Wenn einige vielleicht noch 2-3 Euro übrig haben, wäre der Katzenhelferin aus Solingen und dem Kater schon sehr geholfen:
Von: Katzensuche Solingen
Betreff: HILFE !!!!
An:
Datum: Mittwoch, 28. Juli, 2010 15:24 Uhr
Ihr Lieben,
heute brauchen mal WIR Eure Hilfe.
Gestern war ich mit einigen unserer Fundkatzen bei "unserer" Tierärztin und wartete darauf, an die Reihe zu kommen. Vor mir war eine "Dame" (...) dran, die ihren Kater kastrieren lassen wollte. Unsere Tierärztin stellte aber fest, dass der Kater an beiden Augen eine Verletzung hatte (schon älter) und kaum die Augen öffnen konnte. Sie teilte der Tierhalterin mit, dass die Augen operiert werden müssten (was hier in Solingen aber nicht durchgeführt werden kann) und dass man dies dann in einem "Aufwasch" mit der Kastration machen solle damit man dem Kater eine zweite OP und somit Narkose ersparen könnte.
Die "nette Dame" stellte fest, dass sie kein Geld für eine solche OP habe, dann solle die Tierärztin den Kater halt einschläfern. Diese weigerte sich aus verständlichen Gründen da das Tier gerade mal ein Jahr alt war und ansonsten rundum gesund und verwies die Katzenhalterin der Praxis. Als sie mich sah sprach sie mich darauf an, ob wir uns um den Kater kümmern könnten und sagte mir, die nette Dame würde draußen an der Bushaltestelle sitzen.
Bis dahin war ich ja schon mächtig wütend auf die "Dame" da keine einzige Frage nach Kosten, etwaiger Hilfe durch Tierschutzorganisationen etc. gestellt wurde sondern einfach festgestellt wurde, dass das Tier getötet werden solle. Was ich aber dann an der Bushaltestelle erlebte übertraf alles...
Die "Dame" saß also dort - mit ihrem Kater namens Mortimor in der Box - auf der Bank. Ich sprach sie darauf an, dass ich gehört hätte, dass sie ihren Kater aufgrund der hohen Kosten für eine notwendige Augen-OP einschläfern lassen wollte und ob sie sich denn mal nach den Kosten und Möglichkeiten erkundigt hätte. Sie teilte mir mit, das hätte sie nicht getan, sie wäre Rentnerin und habe kein Geld für eine solche Sache.
Und dann kam es:
Sie teilte mir mit, sie wohne eh an einer stark befahrenen Straße und der Kater hätte einen starken Drang nach draußen und ihr wären schon mehrere Katzen direkt vor der Türe überfahren worden. Da wäre es "Perlen vor die Säue" geworfen, so viel Geld in ein Tier zu stecken welches dann vielleicht auch überfahren wird. Außerdem sei der Kater so aggressiv dass sie ihn kaum anfassen und erst recht nicht behandeln könne. Ich bot ihr dann an, dass wir als Katzensuche uns um das Tier kümmern und sie drückte mir die Box mit Mortimor ohne jegliche Regung mitten auf der Straße in die Hand und meinte, wenn wir ihn haben wollten könnten wir ihn nehmen. Ihre Telefonnummer oder ihren Namen wollte sie mir nicht geben mit dem Hinweis darauf, dass sie froh sei, mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun zu haben und den Kater los zu sein, sie hätte immerhin noch andere Tiere zu versorgen.
So kommt man also an einen Kater...
Nun war ich heute morgen (28.07.2010) mit Mortimor in der Tierklinik in Duisburg wo festgestellt wurde, dass beide Augen ältere Verletzungen aufweisen die beim Schließen der Augen immer stärker durch die Augenlider gereizt werden und die zu einer völligen Zerstörung der Augen führen können. Durch die ständigen Schmerzen durch die Reibung an den Augenlidern macht Mortimor die Augen schon gar nicht mehr auf sondern kneift sie fast panisch zusammen. Einzige Alternative ist ein operatives "Abschleifen" der obersten Hornhautschicht um Mortimor die Sehkraft zu erhalten und die Schmerzen zu nehmen. Diese Operation wird gerade durchgeführt und wir hoffen, dass Mortimor alles gut übersteht. Danach muss ihm für einige Wochen die Nickhaut über den Augen zugenäht werden damit die Verletzungen auf der Hornhaut heilen können. Außerdem wurde festgestellt, dass Mortimor über nur ganz wenig Tränenflüssigkeit verfügt was die ganze Folge der Verletzungen noch verschlimmert und was sein Leben lang behandelt werden muss.
Heute Abend können wir Mortimor wieder abholen und bis zur nächsten OP in der nächsten Woche hier Zuhause betreuen. Der behandelnde Tierarzt meinte, wir sollten dann heute Abend "schon mal" 500 Euro als Vorschuss mitbringen, nur für die heutige Untersuchung und OP, "der Rest" , noch einmal in etwa der gleiche Betrag, könnte dann am Ende der Behandlung bezahlt werden.
Da das einfach unseren finanziellen Rahmen sprengt da wir - wie vielen bekannt - unsere Seite und die Betreuung von kranken und ausgesetzten Katzen hier bei uns Zuhause aus eigener Tasche bezahlen, benötigen wir dringend Hilfe für die weitere Behandlung von Mortimor. Wir möchten deshalb alle bitten, die den einen oder anderen Euro übrig haben, uns mit einer Beteiligung an den Tierarztkosten zu unterstützen.
Für jede Zuwendung unter dem Stichwort "Mortimor" auf das Konto
439 528 11 bei der Volksbank RS/SG, BLZ 340 600 94
sagen wir schon jetzt ganz herzlichen Dank und hoffen darauf, dass all diejenigen, denen wir in den letzten eineinhalb Jahren helfen konnten, jetzt Mortimor helfen.
Auf unserer Homepage (www.katzensuche-solingen.de) halten wir natürlich alle auf dem Laufenden wie es Mortimor geht.
Danke !!!!
Liebe Grüße,
Nicole Langenbrunner
-Katzensuche Solingen-
ich setze diesen Beitrag für Ina Wurth ein und möchte euch auch um eure Mithilfe bitten
LG Petra


Registrieren
Zitieren
Lesezeichen