Tag des Artenschutzes: Raubkatzen – Bedrohte Jäger

Dieses Thema im Forum "IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond" wurde erstellt von Gast5874, 04.03.2018.

  1. #1 04.03.2018
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Am Samstag, den 3. März ist Tag des Artenschutzes. Der 2013 vom Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen ins Leben gerufene Gedenktag will dieses Jahr die Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Raubkatzen lenken. Viele Arten sind vom Aussterben bedroht, die Populationen von Tigern, Löwen, Leoparden, Geparden, Jaguaren u. a. schwinden rapide. Die Bedrohungen sind vielfältig und allesamt von Menschen gemacht: Lebensraum- und Beuteverlust, Mensch-Tier-Konflikte, illegaler Wildtierhandel und Wilderei.


    „Das Sterben der Raubkatzen ist dramatisch“, so Robert Kless, Leiter des IFAW (International Fund for Animal Welfare) in Deutschland. „Die Tigerpopulationen sind in nur 100 Jahren um 95 Prozent zurückgegangen, die Löwenbestände in Afrika um 60 Prozent in den
    letzten 20 Jahren. Leider wird längst nicht genug getan, um das Überleben dieser ikonischen Arten zu stoppen. So scheiterte beispielsweise auf der letzten Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens der Antrag, den internationalen Handel mit Löwen und Löwenteilen zu verbieten. Sowas darf nicht mehr passieren. Bedrohte Arten müssen dringend und konsequent vor jedem kommerziellen Handel geschützt werden, wenn wir sie nicht verlieren wollen.“


    In einigen Ländern kommt ein anderes Problem hinzu: Raubkatzen werden häufig als Haustiere gehalten. So leben zum Beispiel in den USA geschätzt etwa 5.000 Tiger in Gefangenschaft. Das bedeutet unfassbare Qualen für Tiere, die in Freiheit allein bei Beutezügen bis zu 20 km am Tag zurücklegen.


    Der IFAW betreibt weltweit Projekte, um Raubkatzen zu schützen:
    In den USA arbeitet der IFAW daran, qualifizierte Auffangstationen für konfiszierte Raubkatzen einzurichten und bei Beschlagnahmungen zu helfen. Außerdem setzen wir uns für ein nationales Verbot der privaten Haltung und Züchtung von Raubkatzen ein.


    Russland - Das Amur-Tiger-Projekt des IFAW hat 10 Tiere (geschätzte zwei Prozent der Wildpopulation) gerettet und bisher sieben erfolgreich in die Wildnis entlassen. Drei der freigelassenen Tiger haben sich in Freiheit gepaart und Nachwuchs bekommen.


    Indien - Gemeinsam mit dem Wildlife Trust of India arbeiten wir für den Schutz der Königstiger und haben schon zahlreiche Nebelparder in unserer Rettungsstation betreut und wieder ausgewildert. Sieben Königstiger wurden bisher in die Freiheit entlassen.


    Somaliland - Der IFAW hat mit der Regierung von Somaliland bei der Rettung und Pflege von Geparden zusammengearbeitet, die aus illegalem Handel beschlagnahmt wurden. Geparden sind im Nahen Osten beliebte Haustiere. Die Jungtiere werden aus ihren Höhlen geraubt, manchmal töten die Wilderer die Mütter, um an die Kleinen heranzukommen.


    Weltweit gibt es viele Veranstaltungen zum Tag des Artenschutzes, sie sind alle auf der offiziellen Webseite des World Wildlife Day eingetragen.


    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und vieles mehr findet Ihr hier
     
  2. #1 04.03.2018
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  • Über uns

    Seit 2007 tauschen in diesem Katzen Forum, Anfänger wie auch Experten, Erfahrungen rund um das Thema Katzen aus. Tausende hilfreiche und nützliche Themen und Tipps zum Katzenverhalten, Katzenerziehung, Katzenfutter und Katzenkrankheiten werden in den unterschiedlichen Bereichen diskutiert. Der Tierschutz bildet jedoch den deutlichen Mittelpunkt in unserer Community.
  • Unterstütze uns

    Du kannst uns einfach unterstützen, indem du, bevor du deine Einkäufe bei Amazon tätigst, auf folgenden Button klickst. Darüber erhalten wir eine Umsatzbeteiligung von 5%. Das tut nicht weh und kostet auch keine Zeit.
    Vielen Dank!

    Amazon
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden