Mehrkatzenhaushalt und seeeehr ängstliche Neubewohner

Dieses Thema im Forum "Erziehung, Verhalten, Zusammenführung von Katzen, " wurde erstellt von zino66, 19.04.2019.

  1. #1 19.04.2019
    zino66

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    Hallo,

    eigentlich dachte ich nach über 30 Jahren Katzenhaltung fast alles zu wissen aber im Moment kommen wir an unsere Grenzen.

    Wir haben einen Mehrkatzenhaushalt in einem relativ großen Haus mit ursprünglich 7 Katzen. Bis auf eine fast 4-jährige Main Coon ausschließlich EKH, darunter 3 relativ junge Geschwister (1 Jahr alt). Ein an sich bunt "zusammengwürfelter" Haufen der sich praktisch problemlos versteht und akzeptiert (wenn man von den üblichen kleinen Unstimmigkeiten mal absieht).

    Vor rund 5 Monaten haben wir 2 weitere, seeeehr ängstliche Katzendamen (Geschwister mit ca. 5 Jahren, ein Tiger und eine schwarz/weiße EKH wobei der Tiger was von
    einer exotic Shorthair hat, große Augen und ziemlich kurze Beine) bei uns aufgenommen. Ich kenne die beiden schon länger von Bekannten. Sie waren immer ängstlich. Wurden als junge Kitten wohl wild gefunden, wurden vom Tierheim mal vermittelt und wieder zurückgebracht und dann hin und her geschoben, getrennt und wieder zusammengebracht...... na ja........

    Bis jetzt haben wir eigentlich jede noch so scheue Katze wieder hinbekommen. Geduld ist ja angesagt! Aber diese beiden machen es uns wirklich nicht leicht. Sie sind angekommen, direkt ins Dachzimmer geschossen wo auch ein großer Kratzbaum steht. Die schwarz/weiße (Luzzie) beginnt langsam rumzulaufen, frisst und ist neugierig, kommt her und lässt sich streicheln aber die Treppe runter will sie noch nicht.
    Der Tiger (Tapsi) kommt aus der Höhle nicht raus. Das Futter steht außer Sichtweite, der Trinkbrunnen ebenfalls, an einer anderen Stelle und das Katzenklo steht nochmal woanders. Alles wird offenbar benutzt aber halt nur wenn niemand von uns und auch wohl keine andere der Mitbewohner in der Nähe ist.

    Tapsi lässt sich in der Höhle streicheln und verlangt offenbar sogar nach mehr in dem sie mit dem Kopf stößt. Aber rauslocken lässt sie sich nicht.

    Vor 3 Wochen habe ich einen großen Fehler begangen. Ich habe sie auf den Arm genommen (hat sie problemlos zugelassen) und bin mit ihr einen Stock tiefer auf den gesicherten Balkon. Das hat sie mir ziemlich übel genommen und sie ist quasi resettet. Jetzt ist wieder Angst angesagt, sie lässt sich zwar streicheln aber immer wieder wird gefaucht und gekratzt.

    Die bekannten Unterstützungsmittel wie Feliway, Umgebungs-/Beruhigungsspray oder Bachblüten zeigen überhaupt keine Wirkung. Sie steht total auf gefriergetrocknete Schrimps aber auch damit kriege ich sie nicht raus.

    Geduld, Geduld, Geduld ist das Zauberwort - ich weiß aber hat vielleicht jemand noch einen anderen Rat, Tipps oder unterstützende Hilfen für mich?
     
  2. #1 19.04.2019
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
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