Keine Grenzen für die Vermehrung

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  1. Gast4406
    2042.jpg Die Kürtener Verwaltung lehnt die Kastration von freilaufenden Katzen ab. Die Liberalen hatten gefordert, für freilaufende Katzen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu erlassen.

    Von freilaufenden Katzen geht keine abstrakte Gefahr aus – so lautete die Begründung der Kürtener Verwaltung, einem FDP-Antrag nicht zu folgen. Die Liberalen hatten gefordert, für freilaufende Katzen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu erlassen. Das Thema steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, am Donnerstag, ab 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kürten.

    Mit ihrem Antrag, so die FDP, wolle sie einen Beitrag zum aktiven Tierschutz leisten und langfristig das Tierheim Rhein-Berg entlasten. Hier werden zahlreiche Fundkatzen, oft trächtige Tiere, abgegeben. Rund 150 Katzen warten dort zurzeit auf neue Besitzer. Doch zuvor werden die Tiere entwurmt, geimpft und kastriert – rund 200 Euro, die pro Katze an Kosten anfallen. Viel Geld für das Tierheim, das sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und die Vermittlung von Tieren finanziert. Von den Gemeinden bekommt das Tierheim nur Geld für die Unterbringung von Fundtieren.

    Der FDP-Antrag wird von den Tierschützern begrüßt und unterstützt. „Durch eine Kastrationspflicht würden wir über die Jahre nicht mehr so viele Fundtiere haben und das würde die Kosten senken“, ist Geschäftsführerin Susanne Kolbe überzeugt. Doch von solchen Überlegungen ist in der Beschlussvorlage der Verwaltung nichts zu lesen. Hier wird über zwei Seiten ausgeführt, wann die Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgericht von einer abstrakten Gefahr ausgeht, die einen Erlass rechtssicher rechtfertigen würde, dass es in Kürten keine Erkenntnisse von einer problematischen hohen Katzenpopulation gebe und sich bisher nur zwei Bürger über Katzen beschwert hätten. Andere Gemeinden haben keine Bedenken, eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht einzuführen: Im Februar beschloss der Rat der Stadt Leverkusen, dem Antrag des Tierschutzvereins Leverkusen zu folgen und verabschiedete eine Katzenschutzverordnung, die sowohl eine Kennzeichnungs- als auch Kastrationspflicht vorsieht.

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