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Katzen und Säuglinge.. wie damit umgehen, wenn ein Baby in die Familie kommt

  1. #1
    Shiva
    Gast

    Katzen und Säuglinge.. wie damit umgehen, wenn ein Baby in die Familie kommt

    Katze und Säugling
    Wenn eine Schwangerschaft ansteht, ist es kein Grund sich von seiner Katze zu trennen eher im Gegenteil…

    Jede Schwangere kennt sie: die Schwangerenpolizei; das sind diejenigen, die immer Ratschläge parat haben, wie man was am besten machen kann. Die auch unter Umständen die Schwangere nötigen, Dinge zu unterlassen oder zu befolgen, die sie ihnen auferlegen: wie z.b. mit dem Rauchen aufhören, genügend Folsäure zu sich nehmen, mehr Milch trinken. Diese Dinge gehören ja noch zu den guten Ratschlägen.Aber sie raten meistens eben auch sich von seiner Katze zu trennen, da sie Toxoplasmose übertragen kann, oder weil sie eine Gefahr für das Neugeborene sein kann.

    Toxoplasmose kann eine Katze übertragen, da sollte man dann aber Vorsichtsmassnahmen treffen, der Katze während der Schwangerschaft kein rohes Fleisch selbst füttern, mit der Katze nicht mehr so innig schmusen („Katzenküsse“ vermeiden), Katzenklo am besten von einem anderen Familienmitglied sauber machen lassen, oder es feucht halten,
    denn getrockneter Kot verteilt sich leichter in der Luft und wird dabei somit zum Überträger.
    Auch sollte man, wenn man es selbst als schwangere sauber machen muss, dann Handschuhe tragen und möglichst den Kot gleich entfernen und nicht erst antrocknen lassen. Reine „Stubentiger“ sollten mit Dosenfutter ernährt werden und nicht gebarft werden, wenn sollte man vorsichtig sein, denn rohes Fleisch kann auch Erreger für Toxoplasmose sein.
    Dies waren Vorsichtsmassnahmen während der Schwangerschaft .

    Nach der Schwangerschaft , wenn der Säugling da ist, sollte man auch einige Dinge beachten, damit das Zusammenleben mit Katze und Mensch und neuem Mini-Menschen gut funktioniert! Damit die Katze nicht auf das Baby eifersüchtig werden kann, sollte man die Katze nicht beiseite schieben, oder sie vernachlässigen, sondern sie nach wie vor am Leben teilnehmen lassen. Dann kommt in der Regel keine Eifersucht auf. Ein Trick könnte: schon aus dem Krankenhaus eine gebrauchte Windel oder ein Kleidungsstück von dem Säugling mit nach hause nehmen, damit sich die Katze schon mal an den Geruch gewöhnen kann. Allerdings sollte von vorneherein das Babyzimmer als Tabuzone erklären. Nicht wegen der Katzenhaare, aber ich finde eine Katze hat nichts im Bettchen eines Neugeborenen verloren.
    Für Neugeborene können Katzen, leider ganz ohne bösen Willen, zu einer richtigen Gefahr werden, wenn sie sich zu ihnen kuscheln. Denn Säuglinge können sich nicht wegdrehen oder die Katze beiseite schieben, wenn sich die Katze auf ihr Gesicht legt. Es ist deswegen schon desöfteren zu Kindestodesfällen gekommen.

    Katze und Baby sollten deswegen im 1. Jahr niemals ohne Aufsicht alleine gelassen werden. Aus diesem Grund würde ich die Katze auch nicht ins Kinderzimmer lassen, sondern dieses als Tabuzone erklären.

    Die Katze wird sicherlich auch probieren, mit dem Säugling zu spielen und wird auch ihre Krallen ausprobieren – deswegen NIEMALS ohne Aufsicht. Die Katze macht es ja nicht aus Böswilligkeit sondern aus Neugierde! Aus Schutz der Katze gegenüber würde ich der Katze auch in der Wohnung auf jeden Fall einen kinderfreien Platz einrichten. Da sie ja sobald das Kind laufen oder krabbeln kann, von dem Kind verfolgt und manchmal auch geplagt wird, ohne dass das Kind das böse beabsichtigt.

    Auch das Katzenklo würde ich auf jeden Fall zu einer zwergenfreien Zone machen, da dann die Katze immer gewährleistet hat, „in Ruhe, ohne Grabschehände“ ihr Geschäft verrichten zu können. Die Katze wird ihnen dankbar sein, über einen deckenhohen Kratzbaum, oder einem erhöhten Plätzchen zum schlafen ohne Kind. Auch den Fressplatz würde ich vor einem Krabbelkind absichern, damit die Katze ihre Ruhe hat beim Fressen. Ich denke allgemein Tiere sind für die Entwicklung von Kindern wichtig, da sie sozialisieren, und den Umgang mit anderen Lebewesen zeigen.
    Wissenschaftliche Test beweisen, dass Kinder, die von klein auf mit Katzen und deren Haare aufwachsen weniger Tierhaarallergien bekommen, als Menschen die niemals Tiere hatten.

    Verfasserin Nina Loés

  2. #1
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