Gemeinsam für die Streuner von Gran Canaria

Dieses Thema im Forum "E T N e.V. / Partner für Tiere und Natur" wurde erstellt von Gast5874, 11.06.2018.

  1. #1 11.06.2018
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Gemeinsam erreicht man mehr, das wissen wir alle, doch nichtsdestotrotz ist es besonders im Tierschutz oft so, dass jeder sein eigenes Süppchen braut. Das ist nicht nur hier in Deutschland so, sondern ebenso in vielen anderen Ländern. Das hat offensichtlich nichts mit der Größe des Gebietes zu tun, denn auch auf der verhältnismäßig kleinen Insel Gran Canaria gibt es eine Vielzahl an Tierschutzvereinen und jeder setzt sich für seine Sache ein, bis jetzt!

    Wie bereits in der letzten
    Respektiere (Ausgabe 1/2018) berichtet, soll es ein neues Gesetz auf Gran Canaria geben für den Schutz von Tieren geben. Der vorliegende Gesetzesentwurf wurde mit Tierschützern zusammen ausgebarbeitet und enthält wichtige Punkte wie die Kennzeichnungspflicht, die Kastrationspflicht von Tieren aus allen Aufnahmestationen, das Verbot von Tierkämpfen und der Schutz der Jagdhunde.

    Und ausgerechnet die beiden letzten Punkte sorgen nun dafür, dass das Inkrafttreten des neuen Gesetztes scheitern könnte, denn die Lobby der Hahnenkämpfe und der Jagdhunde ist auf den Kanaren enorm stark. Hahnenkämpfe haben dort eine lange Tradition, wobei es im Grunde nur abscheuliche Tierquälerei ist: Den Hähnen werden für die Kämpfe Lederbänder mit Messern um die Beine gebunden mit denen sie sich gegenseitig aufschlitzen. Ebenso setzen sich die Jäger vehement gegen mehr Schutz ihrer Hunde ein, wobei dieser bitter nötig ist, denn Jahr für Jahr werden unzählige zumeist Podencos gequält und anschließend im besten Fall ausgesetzt, oft jedoch grausam getötet.

    Das Scheitern des Gesetzes wäre eine Katastrophe, vor allem für die Streuner der Insel. Um dieses zu verhindern haben die Tierschützer der Insel entschieden sich zusammen zu schließen und gründeten die Föderation FAUDA. Unsere Projektkoordinatorin ist Vorstandsmitglied der Föderation und hauptverantwortlich für massive Kastrationen. Gemeinsam kämpfen die Tierschützer nun für das Gesetz, indem sie bei Behörden vorsprechen, mit Politikern und anderen Interessensvertretern verhandeln und eine Petition gestartet haben. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Kanarische Regierung entscheidet....

    © ETN

    Quelle und Fortsetzung hier
     
  2. #1 11.06.2018
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
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