Impfung gegen Katzenseuche greift bei der Grundimmunisierung nicht durch maternale Antikörper

Dieses Thema im Forum "Impfungen, Entwurmung und Parasiten" wurde erstellt von JokerNic, 08.06.2012.

  1. #1 08.06.2012
    JokerNic

    JokerNic Gast

    Hallo,

    ich denke dieses Thema geht besonders die
    Züchter an. Wie werdet ihr in Zukunft impfen, bzw. was werdet ihr wegen dieser Studie :http://www.pei.de/DE/infos/presse/pm/2012/05-pei.html tun?

    Grüße von :joker:Nic
     
  2. #1 08.06.2012
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #2 09.06.2012
    Wawa

    Wawa Gast

    Bin ja nicht Züchter, hab aber eine wechselnde Gruppe und auch ab und zu Jungtiere dabei, die allerdings i.a. geimpft zu mir kommen. Hab aber auch schon impfen lassen.

    Irgendwie ist es interessant, aber es ist wohl irgendwie eine Gewissensentscheidung bzw. individuelle Abwägung der jeweiligen Situation nötig, ob öfter impfen (TA wird´s freuen ;)) oder spätere Impfung das praktikablere und bessere Vorgehen ist.

    Bin gespannt, was die Züchter meinen.
     
  4. #3 09.06.2012
    christinem

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    Hi!

    Hab das mit meiner Tierärztin besprochen, es kommt u.a. immer darauf an wie der Impfstatuns der Mutterkatze ist, und natürlich auch wie lange sie säugt.
    Ich denke ich werde (da Mamakatze gut durchgeipft ist) die Kitten das erste mal mit 12 Wochen, dann mit 16 Wochen impfen, und dann bei Abgabe den Käufern empfehlen selber nochmal mit 20 Wochen impfen zu lassen.

    lg Christine
     
  5. #4 09.06.2012
    JokerNic

    JokerNic Gast

    Hallo,

    ich habe, als es sich andeutete das die Seucheimpfung nicht greift, schon das Impfen in Absprache mit meinem TA verschoben. Erste Impfung zwischen 10 und 12 Wochen und die zweite entsprechend 4-5 Wochen später. Über eine dritte Impfung sprach ich mit meinem TA, er hält es für viel wichtiger das die Wiederholungsimpfung 1 Jahr später auf jeden Fall stattfindet. Wer kann denn sagen wann die maternalen Antikörper "weg" sind? 3x impfen für null Wirkung? Schon jetzt werden wir Züchter und auch Liebhaber richtig abgezockt mit den Impfungen, wäre es nicht sinnvoller darauf zu drängen das sich die Impfstoffhersteller und das PEI überlegen wie man diese Impfung wieder zuverlässig macht? Denn abgesehen vom finanziellen Aspekt für Züchter ist ein Impfstoff für den Kittenkörper nicht gerade wie ein harmloses Bonbon und 3x impfen ohne Wirkung ist sicherlich nicht gesund. Ich persönlich habe jetzt bei meinem Verein angefragt was sie gedenken zu tun, immerhin setzen diese Leute die Zuchtrichtlinien fest (die ich eh für zu lasch halte mit der Formulierung: "Abgabe der Kitten nach vollständiger Grundimmunisierung gegen Katzenseuche sowie Empfehlung der Schnupfen- und Tollwutimpfung").
     
  6. #5 09.06.2012
    Flora

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    Hallo Nic,

    ich handhabe es so wie du. Spät impfen und Kitten eben später abgeben und auf jeden Fall nach 1 Jahr nachimpfen.
    Da ich eh erst nach der 15. Woche die Kitten abgebe, habe ich bisher immer erst mit der 10. Woche geimpft, hatte da wohl so ein Bauchgefühl....
    Ich finde 3x impfen auch bedenklich für ein Kitten, da der Impfsteoff evtl. unwirksam ist, aber doch seine Nebenwirkungen haben kann.
     
  7. #6 09.06.2012
    Isis

    Isis Katzenflüsterer

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    Also ich bin Züchter UND MAMA.

    Sicher wundert Ihr Euch jetzt was das Eine mit dem Anderen zu tun hat.

    Ganz einfach, bei ersten Kind hat mich, zum Glück ein sehr fortschrittlicher Arzt,

    folgendermaßen beraten.

    Damals waren ja schon ab dem 3 Monat 7-fach Impfungen für alles mögliche laut Stiko empfohlen.

    ABER wann treffen schon mal 7 verschiedene Erreger zusammen, NIE und ein Kind mit 3 Monaten hat nicht

    wirklich das große Risiko mit Hepatitis.

    Er empfahl die Impfungen mit 6-8 monaten zu beginnen und nur eine nach der anderen

    also Tetanus, Diphterie und Polio und dann erst nach Bedarf die weiteren.

    Was das heißen soll.....

    Ich habe vom ersten Wurf die Kleinen 16 Wochen behalten, mich haben einige für verrückt erklärt

    die Impfungen finden mit 11 + 15 Wochen statt .

    Dass ich nicht alles auf einmal impfe ist logisch, klar Schnupfen/Seuche, Leukose( wobei ich das in Zukunft nur noch testen lasse)
    und Tollwut habe ich die 3 jährige
     
  8. #7 09.06.2012
    Wawa

    Wawa Gast

    Meine Kätzchen wurden damals mit 9 Wochen und 11 Wochen geimpft, mit Seuche/Schnupfen und beim zweiten Mal auch Tollwut.

    Von meinen Großen wurde nur Mäxle als kleines Kätzchen Leukose geimpft, weil ihre Geschwister in die Schweiz zogen, und ich sie zum Hinbringen mitnahm, sie lebte eine Woche mit ihren Geschwistern dort, und fuhr dann wieder mit mir heim und wurde dann mit den Katern vergesellschaftet. Und in dem Ort war kurz vorher eine Leukose-Epedemie unter Bauernhofkatzen gewesen, das wußte ich von der Kollegin von der neuen Katzenmama. Und da wollte ich sicher gehen.
     
  9. #8 09.06.2012
    Nessi

    Nessi Moderator

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    Hallo Nic,

    diese Situation, dass die Impfungen nicht greifen, sprich keinen ausreichenden Titer aufbauen, ist ja schon ein seit 2007/2008 bekanntes Thema. Da auch in verschiedenen Zuchten, trotz Impfungen, Seuche ausgebrochen ist, wurde über die hier bekannte Gruppe AG-K-IT (siehe auch hier: klick), eine Feldstudie beim PEI angeregt, da es vermehrt den Anschein machte, dass die bisherigen Impfstoffe nicht (mehr) ausreichenden Schutz bieten.
    Leider haben aber die Impfstoffhersteller noch nicht reagiert, um ihre Impfstoffe wieder sicherer zu machen.

    Für die Züchter ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt abzuwägen, wann die erste Impfung stattfinden soll, eben wegen dem Abbau der maternalen Antikörper.
    Ich denke, es wird sich darauf einspielen, dass später geimpft wird und man ggfs. nach der zweiten Impfe für die Grundimmunisierung über einen Bluttest den Antikörperstatus prüfen lässt, um dann ggfs. über eine dritte Impfung nachzudenken.
    Interessant wäre sicherlich bei diesen Überlegungen evtl. für die Parvoimpfe sich Gedanken über eine passive Impfung zu machen.

    LG Nessi
     
  10. #9 09.06.2012
    luckyglück

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    Jetzt ist mein kleiner Streuner Blacky ja noch nicht geimpft. Er aht, wie ihr in meiner Geschichte von den Streunern lesen könnt, ja schon einiges mitgemacht. Er hat auch noch keine Blutuntersuchung hinter sich. Mir wurde gesagt, das ich abwarten soll und das mit dem Impfen erst mal lassen soll.
    Viele Grüße von Luckyglück
     
  11. #10 09.06.2012
    Wawa

    Wawa Gast

    Aber Blacky ist auf alle Fälle lääääängst entwöhnt!
    Hoffentlich ist er ganz gesund wenn du das Blutbild machen läßt.
     
  12. #11 13.06.2012
    JokerNic

    JokerNic Gast

    --- ich bin erstaunt wie wenig Züchter offenbar Interesse an der Sache haben ... 2x geimpft und fertig, wie bisher, scheint offenbar die devise zu sein. wird schon Impfschutz da sein. :-(
     
  13. #12 13.06.2012
    Tja, so ist das mit verkrusteten Strukturen. Auch die Vereine, die die Impfungen zum Teil vorgeben müssen sich bewegen. Es müssten dazu aber noch Untersuchungen gemacht werden. Die Tierärzte müssten auch etwas dazu sagen. Aber solange sie sie gut an Impfungen verdienen wird da GAR nichts passieren. Das ist, was ich befürchte.
    Es ist ja nicht so, dass man nicht schon länger wüsste, dass die Grundimmunisierung gegen Katzenseuche ein ganzes Katzenleben ausreichen kann. Dass Impfen auch für die berüchtigten Impfsarkome verantwortlich sind, aber nichts bewegt sich. Weder bei den Ärzten, noch den Vereinen.

    Die Züchter sollten sich auch bewegen und interessieren, aber was nützt es, wenn die Vereinsstatuten etwas anderes wollen?
     
  14. #13 13.06.2012
    Nessi

    Nessi Moderator

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    Ich denke, die Ausgangsfrage von Nic hat sich nicht unbedingt darauf bezogen, wer in die Handlung treten sollte, sondern es sollte ein genereller Meinungsaustausch - vermehrt unter Züchtern, denn die sind die jenigen, die hauptsächlich Kitten haben, die die Grundimmunisierung benötigen und wo die Probleme mit den maternalen Antikörpern bestehen.
    Aber es betrifft auch Liebhaber, denn woher wissen die, ohne Infos darüber zu erhalten, wenn der Fall eines Seuche Ausbruchs nicht vorkam, dass der Titer zum Teil nicht ausreichend durch die Impfung erzielt wird.
    Das Problem, gerade bei der Parvoimpfung, besteht doch nicht darin, dass erwiesen ist, dass bekannt wäre, dass ein Parvoimpfungschutz ein Leben lang hält. Vielmehr haben wir das Problem, überhaupt erstmal einen ausreichenden Impfschutz aufzubauen.
    Das ist das Thema, auf welches sich die PEI Meldung bezieht, worauf Nics Frage abzielte und welches auch der Anstoss der o. g. AG K-IT, dass das PEI endlich die Feldstudie startete.

    Ist ein heikles Thema, aber es betrifft jeden Katzenhalter...leider...

    Die Reaktionen müssten nun generell von den Impfstoffherstellern ausgehen, dass die Impfstoffe neu geprüft werden, um sie ggfs. zu verbessern und sie liegt bei den TÄ bzw. auch den Haltern, sämtliche Parvovorfälle zu melden, mit allen notwendigen Daten (Impfdaten, Impfstoffe, Impfzeitpunkte usw.), um da endlich wieder einen wirksamen Impfstoff auf den Markt zu geben. Aber nein, da ist es ja leider wichtiger, statt 100000 Euro in die Überprüfung und Optimierung des Impfstoffes zu stecken, das Geld lieber in unnütze Werbezettel/-mittelchen zu packen, die dann eh allesamt im Müll landen und die Leidtragenden sind die Katzen, da Parvo eine Sterblichkeitsrate von 75% hat.
     
  15. #14 13.06.2012
    JokerNic

    JokerNic Gast

    ... von beidem ein wenig ... ich mag Luthiens Beitrag weil er die wirkliche Züchtersituation darstellt und finde interessant das sich die meisten Züchter wie immer ducken und nichts wird sich bewegen weil sie sich nicht endlich bewegen.

    Grüße von :joker: Nic
     
  16. #15 14.06.2012
    Hi Nessi,

    Du sagst es betrifft jeden Katzenhalter. Unrecht hast Du damit nicht, nur: Was mache ich denn, wenn ich mich beispielsweise bei Züchtern um einen Coonie (Beispiel) bemühe und gleichzeitig aber darum bitte, nicht zu impfen, sondern erst zu prüfen, ob noch maternale Antikörper vorhanden sind. Gute Züchter geben ihre Kitten (hoffentlich) nicht ungeimpft an den Liebhaber weiter, das würde entweder bedeuten, die Kitten müssten doch nicht komplett geimpft abgegeben werden, oder eben erst mit 18 Wochen.

    Gibt es hier Züchter, die sich darauf einlassen würden? Ich könnte ja auch jemand sein, der den Züchter hinterher bei seinem Verein anschwärzt.
    Für mich stehen die Züchter am Ende der Kette, denn sie bekommen keine Stammbäume mehr von ihrem Verein, sie werden womöglich mit Strafen belegt und sie werden unter Umständen in Misskredit gebracht.
    Dass die Züchter sich hier zurück halten, wo sie doch als Züchter hier registriert sind und ihre Meinung dazu von allen nachgelesen werden kann, kann ich nur zu gut verstehen.
    Solange jeder Züchter für sich allein steht wird sich kaum etwas ändern.

    Die Züchter sollten vielleicht einen Weg finden und sich zusammen schließen. Denn Ziel ist ja, gesunde Katzen zu züchten, die eine Chance auf ein langes, gesundes Katzenleben haben sollen. Dann könnte man sich an Vereine und vielleicht die Tierärztekammer wenden. Und man muss Forderungen stellen. Nach Untersuchungen und Anpassung der Statuten. Der einzelne Züchter steht allein, denkt sich seinen Teil aber hat das große ABER im Kopf.
     
  17. #16 14.06.2012
    Wawa

    Wawa Gast

    Die Vereinsstatuten sind doch nicht vom Himmel gefallen - oder?!? Sollte dann doch durch die Mitglieder initiativ was zu machen sein... klar bewegt es sich langsamer, je größer der Verein/Verband/... aber letztlich geht es doch demokratisch (oder sollte es)... Anträge, evtl. vorher AGs, Abstimmungen, undsoweiterundsofort.
     
  18. #17 14.06.2012
    Mein Tierarzt hat übrigens vorhin zu mir gesagt, da ich ihn darauf angesprochen habe, dass man Hauskatzen weiter mit 8/12 Wochen impfen kann, Rassezuchtkatzen jedoch erst mit 10 und 14 Wochen, da die Muttertiere in der Regel alle durchgeimpft sind und Hauskatzen, insbesondere Freigänger oft gar nicht geimpft sind.
    Man muss also hier unterscheiden.

    Zu den Vereinen hat er auch deutliche Worte gefunden. Möchte das hier nur ungern wiederholen.
     
  19. #18 14.06.2012
    Nette

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    Das Problem ist doch auch, dass viele TÄ nicht mal von dieser Problematik wissen und ich habe meine Ärzte erst darauf aufmerksam gemacht. Ich denke hier sind mehrere Seiten gefordert und nicht nur die Katzenbesitzer, sondern eben auch die Tierärzte und vorallem die Impfhersteller.

    Die Vereine sollten allerdings auch aktiver werden und am Ende ist es doch, wenn man sich daran hält, ist man mehr als verunsichert.

    LG Nette
     
  20. #19 14.06.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.06.2012
    Mein TA sagte mir aber auch, dass ein Test, ob ausreichend Antikörper da sind oder nicht, gar nichts aussagt. Es ist da wohl fast so wie mit dem FIP Titer, ist der hoch heißt es noch nicht, dass die Katze krank ist. Es ist also ein echt schwieriges Feld. Das sagte er mir, als ich fragte, ob meine Katzen, die alle nach der alten Regel durchgeimpft wurden und deren Mütter geimpft waren, jetzt überhaupt einen Impfschuz haben.
    Er meint, er vertraut da der Erfahrung, dass ihm zumindest noch kein Fall von Katzenseuche untergekommen ist, bei einer Katze die geimpft war. Aber es wäre natürlich richtig, bei Rassekatzen später zu impfen. Das würde dann auch bedeuten, dass die Katzen vor der 14. Woche nicht abgegeben werden können. Aber manche lassen eh die Frühkastration durchführen, dann ziehen die Kitten sowieso später um.
    Müsste doch machbar sein.
     
  21. #20 14.06.2012
    Nessi

    Nessi Moderator

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    Sicherlich sind mehrere Seiten aktiv gefragt, sich dieser Problematik anzunehmen, denn nur gebündelt kann man etwas erreichen und es liegt ja nicht nur an einer Stelle, dass etwas bewegt wird. Ich denke, dass stellt keiner ausser Frage. Ich finde es vielmehr erschreckend, dass, obwohl die Problematik bekannt ist, so wenige überhaupt reagieren bzw. überhaupt mal genauer drüber nachdenken.
    Leider kann ich die Aussage des TA nicht verstehen, der sagt, er vertraut auf seine Erfahrung, dass ihm noch keine geimpfte Katze untergekommen ist, die Seuche hatte. Nun, da frage ich mich doch, wo sie denn dann in den Zuchten herkamen?
    Hier nur mal ein Auszug der Zuchten, wo Parvo vorkam, die mir bekannt sind und das ist nur mal ein Stand von 2008:
    http://www.earlgreys.de/f_set1.html
    http://www.barnedroem.de/D/7news/news.html[FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana]
    http://www.byglandsfjord.de/html/katzenseuche.htm
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    http://norwegerlis.chapso.de/parvovirus-s316955.html
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    [/FONT]
    [/FONT][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana][FONT=Arial, Verdana]http://www.vom-gahlenhof.de/[/FONT][/FONT][/FONT][/FONT][/FONT][/FONT]

    Und man kann doch nun davon ausgehen, dass diese Tiere alle durchgeimpft waren.
    Mal abgesehen davon, wo Katzen nach Ausstellungen an Parvo erkrankten.

    Meine TÄ hat mir damals bestätigt, dass leider immer mehr Fälle an Parvo auftreten und defintiv eine massive Impfproblematik vorliegt.

    Ich persönlich sehe es schon so, dass der Titer bei Parvo durchaus eine Aussage treffen kann. Der Titer soll anzeigen, ob eine ausreichende Anzahl an Antikörpern aufgebaut wurde.
    Im Gegensatz zum "FIP-Titer", der zeigen soll, ob das Tier an FIP erkrankt ist oder nicht, wobei diese Aussage von viel mehr Faktoren als diesen abhängt und teilweise nie eine 100%ige Aussage gegeben werden kann. Der "FIP-Titer" gibt es mir doch nur eine Aussage darüber, ob die Katze Kontakt mit den Coronaviren hatte bzw. ein erhöhter Wert kann die Vermutung aufwerfen, dass das Tier sich entweder gerade mit einer Coronainfektion beschäftigt oder evtl., wenn andere Krankheitssymptome es anzeigen, an FIP erkrankt ist.
    Ich habe das Wort "FIP-Titer" absichtlich in Gänsefüsschen gesetzt, weil es für mich keine FIP Impfung gibt, ebensowenig wie einen FIP Titer. Alle diese Ausdrücke beschäftigen sich doch eher nur mit dem Coronavirus. Erst wenn der mutiert, spricht man von FIP. Und wie diese Mutation aussieht und welche Faktoren dann eine Auskunft über die Erkrankung geben, ist ja leider immer noch nicht genau erforscht.

    Der Parvotiter dagegen ist da schon aussagekräftiger. Nach der Grundimmunisierung mit einem Aktivimpfstoff sollten sich nach einer gewissen Zeit durchaus eine ausreichende Anzahl von Antikörpern gebildet haben. Macht man dann eine Blutuntersuchung und hat dann einen Titerwert, der Null oder nur geringwertig darüber liegt, als der Normalwert, der mit der Impfung erreicht werden sollte, dann kann man doch schon relativ sicher davon ausgehen, dass die Imfpung nicht gegriffen hat, eben weil nicht genug Antikörper gebildet wurden. Dieser Titertest nach der Impfung soll uns ja keinen Aufschluss darüber geben, ob die Katze an Parvo erkrankt ist, sondern erstmal, ob der erwünschte Schutz vorhanden ist.
    Eine Parvoerkrankung wird ja in den meisten Fällen nicht in erster Linie über das Blut, sondern eher über Schnelltests (bspw. über den Kot) nachgewiesen, wobei der eher auf den Nachweis der Viren abzielt.
    Das bei einer akuten Erkrankung der Titer bei der Blutuntersuchung hoch ist, ist wohl verständlich, natürlich dann auch abhängig von der Verlaufsform und auch dem Stadiums der Erkrankung.
    Somit ist letztlich dieser Test, aus meiner Sicht, durchaus auch für Züchter und Katzenbesitzer aussagefähig, ob das Tier eben diesen gewünschten Schutz hat oder nicht.

    Die Argumentation, wie sich Züchter dann bei der Abgabe in Bezug auf die Imfpungen verhalten sollten, da es schwierig ist, den Zeitpunkt zu ermitteln, wo die maternalen Antikörper in einem Level sind, wo sie die Impfung nicht behindern, kann ich ja durchaus verstehen. Sicherlich ist es eine Überlegungssache, ob man ggfs. die Abgabezeitpunkte eben mit der Änderung der Impfzeitpunkte nach hinten verschiebt. Bzw. man prüft ggfs. den Impfstatus der Tier über eine Titerbestimmung, um dann ggfs. den neuen Besitzer der Tiere auf eine dritte Impfung hinweist bzw. sie dann sogar evtl. vertraglich festhält. Das heißt aber alles in allem doch auch nicht zwingend, dass Ihr Züchter die Tiere ungeimpft abgeben müsst, aber leider eher in die Situation gedrängt werdet, die Kitten ggfs. länger zu behalten und zugehörige Tests hinzukommen, selbst ggfs. selbst noch ein drittes Mal nachimpfen müsstest oder es dem neuen Besitzer aufgeben müsst, unter der Verantwortung und Aufklärung, dass die Tiere mit ausreichendem Schutz ins Leben starten.

    Letztendlich kann ich eben nur nochmal daran appelieren, dass ein Kopf-in-den-Sand-Stecken und Hoffen-dass-alles-gut-ist bzw. ein "war-schon-immer-so-und-kann-auch-so-bleiben, bei diesem Thema sehr gefährlich werden kann und man sich eben nicht mehr darauf verlassen kann, dass das, was man bisher getan hat, auch den Effekt bringt, den es vor 10 Jahren noch erbracht hat.

    LG Nessi
     

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