Haustier-Kauf im Internet – was muss ich beachten?

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  1. Gast4406
    lrg-4102-schlummerndes-katzenbaby.jpg Klick und Wuff! Zehntausende Hunde finden jedes Jahr über das Internet einen neuen Besitzer. Katzen, Vögel, Reptilien, Pferde – das Netz hat viele tierische Angebote.

    Der Tier-Kauf über das Internet erscheint so praktisch: Man bekommt jede erdenkliche Rasse, selbst Exoten sind meistens kein Problem. Die Tiere, oft mit Foto, lassen sich von zu Hause aus vergleichen. Der Markt boomt: Der Bereich „Haustiere“ hat bei Ebay-Kleinanzeigen in einem Jahr um 70 Prozent zugelegt, es gibt jetzt 170 000 Tier-Anzeigen. Darunter 24 000 Hunde, 11 000 Katzen, 8000 Pferde und 13 000 Fische.

    Kann ich denn Online-Anbietern trauen?

    Leider sind nicht alle Anbieter seriös. Einige wollen sich nur schnell bereichern. Vor allem bei süßen Welpen wittern dubiose Händler ihre Chance. Sie verschachern so viele Hundebabys wie es nur geht. Der Preis im Internet liegt meist unter dem eines eingetragenen Züchters. Für viele Kunden ein Kaufargument, das zieht. Woher die Tiere kommen, ist aus den Online-Anzeigen aber oft nicht ersichtlich.

    Was kann man gegen Betrüger machen?

    Um solche Händler zu stoppen, gibt es die Möglichkeit, „Anzeigen zu melden“. Tim Hilpert, Deutschland-Chef von Ebay-Kleinanzeigen: „Wenn wir auf einen angeblichen Züchter hingewiesen werden, der zum Beispiel osteuropäische Billig-Hunde aus dem Kofferraum heraus verkauft, dann wird er bei uns gesperrt!“ Aber auch vor Betrügern soll geschützt werden: „Wir überprüfen, ob es Angebote gibt, wo teure Hunde verkauft werden, die es gar nicht gibt.“

    Tiere, die eine besondere Zulassung brauchen, werden gar nicht erst im Netz freigeschaltet. „Wir können ja nicht überprüfen, ob jemand die Zulassung hat“, erklärt Hilpert. „Bei solchen Tierschutzfragen arbeiten wir mit dem internationalen Tierschutzfonds IFAW zusammen.“

    Was sagen Tierschützer dazu?

    Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund e.V. bleibt skeptisch und warnt vor skrupellosen Zwischenhändlern: „Besser ist es, den Hund direkt vom Züchter zu kaufen.“ Er rät außerdem zur Vorsicht bei Sonderangeboten. „Zwei zum Preis von einem – hinter solchen Verkaufstricks steckt sicherlich kein seriöser Verkäufer!“

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