Große Online-Anbieter schließen sich am Welt-Elefanten-Tag gegen illegalen Internethandel mit Wildti

Dieses Thema im Forum "IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond" wurde erstellt von Gast5874, 14.08.2016.

  1. #1 14.08.2016
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Heute am Welt-Elefanten-Tag haben sich die Online-Anbieter eBay, Etsy, Gumtree, Microsoft, Pinterest, Tencent and Yahoo! auf neue Nutzungsrichtlinien geeinigt, um Wildtiere wirksamer vor illegalem Internethandel zu schützen.


    Der IFAW kämpft seit 2004 gegen den illegalen Online-Wildtierhandel. Ich selbst leite seit fünf Jahren die Arbeit des IFAW zur Aufdeckung von Wildtierkriminalität im Internet.
    In dieser Zeit haben viele Online-Handelsplattformen ihre Nutzungsbedingungen verschärft. Doch jetzt haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir eine stabile und beständige Mauer bauen können, die kriminelle Händler von den Plattformen fernhält und gleichzeitig verhindert, dass sie auf andere Handelsplätze
    ausweichen.


    Warum ist es so wichtig, dass sich die Betreiber der Online-Plattformen auf Richtlinien einigen, die den verbotenen Handel mit Wildtieren auf ihren Seiten ausschließen?


    Im Rahmen einer sechswöchigen Studie haben wir 280 Online-Marktplätze in 16 Ländern beobachtet und protokolliert, dass in dieser Zeit mehr als 30.000 bedrohte und gefährdete Wildtierarten oder Produkte aus ihren Körperteilen online gehandelt wurden.


    Der Gesamthandelswert wurde auf über zehn Millionen US-Dollar geschätzt.

    Solche Zahlen mögen ein wenig abstrakt wirken. Doch wenn man bedenkt, dass sich 32 Prozent der entdeckten Angebote konkret oder mutmaßlich auf Elfenbein bezogen (oft nutzen Händler Codeworte, um illegales Elfenbein anzubieten), sind dies am Ende viele tausend Produkte aus Elfenbein. Zeitgleich wird knapp alle 15 Minuten ein Elefant getötet, um Nachschub für den illegalen Handel mit Elfenbein zu liefern...

    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und Fortsetzung hier




    Afrikanische Elefanten werden schneller getötet als sie sich fortpflanzen können

    Elfenbein-Märkte müssen geschlossen werden

    In Afrika werden rund 30.000 Elefanten pro Jahr getötet - wegen ihrer Stoßzähne. Ändert sich an der dramatischen Situation nichts, könnte der afrikanische Elefant in 25 Jahren ausgestorben sein. Wir brauchen ein weltweites Handelsverbot, um die Dickhäuter zu retten.

    11. August 2016 - Etwa alle 15 Minuten fällt ein Afrikanischer Elefant Wilderern zum Opfer. In einem Jahr macht das 30.000 Elefanten, die ihrer Stoßzähne wegen getötet werden. „Eine dramatische Entwicklung“, warnt NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich des Welttag des Elefanten am 12. August. Expertenschätzungen zufolge seien heute weniger als eine halbe Million Elefanten auf dem afrikanischen Kontinent übrig. „Wir fordern, die internationalen sowie nationalen Elfenbeinmärkte zu schließen und den Elfenbeinhandel weltweit konsequent zu verbieten“, sagte Tschimpke. Sollte sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändern, könnte der Afrikanische Elefant in 25 Jahren ausgestorben sein...

    © NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

    Quelle und Fortsetzung hier
     
  2. #1 14.08.2016
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #2 16.08.2016
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Führende Internet-Firmen gehen gegen den illegalen Wildtierhandel im Netz vor

    Einige der großen internationalen Internet-Firmen haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen gegen den illegalen Online-Wildtierhandel verständigt. eBay, Etsy, Gumtree, Microsoft, Pinterest, Tencent und Yahoo! haben weltweite, standardisierte Richtlinien zum Handel mit Wildtieren oder Wildtierprodukten im Internet eingeführt. Das neue Regelwerk wurde in enger Zusammenarbeit mit den Organisationen IFAW (International Fund for Animal Welfare), World Wildlife Fund (WWF) und TRAFFIC ausgearbeitet und nun implementiert.


    „Kriminelle nutzen die günstigen Bedingungen des Internets aus, um vom Tierleid und dem Aussterben bedrohter Arten zu profitieren“, so Dörte von der Reith, Pressesprecherin des IFAW (International Fund for Animal Welfare) in Deutschland. „Die Internet-Riesen haben ungeheure Macht und Reichweite. Deshalb ist es ein äußerst wichtiger Schritt, dass sie sich mit Umweltschutzorganisationen zusammenschließen, um gemeinsam das Internet als Plattform für Wildtierschmuggler zu schließen.“...

    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und Fortsetzung hier
     
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