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Vergesellschaftung eines 8-jährigen Einzelkaters

  1. #1
    mariyabkhs
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    Vergesellschaftung eines 8-jährigen Einzelkaters

    Hallo ihr Lieben, aufgrund geänderter Lebensumstände ist mein 8-jähriger Kater nun 5 Tage pro Woche für 8 Stunden alleine. Daher würde ich ihm gerne einen Kumpel dazuholen. Bitte seid nicht zu hart mit mir, ich weiß
    mittlerweile, dass es besser gewesen wäre, dies von Anfang an zu tun.

    Nun habe ich die Option, einen zweijährigen Kater dazu zu nehmen und frage mich, ob das klappen kann. Dazu hätte ich gerne euren Rat. Über die langsame Zusammenführung habe ich schon alles gelesen und habe eine Idee davon bekommen, wie das Ganze klappen könnte. Leider bin ich aber immer noch hin und hergerissen, ob ich es wagen soll oder nicht. Oft liest man ja auch, dass Kitten eher akzeptiert werden. Jedoch befürchte ich, dass sich ein Kitten mit so einer erwachsenen Katze langweilen würde.

    Ich wäre sehr dankbar für Tipps, Meinungen und Ratschläge

    Liebe Grüße

  2. #1
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    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    Jackylein
    Kopfkissenverteidiger Avatar von Jackylein
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    Das ist eine schwierige Frage!
    Und einige User werden deshalb sicher nicht meiner Meinung sein.

    Es ist und bleibt ein Risiko! ! !
    Kann nur von mir und meinem 'alten' Oskar berichten, der ein Streuner war, ein Freigänger sowieso und ein extrem sozialer Kater ist.
    Im geschätzten Alter von 7 Jahren kam er als Heimatloser zu uns.
    Er versorgte meine kleine Kathi und später unseren jungen Jacky fürsorglich, brachte beiden jungen Katzen alles bei.
    Heute (er ist geschätzte 17 Jahre alt) liebt er seine Leni (2 Jahre alt), spielt mit ihr (manchmal) ist aber absolutes Vorbild für sie.

    Nun hast Du ja einen Hauskater.
    Kannst Du sein soziales Verhalten einschätzen? War er jemals mit anderen Katzen im Kontakt?
    Schlimm finde ich, wenn eine Katze zur Probe da ist und dann zurück muss.

    Sicher sind ältere Katzen ruhiger, der Spieltrieb junger Katzen stresst vielleicht, und besonders dann, wenn sie keine Freigänger sind, also eng aufeinander hocken, kann das Alter (verschiedene Bedürfnisse) Probleme machen.
    Ausserdem , so hab ich`s wahrgenommen, muss Dein Kater erstmal mit den geänderten Lebensumständen klar kommen.

    Dir werden sicher noch viele erfahrene Katzenliebhaberinnen schreiben (Männer gibt es hier leider nicht )
    Wünsche Dir viel Erfolg und gute Ideen für Dich und Deinen Kater

  4. #3
    kasimir01
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    Ich teile die Einschätzung von Marie, dass eine Zusammenführung ein Risiko ist. Dein Kater war acht Jahre lang "Einzelprinz". Wie ist er charakterlich? Ist er dominant oder eher zurückhaltend, ist er verspielt oder eher ruhig. Und wie ist der zweijährige Kater im Charakter? Nimmst du z.B. zu einem zurückhaltenden, ruhigen Kater einen kleinen dominanten "Rabauken" würde das zu großen Schwierigkeiten führen.
    Grundsätzlich ist es natürlich gut, eine Katze nicht allein zu halten, es gibt aber auch Katzen, die Artgenossen gar nicht akzeptieren.

    Sollte er sehr sozial sein, was du aber aufgrund der Tatsache, dass er immer allein war, vermutlich nicht beurteilen kannst, könnte eine Zusammenführung gelingen.
    Andererseits könnte es auch sein, dass er durch die neuen Lebensumstände sehr verunsichert ist und wenn dann noch ein neuer Kater hinzukommt, gar nicht mehr klarkommt und sich verraten fühlt, was deine Zuneigung zu ihm anbelangt.
    Eventuell kommt dein Kater mit den neuen Lebensumständen ja auch gut klar und verschläft die Zeit, die er alleine ist und du hast, vielleicht ganz unnötig, ein schlechtes Gewissen.
    Ich kann dir, ehrlich gesagt, keinen Ratschlag geben, sondern nur meine Überlegungen übermitteln, da ich ja weder Deinen Kater noch den zur Disposition stehenden Zweijährigen einschätzen kann.
    Vielleicht nützen aber ein paar Überlegungen trotzdem und tragen zur Entscheidungsfindung bei.
    Alles Gute dafür wünsche ich Dir
    Christa

  5. #4
    julchen1213
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    Das ist eine schwierige Entscheidung also ich persönlich würde es nicht Riskiren, denn 8 Jahre Einzelprinz, dann geht Frauchen noch 8 Stunden ausser Haus, dann noch ein Neuling, finde ich einfach zuviel Stress für den Kater.
    Ich hatte mal vor langer Zeit einen Kater, de war auch gewohnt nicht länger als 3-4 Stunden allein zu sein, dann hat sich das geändert und er war 8-9 Stunden allein, er hat die meiste Zeit verschlafen und die gemeinsam Zeit haben wir genossen.

  6. #5
    mariyabkhs
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    Hallo ihr Lieben, Danke für eure Einschätzungen. Er verschläft auch viel Zeit, das merke ich, wenn ich Urlaub habe und mit ihm zuhause bin zu den regulären Arbeitszeiten. Andererseits weiß ich natürlich nicht, ob es ihm nicht trotzdem lieber wäre, Beschäftigung zu haben.

    Er ist ein lieber Kater, anhänglich und er quatscht ganz viel wenn ich zuhause bin. Er ist einmal auf die Katze meiner Mutter getroffen, die hat ihn angefaucht aber er hat nur geblinzelt und nichts weiter gemacht. Als neulich aber mal ein Kleinkind hier war, hat ihm das gar nicht gefallen und er hat ganz viel gebrummt. Er faucht auch schon mal fremde an und möchte nicht von jedem gestreichelt werden. Wenn er die Leute dann aber besser kennt, ist er sehr lieb und zutraulich.

    Der andere Kater ist ein ehemaliger mittlerweile kastrierter Zuchtkater, der in seiner Gruppe gemobbt wird.

    Ich bin so hin und hergerissen, ich möchte ihm das schönst mögliche Leben bereiten, aber weiß gerade wirklich nicht was tun

  7. #6
    MarionL
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    Wie bereits geschrieben, da wir weder Deinen noch den anderen Kater können, können wir uns kein Urteil erlauben. Du kennst den Charakter Deines Katers, weißt, was Du ihm zumuten kannst. Dazu haben ja die anderen User schon etwas geschrieben.

    Aber da er bereits andere Lebensumstände verkraften muß, wäre in meinen Augen eine Vergesellschaftung ein Risiko. Obwohl ich sehr gegen eine Einzelhaltung bin, in diesem Fall würde ich es befürworten. Warte erst einmal ab, wie er sich jetzt mit der neuen Lebensituation verhält. Biete ihm Alternativen zu einem Katzenkumpel an. Also beschäftige ihn während Deiner Abwesenheit mit Fummelbrett- sowie Intelligenzspiele , da haben wir einige Beispiele hier im Forum Vielleicht einige Kratzsäulen, Kratzbretter aufstellen, so ist er tagsüber beschäftigt, wenn er nicht gerade schläft. Die meisten Katzen verbringen den Tag während der Abwesenheit der Dosenöffner schlafend und erst wenn diese wieder im Haus sind, erwachen sie auch zum Leben. Und sollte ihm tagsüber langweilig sein, dann hätte er ja Beschäftigungsmöglichkeiten.

    Und sollte er dann immer noch unterfordert sein, kann man immer noch Ausschau nach einem Katzenkumpel halten, der aber vom Alter und auch Charakter passen sollte. Allerdings eine Gewähr, ob das gut ausgehen wird, kann Dir Niemand geben. Katzen haben ihren eigenen Kopf und sind kleine Persönlichkeiten, da weiß man vorher nie, wie es ausgehen wird. Manchmal ist bei einer Zusammenführung es Liebe auf den ersten Blick, manchmal arrangieren sich Katzen nur und leider gibt es auch Fälle, da bekriegen sie sich von der ersten Minute an.

    Also versuche erst einmal, die Wohnung katzengerecht für Deinen Kater zu richten, biete ihm Abwechslung in Forum von Fummelbrett- und/oder Intelligenzspielen an. Evtl. hast Du ja auch einen Balkon, den Du mit Netz absichern kannst. Dann könnte er, sobald Du nach Hause kommst, auch diesen nutzen und wäre bestimmt mehr als zufrieden.

  8. #7
    kasimir01
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    Ich habe auch noch einmal darüber nachgedacht und sehe es genauso wie Marion, Martina und Marie. Mir wäre das Risiko zu groß. Wenn dein Kater, wie du sagst, tagsüber viel schläft und du dich, wenn du nach Hause kommst, ausgiebig mit ihm beschäftigst, wäre ich in diesem Fall auch für Einzelhaltung. Wie Marion auch schon schrieb, Abwechselung und, falls möglich, ein gesicherter Balkon werden Deinen Kater (vermutlich) glücklicher machen als kätzische Gesellschaft.

  9. #8
    mariyabkhs
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    Guten Morgen ihr Lieben!

    Ich habe mir jetzt eure Antworten durchgelesen und bin schon wieder gänzlich verunsichert Ich danke auch aber dennoch vielmals für eure Ratschläge, es ist gut, mal die Erfahrungen versierter Dosis zu lesen

    Ich habe nun gestern noch mit der Züchterin telefoniert und sie hat mir angeboten, dass wir es versuchen und sie den Kater ansonsten ggf. zurücknehmen würde...ich weiß, dass mir das zwar das Herz brechen würde, aber ich bin dennoch am überlegen, ob ich es nicht wagen soll. Charakterlich sollte es passen, was sie mir so erzählt, ist er auch ein ruhiger Vertreter und nicht auf Stunk aus Was meint ihr zu dieser Idee?

  10. #9
    mariyabkhs
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    Edit: sollte eine PN sein

  11. #10
    sachsenmädel
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    Versuch macht klug...aber ich würde nichts erzwingen....
    Mein Kater ist auch Einzelprinz.Und ich hatte mal versucht den Kater meiner Tochter /der auch sehr lieb war,hier aufzunehmen.Es klappte nicht.Aber nicht mein Kater machte Terror sondern der Kater meiner Tochter.Haben es sofort wieder gelassen.
    Viel Glück und Erfolg,berichte uns dann bitte!

  12. #11
    MarionL
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    Hmm....wenn es schief geht, leiden beide Kater. Wenn der andere Kater in der Gruppe der Züchterin gemobbt wurde und nun nicht mit Deinem Kater nun klar kommt, wird er ein Wanderpokal. Zwar nett, dass sie ihn wieder zurück nehmen würde, aber für den Kater dieses hin und her ist schrecklich. Ebenso setzt Du Deinen Kater einem gewissen Streß aus. Erst die veränderte Lebenssituation, dann muß er sein Revier auf einmal mit einem fremden Kater teilen, falls es nicht klappt, ist dieser wieder weg und er weiß nicht, was da geschehen ist.
    Zwar sollte man Tiere nicht vermenschlichen, aber auch sie haben Gefühle, leiden, wenn sich etwas in ihrem und dem ihres Menschen ändert.

    Wie geschrieben, überstürze nichts. Laß ihn erst einmal zur Ruhe kommen, sich mit der neuen Situation anfreunden. Richte ihm ein schönes Katzenzuhause ein, gib ihm Spiele, damit er geistig gefordert wird und das Wichtigste, gib ihm Deine Liebe und Aufmerksamkeit. Dann kannst Du später immer noch entscheiden, ob er einen Katzenkumpel braucht oder nicht.

  13. #12
    mariyabkhs
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    Hallo Marion, danke dir für deine Einwände!

    Also er ist ja jetzt schon einige Monate tagsüber alleine, das ist vielleicht noch nicht so klar geworden. Er wirkt nicht traurig oder so, er geht auch nicht an Möbel oder pieselt irgendwohin oder sonstwas und wenn ich mit ihm zu den regulären "Bürozeiten" mal zu Hause bin, schläft er. Allerdings ist er sobald wir nach Hause kommen sofort an der Tür, will gestreichelt werden und fordert maunzend Aufmerksamkeit. Außerdem war er zwischenzeitlich auch mal bei meinen Schwiegereltern in spe und da ist tagsüber immer jemand da. Da ist er dann wohl auch tagsüber aktiv und möchte bespaßt werden. Daher kamen ja dann meine Bedenken, dass das Schlafen wenn wir weg sind eher Resignation ist als dass er damit wirklich zufrieden ist. Fummelbretter etc. begreift er irgendwie nicht Genauso wie Trinkbrunnen.

    Ach, es ist wirklich eine ganz schwierige Entscheidung für mich. Ich möchte ihm keinen unnötigen Stress bereiten und es soll bei der Vergesellschaftung auch niemand zu Schaden kommen.

  14. #13
    MarionL
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    Katzen verschlafen fast 16-17 Stunden am Tag. Wir haben 4 Katzen und meist tagsüber liegen sie irgendwo in der Wohnung und relaxen. Erst gegen Abend oder wenn wir aktiv sind, kommen sie aus ihren Ecken. Ein für Katzen normales Verhalten.

    Mal hier und mal dort sein ist für die wenigsten Katzen etwas. Die sind sehr ortsgebunden und einen häufigen Ortswechsel mögen sie nicht. Es gibt nur wenige Fellnasen, die gerne reisen und sich gleich in ihrer Umgebung wohl fühlen.

    Es mag täuschen, aber ich habe den Eindruck, dass der neue Kater bereits Dein Herz erobert hat und Du gerne Argumente für eine Vergesellschaftung lesen möchtest Wie geschrieben, ich bin eigentlich gegen Einzelhaltung, aber es gibt Ausnahmen. Wir können Dir hier nicht garantieren, dass die Zusammenführung klappen könnte. Es gab aber auch Fälle, da hat eine Fellnasen viele Jahre alleine gelebt und als ein neuer Artgenosse einzog, mit Unsauberkeit reagiert.

    Entscheiden mußt Du ganz alleine, solltest aber die Vor- und Nachteile für beide Kater und ihr Wohl im Auge behalten.

  15. #14
    mariyabkhs
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    Dein Eindruck mag schon etwas stimmen Also er ist super süß und tut mir auch leid, weil er in der Gruppe gemobbt wird. Aber das ist keinesfalls der Hauptgrund für mich. Mir geht es vielmehr darum, dass ich mich jeden Morgen, wenn ich das Haus verlasse wie eine ganz schlechte Katzenmutter fühle, weil ich ihn alleine lasse und dann sogar auf der Arbeit sitze und ein schlechtes Gewissen habe.

    Bei den Schwiegereltern ist er natürlich nicht aus Spaß, sondern wenn wir im Urlaub sind

  16. #15
    MarionL
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    Auch wenn Dir der andere Kater leid tut, was ich verstehen kann, sollte als wichtigster Grund das Wohl Deines Katers an erster Stelle stehen. Nach Deiner Schilderung verhält er sich völlig normal. Allerdings können wir ihn ja nicht über Tage hier beobachten

    Ich rate jetzt mal, Du hast eine neue Beziehung, vielleicht auch eine neue Wohnung und hast Angst, dass durch diese neue Lebenssituation Dein Kater zu kurz kommt. Aber wenn er Aufmerksamkeit bekommt, man sich mit ihm beschäftigt, die Wohnung katzengerecht einrichtet und ihm Streicheleinheiten verabreicht (hört sich fast wie Medizin an) dann kann er durchaus ein schönes Katzenleben haben. Wäre noch ein Balkon vorhanden, dann wäre er mehr als glücklich.

    Aber wie bereits geschrieben, Du mußt entscheiden. Nicht was für den anderen Kater besser wäre oder Du Dich besser fühlen würdest, sondern ganz alleine, was für Deinen Kater das Beste wäre. Du kennst ihn und kannst beurteilen, ob er sich einsam fühlt, ob er sich verkriecht und unglücklich ist. Aber das zu ändern bedeutet noch nicht, dass er einen Kumpel bräuchte. Es kann auch nur sein, dass er mehr Aufmerksamkeit von seinen Menschen haben möchte und sie mehr auf seine Bedürfnisse eingehen sollten.

  17. #16
    mariyabkhs
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    Liebe Marion, danke dir, dass du dir so viel Zeit nimmst!

    Einen Balkon hat er zur Verfügung, natürlich nur wenn wir zu Hause sind Den liebt er auch heiss und innig. Ich habe ja tatsächlich schon mal überlegt, die Webcam laufen zu lassen, wenn keiner da ist Um zu sehen, was er dann so macht. Aber wie ich ihn kenne, pennt er dann den ganzen Tag einen Meter neben dem Sichtbereich und ich kriege gar nix mit

    Ich bin wirklich sehr unsicher, wie gesagt möchte ich ihm einfach das bestmöglich Katerleben bieten Schade, dass die Plüschis nicht reden können und einem einfach mal sagen können, was sie am liebsten hätten

  18. #17
    MarionL
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    Bereite ihm ein schönes Katerleben mit Beschäftigungsmöglichkeiten tagsüber und wenn Du/Ihr da seid, schenkt ihm Liebe und Aufmerksamkeit. Laßt ihm die Zeit die er braucht, um sich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen.

    Wahrscheinlich wünschen sich alle Tierhalter, dass ihre Lieblinge doch mal reden könnten oder man zumindest 100% weiß, was sie haben oder möchten. Da dies leider nicht möglich ist, müssen wir uns auf unser Bauchgefühl und Kenntnisse der jeweiligen Rassen verlassen. Zum Glück kann man sich ja auch immer austauschen und so vielleicht den richtigen Ansatz finden.

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