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Probleme mit einem kleinen Wildfang

  1. #1
    Wildfang12
    Katzenstreuschlepper
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    Probleme mit einem kleinen Wildfang

    Hallo ihr
    Ich bin neu hier und hätte gerne einen Rat oder vieleicht Erfahrungsberichte.
    Ich hab einen Streuner zu mir geholt, er ist zwischen 8-12 Wochen meinte der Tierarzt.
    Momentan halte ich ihn
    noch in der Wohnung und war ab und zu draußen mit ihm.
    Er spielt eig 24h am Tag und kennt keine Ruhe. Streicheln lässt er sich so gut wie garnicht weil er dann in die Hände beißt.
    Der Tierarzt meinte auch er sei sehr lebendig, fast schon hyperaktiv.
    Ich möchte ihm noch einen Freund dazu holen, gab aber Angst das es dem 2ten kleinen zuviel wird und er sehr von ihm unterdrückt wird.
    Mein Kater ist einfach null sozialisiert und ich möchte nicht das der neue sich unwohl fühlt.
    Hat jemand Erfahrungen oder Tipps für mich?

  2. #1
    Anzeige

    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    Uschi
    Kitticat-Groupie Avatar von Uschi
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    Ich kann da nur sagen, ein ähnlich aktives Tier zu holen, denn sonst wäre es so, wie Du befürchtest.
    Aber ich würde ein älteres Tier nehmen, denn dann wird der Kleine noch erzogen, also ich spreche von 6 Monaten bis zu einem Jahr.
    Aber ein Kätzchen, das von der Mama erzogen wurde, also frühestens mit der 13. Woche von ihr wegkam.
    Da der Kleine wohl zu früh seiner Mama entzogen wurde, die Erziehung der Kleinen erfolgt vo der 8. bis 13. Woche, hat er das Sozialverhalten noch nicht gelernt.
    Da zeigt ihnen die Mama auch, beißen tut weh und wenn du das machst, gibt es eins mit der Tatze.

    GLG Uschi

  4. #3
    kasimir01
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    Das wäre auch mein Rat gewesen, eine etwas ältere, durchsetzungsfähige Katze zu nehmen, wie Uschi schreibt gut sozialisiert und lebhaft. Bei einer etwas älteren Katze kann man den Charakter schon einschätzen. Nähmest Du ein Kitten, könnte sich das zu einer zaghaften sensiblen Katze entwickeln und die würde von Deinem Kleinen total dominiert.
    LG
    Christa

  5. #4
    MarionL
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    Hallo Wildfang12L,

    erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

    Wie Uschi ja bereits schrieb, sollte der Spielkamerad zwischen 4- 6 Monate und einem Jahr alt sein und vor allen Dingen gut sozialisiert. Die Sozialisierungsphase findet zwischen der 7-12/13 Woche statt. Da lernt da Kitten alles, was es für sein zukünftiges Katzenleben braucht.

    Auf alle Fälle achtet darauf, dass Eure Hand nicht als Spielgegenstand dient. Die Hand sollte nur füttern und streicheln. Denn sonst gewöhnt sich Dein Kätzchen daran, dass man in die Hand beißen kann und das wird, wenn sie denn älter wird, sehr schmerzhaft.
    Benutzt zum Spielen einen Wedel oder anderen Spielstab, aber nicht die Hand.

    Freigang dürfte Dein kleiner Schützling erst bekommen, wenn er durchgeimpft und vor allen Dingen auch kastriert wurde. Die Gefahr, dass ein unkastrierter Kater verletzt wird bei Katerkämpfen ist sehr groß. Auch unternehmen unkastrierte Kater weite Strecken zu einer rolligen Katze und können dann auch von einem Auto überfahren werden.

    Der beste Schutz für ein langes Katzenleben ist die Wohnungshaltung, ob das bei Deinem Streuner noch möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Die Chancen stehen aber gut, da er ja relativ jung in die Wohnung kam.

  6. #5
    Silviana
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    Kann den andren Usern nur beipflichten,wobei ich 6 Monate auch jung finde.Wenn ich überlege,was Kary da noch für Flausen hinter ihren Öhrchen hatte.gg*
    Denke aber schon,das man dem Kleinen schon an die Wohnung gewöhnen kann.
    Vielleicht bewirkt so ein feliwaystecker etwas.Ob dieser nun auch ausgleichend auf die Katze wirkt..hm..das weiss ich immo nicht.

  7. #6
    Wildfang12
    Katzenstreuschlepper
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    Hallo
    Danke für eure Antworten 😊
    Ich hatte schon immer Freigänger.
    Eigentlich war gedacht das ich ihn alleine halte als Freigänger.
    Er hat so eine unendliche Power und ich möchte ihm ein schönes Katzen leben bieten, er musste soviel durchmachen auf der Straße. Ich hab auch nur eine Dachgeschoss Wohnung und bin 8Std arbeiten.
    Weiß momentan nicht was besser für ihn wäre.
    So eine Rebell wie ihn hatte ich noch nicht, er kennt keine Grenzen und ich weiß nicht ob ich ihm als Mensch das beibringen kann.
    Möchte ihn auf keinen Fall abgeben.

  8. #7
    MarionL
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    Für ein Kitten in dem Alter und der fehlenden Sozialisierung ist sein Verhalten völlig normal. Er kennt keine Grenzen, weil er eben zu früh von der Mama getrennt wurde. Das könnte auch Probleme mit den anderen Katzen im Freigang geben. Daher wäre ein gut sozialisierter Katzenkumpel für ihn das Beste. Dieser würde ihn dann noch etwas erziehen und ihm auch aufzeigen, wo die Grenzen liegen. Der Katzenkumpel sollte vom Charakter her ähnlich sein.
    Wir Menschen sind leider nicht geeignet, Katzen das beizubringen, was eine Katzenmama machen würde.

    Ob Du das Risiko eines Freigangs eingehen willst, ist natürlich Deine Sache. Aber bitte, wie bereits geschrieben, nicht vor der Impfung und der Kastration.

  9. #8
    Silviana
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    Wenn Du eine DG Wohnung hast,fällt Auslauf flach.sorry...Wie soll er denn heim kommen?
    Und er hat schon schlimmes durch.Ein Argument ihn doch in de Wohnung zu halten.Ja,ich kann auch verstehenn,das du etwas sorgen machst.Arbeiten..und wie sieht die Wohnung aus,wenn man heim kommt..gg*
    Tja..kannst du dir Urlaub nehmen? Ich meine,das istn bissle verzickt,Du möchtest ne Erzieherkatze..(nenn ichs mal so) die dem Kleinen die Mama ersetzt,und ihn sozialisiert.
    Das bedarf auch wirklich freie Tage. Zusammenführung ,wenn der Kleine soviel Power hat.
    Versteh das dies nicht einfach alles ist.Doch es läuft vielleicht doch besser als gedacht.
    Die neue Katze sollte dennoch nicht zu dominant sein.Es wird schwer aber nicht aussichtslos
    Und schlafen tut der Kleine ja auch..keine Sorge.
    Achjaa..wie heisst er..oder hab ich das überlesen?öhm..g*
    LG

  10. #9
    julchen1213
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    Ich würde den Kleinen eine Kumpel dazu geben, schon als erzieherische Massnahme, aber auch wenn er Wohnungskater bleiben sollte, wäre er nicht den ganzen Tag wenn du arbeiten bist alleine, dann könnten die 2 sich gemeinsam die Zeit vertreiben.

  11. #10
    Wildfang12
    Katzenstreuschlepper
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    Danke für eine Hilfe
    Ich möchte einfach das es dem kleinen gut geht, ich dachte dadurch das er auf der Strasse aufgewachsen ist möchte er Freigänger bleiben.
    Er heißt Conne
    Er reagiert schon sehr gut auf nein und anpusten hilft auch super
    Ich weiß das er das kratzen und beißen nicht böse meint, ihm hat schließlich nie jemand beigebracht wie man sich verhält. Er nuggeln auch immer an sich selber, was natürlich auch ein Anzeichen ist das er viel zu früh von seiner Mutter weg gekommen ist.
    Momentan kann ich ihn noch nicht impfen weil er einzeller hat und der Tierart ihn mit durchfall erstmal nicht impfen will.
    Hat jemand Erfahrung mit Einzeller?
    Ich stress mich wahrscheinlich viel zu sehr rein, aber ich möchte einfach nur das er jetzt nach allem ein schönes Leben hat

  12. #11
    MarionL
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    Wenn ein draussen geborenes Kätzchen so früh ins Haus kommt, besteht schon die Chance, dass es Freigang nicht vermissen wird. Trotzdem brauchst es unbedingt einen Katzenkumpel, Kumpeline, denn wir Menschen können uns nicht so kätzisch beschäftigen wie Katzen untereinander. Und diese sollte ihm auch das fehlende Sozialverhalten beibringen, was sehr wichtig wäre.

    Allerdings solltest Du nun abwarten, bis Conne gesund ist. Frag bitte Deinen TA noch einmal genau nach den Einzeller, meinte er Giardien ? Falls ja, kommt etwas Arbeit auf Dich zu und auf den Lütten Medikamente. Ruf bitte nachher unbedingt Deinen TA deswegen an, mehr dazu, sobald Du genau sagen kannst, um was es sich handelt.

    Conne wird sicherlich ein schönes Leben bei Dir haben, da bin ich mir sicher.

  13. #12
    Wildfang12
    Katzenstreuschlepper
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    Welche Einzeller meinst Du?
    Ich hab mich auch ein wenig informiert, mein tierarzt meinte das es nicht so stark wäre und man es gut in den griff bekommen kann. Sein durchfall ist besser und er schiebt sich nach dem Klo Gang nicht mehr auf seinem popo voran😆 ich soll die Medikamente aber aufjedenfall weiter geben.

  14. #13
    MarionL
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    Einzeller ist ein Überbegriff. Daher meine Frage, ob es sich um Giardien handelt?

    Falls Giardien , wurden sie mit einem Schnelltest festgestellt? Falls ja, die Ergebnisse des Schnelltestes sind überwiegend falsch. Besser ist es immer, dass eine Kotprobe, gesammelt über 3 Tage, an Laboklin gesandt wird. Das Ergebnis bekommst Du innerhalb von 2-3 Tagen. Nach erfolgter Behandlung dann nach 4 Wochen noch einmal einen Test machen lassen.

    Klar bekommt man auch Giardien gut in den Griff, aber nicht von jetzt auf gleich.

    Ein Durchfall kann auch durch Nahrungsumstellung und Streß entstehen. Und bevor man so einen kleinen Körper mit starken Medikamenten voll pumpt, sollte man, wie oben geschrieben, einen Test auf Darmparasiten machen lassen.

  15. #14
    Wildfang12
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    Ja es handelt sich um darmparasiten, er bekommt gerade antibiotika und panacur paste und ein Nahrungsergänzungsmittel für dem durchfall.
    Der Tierarzt hat diese kotuntersuchung gemacht.
    Er nimmt es auch fleißig und es zeigen sich keine Nebenwirkungen, Angst hab ich trotzdem das wenn ich es aufhöre es wieder anfänet.
    Lieg seit gestern auch krank Zuhause und hab nun viel Zeit den kleinen noch besser kennenzulernen

  16. #15
    Wildfang12
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    Kennt jemand das mit nuggeln auch?
    Meine alte katze hat das damals aauch gemacht aber nur an weichen stellen sie kam mit 9 Wochen von ihrer Mutter und des Geschwistern weg kam, ich musste sie damals mitnehmen weil die Frau sie sonst ausgesetzt hätte, sie hat sie auf ebay verschenkt😠

  17. #16
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    Wenn es sich um Giardien handeln sollte, mußt Du auch die Wohnung reinigen, auch alle Plätze, die von dem kleinen Muckel belegt wurden, ebenso gründlich. Decken und Laken sollten gekocht werden. Denn sonst wirst Du die Parasiten nicht los.

    Ein gutes Desinfektionsmittel, welches auch Giardien bekämpft ist Halamid, der Nachfolger von Disifin. Leider bekämpft nicht jedes Desinfektionsmittel diese Darmparasiten, aber Halamid ist super.

    Im Kaklo eine Lage Papier oder Plastiktüte legen und nur eine dünne Schicht Katzenstreu verwenden, denn das muß täglich erneuert werden.


    Meist ist das Nuckeln ein Zeichen, dass die Kitten zu früh von der Mutter weg gekommen sind. Das ist ein Überbleibsel aus der Kindheit. Aber auch gut sozialisierte Katzen machen das manchmal, wenn sie sich wohlfühlen. Früher hieß es, dass man das unterbinden sollte, da das Gebiß eine Fehlstellung bekommen könnte, aber das ist wohl ein Ammenmärchen.
    Trotzdem sollte man aufpassen, an was die Katze nuckelt, denn sie nimmt dadurch ja auch von dem Gegenstand etwas auf.

  18. #17
    Wildfang12
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    Dh.ich soll mit dem katzenfreund für conne auch erstmal abwarte, bis er gesund ist?

  19. #18
    Silviana
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    Hi,
    ich würde warten,bis Conne gesund ist.Sonst haste zuviel action,den andren gleich mitversorgen und das nimmt er dir viell.anfangs übel.Nun kanns auchnochn bissle warten.g*
    Nuggeln...klar..die Katze meines Mannes damals(jahre her)die tat dies auch.An Deckne und Kissen..
    Unsere Kary kam mit 7 Wochen zu uns.Ist auch zu früh.In der Anzeige stand 8.grien*Egal..sie hat sich zu einer bezaubernden Diva entwickelt.Klar musst ich helfen.
    Ich brachte ihr bei,den Kratzbaum zu nutzen und wie mans richtig macht.Klappt suuuuper.Macht nix kapuut;-))
    Auch musste ich ihr beibringen nicht die Krallen auszufahren beim Spiel.Sie krallt nicht.Egal obse sauer ist,oder spielend.Kary lässt immer ihre Krallen drin.
    Wasser und so..interessierte sie garnet,glaube sie lachte sich ins Pfötchen..kicher*
    Anpusten und anzischen..oh..das war nicht ihr ding..gg*
    Und die Darmparasiten wirste auch noch los.
    Das ist wirklich so.mit diesen Schnelltests,die bringen nix,ausser den TÄ mehr Geld..lach*
    Meine rät gleich davon ab.
    Gut hat Conne es auf alle Fälle bei Dir.
    Verschenken auf ebay..na willste dazu noch sagen....Sei froh,das Du ihn nun hast.Und ihr beide packt das.
    LG
    Silvy

  20. #19
    Wildfang12
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    Okay super vielen Dank für eure Hilfe

  21. #20
    MarionL
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    Warte mit dem Katzenkumpel, bis Dein kleiner Muckel wieder ganz gesund ist.

  22. #21
    julchen1213
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    Kann mich Marion nur anschliessen.

  23. #22
    Silviana
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    Mein Reden..gg*

  24. #23
    Wildfang12
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    Verhaltensstörung?

    Hallo
    Conne ist jetzt soweit darmparasiten frei.
    Jetzt ist die Zeit gekommen im einen Freund zu holen, ich hab aber sehr große bedenken momentan mit seiner aggressive Art, er attackiert alles und lässt sich nur schwer beruhigen.
    Ich hab ihn ja von der straße, er war ein streuner und ist jetzt zwischen 8-12 Wochen, er war auf der Strasse aber schon so aggressiv, ich hab ihm schon verraucht freigang zu geben aber ich wohne im 3 Stock und an einer stark befahren Strasse, als wir draußen waren sprang er einfach auf ein Auto los, es ist mir einfach zu gefährlich.
    Meine eigentliche Frage ist, was denkt ihr dazu im einen Freund zu holen? Ich hab angst das er mit seiner Art auch seine neuen Freund zurück schreckt und sie sich nicht verstehen

  25. #24
    Uschi
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    Da die Erziehung der Kitten erst mit der 8. Woche beginnt, wo er kätzisches Verhalten lernt, ist er natürlich viel zu früh von der Mama weg.
    Darum würde ich es gut finden, ihm einen gut sozialisierten Spielpartner zur Seite zu stellen, von dem er auch noch Katzenverhalten lernen kann.
    Der Partner sollte natürlich nicht auch so ein Jungspund sein, sondern zwischen 6 Monaten und einem Jahr und auch mindestens 13 Wochen bei der Mama gewesen sein.
    Auch sollte es ein, dem Wesen nach, lebhafteres Tier sein, ansonsten würde der Kleine dieses Tier überfordern.
    Und es ist nun mal so, wir können uns noch so bemühen, aber kätzisch spielen können wir nicht, das kann nur ein Katzenpartner.

  26. #25
    MarionL
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    Eigentlich ist sein Verhalten normal für so einen Jungspund. Katzen sind in ihrer Spielweise sehr viel rabiater, als wir Menschen. Da er ja leider in der Sozialisierungsphase von der Mutter und den Geschwistern getrennt wurde, sollt er unbedingt einen gut sozialisierten Partner bekommen. Mindestens 4 Monate und bis zu einem Jahr kann der Kumpel alt sein und vom Charakter her auch etwas lebhafter.

    Solltest Du im Tierheim schauen, dann bitte auf die oben genannten Bedingungen achten, sonst könnte es in die Hose gehen. Frag die Mitarbeiter dort, sie können meist mehr über die Tiere erzählen. Bei einem Züchter wirst Du auch die entsprechenden Informationen über das Tier bekommen.

    Hier bei uns fliegen auch mal die Fetzen, obwohl meine inzwischen schon etwas älter sind. Da finden wilde Verfolgungsjagden statt, wird geknurrt und gefaucht und das Fell liegt in jeder Ecke. Auf einmal ist Ruhe und sie liegen entspannt zusammen, um sich gegenseitig zu putzen und anschließend wird gekuschelt. So sind eben Katzen, kleine Samtpfötchen mit einem Hang zum Raubtier.

    Gerade wenn kein Freigang möglich ist wegen der vielen Gefahren, sollte man nach einem Katzenkumpel Ausschau halten. Wie Uschi bereits schrieb, wir können viel mit unseren Katzen spielen, aber einen vierbeinigen Artgenossen können wir nicht ersetzen.

    Und Deine Fellnase halte ich nicht für verhaltensgestört, sondern er verhält sich dem Alter gemäß. Du mußt nur auch etwas beachten. Nie mit der Hand spielen, immer dafür einen verlängerten Stab nehmen. Die Hand ist nur zum füttern und streicheln da. Bei kleinen Kätzchen ist es ja süss, wenn sie nach der Hand jagen oder man mit ihnen kämpft. Aber sind die Katzen erwachsen, kann es sehr schmerzhaft werden.

  27. #26
    julchen1213
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    Ich kann mich Uschi und Marion nur anschliessen.

  28. #27
    Wildfang12
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    Bevor ich ihn zu mir genommen hab, habe ich ein tage draußen beobachtet und er war zu jedem so mega verspielt, ich kenne das von keiner baby katze, das er teilweise richtig anfängt vor sich hin zu miauen quasi zu motzen wenn man nach 2h ausgiebig spielen einfach nein sagt und aufhören will zu spielen, da tickt er nochmal für 15min richtig aus, springt auf Hände, Füße und ins Gesicht.
    Der Bruder meines Freundes wohnt mit im Haus und hat 2 katzen, die besucht conne öfters, die 2 wollen nichts von ihm wissen solange er so aufdreht, sobald er ruhiger wird nähern sie im auch, er versucht es immer öfters bei ihnen aber wird angefaucht und lässt sie dann meistens.
    Also ihr meint aufjedenfall einen dazu tun?
    Manchmal denke ich mir das er mir böse ist das er nicht mehr nach draußen darf 😟

  29. #28
    Flederviech
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    Ich würd in jedem Fall ein gut sozialisiertes Kitten dazu setzen. In dem Alter geht das Ratzfatz und sie sind Pott und Deckel. Aber bitte nicht jünger als 12 Wochen.
    Er muss sich ja irgendwie artgerecht austoben und auslassen. Das geht eben am besten mit einem zweiten Kitten.

    Das die großen Katzen nix von dem Kleinteil wissen wollen ist fast normal. Er ist klein,lebendlich,nervig,will viel zu viel spielen,pöbelt evtl. spielerrisch noch rum UND dringt noch in deren Revier ein. Das sie dann so reagieren wie sie reagieren ist normal

    Also ich würd mich in Ruhe nach einem zweiten Kitten umsehen.

  30. #29
    Wildfang12
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    Nicht sozialisierter Streuner

    Hallo,
    heute wende ich mich mal wieder an euch
    Conne ist und bleibt mir ein Fragezeichen.
    Heute hatten wir ihn wieder bei 2 anderen Katzen im Haus und er führt sich auch bei denen auf wie gestört, das fauchen interessiert ihn garnicht mehr. ER wurde richtig frech und aggressiv, so das die 2 katzen sich versteckt haben.
    Eigentlich wollten wir uns am Wochenende einen Freund für conne suchen.
    Aber ich hab einfach Angst um die neue katze, er kennt seine Grenzen nicht und lässt sich auch nichts sagen, am Anfang hatte er echt Respekt vor den älteren katzen bei uns im Haus aber nachdem sie sich öfters gesehen haben, interessiert ihn das fauchen nicht mehr..ich hab Angst das er dem Neuling ernsthaft verletzen könnte.

  31. #30
    MarionL
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    Wieso waren denn heute 2 andere Katzen da?

    Das ist ganz normal, dass er dann faucht und knurrt. Schließlich ist es sein Revier und das verteidigt er. Und immer wieder mit anderen Katzen konfrontieren, fördert das Streßverhalten enorm. Die Fellnase weiß schließlich gar nicht mehr, was los ist.

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