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Angst und Unsicherheit noch nach einem Jahr

  1. #1
    Jackylein
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    Angst und Unsicherheit noch nach einem Jahr

    Unsere kleine Leni wurde uns vor gut einem Jahr als ängstliche und scheue Katze vom Tierschutz übergeben.
    Sie wurde vom Tierschutz als streunende Katze 'aufgegriffen', eine Mitarbeiterin fütterte sie an.
    Uns wurde gesagt, dass sie von einem Bauernhof in eine Familie vermittelt wurde, die sie, nachdem sie 6 Wochen versteckt unter Schränken lebte, keinen Bezug zur Wohnung und deren Menschen hatte, dann in`s Freie gelassen wurde und nicht zurück
    kam...... (schrieb ich bereits)

    Auf der mehr als einstündigen Autofahrt zu uns, machte Lenchen keinen Piep...., wie verstört musste sie sein, was hatte sie erlebt, wie viele (ungewisse) Autofahrten hinter sich?
    Wir wissen es nicht!

    Bei uns angekommmen, verkroch sie sich unter`s Sofa. Ich schlief einige Nächte auf diesem Sofa, sprach mit ihr, las ihr aus der Zeitung vor, sang ihr selbstgedichtete Schlaflieder...... usw. (schrieb ich schon)

    Schon in der ersten Nacht traute sie sich am frühen Morgen zum Fressen aus dem Versteck: ich durfte sie anfassen, sie schnurrte um meine Beine.
    In den darauf folgenden Wochen und Monaten wurde sie in kleinen Schritten mutiger.


    Heute, nach einem Jahr bei uns, fühlt sie sich im Haus und auch in ihrem Garten relativ wohl (das ist meine subjektive Wahrnehmung) , aber sie schreckt bei jedem ihr unheimlichen, nicht zuzuordnetem Geräusch,vom Garten in`s Haus, und im Haus selbst mag sie keine Besucher.
    Ein sicher nicht kleines Problem ist, dass sie sich vor der Nachbarskatze fürchtet.

    Meine kleine Leni "klammert" sich an mich, trappelt hinter mir her, schaut mich mit grossen Augen an, wenn ich das Haus verlasse, rennt an die Haustür, wenn sie mein Auto hört....


    Mein Problem und meine Frage an euch:
    Wie macht man eine scheue Katze mutiger?

  2. #1
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    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

  3. #2
    Jackylein
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    Möchte euch noch ein paar Bilder von Leni 'Zuckerschnute' zeigen.
    Sie mag ihr Haus, ihren Garten und mich.


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  4. #3
    Martina*
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    Hallo Marie, da einen Rat zu geben ist sehr schwer.
    Wir haben auch einen Kater, Rambo er ist vom Tierschutz, die Mutter war eine Heimatlose Katze, also Rambo wild geboren, sie wurden eingefangen die Mutter kastriert und an ihrer Futterstelle wieder ausgesetzt, die Jungen wurden vermittelt.
    Wir haben Rambo seit er 6 Monate war, heute ist er 11 Jahrer, dass Wilde und Scheue hat er immer noch in sich, er traut ausser mir und meinem Mann niemanden, wenn es klingelt ist er in seinem Versteck ( ich weiss wo das ist)verschwunden, will damit sagen, ich vermute, dass Wilde und Scheue bleibt einfach, ist also mit vererbt.

    Ach ja Leni ist ja eine Zuckerschnute,tolle Bilder

  5. #4
    Uschi
    Kitticat-Groupie Avatar von Uschi
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    Kann da Martina nur zustimmen, bei manchen Katzen sitzt das einfach drin.
    Meinen Timmy habe ich ja ziemlich jung zu mir genommen, mit dem Tom zusammen, aber Timmy erträgt keine fremden Menschen.
    Seine Mama war auch so, ich denke das ist vererbt.

  6. #5
    Jackylein
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    Danke für Eure Antworten!

    Ich denke nur manchmal, dass es für sie schlimm sein muss, mit Angst zu leben. Vielleicht dramatisiere ich auch, schaue zu sehr in sie rein. Will ja, dass es meiner Kleinen gut geht.
    Sie hat sich mich als "Mama" ausgesucht, macht sich ein wenig zu sehr von mir abhängig.
    Wenn ich mal mehr als zwei Stunden weg muss, verschieb ich meinen Termin möglichst auf ihre Schlafenszeit am Nachmittag.

    Mit meinem Mann kann sie nicht besonders; keine Ahnung, ob sie mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht hat.
    Auf jeden Fall kann ich vorerst nicht in den Urlaub fahren.

    Wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

  7. #6
    Uschi
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    Weil mein Kleiner und auch mein Großer nicht mit fremden Situationen klar kommen, sind wir schon 10 Jahre nicht mehr in Urlaub gefahren.
    Ich bin nur froh, dass mein Mann das so mitmacht, aber die Kater sind nun mal da und wir lieben sie ja auch, also richten wir uns danach.
    Wir machen Tagestouren mit dem Fahrrad oder fahren irgendwo hin und gehen wandern.

  8. #7
    Jackylein
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    Als vor 16 Jahren unsere Kathi und der Sammi noch lebten, hatten wir (mein Mann und ich) 10 Tage Spiekeroog gebucht.
    Die Betreuung , 3-4 X pro Tag Futter, möglichst einige Zeit zum Schmusen und Spielen im Haus bleiben, war verabredet.
    Nach drei Tagen rief die Nachbarin an und berichtete, dass die kleine Kathi sich verstecken würde, nicht mehr frisst.
    Wir haben unseren Urlaub noch am selben Tag abgebrochen.
    Ja, Uschi, wir haben sie und wir lieben sie.

    Wir machen auch Tagesfahrten mit dem Rad, auch Städtetouren.
    Die längeren Urlaube machen wir getrennt: Mein Mann fährt mit seinen Sportlern in die Schweiz und ich fahre für 10 Tage in den Norden.
    Mit der Leni geht das nun nicht mehr.
    Aber, sooo gross ist das Opfer nun auch wieder nicht.

  9. #8
    Achela
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    Nicht einfach, vielleicht beeinflusst Leni die Angst vor der Nachbarkatze mehr als du denkst. Vieles spielt sich ja auch im Unterbewusstsein ab und vielleicht verbindet sie bestimmte Geräusche mit der Nachbarkatze.

    Meine Kater hatten auch Probleme mit Besuchern und wenn es an der Tür geklingelt hatte, sind beide plötzlich wie vom Erdboden verschluckt gewesen. Kinder mochten sie überhaupt nicht.
    Aber um so älter sie wurden um so ruhiger sind sie geworden.
    In langsamen Schritten könntest Du versuchen Leni an Besucher und für sie unangenehme Geräusche zu gewöhnen. Vielleicht merkt sie dann, es passiert nichts.

    Viel Glück für Euch

  10. #9
    Uschi
    Kitticat-Groupie Avatar von Uschi
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    Perser mit Nase
    Nein stimmt, wenn man sein Tier liebt, bleibt man gerne Zuhause, wenn man weiß, dass Tier fürchtet sich.
    Wir können uns nur freuen, dass unsere Männer das so mitmachen.

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