Katzenallergie und trotzdem Katze

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Fragen zu Katzen" wurde erstellt von Wawa, 09.05.2011.

  1. #1 09.05.2011
    Wawa

    Wawa Gast

    Hallo,
    eine Kollegin hat mich angefragt, da ich doch so eine Katzenmama sei... sie und ihr Mann möchten gern eine Katze adoptieren, es könnte aber sein, dass er allergisch ist.
    Das
    müssen sie noch abklären.

    Ich würde mich ja sehr freuen, wenn er es nicht wäre. Aber - es ist ja durchaus so, dass Menschen auf unterschiedliche Katzen verschieden reagieren, und ein allgemeiner Test über die Möglichkeit zur Katzenhaltung noch nichts definitives sagt.

    Habt ihr Tipps, auf was man achten muss, wie man eine individuelle Katze-Mensch Verträglichkeit möglich stressfrei testet, ob es ggf. Homöopathie gibt o.ä., was über leichte Symptome weg hilft...

    Einfach alles, was euch zu dem Thema einfällt.

    Ich würde dort nämlich gern ein oder zwei Katzentierchen unterbringen, das sind nette, seriöse, verantwortungsbewußte Menschen.

    Danke im Voraus!
    Vivi
     
  2. #1 09.05.2011
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #2 09.05.2011
    J&M

    J&M Gast

    Ich denke unter der Suchanzeige wirst du schon einiges finden...ich kenne nur durch Erzählungen die Bioresonanztherapie...lg ela
     
  4. #3 09.05.2011
    neva

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    Hallo Vivi,

    ich habe mal auf einer HP einer Katzenzüchterin folgendes gelesen.

    Um zu testen ob man Allergisch reagiert, soll man ein paar Haare der Katze nehmen ,sich am Unterarm die Haut ein kleinwenig ankratzen und die Katzenhaare dort für eine gewisse Zeit drauftun.
    Wenn eine Reaktion, wie Rötung und Jucken entsteht, so ist man Allergisch.

    Ob da was wahres dran ist, weiß ich aber nicht. Habs sonst nie irgendwo nochmal lesen können.
     
  5. #4 09.05.2011
    Cassandra

    Cassandra Jamila´s Personal

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    Lass den Mann zu Besuch kommen. Er soll sich die potenziellen Tiere schnappen und mit ihnen kuscheln, Nase richtig ins Fell packen und schnuppern (der Mann, nicht die Katze:D)
    Je nachdem wie die Allergie ausgeprägt ist, kann es durchaus sein, dass er schon kurze Zeit nachdem er die Wohnung betreten hat anfängt zu niesen, juckende und/oder tränende Augen bekommt, Ausschlag etc. Wenn er nach ca. 30 Minuten keine Anzeichen hat, dann die "grobe Variante" wie ich es geschrieben habe mit dem Knuddeln.

    Unser Enzo und Buma sind bei Allergikern eingezogen. Sie haben sich bei einer Coonie Züchterin Tiere angeschaut und der Dosi bekam sofort Symptome seiner Allergie. Bei uns kamen sie, und er hatte auch nach 2 Std. intensiven Kontaktes mit allen unseren Katzen keinerlei Anzeichen! Sie haben sich dann noch Haare von den beiden mitgenommen und eine Woche lang getestet, ob der Dosi irgendwie darauf reagiert. Er hat es nicht und nun sind meine beiden Babys schon bald ein Jahr da, ohne dass es Probleme wegen der Allergie kommt. Letztens waren sie erst mit Bekannten im Tierheim, es hat nicht lange gedauert bis er raus musste, weil seine Allergie wieder anfing.
    Also, es kommt wirklich auch auf die jeweilige Katze selbst an;)
     
  6. #5 09.05.2011
    Wawa

    Wawa Gast

    @alle: Danke für eure schnellen Antworten... ja das mit der individuellen Katze weiß ich, Danke für den Tipp über´s konkrete Vorgehen!

    Vielleicht hat noch jemand Erfahrungen mit TH-Katzen - wie könnte man da testen? Ich glaube nicht, dass das Ehepaar eine Rassekatze sucht. TH-Katzis sind halt noch individueller und schwerer einzeln zu testen, denk ich.

    Und kennt jemand hilfreiche Naturheilkundemittel die evtl. bei nur leichten Symptomen eine Katze möglich machen?

    Danke!
    Vivi
     
  7. #6 09.05.2011
    Jaso

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    Hallo!

    Also erst mal sollte er zum Arzt gehen & den üblichen Katzenallergie test machen!

    Dann könnte man drüber nachdenken, eine Fellnase anzuschaffen - je nach dem welche Stufe er die allergie überhaupt hat, wenn überhaupt eine vorhanden ist.
    Dann wenn er eine Fellnase "im visier" hat :D kann man der Katz paar Häärchen entnehmen. Bitte nicht die Haut aufkratzen und das haar dadrin rummreiben oder so :eek:
    Sondern damit zu einem Arzt gehen & den Arzt das machen lassen!

    Ich selbst habe auch eine Allergie, auch ich habe erst den üblichen Test gemacht.
    Bei mir ist es eine sehr leichte allergie, bei einer Fellnase merke ich es auch etwas. Es kommt wirklich auf die Fellnase an - aber es muss nicht unbedingt sein, dass man für paar stunden ins tierheim geht und nichts merkt...es heißt nicht automatisch man reagiert nicht auf die fellnase!! Das ist ganz wichtig zu wissen - bei mir hat es ein weilchen gedauert, bis ich angefangen habe auf meinen Kater zu reagieren!
    Außerdem kann es sein, dass die allergie sich verschlimmert und man tatsächlich erst nach 3 Jahren auf die Katze reagiert - es muss nicht sein, aber es KANN durchaus passieren!
     
  8. #7 09.05.2011
    J&M

    J&M Gast

    Was ist denn mit dem Mittel Allerpet? Die Tiere werden damit regelmäßig eingesprüht, und es deaktiviert sozusagen die Allergieauslösenden Substanzen im Katzenspeichel, hab ich mal gelesen! Und was ist mit einer Desensibilisierung, sie soll mal einen Allergologen fragen...lg ela
     
  9. #8 09.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 09.05.2011
    Miezekatze

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    Ich habe zwar nur ein bisschen quer gelesen, aber ich kann ja mal berichten, was ich zum Thema erlebt habe.

    Ich selbst bin Allergikerin.
    U.a. habe ich auch eine leichte Katzenallergie. Hauskatzen vertrage ich garnicht, da bekomme ich sofort Atemnot.
    (Getestet bei der Freundin meines Bruders, da war ich ganz kurz zu Besuch, das hat schon gereicht!)

    Nun ist es so, dass ich Main Coon und Ragdolls bei mir wohnen habe. Bei meinen Süßen merke ich von der Allergie rein garnichts! (Natürlich besitze ich die Süßen lang genug, um soetwas sagen zu können.)
    Verwandte von mir haben ganz, ganz starke Katzenallergien und auch die merken bei meinen Süßen GARNICHTS!

    Ich habe mir sagen lassen, dass gerade Coonies allergiefreundlich wären. -Trotz der langen Mähne.;)

    Getestet habe ich bis dato immer indem ich Katzen auf den Arm genommen habe.
    Am besten die Ärmel vom Oberteil hoch rollen, damit die innenseite der Ellebogen mit dem Fell in Kontakt kommt.
    (Diese Stelle reagiert meist am schnellsten!) Dann den Rüssel tief in das Fell der Katze vergraben und sehen was passiert!:D
    Bei mir jedenfalls geht soetwas total fix!

    Und wenn man Bekannte hat, die Katzen besitzen, immer schön besuchen gehen.

    Wobei Allergien auch mit der Zeit kommen können, auch wenn die Katzen schon lange im Haus sind!
    Allergiker sind da immer prädestiniert. Gerade wenn sie nur Heuschnupfen haben!:rolleyes:

    Hoffe ich habe nichts vergessen, sonst füge ich nochmal was an.:D

    Nachtrag:
    Natürlich habe ich das Thema auch schon mit meinem Allergologen durchgesprochen, fals meine Allergie stärker wird! (Die Katzen würde ich NIE abgeben, das ist klar!)
    Der meinte jedenfalls, dass man zur Not die Katzen nicht im Bett schlafen lassen soll.
    (Nachts könnte ein Allergieschock schneller/unbemerkt ablaufen. Da Katze im Bett etc.)
    Dann immer schön Haare waschen. Eigentlich sogar 2x tgl. (Weil sich gerade in langer Frauenmähne gerne etwas festsetzt.) Und immer schön Bette beziehn, wischen etc.

    Ansonsten, klar, Desensibilisierung.
    Das gibt es auch Hömoeopathisch. -Da wird dann gezielt mit der eigenen Katze gearbeitet...;)
     
  10. #9 09.05.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 09.05.2011
    rolfi1806

    rolfi1806 Gast

    Katzen trotz Allergie - da kann ich auch mitreden, obwohl ich zur Zeit (toi, toi toi) überhaupt keine Beschwerden habe.
    Wir haben eigentlich schon immer Katzen und ich hatte nie Probleme. Doch vor einigen Jahren litt ich unter immer stärker werdendem Juckreiz und auch Ausschlag (aber hauptsächlich nur Juckreiz, aber so stark, daß ich mir Rücken und Kopfhaut komplett blutig gekratzt habe). Natürlich alles durchgetestet, wobei ich sehr heftig auf Katzen (und auf hausstaub, verschiedene Pollen und einiges mehr) reagiert habe. Da das vom Allergologen geforderte Abschaffen der Katzen und anderen Haustiere nicht zur Diskussion stand, hab ich unseren Kater erstmal aus dem Schlafzimmer und Bett verbannt und angefangen Cetirizin zu nehmen (und den Allergologen gewechselt:D). Ab da konnte ich damit leben! Zum Glück hatte ich "nur" Juckreiz und Ausschläge und keine Atemwegssymthome, da hätte ich mir das mit dem Abschaffen nämlich wirklich überlegt (mit schweren Asthmatikern in der Familie!).

    Auch mir ist aufgefallen, daß ich auf verschiedene Katzen sehr unterschiedlich reagiere. Unser Kater (der aber leider nicht mehr lebt) war schlimm (Norweger-Mix), auf seine Schwester hab ich dagegen überhaupt nicht reagiert. Generell reagiere ich auf Katzen weniger oft als auf Kater. Wobei auch bei der selben Katze unterschiedlich starke Reaktionen vorkommen (ich glaube ja nach Stress meinerseits, aber auch ob ich gerade anderen Allergenen ausgesetz bin - fliegen Pollen gegen die ich allergisch bin, reagiere ich auch auf unsere Katzen (beim streicheln und knuddeln), sonst können sie auch mal im Bett pennen ohne, daß ich Beschwerden bekomme)

    Also ich werde immer Katzen haben. Wenns mit der Allergie mal wieder schlimmer wird, ist dann aber das Schlafzimmer tabu, und auf Sessel und Sofa kommen gut waschbare Überwürfe, die dann eben öfters mal getauscht und gewaschen werden. Zum ausgiebigen Schmusen zieh ich wenns mal wieder heftig ist langärmelige Kleidung an, die danach in die Wäsche kommt.
    Aber wie gesagt: Im Moment hab ich keine Probleme (außer mal leichtes Jucken nach ausgiebigem Schmusen, aber dann eben Kleiderwechsel und ab unter die Dusche;) und gut ist)

    Ob ich auf eine Katze reagiere kann ich ganz leich testen: ich muß mich nur leicht "kratzen" lassen (auch ohne sichtbare Verletzung der Haut, nur mal mit einer Kralle im Spiel leicht "drüberstreichen"), schwillt das dick an und ist stundenlang rot oder seh ich nach kurzem Spiel aus als hätt ich mich in Brennesseln gewälzt:eek: ist diese Katze nichts für mich. Bei anderen ist dagegen (fast)gar nichts, nichts schwillt an und selbst nach heftigem Spiel verschwinden Rötungen fast sofort.
     
  11. #10 09.05.2011
    Miezekatze

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    Ich habe einen echt tollen Allergologen erwischt.
    Der sagt Tiere sind die besseren Psychologen (Schlauer Mann!:D) und er setzt alles daran, dass die Süßen bleiben!
     
  12. #11 25.06.2011
    furry66

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    Bei mir wurde 2010 fest gestellt,das ich gegen Frühblüher,Histamin usw allergisch bin,da mein Körper geschwächt ist kam noch hinzu,dass ich auf meine Katzen ganz empfindlich reagiere.Ich versuche meine Nahrung mit Histamin zuvermeiden usw.Da mein Körper dann nicht so geschwächt ist,kann ich auch besser mit meinen Katzen zusammen leben.Alles beim Arzt getestet.Ich leide dann schnell unter Atemnot,wenn ich dadrauf nicht achte,aber das mit meinen Katzen klappt wunderbar.Lg Gabi:cool:
     
  13. #12 28.06.2011
    Mojag85

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    Bei mir wurde vor 5 Jahren Heuschnupfen und eine Hausstauballergie versgestellt und durch einen Allergie test vor 3 jahr wurde auch festgestellt das ich leicht auf Katzen reagiere. Bis jetzt ist es nicht schlimm bei mir und ich muss morgens nur viel Niesen und meine Naseläuft.
    Ich hab dann mit meinen Arzt gesprochen und die meinte das kann auch davon kommen da wir mit Katzen zusammen leben. Ich würde meine Bande nie weggeben sondern alles dran setzten das ich damit leben kann.
    Ich versuch einfach mein Bett öffter frisch zubeziehen und auch mehr mals zu saugen in der Woche. Und (toi,toi,toi) bis jetzt ist alles gut bei mir. Und es hat sich nicht verschlechtert
     

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