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Epilepsie

  1. #1
    Libelle67
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    Epilepsie

    Hallo ihr lieben, meine Katze hatte vor einigen Monaten auch Krampfanfälle. Seit 2 Wochen geht es ihr gut mit Homöopathie. Cuprum metallicum C30. Am 1 Tag habe ich ihr 3 mal gegeben und danach 1 mal am Tag. Ich öffne ihr Maul und schütte ihr die Kügelchen rein aua Fläschchen, ob 5 oder mehr auf ein mal spielt nicht so große Rolle wie häufigkeit. Man kann ja im net unter Homöopathie nachlesen. Auch Cicuta virosa ist gegen Epilepsie. Bitte teilt es weiter....

  2. #2
    MarionL
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    Hallo Libelle67,

    erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

    Das ist natürlich für Deine Katze, dass es ihr besser geht.

    Aber eine Behandlung sollte immer mit der Rücksprache eines TA erfolgen, gerade bei der Diagnose. Deine Aussage,
    Ich öffne ihr Maul und schütte ihr die Kügelchen rein aua Fläschchen, ob 5 oder mehr auf ein mal spielt nicht so große Rolle wie häufigkeit
    kann ich so nicht stehen lassen. Man sollte nicht einfach wahllos homöopathische Mittel verwenden und auch nicht eigenständig dosieren. So nach dem Motto, viel hilft. Ich lese aus Deiner Aussage, dass Du nicht mit einem Homöopathen diese Zusammenstellung und Dosis besprochen hast.
    Bitte bedenke, dass auch die falsche Anwendung von homöpathischen Mitteln gesundheitliche Schäden oder genau das Gegenteil bewirken können. Inzwischen kennen sich viele TÄ damit aus oder haben sogar eine Zusatzusbildung zum Homöopathen. Bitte bespreche es mit ihm, auch die genaue Behandlung.

    Deiner Katze wünsche ich alles Gute.

  3. #3
    MarionL
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    Noch ein Wort zur Diagnose Epilepsy. Wurde diese Diagnose von einem TA gestellt oder nimmst Du an, dass es sich um diese Erkrankung handelt, da es Krampfanfälle gibt?

    Krampfanfälle können auch andere Ursachen haben, wie z.B. eine Vergiftung. Da kommen die Haushaltsreiniger, aber auch Mittel, mit denen man Pflanzen behandelt und vieles mehr in Betracht. Du schreibst nicht, wie alt die Katze ist. Evtl. lag auch Sauerstoffmangel im Gehirn vor, verursacht durch die Geburt oder auch später.Auch bei einer Dehydrierung kann es zu Krampfanfällen kommen, das wissen leider nicht viele Tierbesitzer. Stress oder Tumor, Unfall und noch einige andere Sachen könnten der Auslöser sein. Erst wenn das alles abgeklärt wurde beim TA, kommt es zur Ausschlußdiagnostik Epilepsy.

    Daher ist es sträflich, wenn man selbst die Diagnose stellt und einfach mit Homöopathie behandelt. Denn so übersieht man vielleicht entscheidende Hinweise und kann der Katze helfen. Auch nach Feststellung der Diagnose ist eine regelmässige Blutuntersuchung in kurzen Abständen nötig, denn nur so kann man feststellen, dass es keine unerwünschten Nebenwirkungen gibt. Wie bei Medikamenten als auch bei den homöopathischen Mitteln sollte immer darauf geachtet werden, dass sie in regelmässigen Abständen, zu festen Zeiten erfolgen. Nur so ist gewährleistet, dass ein gleichmässiger Spiegel im Blut vorhanden ist. Also nicht falsch verstehen, ich bin kein Gegner der Homöopathie, ganz im Gegenteil. Nur der erste Weg ist eben der zum TA und dann kann man zusammen mit ihm oder einer Tierheilpraktiker eine Behandlung aufgrund der gestellten Diagnose vornehmen.

  4. #4
    Uschi
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    Mein Kater bekam auch einige Zeit ein homöopathisches Mittel (mit Absprache TA).
    Zuerst habe ich es wie Du gemacht, 5 Kügelchen ins Mäulchen und gut.
    Dann wurde ich jedoch aufgeklärt, dass das nicht richtig ist. Die Kügelchen sollten aufgelöst werden und dann über`s Futter oder mit Wasser vermischt werden, ansonsten würde sich die Wirkung nicht so entfalten.
    Ich habe die Kügelchen also mit einem kleinen Mörser zerstampft, eine Spritze mit Wasser dazu, aufgezogen und meinem Kater gegeben.
    Genau für so einen Fall habe ich meinen Katern beigebracht, etwas aus der Spritze zu nehmen, sie sind beide immer begeistert, wenn es etwas aus der Spritze gibt.

    GLG Uschi

  5. #5
    MausCat
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    Einer meiner Kater hatte auch Epilepsie. Er bekam bestimmte Tabletten vom TA, wovon ich ihm täglich eine winzig kleine Ecke geben musste. Damit konnte er gut leben.
    Auf jeden Fall alles unter Besprechung mit dem TA, und immer wieder auch vorstellig werden mit der Mieze in der Praxis.

  6. #6
    julchen1213
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    Ich kann mich Marions Ratschlägen nur anschliessen.

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