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Die Katze und Freigang – Tier mit Sonderstellung

  1. #1
    CzaCza
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    Die Katze und Freigang – Tier mit Sonderstellung

    Ein toller Beitrag, den ich total unterstützen kann, da es meinem Verständnis entspricht.


    Ich hoffe, ich darf das hier mit dem Link posten, wenn nicht bitte löschen. Allerdings fände ich es sehr schade, da der Beitrag zum Nachdenken der Befürworter von Freigängern anregen könnte.

    Die Katze und Freigang – Tier mit Sonderstellung

  2. #1
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    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    Faustina
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    Interessanter Artikel aber wieso werden die Besitzer von Freigängern so hingestellt, als wäre die Katze ihnen egal?
    Meine Kater sind Freigänger, nicht aus Bequemlichkeit und weil ich mich nicht mit ohne beschäftigen will. Sie haben bei uns die Möglichkeit überall noch zu klettern, Regale sind freigeräumt, auf dden Schränken liegen Kissen, sogar in Schränken. Wir besitzen 5 Kratzbäume und es stehen 3 Katzenklos immer bereit.
    Täglich wird mit den Katzen gespielt und wir kontrollieren sie auf Zecken oder sonstige Verletzungen. Wir klickern mit unseren Katzen und auch sonsten beshäftige wir uns gerne mit ihnen.

    Unser Garten ist durch die terrassenförmige Lage und diversen Mauern, die nicht uns gehören nicht Ausbruch sicher einzuzäumen.

    Ich finde es ziemlich unfair alle Freigänger Besitzer so über eine Kamm zu scheren. Warum müssen wir uns da immer solche Dinge anhören. In fast jedem Forum, Facebookgruppen bekommt man mit Freigängern zu hören, dass sie durch ihren Freigang die Artenvielfalt der Wälder gefährend, ....

    Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sagen, dass eine Katze nur mit Freigang ein glückliches Leben hat. Auch Wohnungskatzen sind glücklich, wenn sich die Halter dementsprechend bemühen.

  4. #3
    CzaCza
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    Faustina, dass solltest Du den Verfasser des Artikels fragen ;-).

    Mal im Ernst, in dem Artikel geht es m.A.n. nicht darum, ob sich jemand um seine Katzen kümmert, oder ob die Katzen ins Haus dürfen, oder nicht, sondern es geht m.E. allein um die Grundsatzfrage, warum nach den Verfechtern der Freigängertheorie, die Katze das einzige Tier ist, welches in deren Augen den Anspruch hat, unbeaufsichtigten Freigang bekommen zu müssen um glücklich zu sein. Ich habe mit Leuten Kontakt gehabt, die gerne aus einem TH oder dem TS Katzen genommen hätten, jedoch von diesen abgewiesen wurden, weil sie keinen unbeaufsichtigten Freigang ermöglichen konnten, oder wollten.

    Hund, Huhn, Schwein, Kaninchen, Rind, Pferd, etc., sind alles Rudel, oder Herdentiere, das schreit keiner auf, dass ein Hund, meist als Einzeltier gehalten, in der Öffentlichkeit angeleint werden muss, das Kaninchen in Einzelhaltung in einem Plastikkäfig auf dem Balkon, ohne Artgenossen gehalten werden, das Rinder und Schweine in engen dunklen Ställen stehen, Pferde auf Koppeln ohne Gras. Die wären sicherlich auch alle Glücklich, wenn weder Mauern, noch Zäune, oder Käfige ihr Refugium begrenzen und sie in Freiheit hinlaufen könnten, wohin sie wollten. Aber nur den Katzen wird diese Freiheit als Sonderstellung zugeschrieben, obwohl eben Katzen auch ohne unbeaufsichtigten Freilauf glücklich sein können, wenn (wie Du selber schreibst) sich die Eigentümer entsprechend um das Wohlergehen kümmern.

  5. #4
    Faustina
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    Aber genau das vermittelt der Verfasser aber, dass Freigänger den Besitzern weniger wert sind.

    Das mit den Hunden ist so eine Sache. Da baut der Mensch schon sehr lange Mist. Es würde sicher bedeuten weniger Probleme mit den Hunden geben, wenn sie mehr streunern dürften und mehr Hund sein dürften. Was nicht heißt, dass jetzt alle ihre Hund frei streunern lassen sollen. Dazu wurde seit Jahrzehnten einfach zu viel falsch gemacht und die Halter begünstigen das natürlich alles noch. Damit schliesse ich mich mit ein. Wir haben auch nur einen Hund und machen vielfalsch.

    Aber es ist doch so, dass wirklich vielen Halter von Freigängern unterstellt wird, dass ihnen die Katze nichts wert ist. Sicherlich gibt es auch solche aber es gibt auch genug Wohnungskatzen, die vor sich hin vegetieren.

    Wenn hier Pferde auf kalten Koppeln stehen finde ich das auch nicht gut, aber auch da hat der Mensch Mist gebaut.

    Meine Meerschweinchen sind auch eingesperrt und ja als Schutz vor Greifvögel und Katzen. Ich würde sie gerne frei in meinem Garten laufen lassen, aber die Habichte und Marder hätten dann wohl ein gutes Fressen.

    Wenn man es dann ganz genau nimmt, dürfte es keine Haustiere und Nutztiere geben, da der Mensch überall in das natürliche Leben der Tiere eingreift.

    Dass Leute aus dem TH oder TSV keine Katze bekommen, weil sie "nur" Wohnungskatzen sein sollen, ist mir unverständlich. Klar eine Freigängerkatze kann man nur sehr schlecht um gewöhnen. Meine Zwei würden das Haus einreisen und seelisch verkümmern und beide sind gerne und viel daheim.

    Der Mensch sollte den Tieren gegenüber toleranter werden und zwar allen Tieren gegenüber.

  6. #5
    Knödel
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    Den Artikel habe ich auch sehr aufmerksam gelesen.
    Ich empfind, daß er uns sehr viel über unsere Lieblinge, die Katzen, sagt.

    Sie ist klein genug, daß sie mit ihrem Körpergewicht keine großen Verkehrsunfälle verursacht
    Sie ist Kleinwildjäger, daß sie keine Menschen angreift
    Sie hat den Ruf der Nützlichkeit gegen sog. Ungeziefer, die Mäuse
    In der Regel kommt sie wieder nach Hause (Das tun Herdenwanderer nicht)
    Sie ist Einzelgänger und tritt nicht als Invasion auf (zumindest nicht dort wo die Menschen ihren Müll selber aufräumen)
    Sie ist Einzel- und Lauerjäger und löst keine Panik aus
    Sie ist emotional unabhängig und greift keine Menschen an
    Durch Katzenhaltung gibt es weniger Hundehalter. Gassigehen ist arbeitszeitabhängig. Hunde machen mehr Verschmutzung.
    Sie ist schwer erziehbar und die Gesetztgeber wissen einfach nicht was sie da vorschreiben könnten.
    . Die Städteplanen wollen ja gar nicht, daß überall 2 m hohe Zäune stehen.
    Sie ist mysteriös in ihrer Wirkung, sogar auf Gesetzgeber
    . man denke an die Fabel der Domestikation der einzelnen Tierarten.
    . Alle Tiere gingen mit dem Menschen einen Handel ein, nur die Katze nicht. DIE KATZE macht was sie will.

    (ja CZA CZA, daß frage ich mich schonseit Jahrzehnten,
    warum Tierschützer bei Katzen auf arteigene Gesellschaft wert legen (teils sehr agressiv gefordert),
    und warum Hunde als extreme Rudeltiere in Einzelhaltung abgegeben werden???)

    Lieben wir doch unsere
    mysteriösen Katzen
    Geändert von Knödel (04.07.2015 um 11:37 Uhr)

  7. #6
    Faustina
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    Hunde wurden ja schon vor hunderten von Jahren gezähnt und so herangeführt, dass sie die Menschen als ihr Rudel akzeptieren und sie recht treudoof sich von ihren Haltern alles sagen lassen.
    Das war bei der Katze nie so. Katzen lassen sich da auch nichts gefallen. Von der Größer her waren Katzen den Menschen ausser zum Mäuse jagen auch nicht nützlich.
    Katzen konnte man nicht vor einen Karren spannen oder sie abrichten um Schafe zu hüten.
    Stellt euch mal folgendes vor.
    Ihr habt ein großes Haus, liegt etwas abgelegen und es kommen Einbrecher aufs Grundstück. Zur Bewachung gibt es eine Katze. So ein Fellknäuel kommt den Einbrechern miauen entgegen. Die lachen sich doch kaputt. Steht da aber ein grosser Hund, sieht das schon anders aus.

    Der Mensch hatte einfach noch nie Verwendung für die Katze und sie wurden anfangs nur geduldet, weil sie sich um das Ungeziefer, Ratten, Mäuse gekümmert haben.

  8. #7
    CzaCza
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    Das sehe ich anders, denn es wurde in keinem Satz eine Geringschätzung oder eine geringe Wertschätzung geäußert.

    Bei dem Artikel geht es m.E. auch nicht darum, sondern um die Frage, warum "wir" der Katze ein Privileg einräumen und glauben, dass sie nur damit wirklich Glücklich ist, was bei anderen Tierarten nicht wirklich in Frage gestellt wird. Wir wissen aber Beide, dass es auch keine Alternative wäre, jetzt allen anderen Tierarten das Privileg ebenfalls einzuräumen, sich frei zu bewegen. Schon allein bei dem Verkehr und der dichten Besiedelung nicht möglich. Wir wissen Beide, dass die Risiken und Gefahren für Freigängerkatzen heutzutage sehr viel höher sind, wie noch vor 50 Jahren. Ich selbst habe meine schmerzvollen Erfahrungen gemacht und erlebe es immer wieder, wie ich persönlich angegriffen werde, wenn ich nicht bereit bin, meine Kitten in einen unbeaufsichtigten Freilauf abzugeben, genau mit dem Argument, dass freilaufende Katzen angeblich glücklicher sind. Ob diese dann aber noch so glücklich sind, wenn sie überfahren, erschossen, oder von Hunden gerissen wurden???

    Ich weiß jetzt auch nicht, warum Du Dich so "angesprochen" fühlst.

    Weiterhin denke ich, wird diese Frage immer pro und contra aufwerfen und genausowenig geklärt werden, wie die Frage, was zu erst dawar, das Ei, oder das Huhn.

  9. #8
    Knödel
    Kitticat-Fan Avatar von Knödel
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    Die zweite Frage ist ganz schnell abgehandelt.
    Was war zuerst, das Huhn oder das Ei ?
    Das Ei war zuerst .

    Prähistorisch entwickelten sich die Hühner aus Archäopteryx oder so einem ähnlichen geflügeltem Getier.
    Und da gab es schon das Ei, aber noch nicht das Huhn !!!


  10. #9
    Faustina
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    Ich fühle mich da jetzt nicht persönlich angegriffen oder so.
    Ich finde nur, dass man darüber reden und diskutieren kann. Dazu ist ein Forum doch da.
    Es ist nun einfach so, dass sich im Internet hauptsächlich Wohnungskatzenbesitzer äussern und ich einfach auch mal die andere Seite zeigen will.

    Wenn ich mir vom Züchter eine Katze hole und als Vorgabe habe, dass die Katze eine reine Wohnungskatze sein soll, dann muss ich das ohne wenn und aber akzeptieren.
    Für mich ist es kein Argument zu sagen, dass Katzen nur mit Freigängern glücklich sind.
    Meine Zwei sind es, aber die sind draussen geboren und haben dort die ersten Wochen verbracht.

    Du weisst ja auch, dass wir die Erfahrung auch schon machen mussten.


    Hier im Dorf streunern übrigens ein paar Hunde rum. Liegen auf der Strasse und lassen sich von den Autos nicht stören.

  11. #10
    Achela
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    Ein Beitrag mal wieder zum nachdenken. Ich bin der Meinung wir sollten nicht immer jeder Pressemeldung,Mitteilung oder sonst was, zu viel Beachtung schenken.
    Fakt ist doch das es Katzen gibt die sich in einer Wohnung wohler fühlen und dann die Katzen die gerne "draussen" sein möchten.
    Ein Mensch mit "Katzenverstand" weiß genau was seiner Katze gut tut.

    Meine beiden Perser waren von Geburt an reine Wohnungskatzen, ein "draussen" kannten sie gar nicht, nur den Balkon liebten beide.
    Und wenn mein Achela nicht 18 Jahre ohne Freigang glücklich gewesen wäre, dann würde er jetzt nicht, trotz Krankheit, immer noch bei uns sein

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