Appell an ihre Vernunft versuchen und mit der Tatsachenbehauptung, dass der Kater Euch gehört, weil Ihr alle Kosten getragen habt, ihn bei Tasso habt registrieren lassen usw. und weil sie das alles wusste, aber auch nichts dagegen unternommen hat. Außerdem hat sie sich nicht gekümmert und nicht gemeldet. Was hättet Ihr machen sollen... ihn ins Tierheim bringen? Dann wäre er jetzt garantiert woanders und sie wüsste nicht mal wo. Und dann würde ich ihr die Kosten vorhalten und mal eingehend nachfragen, wie stabil denn ihr Leben jetzt ist. Klar, wird sie dann erzählen, dass jetzt alles super ist, aber das kann man doch auch infrage stellen. Aber so weit sollte man sich da wohl auch gar nicht auf Gespräche und Diskussionen einlassen. Wenn sie eher labil ist, wird sie sich von klaren Ansagen beeindrucken lassen.

    Man könnte ihr natürlich auch noch sagen, dass es doch sicher viel schöner wäre, wenn sie sich jetzt ein neues Katerchen holen würde. Aber das mag man da ja gar nicht raten. Andererseits: Vielleicht sucht sich ein armes Bauernhofmiezchen ja bei ihr ein Zuhause, das es dann dort immer noch besser hätte als anderswo.

    Rechtsberatung würde ich mir einholen, um selbst ein sicheres und aufgeklärtes Gefühl zu haben.
    Viel Glück, dass ihr den Kater ohne Probleme halten könnt.

  21. #20
    Oscar
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    Zitat Zitat von Anita Beitrag anzeigen
    Einfache Melderegisterauskünfte, wie Vor- und Familienname, Doktorgrad und Anschrift einzelner Einwohner dürfen die Meldebehörden jedem erteilen, der eine schriftliche Anfrage stellt.
    Meine Rede. Mehr bräuchten sie ja auch erst einmal nicht. Geht bei manchen Meldeämtern übrigens auch mündlich und dann mitunter kostenfrei (!). Kann mir nur nicht vorstellen, daß die Frau nirgendwo so richtig gemeldet sein soll. Wäre dann ein Verstoß gegen das Meldegesetz - könnte man ihr, wenn sie wirklich nicht gemeldet ist, noch zusätzlich vor den Latz knallen. Für mich klingt es aber wirklich nicht so, als wäre sie besonders scharf auf die Rückkehr der Katze, besonders wenn sie in eine neue Wohnung zieht, in der Katzenhaltung möglicherweise nicht gerne gesehen ist. Und nochmals: Wegen der Absprache bzgl. Dauerpflege oder Übernahme hat sie wohl keinen Zeugen mehr, Ihr aber seit zu zweit (oder noch mehr).

  22. #21
    kira & lilly
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    Ich würde wenn die Dame sich meldet die aufgelisteten Kosten parat haben und um deren Begleichung bei "Abholung der Katze"
    fordern, sicher regelt sich dann schon einiges von allein,
    ich kann mir nicht vorstellen das ein tiefes Interesse an dem Tier besteht zumal es ja nun auch noch so "teuer" geworden ist,
    vielleicht hört ja bei Geld die Freundschaft (Tierliebe) auf ,

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