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Darf der Vermieter die Tierhaltung im Mietvertrag allgemein ausschließen?

  1. #1
    MarionL
    Administrator Avatar von MarionL
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    Darf der Vermieter die Tierhaltung im Mietvertrag allgemein ausschließen?

    Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin und Essen.

    Ausgangslage:

    Viele Mietverträge sehen ein generelles Verbot von Tierhaltung vor. Manchmal ist auch
    nur speziell die Haltung von Hunden und Katzen verboten. Da die Tierhaltung ohne Erlaubnis des Vermieters unter Umständen nach vorangegangener Abmahnung eine Kündigung des Mietverhältnisses begründen kann, ist für Mieter Vorsicht geboten. Im Einzelfall stellt sich immer die Frage, ob der Mieter einen Anspruch gegen den Vermieter auf Gestattung der Tierhaltung hat. Dafür kommt es regelmäßig zunächst darauf an, ob das im Mietvertrag vereinbarte Verbot wirksam ist...

    © anwalt.de services AG

    Quelle und Fortsetzung hier

  2. #1
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    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    tina2011
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    ich bin zwar selbst Dosenöffner einer Katzendame aber auch Vermieterin. Und ich finde, wenn ich beim Gespräch und im Mietvertrag ganz klar sage, dass ich eine Tierhaltung nicht möchte, muss sich der Mieter daran halten. Umgekehrt muss ich mich als Vermieter ja auch an vorangegangene Absprachen halten.
    Wir hatten den konkreten Fall, dass wir eine Wohnung in einem 3-Parteien-Haus vermieten, mit der ganz klaren Vorgabe: Keine Katzen. Das hat auch einen Grund, nämlich dass die Besitzerin der über uns liegenden Partei stark allergisch ist. Eines Tages kam dann ein Anruf vom Hausverwalter, dass es einen Notfall gab und die Dame mit einem Erstickungsanfall ins Krankenhaus kam. Also nicht nur bissl schnupfen und rote augen, sondern ganz heftig. Dabei kam dann heraus, dass unsere Mieter sich einfach 2 Katzen zugelegt haben, ohne uns zu verständigen und diese auch noch im Haus rumlaufen lassen.
    Da war das Drama groß, denn natürlich mussten die Katzen weg. Da gibt es gar keine Diskussion. Tat mir leid für die Tiere, die allerdings im Nachhinein gut untergebracht waren, aber in diesem Fall ging der Mensch ganz klar vor.

  4. #3
    Flederviech
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    Das man sich an die Vorgaben im Mietvertrag halten muss,ist ganz klar. Da gibt's auch keine Diskussionen.
    Nur ich frage mich,ob das Urteil,das kein generelles Tierverbot mehr ausgesprochen werden kann,überhaupt bei den Vermietern angekommen ist. Hier in meiner Umgebung sind 98% der Wohnungen für Tierbesitzer nicht geeignet,da es im Vorfeld IMMER heißt "die Haltung von Hunden und Katzen ist nicht gestattet"
    Und das fast zum gleichen Prozentsatz ohne konkrete Begründung.

    Wenn ich mich um eine Wohnung z.B bewerbe,sage ehrlich "ich hab drei Stubentiger,sie gehen nicht aus der Wohnung oder aus dem Haus,sind reine Wohnungskatzen" und werd daraufhin nur abgewimmelt ohne Begründung,ist das nicht in Ordnung. Würde hingegen z.B ein konkreter Grund aufgeführt wie z.B schlechte Erfahrung mit Hoarding,Messis oder eben auch,das Bewohner im Haus Allergiker sind/Asthma haben,wäre das absolut verständlich.
    Ich selber suche zum Glück akut keine Wohnung ... werde aber wohl in den nächsten 1-2 Jahren umziehen. Und mir graut es schon davor.
    Es war ein riesen Glück hier eine tierfreundliche Wohnung zu finden,wo die Vermietung nichts gegen Tiere im Haus hat (als wir hier einzogen wohnte noch ein Hund unten im EG) zumal es dringend war mit dem Umzug damals und es auf den letzten Drücker gerade so geklappt hat.
    Da gleicht die Suche nach einer Wohnung wo Tiere willkommen sind und die einem selbst dann auch noch gefällt,eher einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
    Eilig sollte man es hier im Umkreis besser nicht haben,sondern 2-3 Jahre für die Suche einplanen.

  5. #4
    Knödel
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    Meine Freundin hat sich zur Hundeerlaubnis durchgemmogelt.
    Aber neue Mieter im Haus müssen speziell unterschreiben, daß sie sich keine Haustiere anschaffen wollen.

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