Neue Studie zeigt: Der Handel mit Wildtieren im Internet boomt!

Dieses Thema im Forum "IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond" wurde erstellt von Gast5874, 25.05.2018.

  1. #1 25.05.2018
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Online-Recherchen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland ergaben, dass fast ein Fünftel der erfassten Inserate Produkte aus Elfenbein oder mutmaßlichem Elfenbein anboten



    Heute veröffentlicht der IFAW (International Fund for Animal Welfare) einen neuen Bericht über den Handel mit geschützten Wildtierarten im Internet. Disrupt: Wildlife Cybercrime deckt auf, dass das Ausmaß gewaltig ist: Tausende lebende Tiere oder Tierprodukte wurden in einem Zeitraum von sechs Wochen in 2017 auf Online-Marktplätzen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland angeboten. Auf 106 Portalen und Social Media Plattformen fanden die IFAW-Rechercheure 5.381 Anzeigen mit 11.772 Exemplaren bedrohter Arten im
    Wert von 3.942.329 US-Dollar.


    Auch auf deutschen Webseiten floriert der Markt: Die Experten stießen auf 2.149 Anzeigen mit über 6.300 Wildtieren und Wildtierprodukten geschützter Arten. Am häufigsten werden lebende Tiere angeboten, insbesondere Landschildkröten und Papageien. Besonders auffallend: Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen wurden diesmal auf einigen deutschen Portalen auch viele Elfenbein-Artikel gefunden. In 172 Anzeigen boten Händler 211 Artikel aus Elfenbein oder mutmaßlichem Elfenbein an. Zahlreiche Anzeigen beinhalteten Umschreibungen für den Begriff „Elfenbein“, offensichtlich um so bestehende Handelsverbote auf Plattformen zu umgehen.


    „Mit wenigen Klicks kann man im Internet Elfenbein-Produkte, lebende Landschildkröten, Riesenschlangen oder exotische Papageien kaufen – rund um die Uhr und ohne großes Risiko“, so Robert Kless, Leiter des IFAW Deutschland. „Oft ohne es zu wissen, tragen die Käufer damit zum globalen Artensterben bei und heizen die Wilderei und die Nachfrage nach geschützten Tieren oder Tierprodukten an. Der Online-Handel mit geschützten Arten muss streng reguliert und überwacht sowie Verstöße konsequent bestraft werden.“


    Insgesamt zeigt der Bericht, dass der Online-Handel mit Elfenbein bzw. mutmaßlichem Elfenbein ein anhaltendes Problem darstellt: In fast einem Fünftel aller erfassten Anzeigen wurden Elfenbein-Produkte angeboten. Da der Internethandel mit Elfenbein Teil des globalen Elfenbein-Marktes ist und zur Ausrottung der Elefanten beiträgt, fordert der IFAW ein konsequentes Handelsverbot mit Elfenbein in Deutschland und in der EU.


    Auch international wurden überwiegend lebende Tiere, insbesondere Land- und Wasserschildkröten, gehandelt: Sie machten 45 Prozent der Wildtier-Exemplare aus. Fast ein Viertel der übrigen Exemplare waren Vögel. Darunter fanden sich auch bedrohte afrikanische Graupapageien. Auch Exemplare von Säugetieren wie Katzen, Primaten, Bären und Nashörnern wurden entdeckt. Ein Handel mit geschützten Tieren kann legal sein, aber dann müssen behördliche Bescheinigungen wie Zucht- oder Vermarktungsgenehmigungen vorliegen......



    [FONT=&amp]© IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und Fortsetzung hier
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  2. #1 25.05.2018
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
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