Wohlfühl-Garten für Menschen, Hunde, Katzen und Pflanzen

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  1. Gast4406
    Flip A 27.08.2009.jpg Wer einen Garten hat und Heimtiere hält, kann Probleme und Gefahren für Tiere mit einfachen Maßnahmen vermeiden. Zum Beginn der Gartensaison geben Tierschützer Tipps, wie der Garten eine Wohlfühl-Oase für Mensch, Tier und Pflanzen wird.
    Viele beliebte Büsche und Blumen sind für Heimtiere giftig, etwa Clematis, Efeu oder Rhododendron sowie Frühjahrsblüher wie Krokusse, Narzissen oder Maiglöckchen; Dornen bergen eine Verletzungsgefahr, ebenso Pflanzen, die Bienen und andere stechende Insekten anziehen. Tierschützer raten deshalb, gefährliche Pflanzen im Garten grundsätzlich zu meiden.

    Bei handelsüblichen Düngemitteln sollten Hobbygärtner sorgfältig die Warnhinweise lesen und befolgen. Am besten sind Naturdünger wie Pferdemist oder beispielsweise die weniger geruchsintensive Jauche aus Schachtelhalm. Auf den Einsatz von Gift gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten sollten Heimtierbesitzer verzichten, auch hier gibt es eine große Auswahl an wirkungsvollen natürlichen Alternativen.

    Garten für Hunde

    Hundebesitzer mit großem Grundstück können durch Zäune oder Mauern einen „Hundegarten“ vom Nutz- und Ziergarten abtrennen. Der Hundegarten sollte in der Nähe der Menschen sein und ermöglichen, dass das Tier darin herumtollen, Löcher buddeln und Knochen verstecken kann.

    Ist kein Platz für einen Extra-Hundebereich, kann man das Tier dazu erziehen, nicht an die Beete zu gehen. Hunde brauchen aber auf jeden Fall eine Stelle, wo sie graben dürfen, und einen geschützten, schattigen Platz im Sommer.

    „Kein noch so großer Garten ersetzt allerdings gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge“, sagt Johanna Stadler, Geschäftsführerin der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Ein Hund erkunde gerne und nehme neue Gerüche auf. Als Rudeltier brauche er ausreichenden Kontakt mit anderen Hunden und mit menschlichen Bezugspersonen.

    Wird der Hund weggesperrt und etwa nur im Garten gehalten, können psychische Störungen auftreten – Heulen und Bellen sind häufig ein Zeichen für Einsamkeit.

    Katzensicherer Garten

    Damit Blumen- und Gemüsebeete nicht zum Katzenklo werden, rät Johanna Stadler, die Erde mit trockenem Rindenmulch oder gehäckselten Zweigen zu versetzen. „Wenn die Katze im Garten eine kleine Sandfläche zur Verfügung hat, wird sie ihre Geschäfte auch nicht grundsätzlich beim Nachbarn erledigen“, sagt Stadler.

    Empfindliche Bäume lassen sich mit Kratzmatten vor scharfen Krallen schützen. Vogel-Nistkästen sollten immer mit einer Drahtschlinge frei schwebend am Ast befestigt werden. Sobald die Jungvögel ihre ersten Flugversuche starten, sollte die Katze nicht in den Garten gelassen werden.

    Quelle
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