Auffällige Wölfe und der Umgang mit ihnen

Dieses Thema im Forum "NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V." wurde erstellt von Gast5874, 19.02.2018.

  1. #1 19.02.2018
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Interview mit Artenschutzreferentin Felicitas Rechtenwald

    Der NABU Baden-Württemberg weist Forderungen zurück, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Das ist nach Einschätzung des Naturschutzbunds weder sinnvoll noch notwendig.

    „Wölfe, die sich ungewöhnlich verhalten, können schon jetzt nach sorgfältiger Einzelfallentscheidung aus der Natur entnommen werden“, sagt Felicitas Rechtenwald, Artenschutzreferentin beim NABU Baden-Württemberg. Der NABU setzt sich seit Jahren dafür ein, dass der Wolf als großer Beutegreifer seinen Platz in der Natur wieder einnehmen darf, auch im Südwesten. Dass dies nicht nur auf Zustimmung stößt, ist verständlich, denn der Wolf weckt Ängste vor dem „bösen Wolf“. Seit drei Jahren wandern
    zunehmend Jungwölfe auf Reviersuche durch Baden-Württemberg – kürzlich wurde ein Wolf vor den Toren Stuttgarts gesichtet. Welche Gefahr geht wirklich vom Wolf aus und welche Herausforderung

    Wie viele Wölfe leben zurzeit in Baden-Württemberg und direkt an der Landesgrenze?
    Da nur wenige Wölfe im Rahmen von Forschungsprojekten Sender tragen, können wir hier nur Vermutungen anstellen. Im Januar 2018 wurde bei Ludwigsburg ein Wolf gesichtet, außerdem gab es den Riss einer Ziege in Sersheim bei Vaihingen/Enz Mitte Januar. Für diesen Riss konnte nun ein Wolf aus der alpinen Population bestätigt werden. Seit Oktober ist zwischen Heilbronn und Rastatt zusätzlich ein Wolf aus Niedersachsen unterwegs. Zurzeit gehen wir deshalb von ein bis zwei Tieren aus, die sich vielleicht noch bei uns aufhalten.

    Wann ist ein Wolf verhaltensauffällig?
    Das Bundesamt für Naturschutz hat definiert, wann Wölfe verhaltensauffällig sind und wie mit ihnen umgegangen werden sollte. Außerdem hat es ein umfangreiches Fachkonzept „Leben mit Wölfen“ herausgegeben. In Baden-Württemberg hat das Landwirtschaftsministerium gemeinsam mit dem NABU und weiteren Verbänden einen Handlungsleitfaden zum Umgang mit einzelnen durchziehenden Wölfen erstellt. Darin wird festgestellt, dass es in einem so dicht besiedelten Raum wie dem Südwesten Deutschlands ganz normal ist, dass sich Wölfe auf ihren Streifzügen auch tagsüber Siedlungen nähern. Dass Wölfe hauptsächlich Fleischfresser sind und das Töten von Wild- wie Haustieren keine Form der Aggression, sondern schlichter Nahrungserwerb ist, stellt auch der Leitfaden fest. Schwierig wird es, wenn ein Wolf sich auf Nutztiere als „leichte“ Beute spezialisiert. Oder wenn er durch Menschen angefüttert wurde und sich so an ihre Nähe gewöhnt und möglicherweise sogar aufdringlich wird. Auch ein Wolf, der sich mehrfach Menschen mit Hunden nähert und dabei aggressiv auf den Hund reagiert, ist problematisch....

    © NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

    Quelle und Fortsetzung hier
     
  2. #1 19.02.2018
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
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