Bahnbrechende Entscheidungen für wandernde Tierarten auf der UN-Artenschutzkonferenz in Ecuador

Dieses Thema im Forum "IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond" wurde erstellt von Gast5874, 12.11.2014.

  1. #1 12.11.2014
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Vor einer Woche war das IFAW Team nach Ecuador gereist, um sich auf der UN-Artenschutzkonferenz (auch Bonner Konvention genannt) in Quito für einen besseren Schutz für mehrere wandernde Wildtierarten einzusetzen. Die Konferenz endete am Sonntag mit bahnbrechenden Entscheidungen zum besseren weltweiten Schutz vieler Wildtierarten. 31 wandernde Arten wurden in die Liste der geschützten Tierarten der Bonner Konvention aufgenommen, darunter 21 Haiarten.

    Unter anderem wurden Sägefische, Mobularochen und
    Hammerhaie in die Liste aufgenommen. Auch der Eisbär, der Cuvier-Schnabelwal und einige wandernde Vogelarten genießen künftig besseren Schutz. Außerdem wurden hinsichtlich der grundsätzlichen strategischen Ausrichtung, der Prioritäten und der Führung der Konvention einige weitreichende Entscheidungen getroffen. In Zukunft wird die UN-Konvention noch deutlich einflussreicher, sodass sie kann sie künftig noch mehr Erfolge für den Artenschutz erzielen kann.


    • Im Anhang 1 der Bonner Konvention werden die am stärksten gefährdeten Arten aufgeführt. Länder, in denen diese Arten leben, sind dazu aufgerufen, ihren Lebensraum und die Tiere selbst zu schützen, beispielsweise durch ein Fangverbot, sowie deren Wanderung zu ermöglichen. Auf Anhang 2 werden Arten aufgeführt, die von internationalen Schutzanstrengungen signifikant profitieren würden. Die Mitgliedsstaaten sind daher aufgerufen, regionale Abkommen zum Schutz solcher Arten zu schließen.

    Ich freue mich sehr, dass der IFAW durch seine Arbeit über die letzten Jahre entscheidend dazu beitragen konnte, dass diese Themen es auf die Agenda der Bonner Konvention geschafft haben. Nachdem wir bei den Mitgliedstaaten viel Überzeugungsarbeit geleistet haben, wurden die Anträge jetzt einvernehmlich angenommen. Auch wenn nicht aus allen 120 Mitgliedstaaten Vertreter vor Ort waren, zeigte die einhellige Unterstützung der Anwesenden, dass klare Bereitschaft besteht, etwas zu bewegen...

    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und Fortsetzung hier
     
  2. #1 12.11.2014
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