Meinung zum Barfen von einer Tierärztin

Dieses Thema im Forum "Barfen" wurde erstellt von Aven, 25.06.2010.

  1. #21 23.07.2010
    Philomena

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    @Raupenmama:
    Ich glaube nicht ;)
     
  2. #1 23.07.2010
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #22 21.08.2010
    RockCat

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    Hallo,

    also mich hat frau Dr. Effenberger nicht überzeugen können.:)
    auf die zahngesundheit ist sie gar nicht eingegangen.
    so wie ich gelesen habe benötigt ein organismus ca 10 000jahre bis er sich umgestellt hat.
    dosenfutter gibt es seit ca. 60 jahren.
    würmer holen sich katzen von überall her, nicht nur von fleisch.
    ebendso ist es auch mit den anderen bakterien.
    und das nur industrienahrung speziell abgestimmt finde ich haltlos.
    stiftung warentest hat so einige futtersorten bemängelt. und denaturiertes eiweiß ist
    eben auch anders als roheiweiss.
    wenn ich barfe, dann weiss ich was für fleisch ich verwende, in der dose weiss ich es nicht.
    da kann das futter noch so teuer sein, dass ist für mich kein garant das es sich hier um gute qualität handelt.
    ich erinnere mich gut daran, dass vor vielen jahren katzen erkrankt und gestorben sind, da man die
    Aminoethansulfonsäure taurin nicht genügend berücksichtigt hatte. ebend weil man auch minderwertiges fleisch verwendet hat,
    in kombination mit erhitzen.
    man kann nur spekulieren in wie weit die tiernahrungsindustrie auf diesen bericht einfluss genommen hat.
    ich zumindest habe seit dem ich barfe festgestellt das der "smog" auf klo fast gar nicht mehr vorhanden ist.
    die katzen müssen hier jedes stück fleisch in ihren scherengebiss nehmen und kauen, dass sättigungsgefühl stellt sich schneller ein, die gefahr
    von überfressen ist praktisch nicht gegeben. mengenmäßig ist barfen und dosenfutter ein unterschied. ich verfüttere ca. 280g barf pro tag auf 2 katzen.
    eine katze weiss doch aus ihren instinkt heraus, was für sie gutes futter ist. also ich baruche mein barf nicht zu manipulieren, kein digest hinzugeben oder trofu stücke mit einer fettdusche zu überziehen.
    darum ist es auch so schwer, katzen von industriefutter auf barf umzustellen, da die katzen schon geprägt sind.:(
     
  4. #23 22.08.2010
    Little_coonies

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    Da kann ich mich eingentlich nur anschließen. Aber ist ja irgendwie auch klar, dass es imme rnoch so viele TÄ git die das Barfen schlecht machen. Zum einen gibt es wirklich genügend Schlumis die ihre Tiere "einfach so barfen", also eben ohne irgendwie auch nur im Ansatz etwas vonder Ernährung zu verstehen und was sie brauchen. Langst ja ier mal etwas Fleisch und Dort mal ein paar Flügel. Oh man ich habe schon von so vielen gelsen die ihre Katzen wie Hunde barfen... Naja und dann mcht das richtige barfen die Tiere einfach gesünder. Man muss seltener zum Doc, der wird seine spezielle spezialnahrung nicht los für die er doch so schön provision bekommt. TÄ wollen schließlich auch leben und sie leben nun einmal von kranken Tieren :(
     
  5. #24 28.09.2010
    Avialle

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    Hallo,
    Ums vorweg zu nehmen: wir barfen bereits zu etwa 50% und stellen jetzt auf nur barfen um.
    Also, mein TA steht dem Ganzen recht neutral gegenüber. Er warnt auch vor Infektionsgefahren. Katzen erkranken an z.B. Salmonellen meist nicht, scheiden sie aber aus! Das größte Problem sind aber die Mangelerscheinungen. Untersuchungen wie große Blutbilder decken so gut wie keine Mängel auf!!!!!!
    Es werden alle Stoffe falls nötig wo anders im Körper abgebaut, bevor das Blut einen Mangel hat. Beispiel: Calziummangel im Blut würde quasi bedeuten, da ist keins mehr in den Knochen das abgebaut werden kann...
    Daher ist mein TA sehr skeptisch bei Leuten "die halt fleisch und son paar Vitamine füttern wie sie es sich so denken".
    Ich muß ihm recht geben!
    Ebenfalls hält er nichts von Laien, die auf Grundlage ihrer langjährigen Katzenerfahrung, selbsternannte Experten-Bücher schreiben. Eins von der Sorte ist hier leider schon empfolen worden.
    Er hat mir zu diesem Buch geraten:
    http://shop.elsevier.de/artikel/1265761
    Das ist natürlich eigentlich für Tierärzt von Tierärzten, aber es beleuchtet sehr schön alle möglichen Futtermethoden von Trofu und Nafu, über Kochen und Barf, bis Vegan und TCM.
    Es urteilt nicht, sondern listet Vor- und Nachteile auf. OK, bei veganer Ernährung von Katzen sagt die Autorin auch nur, daß das zu unterlassen ist.
    An alle anderen Barfer: Geht nicht einfach davon aus, daß "Fertigsupplimente" alles enthalten!!! Wenn man rechnet stellt man fest, daß da einiges fehlt, oder Dinge drastisch überdosiert werden!
    LG Avialle
     
  6. #25 30.09.2010
    Little_coonies

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    Tja was soll ich sagen...ich gehöre selbst zu den 100% Barfern und zu denen die aufgrund von langjähriger Erfahrung inzwischen sogar Seminare gibt und gerade dabei bin ein Buch zu schreiben. Allerdings basiert mein Buch auf Recherchen un Tiermedizinbüchern und nicht bloß auf eigene Erfahrung.

    So wie kein TA Gott ist sind wir es alle nicht. Auch TÄ können nur aus Erfahrung sprechen und laut den Vet. Med Büchern die ich bisher durch habe zeigen sich Mängel durchaus im Blut. Problem hierbei ist, dass Blutbilder nur eine Momentaufnahme sind. Sprich in dem Moment fehlte evtl Stoff xy.

    Ich halte auch nichts von pi mal Daumen supplementieren aber schaut man sich mal die Katzenfertigfuttersorten an sind die meist auch nicht besser als halbwegs supplementiertes Rohfleisch.
     
  7. #26 02.10.2010
    Avialle

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    Ich wollte hier niemandem "ans Bein pinkeln" !
    Daß Fertigfutter nicht immer ausgewogen ist und außerdem oft viel Mist enthält, ist genau der Grund warum wir barfen.
    Und ich denke nicht, daß Bücher gemeint sind, die auf wissenschaftlich erwiesenen Fakten basieren auch wenn sie von Nicht-TÄ's zusammen getragen wurden.
    Ich habe allerdings auf meiner Suche einige stark homöopatisch-lastige Bücher gefunden mit zum Teil haarstreubenden Behauptungen. Ich bin zwar an sich auch ein tiermedizinischer Laie, aber ich studiere Pharmazie und in meiner direkten Verwandschaft gibt es 2 TÄs. Daher kann ich mit einigen medizinischen und pysiologischen Erklärungen was anfangen.
    Und da finde ich liegt das große Problem: Wie soll ein absoluter medizinischer Laie glaubhaft beurteilen welches Buch von Laie X tatsächlich was taugt und welches leider z.T. gesundheitsschädliche Ratschläge enthält?
    Ich hab mich nicht getraut aus dem Bauch heraus das zu nehmen, daß den "besten Eindruck macht" !
    Was natürlich nicht heißen soll, daß da kein empfehlenswertes dabei war, nur woher sollte man sich sicher sein... ?
    LG Avialle
     
  8. #27 08.10.2010
    Little_coonies

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    Ja, leider ist es ein Problem, dass JEDER einfach ein Buch schreiben kann egal wie viel Wissen oder Halbwissen dahinter steckt :( Noch schlimmer ist, dass die wneigsten und meist gerade die Anfänger nicht erkennen können in welchem Buch nur Müll drinnen steht und in welchem wirklich nützliche und gesunde Tipps. Da geb ich dir recht.
    Leider wissen aber auch viele TÄ nicht bescheid und man muss sich irgendwie selbst helfen.
     
  9. #28 12.05.2011
    vedaspook

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    Irgendwie muss uns allen mal eines Tages klar werden:
    Sowohl für Menschen als auch für Tiere, die Lebensmittelindustrie/ Pharmaindustrie hat eine RIESEN Lobby.
    Wenn wir alle unsere Tiere artgerecht ( also Hund/Katze = barfen) halten würden.... wozu brauchen wir dann noch Tierärzte?
    Wenn wir Menschen uns nur noch "artgerecht" versorgen würden.... kein Alkohol, keine Stärke, keinen Tabakkonsum.... was soll ein Arzt dann tun?
    Beispiel: Es gibt in den USA, wie auch in einigen anderen Ländern ein tolles, rein pflanzliches Medikament gegen Prostata-Krebs.
    1. Du KANNST es nicht bestellen.
    2. Du DARFST es nicht mit einführen
    3. am Zoll wird es ZURÜCKGESCHICKT
    jeder sollte sich darüber informieren. Und da Tiere dies nunmal nicht können, sind wir als Halter meiner Meinung dazu verpflichtet, nach bestem Gewissen zu handeln und zu füttern. Es gibt genug barf-Anleitungen im Netz, genügend Rezepte, Bücher ( Katzen würden Mäuse kaufen ) und tolle Internetseiten ( savannah-cats).Und wenn das barfen absolut nicht klappt, koch ich halt selbst...dann weiß ich, was drin ist! ( und spare Geld, außer ich kaufe "JA &Co " ) Wir müssen nicht auf die Lebensmittelindustrie hören, oder auf Tierärzte.
    Ich will den TA ansich nicht schlecht machen, aber wenn mir mein TA bestätigt, wie gesund unsere Katzen sind, dann frage ich mich, wie ein anderer TA dies verneinen oder schlecht machen kann.
    Ich stelle mir einfach immer wieder die selbe Frage:
    Was ist der Grund dafür, das mir jemand zu bestimmten Dingen "ausschließlich" rät.
    Denn eins ist Fakt : ich brauche Niemanden davon überzeugen, wie gesund barfen ist - das tun meine Tiere! :D
     
  10. #29 13.05.2011
    Jason

    Jason Gast

    Kann ich nur zustimmen. Hab auch nen Hund, der gebarft wird. Viel besser. Meine Katze ist draußen und barft sich selbst durch das Fangen von Mäusen und Vögeln.

    Jason
     
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