Aktuelle Statistik: 2.854.586 Tiere litten in deutschen Laboren

Dieses Thema im Forum "Ärzte gegen Tierversuche e.V." wurde erstellt von Gast5874, 30.12.2017.

  1. #1 30.12.2017
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Anzahl der in Versuchen missbrauchten Tiere steigt wieder an!

    Der aktuell vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) veröffentlichten Tierversuchsstatistik zufolge ist die Zahl der für Versuche verwendeten Tiere 2016 auf 2.854.586 Tiere angestiegen. 2015 waren es noch etwa 54.000 weniger Tieropfer, kritisiert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche.

    Mäuse haben mit knapp 2 Millionen (70,1 %) am häufigsten in den Laboren leiden müssen. Auf dem traurigen 2. Platz folgten 312.654 Ratten (11,2 %). Einen deutlichen Anstieg um 100.000 gab es beim Einsatz von Fischen in Versuchen
    auf mehr als 300.000 Tiere (10,9 %). Zudem litten 95.736 Kaninchen, 2.424 Affen, 2.008 Hunde und 485 Katzen in deutschen Tierlaboren.

    Die vorliegenden Zahlen bestätigen wieder einmal, dass sich das hohe Niveau der Tierversuche weiter zementiert - zumal die Statistik noch nicht einmal alle für die Wissenschaft getöteten Tiere erfasst. Außer Acht gelassen werden nämlich die auf Vorrat gezüchteten Tiere, was vor allem bei Mäusen der Fall ist, und Tiere, die bei einer Genmanipulation nicht das gewünschte Merkmal aufweisen und getötet werden, ohne dass sie in der Statistik auftauchen. Bei den gezählten genmanipulierten Tieren ist die Anzahl um rund 93.000 Tiere auf etwa 1,2 Millionen gestiegen.
    Eine weitere erschreckende Zahl ist nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche der Anstieg der Tierversuche in der Schweregrad-Kategorie „schwer“ um 2.445 auf 114.824 Tiere. „Diese Versuche, bei denen die Tiere mit starken oder lang anhaltenden Schmerzen oder Leiden konfrontiert werden, dürfte es nämlich in Deutschland gar nicht geben, wenn die Bundesregierung die Vorgaben der EU-Tierversuchs-Richtlinie im Sinne unseres Staatsziels Tierschutz voll ausgeschöpft hätte“, kritisiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärzte gegen Tierversuche. „Dabei werden zum Beispiel Ratten mit Elektroschocks oder Mäuse durch Schwimmen bis zur Verzweiflung getrieben, um menschliche Depressionen zu simulieren und Affen sterben qualvoll an der Abstoßungsreaktion, nachdem ihnen ein Schweineherz in die Bauchhöhle eingepflanzt worden ist.“ Der Ärzteverein kämpft mit seiner Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ für ein gesetzliches Verbot zumindest dieser besonders grausamen Tierversuche....


    © Ärzte gegen Tierversuche e.V.

    Quelle und Fortsetzung hier
     
  2. #1 30.12.2017
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