Überschwemmungen in Malawi: Tausende Tiere wurden von den Fluten davongerissen

Dieses Thema im Forum "IFAW - Internationaler Tierschutz-Fond" wurde erstellt von Gast5874, 22.02.2015.

  1. #1 22.02.2015
    Gast5874

    Gast5874 Gast

    Vergangenen Monat überschwemmten durch Regen verursachte Sturmfluten Malawi. Solange die Menschen hier zurückdenken können, hat es nie zuvor schlimmere Überschwemmungen gegeben. “Diese Flut hat historische Ausmaße”, so Dr. Danny Chinombo, der als Tierarzt für den IFAW arbeitet.

    Was mir hier in diesen Tagen am meisten auffällt, sind die Würde und Freundlichkeit der Malawier. In den Flüchtlingslagern, die wir besucht haben, herrschen trotz aller Bemühungen durch die Hilfsorganisationen schlimme Zustände. Und dennoch lächeln die Menschen, setzen sich zu mir und erzählen mir ihre persönlichen Geschichten.

    Man könnte annehmen, dass das Leben der Menschen sechs Wochen nach den sintflutartigen Regenfällen, die
    die Flüsse Shire und Rua in tosende Fluten verwandelt und das Land ringsherum überschwemmt haben, langsam wieder zur Normalität zurückkehrt. Doch das ist leider nicht der Fall.

    Im Süden hat die Katastrophe am schlimmsten gewütet: Im Nsanje-Distrikt, 15 Kilometer vom eigentlichen Flussbett des Shire Flusses entfernt, steht das Land nahe der zerstörten Dörfer noch immer unter Wasser. Menschen und Tiere sind von der Außenwelt abgeschnitten. Sie sitzen auf kleinen Inseln, die sich durch die Fluten gebildet haben. Nahrung und Trinkwasser erhalten sie per Hubschrauber von einer Hilfsorganisation.

    Wir treffen Jonas Nyamizinga, einen schlaksigen jungen Mann. Die Kleidung, die er trägt, hat er geschenkt bekommen. In der westlichen Welt würde man ihn als Held feiern. Hier ist er nur ein Bewohner des UNICEF-Camps in Bangula, der tat, was er tun musste, um seine zwei Frauen, seine elf Kinder und 80 weitere Menschen zu retten.

    Vor der Katastrophe war Jonas ein recht wohlhabender Mann. Jetzt hat er nichts mehr: alle Rinder und Ziegen sowie die 28 Hühner und 14 Enten wurden vom Wasser davongespült.

    “Es war der 12. Januar, als mitten in der Nacht das Wasser kam. Es gab keine Vorwarnung und so wussten wir nicht, dass wir besser hätten flüchten sollen.”, erzählt Jonas.

    Jonas Dorf befand sich auf etwas erhöhtem Gelände in den Elefantensümpfen des Shire-Tals. Jonas half seinen Frauen und Kindern hinauf aufs Dach des Hauses und in die Bäume.

    Dann begann er mit seiner Rettungsaktion: In einem Einbaum paddelte er immer wieder aufs Neue die zweistündige Route, um nach und nach seine Familie in Sicherheit zu bringen. Nachdem sein Einbaum irgendwann verloren gegangen war, lieh er sich ein Boot von einem seiner Brüder. Jonas paddelte die ganze Nacht hindurch und den Großteil des nächsten Tages, um seine Mitmenschen zu retten...

    © IFAW – Internationaler Tierschutz-Fond

    Quelle und mehr hier
     
  2. #1 22.02.2015
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