INTERPOL und IFAW veranstalten Workshop zur Wildtierkriminalität im Internet

Dieses Thema im Forum "IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond" wurde erstellt von Gast5874, 07.06.2018.

  1. #1 07.06.2018
    Gast5874

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    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond


    Wildtierkriminalität, die über das Internet abgewickelt wird, stellt eine ernste Gefahr für das Überleben geschützter und bedrohter Arten dar. Denn das Internet ist ein riesiger virtueller Marktplatz, der Wildtierhändlern neue Möglichkeiten bietet, lebende Tiere und Körperteile solcher Tiere zum Verkauf anzubieten. Um hiergegen vorzugehen, richten IFAW und INTERPOL am 5. und 6. Juni im INTERPOL-Sekretariat im französischen Lyon einen wegweisenden globalen Workshop aus, bei dem es um illegalen Wildtierhandel im Internet geht. Dort kommen verschiedene Akteure zusammen, die im Kampf gegen den Handel mit
    Wildtieren aktiv sind.

    Der jüngste Bericht des IFAW, Disrupt: Wildlife Cybercrime verdeutlicht, dass die Zusammenarbeit aller am Internethandel beteiligten Firmen und Institutionen dringend intensiviert werden muss. Bei unseren Recherchen haben wir in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland Online-Verkaufsangebote für Tausende lebender geschützter und bedrohter Tiere und Produkte aus diesen Tieren entdeckt. Über einen Zeitraum von sechs Wochen im Jahr 2017 ermittelte das IFAW-Team 5.381 Anzeigen auf über 106 Online-Marktplätzen und vier Social-Media-Plattformen und erfasste 11.772 bedrohte und gefährdete Exemplare im Wert von 3.942.329 Millionen US-Dollar.

    Wie der Bericht zeigt, erweist sich unsere kontinuierliche Zusammenarbeit mit Online-Unternehmen als wirkungsvoll. So konnte etwa der Wildtierhandel auf bestimmten Online-Marktplätzen und Social-Media-Plattformen erheblich reduziert werden. Außerdem haben wir den Strafvollzug unterstützt, indem wir 190 Informationsprotokolle zu 327 Anzeigen und Posts an nationale Strafverfolgungsbehörden zur weiteren Ermittlung weitergegeben haben. Daneben ergaben unsere Recherchen, dass der Online-Handel mit Elfenbein und mutmaßlichem Elfenbein nach wie vor ein Problem darstellt und dass es sich bei 80 Prozent der gefundenen Exemplare um lebende Tiere handelte. Mit Abstand am häufigsten fanden die Rechercheure Reptilien. Fast ein Viertel der übrigen Exemplare waren Vögel. Unter ihnen fanden sich auch geschützte afrikanische Graupapageien. Auch Verkaufsangebote für Exemplare von Säugetieren wie Katzen, Primaten, Bären und Nashörnern wurden entdeckt.

    Online-Marktplätze und Social-Media-Plattformen müssen Abschreckung für kriminelle Handlungen bieten, so auch für den Handel mit Wildtieren. IFAW und INTERPOL bringen im Rahmen ihres Workshops führende Experten für Wildtier-Cyberkriminalität zusammen, darunter Strafverfolgung, Online-Unternehmen, politische Entscheidungsträger, NGOs, Wissenschaftler und Vertreter des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES). Sie sollen bewährte Verfahren zur Bekämpfung von durch das Internet ermöglichter Wildtierkriminalität ermitteln und austauschen....

    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und Fortsetzung hier
     
  2. #1 07.06.2018
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
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