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Thema: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

  1. #1
    Anny
    Höhlenlieger Avatar von Anny
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    Ausrufezeichen Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

    Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) - ansteckenede Bauchfellentzündung

    Diese Infektionskrankheit verläuft immer tödlich.

    Übertragung des Virus:

    Diese Krankheit wird durch ein Coronarvirus hervorgerufen.Eine Katze erkrankt erst dann an FIP wenn der eigentlich harmlose Coronarvirus im Darm eine Veränderung der Erbinformation ( Mutation ) auftritt. Die Katzen infizieren sich dirket von Katze zu Katze (Tröpfcheninfektion ), oder aber indirekt,d.h. über Käfige,Kissen,Polster,Hände und Böden,da das Virus über 6 Wochen lang dort überleben kann.

    Meistens sind junge Katzen von der FIP befallen

    Inkubationszeit:

    3-4 Monate

    Man unterscheidet hier die 2 Formen der FIP.
    Die nasse FIP:

    Flüssigkeit sammelt sich in den Körperhöhlen, wie z.B. in der Bauchhöhle,hierbei schwillt der Bauch stark an.Bei Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb äußern sich durch Atemnot und Kurzatmigkeit. Durch die typischen Symptome kann die nasse FIP diagnostiziert und nachgewiesen werden.

    Die trockene FIP:

    Hier treten Entzündungen der inneren Organe auf,deren Funktion dadurch stark beeinträchtigt wird. Diese Form der FIP kann nur durch umfangreiche Labortests nachgewiesen werden


    weitere Symptome:

    -Fieber
    -Appetitmangel
    -Müdigkeit
    -Erbrechen

    Erst und Folgeimpfungen

    Kitten ab der 12ten woche,dann noch einmal ab der 17ten Woche. Danach 1 mal jährlich.



    Katze mit FIP

  2. #2
    bagira
    Höhlenlieger Avatar von bagira
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    RE: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

    Hallo Anny,

    habe vor 1,5 Jahren den kleinen Charlie aus dem Nachbardorf von Wietze geholt. Er war damals 6 Wochen alt. Die Frau hat ihn mit 4,5 Wochen zum ersten mal impfen lassen.
    Charlie kam zu mir und brachte einen schlimmen Durchfall mit, den ich nicht in den Griff bekam. Dazu zeigte er auf noch Schnupfen symtome.
    Wir waren beim Tierarzt, und der spritzte ihm Medikamente, und gab mir Elektrolyte Lösung mit.
    Lange Rede kurzer Sinn, im Sommer 07 stellte eine Tierärztin dunkle Flecken in der Iris fest, und vermutete da schon, das Charlie entweder Tumore oder FIP bekommen würde.
    Charlie erkrankte anfang Febr. 08 an FIP, und wurde am 25. Februar eingeschläfert.
    Der Tierarzt, meinte es wäre von der Mutter vererbt worden.

    LG
    Kirsten
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  3. #3
    Nobi
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    das tut mir leid um deine klien Charlie, Kirsten..
    abe r mit Fip, ist auch so eine Sache, denn fast 90% aller Katezn tragen den Virus in sich, und er mutiert meist bei jungen oder erst im hohen Alter..
    und ein Impfung im jungen Alter kann als Schuß nach hinten losgehen... und gesunde Katzen erkranken meist nicht daran..
    ich hoffe du hast bei deiner nächsten Katze mehr Glück

    Liebe Grüße
    Norbert

  4. #4
    mietz-mietz
    Minzeschnüffler Avatar von mietz-mietz
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    Hallo, dass tut mir echt leid mit euren Katzen. meine Kleine ist auch vor 4 Tagen erlöst worden, sie hatte auch Fip, seit ca. 3-4Wochen! Erst sind wir aufmerksam geworden weil sie nicht mehr richtig fressen wollte und hohes Fieber bekam. Wir dachten aber erst mal , dass sie vielleicht sauer ist, weil wir einen Kater aus dem TH geholt haben. Konnte aber irgendwie nicht sein, denn am Anfang haben sie sich gut verstanden und meine kleine hat ihn immer geärgert. Sind dann zu versch. TÄ , nach langem Hin und Her , Untersuchungen, BB, Punktat, hat es sich dann bewahrheitet, es war Fip.... erst konnte man nichts sehen, sie hatte keinen Bauch, war sehr abgemagert(von knapp 3Kilo auf 2) innerhalb von 10 Tagen, Leberwerte schlecht, Blutwerte auch (Anämie) Titer 1:100, ja und dann, die letzten 3 Tage vor ihrer Erlösung bekam sie dann einen dicken Bauch und baute immer mehr ab.... bis dahin habe ich alles versucht, und alle Möglichkeiten in Betracht gezogen, sie mit Calo Pet und AB genudelt, sie auf Hämobartonellen untersuchen lassen... alles umsonst! Es blieb nichts, außer sie von ihrem Leiden zu erlösen und sie ins Regenbogenland gehen zu lassen... ich vermisse sie so sehr.... Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es euch geht, habe vollstes Mitgefühl und bin immer wieder total traurig und fassungslos, wenn ein süßes Fellknäuell diese sch..... Krankheit bekommt!!! Traurige und liebe Grüße, Mietz-Mietz

  5. #5
    JokerNic
    Gast

    RE: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

    Hallo Anny,

    FIP an sich ist NICHT ansteckend! Lediglich FeCV (Feline enterale Corona Viren) ist ansteckend und ca. 96-98% aller Katzen hatten schon Kontakt mit diesem Virus.
    FIP bricht meist unter Streß aus, die Symptome sind sehr vielfältig, besonders die trockene Form ist nicht leich zu diagnostizieren. Wobei man FIP ausschließlich durch eine Obduktion festellen kann. Sehr ungeeignet zur Diagnose ist der sogenannte FIP-Test (oder Titertest), es wird lediglich die Antikörperzahl festgestellt die eine Katze gegen FeCV hat, was ja erstmal gar nichts mit FIP an sich zu tun hat.
    Die Impfung gegen FIP hat sich nicht durchgesetzt, im Gegenteil, es wird inzwischen überwiegend davon abgeraten weil es bei einer mit FeCV infizierten Katze tödlich enden kann und ein Schutz vor FIP durch diese Imfpung kaum gegeben ist.

    KLICK MICH für ausführliche Information.

    Grüße von Nic

  6. #6
    Nessi
    heißt "Hase" / Admin Avatar von Nessi
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    FIP ist eine der heimtückischten Krankheiten, die ich bisher kennengelernt habe und ich kann dankend auf diese Erfahrungen verzichten.

    Genau wie JokerNic es sagt sehe ich es auch.
    Die meisten Katzen sind Träger des Coronavirus, was aber prinzipiell nicht heißt, dass eine Trägerkatze daran erkranken muss.
    Man spricht auch in dem Moment noch nicht von FIP. Erst wenn das Virus im Körper mutiert und die Krankheit ausbricht ist es FIP.

    Behandlungsmethoden gibt es direkt leider keine. Es ist aber nicht auszuschließen, dass eine Katze die Erkrankung überwinden kann und noch mehrere Jahre weiterleben kann.

    Leider sind viel zu viele TÄ zu schnell mit der Euthansie bei der Sache. Sicherlich ist es unumgänglich, wenn die Katze in einem fortgeschrittenen Stadium erkrankt ist, aber es muss nicht immer einen akuten Verlauf nehmen.

    Der sogenannte FIP-Schnelltest ist, um es mal beim Wort zu nennen, vorn Ars.., weil er ledigleich anzeigt, dass die Katze entweder Coronaviren trägt oder nicht. Es heißt aber nicht, dass die Katze daran erkranken wird.
    Die Inkubationszeit von FIP kann wenige Tage, Wochen, Monate, Jahre oder eben garnicht betragen.

    Um FIP einigermaßen sicher festzustellen, wenn man es überhaupt sicher nennen kann, benötigt viele Tests, gerade dann, wenn die Katze keine großartigen Krankheitsanzeichen zeigt. Dazu gehören Blutbilder, Eiweißscreenings, U-Schall, Röntgen, Punktion etc.


    Die FIP-Impfung an sich, sehe ich auch als sehr umstritten an. Da es sich um eine aktive Impfung handelt, sprich der Erreger in abgeschwächter Form dem Tier gespritzt wird, damit das Immunsystem Antikörper dagegen bildet, kann es bei einer Coronapositiven Katze zu einem Ausbruch von FIP führen. Wie gesagt: kann, muss aber nicht.
    Auch viele Züchter verzichten auf FIP Impfungen, weil dadurch die Test positiv sind und die Gefahr eines Ausbruches von FIP gegeben ist.
    Einige versuchen auch Dauerausscheider aus dem Bestand herauszuhalten, damit die Gefahr gebannt ist.


    Wie einige sicher mitbekommen haben, musste ich leider am Montag unseren Moritz deshalb einschläfern lassen, weil er die feuchte Form im fortgeschrittenen Stadium hatte. Bei ihm war der Krankheitsverlauf sehr akut und rasch. Er bekam ohne irgendwelche anderen Anzeichen auf eimmal hohes Fieber, was wir zwar mit Fiebersenkern einigermaßen im Griff hatten, es war auch für ein paar Tage gänzlich weg, aber man konnte währenddessen zuschauen, wie sein Bauch immer dicker und sein Körper immer knochriger und dünner wurde, ebenso war das Fell sehr struppig und stumpf.
    Am Montag hat er dann wieder einen Fieberschub bekommen und seine Öhrchen haben sich gelblich verfärbt.
    Es wurde ein U-Schall gemacht, was zeigte, dass sich die inneren Organe verändert hatten und der Bauch voll mit Erguss war. Meine TÄ hat seinen Bauch punktiert, die Flüssigkeit, die sie rauszog war bernsteinfarbend gelb und hat Fäden gezogen. Bei der nassen FIP ist der Erguss sehr eiweißhaltig, daher dieses Fädenziehen.
    Damit sich der kleine Schatz nicht quälen muss, haben wir ihn schweren Herzens erlöst, denn leiden sollte er auf keinen Fall und der Krankheitsverlauf hätte das mit sich gebracht.
    Nun haben wir noch den kleinen Darky hier, bei dem ebenfalls FIP ausgebrochen ist. Ebenfalls die feuchte Form, jedoch ist bei ihm die Flüssigkeitseinlagerung noch nicht so fortgeschritten wie bei Moritz, aber trotzdem alarmierend.
    Wir waren eben erst bei der TÄ mit ihm. Da es bei ihm noch nicht so fortgeschritten ist, der Erguss noch nicht so gravierend ist, möchte sie ihn noch nicht euthanasieren. Er hat noch einmal Xelexsis (ich hoffe, es wird so geschrieben) gespritzt bekommen, dass das Immunsystem ankurbelt, denn es kann auch möglich sein, dass sein Immunsystem soweit stark genug ist, dass er problemlos mit der Krankheit leben kann.
    Es ist eine kleine Chance, aber sie ist da, gerade weil der kleine Kerl auch die Parvovirose überstanden hat, was für einen Katzenwelpen mehr als ungewöhnlich ist.
    Und natürlich hoffen wir, dass der Kleine noch die Chance bekommt, ein langes Leben bei uns zu führen und ein großer glücklicher Kater zu werden.
    Die Hoffnung stirbt immer als letztes...

  7. #7
    felidae
    Kratzbaumveteran Avatar von felidae
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    Nessi, ich wünsche dem kleinen Darky, nach all dem, was Ihr in den letzten Wochen erleben musstet, alles erdenklich Gute und drücke die Daumen, bis sie blau sind.

    Ich bin all die vielen Jahre, in denen ich Katzen habe, von dieser schrecklichen Krankheit verschont geblieben und hoffe, dass es dabei bleibt
    *aufholzklopf

    und wünsche, dass Eure Fellis dieses Leid nicht ertragen müssen.
    Es ist einfach schlimm, dass man hier nicht vorbeugen kann und dieser Krankheit einfach nur ausgeliefert ist.

    LG
    felidae

  8. #8
    Erwin
    Katzenstreuschlepper Avatar von Erwin
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    RE: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

    Hi Joker Nic,
    du hast es kurz und knapp auf den punkt gebracht.

    nur - die fip-gruselstorys nehmen kein ende, warum auch immer. vielleicht liegt es daran, das ein fip-verdacht von einem tierarzt ausgesprochen , diesem eine sprudelnde einnahmequelle sichert. ich kann mich noch gut an zeiten erinnern, da wurden katzen mit einem titer-wert von 1:400 eingeschläfert oder besser gesagt ermordet. vorher wurde allerdings noch eine baypamun-kur durchgezogen, punktiert, blut untersucht, eben das volle programm. und der titer-wert war das todesurteil bei vielen katzen.

    noch einmal ganz langsam , der titerwert sagt nur aus , dass das kätzische imunsystem sich mit einer krankheit oder anzeichen einer krankheit auseinandersetzt oder gesetzt hat, die NICHTS mit fip zu tun haben muß, sondern lediglich von einem corona-virus hervorgerufen wurde. corona kommt aus dem latainischen und bedeutet krone. der coronavirus ähnelt unter dem mikroskop einer krone bzw. einem kranz, daher der name.
    ein coronavirus könnte scherzhaft gesagt vom fußpilz bis zum dünnpfiff als auslöser geltend gemacht werden. das imunsystem der katze bekämpft dann diesen virus und bildet antikörper. ist die antkörperzahl sehr hoch, sagt das möglicherweise etwas über die heftigkeit des dünnpfiffs aus, hat aber nichts mit fip zu tun, im laufe der zeit, nach abklingen bzw. erfolgreichen kampfes der anti-körper, sinken die titerwerte wieder, d.h. der titer geht zurück.

    nur wenn ein solches coronavirus "MUTIERT" sich also erbgenetisch verändert , löst es möglicherweise fip aus. die ursache dafür kenn niemand genau, stress etc. wird dafür verantwortlich gemacht.

    manchmal, so denke ich, ist eine fip-diagnose vom tierarzt niur als aussage zu werten, die aufzeigt, das er mit seinem wissen am ende ist. vielleicht auch, weil kaum einer dann noch fragen stellt und sich (als züchter) in schweigen hüllt und mit dem leben der katze abschließt, eben auch wegen der angst vor dem getratsche in der szene.

    die meisten züchter wissen, das fip nicht ansteckend ist, das ein titerwert nichts aussagt über fip, aber mit den negativen aussagen kann man ja jede katzenzuchtz vom mitbewerber fip-postiv reden und sich selbst in ein glänzend gelbes licht mit güldener corona stellen, eben weil man in der kitteninflationösen zeit, ohne rücksicht auf verluste versuchen muß, seine kätzchen an den/die mann/frau zuu bringen. schäbig aber war.

    also liebe leute, wenn ihr mal beim tierarzt hört, das euer stubentiger einen hohen titerwert hat, nicht irre machen. titerwert ist der gemessene anteil von antikörpern im blut der katze. mit einem titerwert kann man zb. auch den erfolg einer tollwutimpfe messen. und halt auch, ob antikörper gegen coronaviren vorhanden sind, aber das alles hat nichts mit fip zu tun.

    grüße

    Erwin

  9. #9
    Nessi
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    Eben Erwin, so sieht es aus. Aber leider gibt es viel zu viele TÄ, die anhand weniger Diagnosen es ausmachen und das Todesurteil für die Katze stellen.
    Sicherlich gibt es Fälle, wie bei unserem Moritz, wo es aussichtslos ist, ihn noch weiter und weiter zu behandeln und damit das doch bevorstehende Ende hinauzuzögern. Da muss man das Tier loslassen, so weh es auch tut, aber es soll keinen qualvollen Tod sterben.
    Aber generell kann man nicht ausschließen, dass die Katze es nicht übersteht. Bzw. die Titerwerte etc. sofort das Todesurteil für die Katze bedeuten.

    Wie ich schon sagte, das beste Beispiel ist unser Darky. Er wird weiterhin behandelt, hat gestern erst wieder Zylexis gespritzt bekommen und wir warten ab, wie sich die Krankheit weiter entwickelt, mit einer zwar kleinen Chance, kann er es schaffen und sein Körper ist stark genug, dagegen anzukämpfen.

    Aber es ist defintiv falsch von FIP zu sprechen, wenn der Titer höher ist.
    All diese Tests sagen, wie schon jetzt mehrfach erwähnt wurde, nur aus, dass Antikörper im Körper vorhanden sind, aber nicht, ob die Krankheit ausbricht oder ausgebrochen ist.

  10. #10
    mietz-mietz
    Minzeschnüffler Avatar von mietz-mietz
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    Hallo, ich kann nur sagen, dass ich vor einer Woche meine kleine Missie an Fip verloren habe(7mon.) und ich auch alles versucht habe, Spritzen AB, Aufbaunahrung etc. Nachdem wir bei 2 TÄ waren und BB und alles gemacht hatten,(Titer bei 1:100) habe ich auch erst gedacht, dass es eventuell etwas anderes sein kann oder das es vielleicht noch Rettung gibt. Habe dann noch einen Test auf Hämobartonellen gemacht, negativ. Meine Kleine sah am Anfang auch nicht sehr krank aus, ausser Fieberschübe, kein Appetitt, wurde dann immer dünner. Aber plötzlich wurden ihre Öhrchen gelb, Zahnfleisch auch , und sie konnte dann nicht mehr richtig kauen, außerdem wurde ihr Bauch in den letzten 2 Tagen vor ihrem Tod kugelrund, tja, da wußten wir dann eigentlich, dass es dieses verdammte Fip ist. Als sie dann auch nicht mehr richtig zur Toilette gehen konnte und immer hinfälliger wurde, mußten wir sie schweren Herzens gehen lassen, es bricht mir das Herz, wenn ich daran denke, wie sie mich angesehen hat, aber was sollte ich tun??? Noch mehr Leid wollte ich ihr ersparen... Als sie dann gegangen war, haben wir noch ein Punktat aus dem Bauch genommen, und es hatte die für Fip typische Färbung und der Test hat es dann bestätigt. Aber, meiner Meinung nach urteilen die TÄ vielzu schnell und diagnostizieren Fip, mir sind auch einige Fälle bekannt, man sollte immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, auch wenn der TA meint, man hätte sie nicht alle, es sind so viele Tiere wegen dieser (falschen)Diagnose euthanasiert wurden...also, lieber eine Untersuchung zu viel als eine zu wenig. Nur wenn man merkt, es geht nicht mehr, dann sollte man den schweren Schritt machen und den Tieren Leiden ersparen. Ich wünsche allen, die diese Diagnose erhalten, dass es doch etwas anderes ist, aber mir ist auch kein Fall bekannt, bei dem Fip ausgebrochen ist und das Tier es länger als ein paar Wochen überlebt hat, leider... nach Ausbruch und der typischen Symptome ist es leider ein Todesurteil. Viel Glück und Kraft wünschtMietz-Mietz

  11. #11
    mh-479011
    Fellknäuel Avatar von mh-479011
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    RE: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

    Habe vor 4Jahren meine 1.Bengalin im alter von 14 monaten durch FIP verloren.War 1Woche in derTiho Hannover auf der Intensivstation,es wurde alles getan um ihr Leben zu retten.Es war nur eine Quälerei für meinen Liebling und ich mache mir heute noch Vorwürfe ,das ich nicht mehr über die Krankheit wußte,um ihr das Leiden zu ersparen.Anjouli

  12. #12
    Nessi
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    man sollte auf jeden Fall alles probieren und alle Untersuchungen und Möglichkeiten in Betracht ziehen, bevor die Katze leichtsinnig eingeschläfert wird.
    Viele TÄ sind wirklich viel zu schnell mit der Spritze am Werk.
    Ich muss sagen, dass ich froh bin, dass ich eine TÄ habe, die ebenfalls alles probiert, bevor sie leichtfertig ein Tier einschläfert.
    Nachdem, war wir in den letzten Wochen durchgemacht haben, muss ich sagen, dass die Katze, wenn sie sagt, man sollte die Mauk erlösen, wirklich keine Chance mehr hat. Sie probiert alle Möglichkeiten aus, die sie hat und ist Tag und Nacht für uns und unsere Fellis erreichbar. Was ich sie teilweise spät abends oder mitten in der Nacht angerufen habe, geht auf keine Kuhhaut und sie hat zu jeder Zeit mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
    Ebenso bin ich froh darüber, dass sie sich immer auf aktuellem Stand der Tiermedizin hält und damit viel Wissen in ihre Arbeit mit einbringt.

    Ich würde auch, wenn mir ein TA auf anhieb sagt: einschläfern..ist FIP, auf jeden Fall einen weiteren konsultieren, um wirklich alle Möglichkeiten auszureizen.

    Aber leider sterben viel zu viele Katzen an FIP. Ich sag ja, es ist die heimtückische Krankheit, die ich kennengelernt habe und dankend drauf verzichten kann/konnte.

    Aber meine TÄ sagte auch, dass es durchaus möglich ist, dass die Katzen trotz FIP Ausbruch überleben können, je nachdem wie die Krankheit und Mutation fortschreitet.
    Ich hab sie auch mit ganz großen Augen angeguckt, aber es ist nicht vollkommen ausgeschlossen. Kommt auch viel auf das Immunsystem und wie gesagt, die Mutation des Virus an.
    Daher sollte man wirklich alles probieren, was in unserer Macht steht...

  13. #13
    Edain
    Kopfkissenverteidiger Avatar von Edain
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    RE: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

    Original von Erwin


    [...]vielleicht auch, weil kaum einer dann noch fragen stellt und sich (als züchter) in schweigen hüllt und mit dem leben der katze abschließt, eben auch wegen der angst vor dem getratsche in der szene.

    die meisten züchter wissen, das fip nicht ansteckend ist, das ein titerwert nichts aussagt über fip, aber mit den negativen aussagen kann man ja jede katzenzuchtz vom mitbewerber fip-postiv reden und sich selbst in ein glänzend gelbes licht mit güldener corona stellen, eben weil man in der kitteninflationösen zeit, ohne rücksicht auf verluste versuchen muß, seine kätzchen an den/die mann/frau zuu bringen. schäbig aber war.
    [...]
    Das ist wahrscheinlich der Grund, warum man mir sagte, ich solle es um Gottes Willen nicht veröffentlichen.
    Aber andererseits, hilft das Veröffentlichen der Aufklärung, weil die Liebhaber sich dann nämlich trauen nachzufragen, wenn es auf der HP steht und dann kann man erklären, was FIP (nach aktuellem Stand) überhaupt ist. Insgesamt haben mir viele schon gesagt, dass es toll finden, dass ich ehrlich darüber geschrieben habe - davon sehr viele Liebhaber!
    Natürlich hat es auch unschöne und böse Kommentare gegeben, keine Frage!

    Und was das Getratsche angeht: Die, die tratschen wollen, tratschen, ob man was dazu sagt oder nicht, aber es gibt viel weniger stille Post, wenn man es veröffentlicht, weil ja jeder auf der HP nachlesen kann, was nun gewesen ist. Nimmt offensichtlich den Spaß.

    Die Spreu trennt sich vom Weizen, musste ich feststellen!

    Viele Grüße,
    Gesine

  14. #14
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    Fip muss sterben oder?Sorry,wegen um My-Lucky kater hat auch!Ich sorgen um!

  15. #15
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    Ja Evelyn, wenn FIP ausgebrochen ist, dann ist es leider nicht mehr heilbar.

  16. #16
    J&M
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    ja leider aber ich hoffe von herzen das alles gut geht, evelyn...lg ela

  17. #17
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    Evelyn, FIP tritt in zwei Formen auf. Einmal in der trockenen und in der feuchten Form. Die feuchte Form verläuft in der Regel schneller als die trockene. Mit der trockenen FIP-Form ist es durchaus möglich, dass die Katze moch einige Zeit damit ohne Probleme leben kann, jedoch greift diese Form nach der Zeit die inneren Organe an.
    Leider ist es so, dass FIP nicht heilbar ist.

  18. #18
    Ladies Viewer
    Schnurrmeister Avatar von Ladies Viewer
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    Hier gibt es zwei (wie ich finde) ganz brauchbare
    Video-Beiträge zur Einführung in das Thema "FIP";

    Teil 1: Sympthome & Gefahren
    Teil 2: Diagnose & Prophylaxe

    Der Link:

    http://www.katzen-praxis.de/de/katzen-videos.html#tb_3

    LG Groni

  19. #19
    luckyglück
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    Ich habe dieses gelesen und bin sehr, sehr dankbar für die Erfahrungen und das Wissen was hier niedergeschrieben ist. Ich habe zwar noch keine Katze, werde aber über kurz oder lang eine haben und bin froh von euren Erfahrungen profitieren zu dürfen. Ich muss auch sagen, das ich es toll finde wie ihr eure Lieben Miezen behandelt, das ihr alles tut sie zu retten udn ihr Leben zu erleichtern. Ich möchte das auch, darum überlege ich die Katze, wenn ich eine habe krankenversichern zu lassen. Denn im Notfall kann es viel Geld kosten.
    viele Grüße von luckyglück

  20. #20
    Nessi
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    Hallo Brigitte, ich denke, es mach jeder Katzenhalter, der sein Tier liebt und man würde alles geben, um ihm zu helfen.
    Leider ist es im Fall von FIP nur bedingt möglich, je nach Krankheitsverlauf, da die Krankheit eines Tages dann doch tödlich verläuft.

    Ob eine Krankenversicherung für Katzen so den gewünschten Erfolg bringt, mag ich bezweifeln, denn meist benötigt es eine lange Zeit, bis ein wenig Geld angespart ist und die Versicherung überhaupt bezahlt und dann bspw. so gestaffelt, dass sie nach 1 Jahr 100 Euro bezahlen, im 2. Jahr dann 200 Euro und ab dem 3. dann 300 Euro und das aber dann für die folgenden Jahre als Maximalbetrag im Jahr. Aber auch hier dann vorausgesetzt, dass die Versicherung in den 3 Jahren nicht in Anspruch genommen wurde und es sind auch nicht alle Erkrankungen im Vertrag beinhaltet, so dass es da auch zu Einbußen kommt.
    Wenn ich dann mal hochrechne, dass ich bspw. im Monat für eine Katze 20 Euro bezahle, das auf 12 Monate gerechnet, sind das 240 Euro im Jahr.
    Die kriege ich aber im ersten Jahr noch garnicht, sondern muss erstmal nur einbezahlen. Wenn ich diese einbezahlt habe, dann bekomme ich bspw. dann im 2. Jahr 100 Euro für eine OP dazu. Dann habe ich aber schon einmal 140 Euro mehr bezahlt, als ich bekomme.
    Nehmen wir nun das Beispiel an, dass die Mieze 3 Jahre nichts hatte, man aber fleissig einbezahlt hat (also 3x240 Euro= 720 Euro), dann bekommt man 300 Euro als Zuzahlung von der Kasse.
    Somit habe ich rechnerisch schon 420 Euro mehr bezahlt, als ich von der Versicherung bekomme.
    Ich persönlich finde, man sollte sich die Verträge sehr genau anschauen, bevor man da was unterschreibt und lieber dann das Geld monatlich auf ein Sparbuch per Dauerauftrag abbuchen lassen bzw. es in ein Sparschweinchen werfen, damit ich auch das volle Geld nutzen kann, was ich für die Mieze bezahle.

    LG Nessi

  21. #21
    luckyglück
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    Ja, sogerechnet hast du recht, ich werde dann mal das Sparschwein vorziehen.
    Vielen Dank Nessi für die Auskunft, ich habe mir das doch einfacher vorgestellt

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