Unseriöse Zucht in Peine - was kann man (noch) tun?

Dieses Thema im Forum "Rechtsfragen" wurde erstellt von Double-F, 30.08.2011.

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  1. #1 30.08.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.08.2011
    Double-F

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    Hallo,

    es nimmt leider kein Ende und deshalb frag ich einfach mal nach Ideen, was man noch tun kann.
    Von der "Züchterin" kommt keinerlei Reaktion, der Katzenzuchtverband ******** äußert sich ebenfalls nichts und wird nicht aktiv.

    Ich habe meine Katze von dieser Frau. Ich habe 600 Euro Kaufpreis gezahlt. Danach gab es viel Schmutzwäsche,
    vonwegen Durchfall, Streit mit der "Züchterin", Streit wegen Kastration, Versuchte Überredeung zur Zucht ("Ach die Katze ist so toll und sollte unbedingt mal Kinder bekommen!"), Drohnungen, gewollte Rücknahme etc. pp.
    Katze wurde kastriert und es war Ruhe. Sie hat sich nie mehr für das Tier interessiert

    Nun stellte sich heraus, dass meine Mietze eine chronische Zahnfleischentzündung hatte. Es hat nichts geholfen = außer eine Rausoperation aller (auer erst mal 4 Eckzähne) Zähne. --- Sie ist erst 1 Jahr alt!
    Kostenpunkt: ~ 400 Euro.
    Mein Ta vermutet, dass es an der Überzüchtung liegt.


    Jetzt konnte ich andere Besitzer der Geschwister ausfindig machen. 2 Stück und beide haben chronische Zahnfleischentzündungen sowie auch noch Katzenschnupfen.

    Kann man denn nicht irgendetwas gegen diese "Züchterin" tun?

    :confused:

    Sie bekommt einen Wurf nach dem nächsten. Teilweise oft 2 Würfe gleichzeitig. Kitten werden für 650 Euro verkauft.
    Ausrangierte Zuchtkatzen werden kastriert und gehen dann teilweise nur für 75/100 Euro weg.
    Klar, dass die Leute da nicht widerstehen können.
     
  2. #1 30.08.2011
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #2 30.08.2011
    Wawa

    Wawa Gast

    :mad: Schicksal einer Moderasse...
     
  4. #3 30.08.2011
    Amore mio

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    Das hört sich so an, als wolltest Du Dich beschweren:rolleyes:

    Ich meine, Du hast Dir die Züchterin - hoffentlich- im Vorfeld angeschaut, warst mit dem, was Du sahst und was ausgehandelt wurde, einverstanden.:confused: Der Vorwurf geht an Dich? Warum muss man sowas unterstützen, wenn offensichtlich vieles im Argen liegt?

    Unseriöse Züchter gibts genau so viele- wenn nicht noch mehr, wie Leute, die mit Herz, Verstand und offenen Karten züchten.

    Du könntest, wenn alle Beweise auf Deiner Seite liegen, eine Anzeige wegen Betrug schalten. Allerdings würde ich Dir dazu nur raten, wenn vorher keine andere Einigung oder Wandlung des Kaufvertrages möglich ist. Und natürlich muss die Beweisführung bombensicher sein.

    Ansonsten kann ich Dir nur raten, beim nächsten Mal besser hinzuschauen und hinzuhören.
    Die Leidtragenen sind- wie immer- die Tiere.
     
  5. #4 30.08.2011
    Undercover

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    Seit wann hat die Verkäuferin Kenntnis über die Zahnfleischentzündung? Nach 6 Monaten musst Du beweisen, das es von dort und nicht von Dir kommt; zwei Geschwistertiere (aus dem gleichen Wurf?) sind schon mal gut. Wenn Ihr drei zusammen ein Schreiben aufsetzt und an den Zuchtverein, in Abschrift an das Veterinäramt schickt sollte sich etwas tun. Evtl. auch mal erwähnen, das man weitere Geschwister "öffentlich" sucht. Dein TA sollte eine sichere Diagnose stellen und nicht vermuten, das hält nirgends stand. Wie äußert sich die Züchterin dazu?
     
  6. #5 30.08.2011
    Double-F

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    Ja ich möchte mich beschweren, denn ich war zu dem Zeitpunkt Laie und es war mein erster Rassekatzenkauf!
    Dementsprechend habe ich auf das Wissen der Züchterin vertraut. Das Haus sah gut aus, katzengerecht eingerichtet und ich wusste noch nichts von gewerbsmäßiger/Hobbyzucht. Ich wusste nicht, wie schlimm die Tiere bei ihr ausgenutzt werden als "Zuchttiere". Ich wusste nicht, dass sie die ausgedienten Zuchtkatzen nach 1 - 2 Würfen in einem Alter von 1 - 2 Jahren wegverscherbelt.

    Wieso bin ich in diesen Punkten selber Schuld? :confused:

    Bei mir ist die Zahnfleischentzündung leider weit nach dem Kauf eingetreten. Bei dem einem Kater ist sie schon beim Kauf dagewesen und die "Züchterin" hat es der Käuferin schmackhaft gemacht. Er hätte 1xKortison bekommen und das würde dann weggehen.

    Der Kater hat den Schnupfen und die Entzündung scheinbar schon länger gehabt und mit sicherheit auch bei der Vermehrung mit ihm.


    Schicksal schön und gut. Aber könnte es nicht die Aufgabe der Mitmenschen sein, solche Schicksale zu mindern? Wenn wir es nicht tun - wer denn dann?


    Die Züchterin äußert sich gar nicht. Sie hat lieb und nett bei dem einem Kater nachgefragt wie es ihm geht und nach Fotos gefragt.
     
  7. #6 30.08.2011
    Double-F

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    Das habe ich getan. Denn ich hab mittlerweile 3 Käufe bei Züchtern getätigt bzw einer würde leider wg Einschläferung rückgängig gemacht.
    Bei dem genannten Kauf und der Züchterin handelt es sich wie gesagt um eine erste Rassekatze!
     
  8. #7 02.09.2011
    WeisserGarten

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    Hallo,

    also ganz so einfach, wie "Du hast den Züchter selbst ausgesucht und jetzt hast Du halt Pech gehabt", sehe ich die Sache nicht.

    Grundsätzlich gelten Tiere (leider) rechtlich gesehen als Sachen, so dass das normale Kaufrecht nach dem BGB auf sie anwendbar ist. Demnach kannst Du Gewährleistungsansprüche gegen die Züchterin geltend machen, wenn Du nachweisen kannst, dass die Erkrankung (juristisch gesehen der Mangel der Sache) bereits vor dem Kauf des Tieres vorlag. Das Problem ist nur, dass Du das beweisen musst. Du müsstest also z. B. ein Gutachten vom Tierarzt haben, wo eindeutig drin steht, dass die chronische Erkrankung schon zum Kaufzeitpunkt bestanden haben muss. Kannst Du dies nicht beweisen, wird es schwierig, den Rücktritt vom Vertrag, Minderung, Wandlung, etc. von der Züchterin zu verlangen.

    Es gibt in einem Fall die Möglichkeit einer Beweislastumkehr. Dies bedeutet, dass unterstellt wird, dass der "Mangel" bereits vor dem Kauf vorlag, wenn er innerhalb von 6 Monaten nach dem Kauf erstmalig aufgetreten ist. Die Züchterin müsste dann beweisen, dass der Mangel NICHT bereits beim Kauf vorlag. Voraussetzung für die Anwendung dieses Paragraphen ist aber, soweit ich weiß, dass die Züchterin die Zucht gewerblich betreibt, also nicht lediglich Hobbyzüchterin ist. Das wirst Du wahrscheinlich nur schwer herausfinden können. Die meisten Züchter haben wohl eher Hobbyzuchten. Nur solche großen Zwinger mit zig Zuchtkatzen wohl nicht. Aber wie Du es beschrieben hast, haben die Zuchtkatzen ja bei ihr zu Hause gewohnt und alles war recht katzengerecht.....

    Insgesamt muss man sagen, dass der Beweis, dass die Erkrankung schon beim Kauf vorlag, bei Tieren schwierig ist. Auf viele Erkrankungen haben auch die Haltungsbedingungen und das Alter des Tieres Einfluss. Es ist daher oft schwierig, einen Tierarzt zu finden, der Dir ein eindeutiges Gutachten erstellt, wonach die Erkrankung bereits beim Kauf vorgelegen haben muss.

    Solltest Du den Mangel nicht beweisen können, sieht es rechtlich für Dich schlecht aus. Hilfreich wäre natürlich, wenn die anderen beiden aus dem gleichen Wurf eindeutig die Erkrankung schon beim Kauf hatten. Das kann zumindest eine Indizwirkung haben, reicht aber leider auch nicht als eindeutiger Beweis aus, solange es nicht für Deine Katze bewiesen ist.

    Ansonsten kannst Du meiner Ansicht nach nur den Verein informieren. Ob dieser dann tätig wird, ist eine andere Sache. Die meisten Vereine akzeptieren drei Würfe innerhalb von zwei Jahren, soweit ich weiß. Dann kann es natürlich theoretisch sein, da innerhalb von 12 Monaten auch zwei Würfe sind. Das obliegt dann eher der Verantwortung der Züchter.

    Das Zuchtkatzen nach ein oder zwei Jahren aus der Zucht genommen und kastriert werden, finde ich persönlich nicht so sehr schlimm. Es kann ja sein, dass sich gezeigt hat, dass sie keine besonders guten Mütter oder Vererber sind und dass es nicht sinnvoll ist, mit ihnen weiterzuzüchten. Dann sollen sie doch lieber als Liebhabertiere ein schönes Leben genießen. Welchen Preis die Züchterin dann für diese Kastraten nimmt, geht ja nur sie selbst was an. Vielleicht sagt sie ja: Platz vor Preis? Dann wäre doch auch ein recht niedriger Preis eher lobenswert.... Ich denke, dass können wir so nicht beurteilen.

    Und ich bin auch der Ansicht, dass es ein Fehler ist, zu glauben, dass alle Kastraten beim Züchter bleiben müssen. Die meisten Kastraten haben unter den potenten Zuchtkatzen kein besonders schönes Leben. Unser Jagger wurde beispielsweise als Kastrat von den Zuchtkatzen der Züchterin stark gemobbt. Ich hab es mit eigenen Augen gesehen, dass er nur noch unter Tischen, Stühlen oder dem Bett hocken konnte. Er durfte nicht mehr spielen und alle Leckerlies wurden ihm weggeschnappt. Bei uns ist er dagegen richtig aufgeblüht und selbstbewusst geworden. Für ihn wäre es schrecklich gewesen, für immer bei der Züchterin mit den Zuchtkatzen zu bleiben. Hinzu kommt, dass es bei der Zucht wichtig ist, das nicht immer gleiche Verpaarungen stattfinden, um den Genpool nicht zu arg zu beschränken. Die Kastration von Zuchtkatzen ist daher in vielen Fällen auch für die jeweilige Rasse von Vorteil, damit nicht zu viele Katzen mit dem gleichen Erbgut in der Rasse vorkommen. Und würden dann alle Züchter ihre Kastraten behalten, müssten sie irgendwann anbauen, denn wer hat schon so viel Platz, 10 oder 20 Tieren ein artgerechtes zu Hause zu bieten?

    Liebe Grüße
    Ute
     
  9. #8 02.09.2011
    Memo

    Memo Gast

    Hallo
    Möchte Ute im Allgemeinen zustimmen. Eine Bemerkung sei erlaubt, wer als Laie einen Fehlkauf tätig trägt das Risiko, Unwissenheit schützt nicht. ;)
    Ein Verein kümmert sich wenig um die Streitigkeiten zwischen Züchter und Käufer, eventuell können sie schlichten wenn sie wollen.
    LG
    Memo, die viele Kastraten behält die sich vertragen.
     
  10. #9 02.09.2011
    WeisserGarten

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    Das kommt eben darauf an, was man als "Fehlkauf" bezeichnet, gell? :D

    Das Du Kastraten behälst, die sich vertragen, finde ich gut. Meinte ja auch nur, dass man wirklich jedes Tier genau im Auge haben sollte und wenn man feststellt, dass es leidet oder in der "Rangordnung" ganz unten steht, sollte man es lieber in ein für diese Katze besseres zu Hause abgeben.

    Hab grad gesehen, dass Du 18 (!!!) Katzen hast. Wie lebt Ihr? Also, das ist nicht bös, sondern ernst gemeint und pure Neugier.... Auf wieviel Quadratmeter habt Ihr Eure 18 Katzen verteilt und mit wievielen Leuten seid Ihr, um Ihnen allen gerecht zu werden? Kannst Du wirklich 18 Katzen gleich behandeln, ihnen allen die gleiche Aufmerksamkeit schenken, mit ihnen spielen und sie streicheln? Ich persönlich wäre da auf jeden Fall überfordert....

    Liebe Grüße
    Ute
     
  11. #10 02.09.2011
    Double-F

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    Hm, ich kann die Ansichten hier nachvollziehen. Aber: Dann wären ALLE Abgabekatzen bei ihr nichtverträglich oder sonst was. Das kann nicht sein. Wisst ihr was ich meine? Keine (!) Katze ist länger wie max. 2 Jahre bei ihr!

    2 - 3 Würfe im Jahr? Bei dieser Zucht sind es dieses Jahr schon 5 Würfe und einer ist wohl noch in Planung.

    Die letzte Käuferin hat einen Kater gekauft, die sich zb am Anfang kaum anfassen ließ. Sie angefaucht hat und sich nicht bürsten ließ. Sie soll am Schwanz zb arg verfilzt gewesen sein. Das zeigt doch, dass man den Katzen gar nicht mehr gerecht werden kann. Der Kater lässt sich jetzt übrigens problemlos anfassen und macht nur beim Bürsten seine Zicken.


    Ich habe den Fehler gemacht und bin bei meinem ersten Katzenkauf sehr naiv rangegangen. Aber ich habe draus gelernt. Nur ich wünschte, man könnte dieses Wissen irgendwie an Unwissende Neukatzenkäufer weitergeben.
    Lt. einer Züchterin gibt es in Deutschland 1500 eingetragene Maine Coon Zuchten :eek: Daneben laufen die, die nicht eingetragen sind und dann die, die Rasse mit Hauskatze verpaaren.
     
  12. #11 02.09.2011
    Double-F

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    Auch das mit den Kastraten verstehe ich! Aber bei ihr ist ja KEIN Einziger! Hat denn nicht jeder seine Lieblingskatze und behält diese?
     
  13. #12 02.09.2011
    Uschi

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    Also da muß ich Double-F recht geben, mir ist es auch nicht anders gegangen. Wenn man seine ersten Tiere kauft und glücklich ist, diese überhaupt zu bekommen, da achtet man als Laie nicht auf evtl. kranke Tiere oder was für Erbkrankheiten die Katzen weitergeben könnten, geschweige denn, ob es ein Vermehrer oder Schwarzzüchter ist. Man verläßt sich einfach darauf, dass die Menschen, die dir ein Tier verkaufen keine Halsabschneider sind.
    Und es ist schon richtig, dass Nichtwissen oder Unwissenheit dich nicht schützen, man geht den Vertag mit allen Konsequenzen ein, aber diesen Leuten sollte man trotzdem einen Riegel vorschieben.

    LG. Uschi
     
  14. #13 02.09.2011
    Witchline

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    Es gibt keine Vorschrift das ein Züchter seine Kastraten behalten muss.
    Darauf herrum zureiten finde ich nicht gut. Ich zum Beispiel kann auch keine Kastraten behalten. Das würde meine Wohnungskapazität schnell überschreiten.
    Das einzigste was du zu Recht bemängeln kannst, ist das deine Katze krank ist. Dann kommt aber wieder das Problem, du musst es beweisen, dass sie schon vor Kauf krank war.
    Züchten darf jeder und mit allem was er will. Leider!:(
    Ich bin für eine Eignungsprüfung der Züchter aber Zucht von Katzen ist ein Hobby, nur wenige Züchter züchten soviele Würfe, dass sie gewerbsmäßßig züchten und somit gibt es kein Handhabe.
    Das einzigste was man jeden Käufer anraten kann, wenn er ein Tier gekauft hat, gleich noch zum TA rennt und sich das Tier anschauen läßt obs auch gesund ist. Nicht immer kann man alles sehen aber das ist schon mal eine kleines was man machen kann um sowas nachweisen zu können. Und die Zähne sollte man sich vor dem Verkauf ansehen.
    Pferdekäufer schauen doch auch ins Maul des Tieres oder?
    Leider gehen Käufer meistens naiv , wie du schon sagtest, an einen Kauf heran, was ich nicht ganz verstehen kann, wenn man ein Auto oder was anderes anschafft was über 500 Euro gekostet hat, schaut man da nicht auch genauer hin, dass es kein Mangel hat oder bin ich etwa die Einzigste die das macht?
    Wie gesagt das Einzigste ist, dass du es den Verein meldest und dabei gleich noch die anderen Käufer die sich betrogen fühlen als Beweiss mit unterschreiben läßt. Mehr kannst du nicht tun.
    Es bringt nichts auf Dinge rum zureiten die kein Anteil an der Krankheit haben.
    LG
    Witchline
     
  15. #14 02.09.2011
    Witchline

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    Da hast du schon recht aber wie willst du das machen wenn jeder I....t züchten darf? Ich denke da muss ein Umdenken in den Köpfen der Käufer statt finden und nicht nach ach " ist das nicht süß", wie auf dem Polenmarkt üblich ausgesucht wird.
    Da sollte auch der Käufer anfangen die Spreu vom Weizen zutrennen.
    Wie es überall wo es was zu verkaufen gibt, schwarze Schafe tummeln, muß der Käufer sich informeiren. Ich weiß es ist schwer aber wer schon im Vorfeld mal sich informiert kann viel besser dann zu solchen "Züchtern" auch nein sagen und nicht ach das ist ja so süß wir nehmens.
    Deshalb kann ich nur jeden raten:
    Sich im Vorfeld mehr informieren und nicht erst hinter her wenn das Kind schon im Brunnen gefallen ist.

    LG
    Witchline
     
  16. #15 02.09.2011
    Vom Aprather

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    Hallo,

    leider ist es so, wenn ein Züchter Geld für ein Kitten bekommt, ist er kein "Hobbyzüchter" sondern "gewerblich" anzusehen.

    Es ist doch mittlerweile so, die Käufer kaufen ein Kitten, besuchen es, sehen seine Umgebung und hinterher ist man einig, ja man nimmt das Kitten. Aber dann wird das Kitten krank, und schon wird auf den "bösen" Züchter gewettert. Ist es denn nicht so, dass man ja ein "Tier" erwirbt? Ich habe das bei meinen Katzen immer so in meinem Herzen gehalten, habe ich die Katze übernommen, geht auch die Verantwortung auf mich über. Natürlich ist es ein großer Mist, wenn man feststellt, das Kitten ist krank. Aber ohne eine vernünftige Aussprache mit dem Züchter bringt einem das doch gar nicht weiter. Und dann auf einmal kann man nicht mehr zusammen reden, da kommen natürlich vom Käufer Vorfürfe, und vom Verkäufer dann auch.

    Appropos Pferde: Bei Pferden wird vorher "ins Maul" geschaut, sogenannte Ankaufsuntersuchung. Gibt es in verschiedenen Stufen, und falls was sein sollte, zahlt der Verkäufer die Untersuchung und muss das Geld wieder zurückgeben.

    Aber hier werden bestimmt einige Pferdebesitzer sein, die es noch genauer erklären könnten. Und sowas fände ich beim Katzenkauf auch gut!

    Katzen sind nun mal kein Toaster, den man zurückbringt, wenn sie nicht mehr funktionieren.

    LG
    Simone
     
  17. #16 02.09.2011
    Uschi

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    Weist Du liebe Susanne, leider ist das nicht immer so, ich kann mich nur als Beispiel angeben, denn mein Mann wollte nieeeeee Katzen oder andere Tiere haben, also war es für mich eh Blödsinn, mich mit irgendwelchen Dingen zu beschäftigen, die ich sowieso nicht bekomme.

    Dann wollte ich eben bei dieser Züchterin nur Babys anschauen, bis dahin glaubte ich ja gar nicht, Katzen jemals selbst zu besitzen. Mein Mann fuhr mich hin und wurde dann eben reingebeten. Wir haben uns sehr nett unterhalten und ganz zum Schluß kam die Frage, wollen sie oder nicht. Mein Mann schaute mich an und sagte, wenn du willst, nimm sie. Ich habe schon aus Panik zugegriffen, dachte ich doch ich träume und morgen hat er es sich andern überlegt, also habe ich die Tiere angezahlt und am nächsten Tag abgeholt.

    Und glaub mir, da hatte ich keine Zeit noch mal eine Nacht drüber zu schlafen, denn ich kenne meinen Mann und da mußte ich zugreifen oder ich hätte vielleicht die nächsten 37 Jahre warten müssen.

    LG. Uschi
     
  18. #17 02.09.2011
    Double-F

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    Ach ob nun Kastraten oder nicht... Sie behält ja keine einzige Katze mehr wie 2 Jahre. Dazu noch die Verscherbelung der Ausrangierten Zuchtkatzen zu Spottpreisen, teure Kittenpreise. Das ist für mich schlichtweg nur eines: Geldmacherei! :motzen:

    Ich habe doch auch den Vergleich. Zb war ich bei einer anderen super tollen Zucht. Aus dieser habe ich meine Norwegerin. Zu dieser besteht ein toller Kontakt und wenn ich mir irgendwann noch einmal eine Rassekatze holen möchte, dann garantiert bei dieser. Von dieser ganzen Maine Coon Züchterei hab ich ehrlich gesagt die Nase voll. Na jedenfalls hat mir die Züchterin ALLE Unterlagen freiwillig (und verständlicherweise auch stolz) gezeigt, mir ausreichend Zeit gelassen, mich informiert, beraten, unterhalten und mittlerweile hat sie den "Züchtersachkundenachweis" oder wie das heisst.
     
  19. #18 02.09.2011
    Undercover

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    Ich habe auch eine kleine (!) Zucht, meine Kastraten gehören zur Familie und -mal grob ausgedrückt- "sie es nicht mehr bringen" ist es eben vorbei mit Zucht. Bei einer Kastratin hatte ich auch überlegt, sie abzugeben (aber nur an Schwiegermutter), da sie sich ständig gemobbt fühlte. Wir dachten, evtl. tut ihr ein wenig (!) Freigang ganz gut - sie wohnt jetzt bei unserer Nachbarin, einer älteren Frau und die beiden ergänzen sich perfekt. Sie hat sie anfangs nur mal gestreichelt, dann mal ein Leckerlie vom Tisch und schwupps hatte meine Katze ihren neuen Menschen gefunden. Ich freue mich, das es ihr gut geht. Ist aber eigentlich nicht mein Ding, Kastraten weg und Platz für neues schaffen. Mancher ist eben Züchter, der nur ans Babys-machen denkt. Wie die Käufer das letztendlich finden und handhaben, liegt ganz in deren Macht ;)
     
  20. #19 02.09.2011
    Wawa

    Wawa Gast

    Ich glaub, Katzen sind verschieden und Menschen auch... wenn jemand züchtet um der Rasse willen (also auf Merkmale hin) dann wird man ziemlich viele Babys brauchen, unter denen dann neue Zuchttiere ausgewählt werden, eigentlich also eine Züchtergemeinschaft.
    Wenn es nur drum geht, gelegentlich nette gut versorgte Katzenkinder zu haben, ist das was anderes.
    Ich würde nicht schauen, ob Kastraten behalten oder weggegeben werden, sondern wie und nach welchen Kriterien das passiert.
    Ist zu den Kastratenbesitzern genauso guter Kontakt wie zu den Baby-Käufern? Wie lebt die Katzengruppe sonst? Was erzählt die Züchterin/der Züchter über die Abgabegründe, und über das Konzept der Zucht?
    Dann würde ich halt überlegen, ob ich das nachvollziehen kann. Und danach entscheiden.
     
  21. #20 03.09.2011
    Double-F

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    "Um der Rasse willen"... das kann hier doch nicht zutreffen :confused: Die Tiere werden immer schlanker, eleganter mit langgezogener (?) Schnauze gezüchtet. Es wurde mit nem Kater gezüchtet, welcher chronische Zahnfleischentzündung hat. Es ist herausgekommen, dass die Mutter von ihm wohl auch schon Probleme mit dem Zahnfleisch hatte.
    Wichtige Untersuchungen wurden tlw. nicht gemacht.
    Sie wollte auch meine Katze vermehren mit der Begründung (Katze war 3 - 4 Monate jung): "Oh sie sollte unbedingt Babys bekommen, weil sie sooo toll aussieht! Was halten Sie davon? Machen Sie mit? Das kostet dann den Aufpreis an mich für die ZUCHTkatze, die Gebühr für meinen Deckkater und dann natürlich die Aufzuchtkosten!"
     
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