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Katze bepinkelt sich vor Angst

  1. #1
    Cece
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    Katze bepinkelt sich vor Angst

    Hallo zusammen!
    Ich habe mit meiner kleinen Katze ein Problem das ich schon seit einiger Zeit habe.
    Villeicht kann mir jemand Tipps oder Ratschläge geben.

    Ein bisschen Vorgeschichte:

    Ich habe 3 Katzen (zwei Buben und ein Mädel) sie sind fast 3 Jahre alt. Gefunden habe ich sie als sie grade mal 4 Wochen alt waren. Sie wurden in einem Karton am Wald ausgesetzt und ich habe sie dann gleich zum Tierarzt gebracht und habe sie selbst aufgepäppelt. Eigendlich wollte ich nur eine davon behalten aber
    sie sind mir alle so ans Herz gewachsen das ich keinen davon abgeben konnte. Jeder von ihnen hat so seine Macken und eigenarten da sie ja keine Mutter hatten die ihnen alles beibrachte.
    Nun aber zu meinem kleinen Problem mit meinem Mädchen.

    Sie war immer die, die Zuhause das sagen gehabt hat, und es war eigendlich alles toll sie haben zusammen gespielt ( auch wenn die Jungs viel aggressiver spielen), sind zusammen auf dem Bett gelegen und haben sich geputzt und geschmust.
    Das hat sich seit einiger Zeit verändert, das Mädel möchte nichts mehr mit den beiden Jungs zu tun haben, spielen tun sie kaum noch, sie liegt nur rum und schläft oder schaut den anderen beim spielen zu. Sie hat aber kein Problem damit wenn ich mit ihr spiele, nur wenn die Jungs dann mitmachen geht sie wieder oder schaut von weitem zu.

    Auch hat sie ( und das ist das größte Problem) fürchterliche Angst vorm donner, und zur Zeit donnert es bei mir sehr häufig. Wenn ich sie als suche finde ich sie meist nicht, und wenn doch sitzt sie in einer Ecke wo ich nicht dran komme in ihrem eigenen Pipi. Ich hab auch schon im internet rum gesucht und gelesen das man sie einfach in Ruhe lassen soll aber mir tut das so leid wenn sie in einer Ecke oder unter dem Sofa in ihrem eigenen Urin liegt.

    Villeicht hat jemand schon ähnliche Erfahrung gehabt und kann mir weiter helfen!

    Viele Grüße Cece

  2. #1
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    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    MarionL
    Administrator Avatar von MarionL
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    Hallo Cece,

    erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

    Kastriert hast Du Deine Drei Fellnasen oder? Magst Du sagen, in welchem Alter das gewesen ist?

    Eine Katze, die fürchterliche Angst hat, sich verkriecht und dann auch noch einpinkelt, soll man eigentlich nicht streicheln. Denn das bestärkt sie in ihrem Verhalten. Besser wäre es, sie abzulenken mit einem Spiel oder gar nicht zu beachten, auch wenn sie einem sehr leid tut.

    Aber bevor wir hier weiter Tipps geben können, sollte erst einmal beim TA abgeklärt werden, ob sie gesund ist oder vielleicht Schmerzen. Auch das einpinkeln kann durch eine Erkrankung verursacht werden. Ebenso, wenn sie nicht mehr so wild mit ihren Brüdern spielen möchte. Evtl. liegt eine Knochenerkrankung vor.

    Ist sie gesund, dann würde ich einen Katzenpsychologen zu Rate ziehen. Er kann anhand ihres Verhaltens besser einschätzen, welcher Weg der Beste ist. Klar könnte man auch einen Tierheilpraktiker bitten, dass er speziell für sie etwas mischt, aber dies sollte erst geschehen, wenn ein Katzenpsychologe sie sich angeschaut hat.
    Ein Dauerzustand ist es ja nicht, dass sie so in Angst lebt und sich einpinkelt, denn dieses Verhalten verfestigt sich ja und aus diesem Kreislauf wieder heraus zu holen, das wird dauern.

    Kannst Du einen Zeitpunkt nennen, an dem sich ihr Verhalten so verschlechtet hatte, gab es einen bestimmten Auslöser oder war es schon immer so?

    LG Marion

  4. #3
    Uschi
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    Mein Tom ist in allen Lagen eine cooler Kater und mein Timmy ist auch so ein ängstlicher Spatz, er hat Angst vor allem und nichts. Mir tut das auch in der Seele weh, wenn er sich bei jedem Geräusch verkriecht.
    Das einzige was Du versuchen könntest wären Bachblüten , aber da würde ich jemanden fragen, der sich auch mit den Mischungen auskennt, die werden dann auf das Tier abgestimmt.
    Beim Tierarzt hast Du sie bestimmt schon untersuchen lassen, nicht dass sie etwas mit der Blase hat.
    Und Kater spielen rüder als Katzen, ich denke, dass wird ihr langsam zu viel.
    Da die beiden Katerchen sich haben, solltest Du Dich vermehrt um die Kleine kümmern.

  5. #4
    sachsenmädel
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    Vielleicht hilft auch der Felliway Stecker für die Steckdose.Dadurch fühlen sich Katzen ringsrum wohl.Durch die freiwerdenten Pheromone.Versuch ist es werd...

  6. #5
    Cece
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    Vielen Dank erstmal für eure Antworten!

    Alle sind kastriert worden als sie ca 3 oder 4 Monate alt waren.
    Ich war auch schon beim Tierarzt mit ihr es sieht alles top aus. Also ihr Verhalten hat sich dann verändert als es wärmer wurde ca April.
    Einer der Buben ist auch so ein ziemlicher Angsthase, nur verkriecht er sich nicht so wie sie zuckt vielleicht mal zusammen bei fast jedem lauten Geräusch und beruhigt sich nach ein paar Sekunden wieder.
    Was ich auch gemerkt habe wenn es anfängt zu regnen wird sie auch sehr ängstlich was früher nie so war oder wenn es windet. Spielen kann ich mit ihr nicht weil sie so angst hat dass ich sie nicht ablenken kann, sie atmet sehr schnell man sieht es an ihrer Nase die ist dann so eingedrückt.

    Ich müsste mal schauen ob es überhaupt ein Tierheilpraktiker gibt, ich wohne nämlich ziemlich weit weg von der Stadt.
    Das mit Bachblüten hab ich auch schon mal gelesen und bin am überlegen ob ich das mal ausprobiere, schlimmer kanns eh nicht mehr werden.
    Den Felliway stecker hab ich schon der bringt aber echt gar nichts. Hab den seit einem Monat ca drin und seh keine Veränderung.

    Mir tut sie halt nur unendlich leid und ich bin immer noch am suchen wo sie sich versteckt und hingepinkelt hat weil es doch sehr streng riecht.

  7. #6
    MarionL
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    Der Feliway -Stecker darf aber nicht hinter Möbel (z.B.Sofa), Gardinen oder neben einem Fenster installiert worden sein. Dann ist die Wirkung gleich Null. Auch braucht er mindestens 14 Tage, bis er seine Wirkung erzielen kann. Ist die Wohnung sehr groß, benötigt man auch mehrere Stecker.

    Was die Bachblüten betrifft, bitte keine fertig gemischten Packungen kaufen. Gerade in dem speziellen Fall Deiner Katze sollten diese von einem Tierhomöopathen bzw. Tierheilpraktiker gemischt werden. Aber erst, nachdem er sich das Verhalten angeschaut hat. Auch bei den Bachblüten kann man einiges falsch machen und sogar das Gegenteil bewirken. Daher gehört es hier in diesem Fall in Fachhände. Schau mal in die gelben Seiten oder eben Tante Google befragen. Dort findest Du bestimmt einen in Deiner Nähe.

    Egal ob für den Tierhomöopathen oder dem Katzenpsychologen, schreib alle Veränderungen und Verhaltensauffälligkeiten auf, wenn möglich, seit wann diese das erste Mal auftraten. Das hilft sehr, um eine genaue Diagnose zu stellen und den Fellnasen, speziell Deiner Katze zu helfen.

    Könnte es sein, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Katers und der Katze gibt? Evtl. gab es einen Vorfall während eines heftigen Gewitterschauers. Kannst Du einen Zeitpunkt festmachen, seit wann sich das Verhalten geändert hatte? Ist es Dir aufgefallen, nachdem Du abwesend warst und wieder nach Hause kamst? Vielleicht hatten sie tief geschlafen, wurden unsanft aus dem Schlaf von einem Donnerschlag geweckt und wollten vom Kratzbaum runter und kamen sich ins Gehege. Das sind natürlich nur Vermutungen.

    Ich würde Dir wirklich dringend raten, einen Fachmann/Frau zu Rate zu ziehen, der sich das Verhalten auch anschaut und nicht einfach eine Ferndiagnose stellt. Die kleine Maus braucht Hilfe, damit sie aus ihrer Ängstlichkeit heraus geholt werden kann. Es ist ja auch nicht nur die Angst, Katzen sind sehr reinliche Tiere und wenn sie schon in ihrem Urin liegt, sind es seelische Höllenqualen für sie.

    Gut, dass Du jetzt etwas unternehmen willst. Ich drücke die Daumen, dass man Deiner Katze schnell helfen kann und bitte halte uns weiter auf dem Laufenden.

    LG Marion

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