Supermäuse verblüffen mit menschlichen Fähigkeiten

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  1. Gast4406
    100_2472.JPG In Labors züchten Forscher die verrücktesten Mäuse. Die können viel mehr als ihre natürlichen Artgenossen: Marathon laufen oder Singen zum Beispiel.
    Auf Mäusen ruht die Hoffnung der Forschung. Sie schleusen beispielsweise mit Viren fremde Gene in das Nagererbgut ein, warten, dass die Tiere von allein Mutationen ausprägen, und versuchen sogar, sie mit menschlichen Eigenschaften auszustatten. Das Ziel: von den Nagetieren zu lernen, wie Gene und Wirkstoffe funktionieren, wie Krankheiten entstehen – und wie man sie besiegen kann.
    Natürlich sind Mäuse nicht Menschen. Im Labor gilt daher die Regel: „Mice tell lies“ – Mäuse lügen. Forschungsergebnisse, die mit ihnen erzielt worden sind, lassen sich nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragen. Aber an ihnen können Versuche mehr oder weniger problemlos durchgeführt werden
    Sie vermehren sich schnell, sind leicht und preiswert zu halten und als Säugetiere den Menschen ähnlicher als Würmer, Heuschrecken oder Fische. Und die Wissenschaftler arbeiten daran, sie uns noch ähnlicher zu machen: So wurden im vergangenen Jahr Mäuse mit menschlichen Stammzellen so behandelt, dass ihr Immunsystem dem unseren nahezu perfekt gleicht. Dadurch sollen Krankheiten besser erklärt und therapeutische Wirkstoffe für den Menschen passgenauer hergestellt werden können.
    Labormäuse haben auch einen ganzen Wirtschaftszweig begründet. Denn wer Versuche mit ihnen durchführt, der muss auf standardisierte Mäuse zurückgreifen – schließlich müssen die Ergebnisse nachvollziehbar sein. Auf Mäusezüchtung, -vermarktung und -transport haben sich mittlerweile einige Unternehmen spezialisiert.
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    Das Jackson Laboratory in Bar Harbor, Maine, beispielsweise ist einer der führenden „Mäuseproduzenten“ der USA. Hier kann jedes Labor sich die verschiedensten Mäuse bestellen: braune, weiße oder schwarze, welche mit Alzheimer-Genen, schnell alternde oder welche, die leichter an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Asthma erkranken. Es gibt kaum eine Krankheit, für die es keine Modellmaus im Labor gibt.

    Doch so sinnvoll die Grundlagenforschung an Mäusen wohl ist – auf den ersten Blick wirken diese Lebewesen aus dem Labor oft überaus kurios.

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