Kastrationsgebot für Leipziger Katzen gefordert

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  1. Gast4406
    100_2310.JPG Immer mehr verwilderte Katzen streifen durch Leipzig und vermehren sich unkontrolliert. Sie sind die Nachkommen ausgesetzter Katzen aus Privathaushalten oder werden bereits selbst als Nachkommen dieser geboren. Bei Krankheiten oder Verletzungen können die zahlreichen verwilderten Tiere nicht ausreichend tierärztlich versorgt werden, auch leiden sie häufig unter Nahrungsmangel oder werden Opfer von Tierquälern oder Jägern. Eine Besserung der Situation ist nicht in Sicht, da immer noch sehr viele Privathalter ihre Tiere unkastriert ins Freie lassen, wodurch sich die Problematik immer weiter verschärft. Um zukünftiges Leid zu verhindern, hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) nun alle Fraktionen im Leipziger Stadtrat angeschrieben und um die Verabschiedung eines Kastrationsgebots für Katzen in Privatbesitz gebeten.

    „Die Stadt Paderborn hat vorgemacht, was die einzig zukunftsfähige Lösung aller Städte sein muss“, sagt Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA. In Paderborn gibt es seit 2008 ein Kastrationsgebot für alle freilaufenden Katzen, auch andere Städte wie Bünde, Delmenhorst und Oer-Erkenschwick haben das tierfreundliche Gebot bereits verabschiedet. In Österreich ist das Gebot sogar fest im Tierschutzgesetz verankert. Um die Überpopulation der verwilderten Katzen auf lange Sicht eindämmen und schließlich völlig beenden zu können, ist die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in Privatbesitz unerlässlich, so PETA, denn diese vermehren sich ungehindert weiter und die ungewollten Nachkommen werden häufig ausgesetzt, getötet oder im Tierheim abgegeben. Bedenkt man, dass eine unkastrierte Katze im Jahr zweimal Babys bekommen kann und diese wiederum ab dem fünften Lebensmonat geschlechtsreif sind, wird schnell klar, wie verheerend das Problem wirklich ist. So können eine einzige Katze und ihre Nachkommen potenziell in nur sieben Jahren 420.000 weitere Katzen in die Welt setzen. Der Eingriff ist für die Katze unbedenklich und auch die Bundestierärztekammer rät zur Kastration von Freigänger-Katzen. PETA hofft auf eine schnelle Reaktion der Leipziger Fraktionen, um dazu beizutragen, die Katzenpopulation in den Griff zu bekommen.

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