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Große Hauskatzen - die Suche nach den passenden Tieren

  1. #1
    Pallas
    Kitticat-Entdecker
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    Sully
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    Frage Große Hauskatzen - die Suche nach den passenden Tieren

    Moin beisammen!

    Wie bereits im Vorstellungsthread erwähnt musste ich letztes Jahr meinen treuen Kater von 23 Jahren einschläfern lassen.
    Nun bin ich, gemeinsam mit meinem Freund, auf der Suche nach zwei neuen Fellmonstern, mit denen wir unser zukünftiges Heim teilen möchten. Da wir uns lieber frühzeitig mit dem Thema generell beschäftigen und uns langsam heran tasten wollen, insbesondere, da noch keine passende Wohnung in Aussicht ist, hat das alles viel Zeit. Wir wollen es uns lieber sehr gut überlegen, als spontan zwei Tiere zu uns zu holen.
    Prinzipiell ist es uns gleich, ob wir Kätzchen oder schon adulte Tiere ins Haus bekommen. Uns ist wichtig, ein gutes zu Hause bieten zu können und würden auch amputierte, blinde oder taube Tiere zu uns nehmen.
    Mit meinem alten Herrn hatte ich bereits einige Erfahrungen (Amputation des Ohres, diverse Tumorentfernungen, Zahnprobleme und in den letzten sechs Jahren dann leider auch die Nieren und gegen Ende Taubheit), was die Versorgung von Katzen mit besonderen Bedürfnissen angeht.
    Sowohl in Tierheimen als auch allgemein wurden Infos eingeholt und nun kristallisiert sich immer mehr und mehr heraus, dass er sich tendentiell zumindest ein größeres Tier wünschen würde. Nachdem ich ihm Maine Coon, Norwegische Waldkatzen und Sibirier vorgestellt habe, hatte er sich relativ rasch auf die Coons fixiert. Die Wesensbeschreibungen von loyal, kuschlig, gesprächig und wasserliebend waren hierbei ausschlaggebende Punkte. Der generelle Mehraufwand (Fellpflege, Futtermenge, etc) ist bereits in die Überlegung mit einbezogen worden und wir sind uns voll und ganz bewusst, dass man hier deutlich mehr tun muss als bei einer EKH.
    Mir als Tierheimmenschen wäre es natürlich lieb, wenn ich ein 'ungewolltes' Tier aufnehmen könnte, bevor es dort verkümmert anstatt eines zu kaufen - aber das eine soll dem anderen nicht im Weg stehen, schließlich wollen wir gerne ein Pärchen aufnehmen. Kontrollierter Freigang wird möglich sein, da ich die Tiere, so wie meinen alten Kater in späteren Jahren, als er dann taub und etwas dusselig wurde, an Geschirr und Leine gewöhnen wollen würde.

    Nun stellen sich mir allerdings einige Fragen:
    - Hat jemand Erfahrungen mit einem geteilten Haushalt einer "Standard-Wald-und-Wiesenkatze" und einem großen Tier?
    - Wie viel Platzbedürfnis hat ein, bzw. eventuell auch zwei Maine Coon (wir suchen im 70-80qm-Bereich eine Wohnung)? Macht es Sinn, ihnen zur Befriedigung des Lauftriebes eins dieser Katzenlaufräder anzuschaffen?
    - Hat jemand Erfahrung mit www.rassekatzen-im-tierheim.de ? Das wäre natürlich die perfekte Kombi -> einerseits ein Tier aus einer "Not"situation holen, andererseits die gewünschte große Hauskatze.
    - Von welchen Züchtern habt ihr eure Maine Coons geholt und wen würdet ihr persönlich weiter empfehlen? (die Züchterliste im Forum habe ich bereits entdeckt)
    - Wie häufig sind die diversen Erbkrankheiten und überprüft jeder Züchter verbrieft darauf?
    - Habt ihr Erfahrungen mit ehemaligen Zuchttieren, die (kastriert/sterilisiert) in den Ruhestand gegeben werden?
    [Edit] - Hat jemand Erfahrungen mit dem Tierheim Rüsselsheim oder dem Tierheim Nied? Gerade von ersterem habe ich einige böse Dinge über Katzen mit Giardien gehört..


    Wahrscheinlich werden nach und nach noch mehr Fragen aufkommen.
    Freue mich auf eure Antworten und danke im Voraus
    Geändert von Pallas (14.02.2017 um 00:10 Uhr)

  2. #1
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    Vorname
    Sully

    Frage

    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
    Geändert von Pallas (14.02.2017 um 00:10 Uhr)

  3. #2
    CzaCza
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    Hallo Sully,

    schaut Euch doch mal bei der Maine Coon Hilfe um, ich denke, da seid Ihr gut Beraten.

    Außerdem kommt immer mal wieder vor, dass ein Züchter seine Katzen zurück holt, oder holen muss, da lohnt sich manchmal ein Blick auf die Züchterseiten oder ein Nachfragen. Die meisten Züchter kennen sich untereinander und wissen oft, wer wo was und warum abzugeben ist. Ich kenne viele MCO Züchter und viele habe neben MCOs normale Hauskatzen, andere Rassen und/oder Hunde. Am Samstag ist von meinem Verein Stammtischtreffen, da sind die meisten der Anwesenden sind MCO Züchter, die Liebsten und Besten die ich kenne :-D und die alles dafür tun, nur mit gesunden Katzen zu züchten. Das Treffen finden in Wiesbaden Nordenstadt statt.

    Das Platzbedürfnis hängt vom Charakter ab, aber auch, wie man die Wohnung gestaltet hat. Katzen leben dreidimensional, wenn entsprechende Möglichkeiten geschaffen werden/wurden, dann ist das mit 70 bis 80 m² und zwei Maine Coons kein Problem. Wenn Ihr sie sogar an Geschirr und Leine gewöhnt und mit ihnen viel spazieren geht, schon gleich gar nicht.

    Zu den Tierheimen kann ich Dir nichts sagen.

  4. #3
    kasimir01
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    Hallo Sully,

    ich kann nur Erfahrungswerte zu ehemaligen Zuchttieren beitragen. Meine Beiden, Nelly und Obelix, stammen aus einer Zuchtauflösung. Sie zogen im Alter von 2 Jahren und drei Monaten bei uns ein. Nelly war noch nie gedeckt worden und Obelix war als Zuchtkater schon tätig. Beide waren beim Einzug bei uns kastriert und gechipt.
    Sie stammen aus einer kleinen Hobbyzucht und waren gut gehalten und gesund. Nelly konnte am Familienleben teilnehmen, bei Obelix haben wir den Eindruck, obwohl die Züchterin das verneint hat, dass er eingesperrt wurde (wie sollte es anders gehen, da er mit unkastrierten Kätzinnen zusammenlebte).
    Nelly ist eine kleine verschmuste Traumkatze, liebt uns und ihren Bruder, Obelix war sehr und ist immer noch gewöhnungsbedürftig. Er hat im ersten Jahr die Nacht für ihn und uns zum Tag gemacht, indem er laut schreiend durch die Wohnung lief, aufs Bett sprang, rauf und runter und an meinen Haaren leckte. Geschlossene Türen gehen gar nicht, da kratzt er wirklich stundenlang. Wir denken, dass er aufgrund seiner Vorgeschichte da ein Trauma hat. Inzwischen hat es sich etwas gegeben, aber laut Schreien und an Türen kratzen ist noch immer angesagt (und er hat eine sehr laute Stimme). Ansonsten ist auch er ein toller Kater, liebt uns und seine Schwester. Beide können ohne einander gar nicht sein.
    Gott sei Dank sind beide total stubenrein (wir hatten früher mal einen Kater der 15 Jahre lang in regelmäßigen Abständen die Wohnung zupinkelte) und kratzen sogar nur an den dafür vorgesehen Gegenständen.
    Zur Züchterin kann ich noch sagen, dass wir uns vor dem Kauf die Katzen so oft ansehen konnten wie wir wollten, und nachdem wir uns entschieden hatten, bestand sie darauf, uns die Beiden zu bringen um sich ein Bild vom Umfeld zu machen.
    So gesehen können wir für uns sagen, dass wir, bis auf den gelegentlichen Wermutstropfen mit Obelix, Glück hatten, an eine seriöse, im Grunde um ihre Katzen besorgte, Züchterin geraten zu sein. Da hatten wir im Vorfeld auf unserer Suche auch andere Erfahrungen gemacht.

    Viel Glück Euch beim Finden zweier Familienmitgliedern und liebe Grüße

    Christa mit Nelly und Obelix

  5. #4
    Pallas
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    @CzaCza: Danke für den Tip mit der Maine Coon-Hilfe!

    Dreidimensionaler Aufbau der Wohnung ist definitiv geplant. Leider (selbstverständlich bei Mietwohnung) nicht mit Durchgängen zwischen den einzelnen Räumen, aber Laufstücke und hoch gelegene Ruheplätze an den Wänden, damit sie sich auch mal vor uns oder Gästen zurück ziehen können, wenn sie zwar im Raum aber eben außer Reichweite sein wollen.
    Gut zu wissen, dass sie auch mit kleineren Katzen verträglich sind. Hatte schon die Befürchtung, dass sie dann zu dominant auftreten könnten und das schmächtigere Fellknäuel keine Chance hat.
    Du hast eine Rückholung von Züchtern angesprochen.. was genau meinst du damit? Betrifft das die Rückführung von Zuchtkatzen bei Vertragsbruch, die leider doch nicht so geeigneten Besitzer oder etwas ganz anderes?
    Wiesbaden ist von uns aus gesehen auch gar nicht so weit weg.. gut zu wissen! Ist der Stammtisch, rein theoretisch, denn offen zugängig um mal hallo zu sagen und Züchter kennen zu lernen?


    @Kasimir: Armer Obelix, das ist natürlich sehr bedauerlich. Aber schön, dass er bei euch dann ein gutes zu Hause gefunden hat.
    Mir sind von einigen Bekannten solche Geschichten erzählt worden, dass gerade die Kater gerne einmal etwas 'geschädigt' sind, weil sie viel eingesperrt werden - so wie du es beschrieben hast. Ist das deines Eindrucks nach ein typischer Fall oder kommt das eher selten vor?
    Lautes Gejammer bin ich von meinem Senior gewöhnt gewesen. Wenn er nachts vollkommen verpeilt in den Flur tappte und den Weg ins Bett nicht allein zurück fand (schleichende Demenz, wollte man meinen) begann er auch immer zu schreien. Aber insgesamt ist gerade die immer wieder erwähnte Gesprächigkeit der Coons das, was auch meinen Freund so sehr an den Tieren reizt.
    Es überrascht mich, dass du erzählst der Züchter hätte sich erst beim Vorbeibringen ein Bild vom neuen Heim gemacht. Bisher ging ich immer davon aus, dass man vorher irgendwie schon 'unter Beweis stellen muss', dass man ein wenig Katzenerfahrung und das passende Lebensumfeld bietet.


    Danke euch beiden für die Antworten!

  6. #5
    MarionL
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    Hallo Sully,

    schau doch einmal hier bei Ausstellungstermine, ob eine Katzenausstellung bei Dir in der Nähe ist. Dort kannst Du auch Kontakt zu Züchtern aufnehmen und nette Gespräche führen. In der Regel geben auch auf Ausstellungen Züchter gerne Auskunft, beantworten Fragen und vielleicht kannst Du auch mal einen Hausbesuch arrangieren.

    100%ig sicher kann man bei Erbkrankheiten nie sein. Aber wenn ein Züchter regelmässig z.B. auf HCM schallen läßt, Eltern und Großeltern, man also einen Überblick über die Generationen bekommt und deren Untersuchungsbefunde, dann ist das schon eine gewisse Sicherheit. Ein guter Züchter wird Dir gerne die Befunde zeigen, wenn Du nachfragst. Gerade bei Maine Coon und Norweger kommt ja HCM vermehrt vor. Ich kann da auch ein Lied von singen. Hatte 4 Katzen mit HCM, zwei von ihnen sind mit 4 und 10 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Unsere Nori kurz vor Weihnachten. Die anderen beiden Fellnasen sind im Moment stabil. Sie bekommen Medikamente und wir hoffen, dass der Ist-Zustand noch lange anhält.

    Unsere Norweger sind auch sehr gesprächig, Caruso trägt nicht umsonst seinen Namen *lach* und Widerworte sind Standard bei uns. Ach ja, Wasser lieben sie auch, im Sommer steht immer eine Wanne auf der Terrasse parat mit Bällen und Gummienten. Allerdings werden die Norweger nicht ganz so groß und schwer. 8kg ist bei uns der schwerste Kater, also ein Leichtgewicht gegenüber Deiner bevorzugten Rasse.
    Probleme mit dem "Landadel" haben sie nicht. Sie hatten damals Rücksicht auf die älteren Katzendamen genommen und sie nur beschmust und nicht in Rangeleien verwickelt. Immer wieder staune ich über den Zusammenhalt unserer Bande. Es wird zusammen gejagt, sie haben das Freigehege richtig aufgeteilt und stürmen gleichzeitig los. Aber auch so, wenn nur eine jault oder schreit, sind sie gleich da. Und ist eine Fellnase krank, dann beschützen sie sie. Aber nun genug von den Norwegern.

    Ich kann Dir nur Ausstellungen ans Herz legen, um Kontakte zu knüpfen. Dort lernst Du viele Züchter kennen und vielleicht ist da auch ein Kätzchen, welches Dein Herz erobert.

    Grüsse von Marion

  7. #6
    CzaCza
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    Hi Sully,

    da ich ebenfalls in der "Gegend" lebe, habe ich mir schon gedacht, dass es nicht weit weg für Dich ist. Ich würde Dich dann einfach mal "mitnehmen". Der Stammtisch ist entstanden aus regelmäßigen Treffen von Mitgliedern meines Vereins, aber Gäste sind herzlich Willkommen. Der Stammtisch ist nicht immer in Wiesbaden, aber Wiesbaden ist für die Meisten zentral erreichbar. Wir haben uns auch schon in vielen anderen Locations getroffen, so dass jeder mal mehr mal weniger fahren muss.

    Unter Rückholung, sind alle Katzen gemeint, die vom Züchter abgegeben wurden und zurück genommen werden. Das können Kitten sein, wo sich in den neuen Zuhause die Umstände geändert haben und die Besitzer diese wieder abgeben wollen, oder müssen. Es kann sein Umzug, Krankheit oder Allergie der Besitzer, Schwangerschaft oder einfach alles, weshalb Besitzer Katzen eben abgeben wollen oder müssen. Ich habe auch schon Kitten zurück genommen, mal, weil die neuen Besitzer nicht mit klar gekommen sind, es lag aber immer an den Leuten. Auch schon wenn die Besitzer krank geworden sind und die Katzen nicht mehr versorgen konnten. Manchmal kommt es auch vor, dass Züchter sich übernehmen und zu Animal-Hordern werden, dann versuchen die Züchter, die dorthin mal Kitten abgegeben haben, ihre Kitten zurück zubekommen, gesund zu pflegen, zu kastrieren und dann in neue Zuhause zu vermitteln.

    Viele Züchter sind mit anderen in Kontakt und so erfährt man immer mal, wo kitten oder ältere Katzen aufgrund negativer Umstände ein neues Zuhause brauchen.

    PS: Ich bringe auch meine Kitten in ihr neues Zuhause. Ich komplettiere dabei natürlich mein Bild, mein Gesamteindruck vom neuen Zuhause ;-), denn erzählen kann jeder viel. Ich habe es bis jetzt in den vielen Jahren meiner Zucht einmal gehabt, dass ich die Anzahlung ausgehändigt und auf dem Absatz kehrt gemacht habe, nicht ohne mein Kitten wieder mit zunehmen. Viel wichtiger ist aber, dass es den Kitten Rückenstärkung und Selbstsicherheit gibt, wenn ich sie in ihr neues Zuhause bringe. Auf der Fahrt ins neue Zuhause haben sie mich, meinen eigenen Geruch meine Stimme und so kommen wir gemeinsam im neuen Zuhause an. Sie hören, sie sehen und die riechen mich und für sie ist es dann in Ordnung, weil ich ja dabei bin. Das gibt ihnen die Sicherheit, dass es Okay ist und es fällt ihnen alles viel leichter. So ist meine Erfahrung. Dieses Jahr war ich schon zweimal in NL, einmal in Schweden, einmal in UK und natürlich in Deutschland. Nur in Israel war ich nicht, das war dann doch zu kompliziert, dafür haben die neuen Besitzer den Buben bei mir abgeholt.
    Geändert von CzaCza (14.02.2017 um 21:40 Uhr)

  8. #7
    Pallas
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    @Marion: Ohje.. das tut mir leid für dich. Sowas ist nie schön.
    Ja.. absolute Sicherheit ist nie gegeben. Aber wenn man es eingrenzen kann, da ist der Tipp von dir sehr hilfreich, dann bin ich doch froh drum. Gerade dadurch, dass ich erst vor kurzem meinen "Dicken" verloren habe würde es doch irgendwie schwer sein schon wieder nach nur ein paar wenigen Jahren Abschied nehmen zu müssen.

    Norweger und Sibirier sind definitiv auch mit in der engeren Auswahl (für den Herrn)! Mir ist alles an Fellnase recht, sofern es einfach anders aussieht als mein alter Kater. Da ist es doch irgendwie noch ein wenig zu frisch, als dass ich ein ähnlich aussehendes Knäuel zu mir nehmen wollen würde... es käme mir vor, als würde ich ihn ersetzen. Aber letztlich ist doch jedes Haustier einzigartig und soll für sich selber respektiert und lieb gehabt werden.
    Norweger und Coons scheinen sich ja doch von der Persönlichkeit her sehr ähnlich. Werde nochmal etwas weiter in die Richtung nachlesen und das Quellmaterial zusammen gefasst weiter reichen . Vielleicht darf es dann doch ein Sibirier oder Norweger sein.

    Ausstellungen.. darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Ehrlich gesagt vor allem, weil ich mir die Atmosphäre für die Tiere doch eher beklemmend und stressig vorstelle. Aber ausprobieren kann man alles mal. Gibt es bestimmte, die du empfehlen würdest?





    @CzaCza: Macht Sinn, danke für die Ausführung. Hatte es ungefähr in dieser Richtung vermutet, aber manchmal fragt man lieber nach um ganz sicher zu sein

    Dein Vorschlag mit der Mitnahme zum Stammtisch ist sehr lieb! Danke. Da komme ich gerne zu gegebener Zeit drauf zurück. Im Moment hänge ich leider regional woanders fest und bin immer nur sporadisch im Hessener Raum, was sich aber dann in Zukunft zum Glück ändern wird. Würde mich dann zum gegebenen Zeitpunkt (März sieht tendentiell nach längerem Hessenaufenthalt aus) bei dir per PM melden?

  9. #8
    CzaCza
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    Alles klar. Es eilt ja nicht.

    Ich lese gerade, dass auch Sibis zur Auswahl stehen. Ähm ja, also lass uns mal zu gegebener Zeit in Kontakt kommen. Ihr könnt auch gerne mal zu Besuch kommen, unverbindlich, denn ich werde/muss in den nächsten Monaten hier auch gewissen Entscheidungen zu gunsten der Fellnasen treffen.

    Zum Beipiel die zwei hier nur zusammen: Moony, mein 8 kg Geschoss und seine große Liebe Holly


    Aber es stehen in diesem Jahr auch noch andere Optionen an.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 20150101-moony-08.jpg   20150423-holly-06.jpg  


  10. #9
    kasimir01
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    Hallo Sully,
    ob ehemalige Deckkater in der Regel "etwas verstört" sind, weiß ich nicht, es ist das erste Mal, dass wir schon erwachsene Tiere zu uns genommen haben. Nur erscheint es mir logisch, dass in einer Zucht ein Deckkater nicht zusammen mit nichtkastrierten Kätzinnen gehalten werden kann und dass das zwangsläufig zur Separation führen muss. Gott sei Dank markiert Obelix nicht, lediglich beim Pinkeln stellt er sich gelegentlich machomäßig in seine Toilette. Da habe ich anstelle der üblichen Katzentoilette einen Plastikcontainer aus dem Bauhaus gekauft und schon geht nichts mehr über den Rand.
    Mir geht es im Übrigen wie Dir, ich finde fast alle Katzen liebenswert. Da mein Mann aber eine Allergie gegen alle Kurzhaartiere hat, gibt's bei uns nur langhaarige Schönheiten.

    Liebe Grüße

    Christa

  11. #10
    Pallas
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    @Christa: Ahje.. das Allergieproblem haben wir zum Glück bei uns nicht.
    Separation.. ja, das macht natürlich Sinn. Erzählt wurden mir in der Hinsicht Horrorgeschichten, dass die Tiere in einem Zimmer sein müssten und nicht die gleiche Aufmerksamkeit/Liebe bekämen wie die Kätzinnen. Aber.. das ist es eben mit diesen Hörensagen und Horrorgeschichten. Es wird übertrieben.
    Abgedecktes Katzenklo.. guter Punkt. Mein alter Herr war zum Glück früh genug kastriert, bevor er sich so etwas angewöhnen konnte


    @CzaCza: Melde mich heute mal im Lauf des Tages bei dir. Die zwei sind wirklich wunderhübsch - fürchte nur, dass es für uns zu kurzfristig werden wird. Sind wie gesagt in der langfristigen Planung und dachten daran, frühestens im dritten Quartal tatsächlich an die Anschaffung zu gehen, damit wir vorher alles vorbereiten und uns selber erst einmal am neuen Wohnort einleben können. Hoffentlich findest du für die zwei einen guten Platz!
    Geändert von Pallas (15.02.2017 um 11:00 Uhr)

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