Unterschiede Haus und Rassekatzen

Dieses Thema im Forum "Katzenrassen" wurde erstellt von Gast788, 11.09.2009.

  1. #21 12.09.2009
    Raupenmama

    Raupenmama Gast

    Nein, dass mache ich nicht... ich lebe seit rund 35 Jahren mit Hauskatzen zusammen (und möchte keine von ihnen missen), und kann mir durchaus ein Urteil darüber erlauben, dass sie ANDERS sind, als Rassekatzen.

    Und das trifft sebst auf jene Hauskatzen zu, die unter den selben Bedingungen aufgewachsen sind, wie meine Rassekatzen
     
  2. #1 12.09.2009
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #22 12.09.2009
    Gast788

    Gast788 Gast

    ::uhu:: ::uhu:: ::uhu::

    Dann lese dir mal deine postings durch und überlege dabei dan wirst du erkennen das du sie schlecht machst.. von wegen sammelbegriff für alles was rumläuft..


    Naja ich denke mir meine Teil


    Christine
     
  4. #23 12.09.2009
    Raupenmama

    Raupenmama Gast

    Ich bin verantwortlich für das, was ich sage (und schreibe) - nicht für das, was andere darin hören( oder daraus lesen) wollen...

    Du musst davon ausgehen, dass nur ein Bruichteil der Katzenhalter sich soviele Gedanken macht, dass sie sich in Foren über die Haltung informieren...
    das Groß schlägt die Tageszeitung auf ,holt sich irgendwo ein 6-Wochen-Kitten udn wundert sich dann, wenn Probleme auftreten...
    DANN allerdings ist der Produzent der Minikitten meist von der Bildfläche (oder zumindest aus dem Gedächnis) verschwunden...
    Die wenigsten Hauskatzenhalter können, wenn die Katze mal 10 oder 12 Jahre alt ist, noch sagen woher sie kommt oder wissen, wie sie aufgewachsen ist
     
  5. #24 12.09.2009
    Nessi

    Nessi Moderator

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    Ich denke, hier geht es um die Unterschiede von Rasse- und Hauskatzen und nicht, wer hat wo ein Schnäppchen her oder wer seine Katze in welcher Art und Weise pflegt und umhegt.

    Ich denke eher, dass es hier über das Wesen der Katze gehen sollte.

    Denn nicht jeder Züchter, der sich so schimpft ist so verantwortungsbewußt, wie man es annehmen sollte und nicht jeder Liebhaber ist so unbedacht, wie man es auch da denken könnte.

    Ich habe Rassekatzen gehabt, sowie ich jetzt auch Hauskatzen habe. Und wenn es darum geht, was ich für beide "Sorten" getan habe, so kann ich behaupten, dass alle die gleiche Behandlung bekommen haben. Ich habe bspw. für die Siamesen massig Geld zum TA geschleppt, damit ihre CNI behandelt wurde und ich habe genausogut letztes Jahr einige Euronen (ja es war durchaus im 4stelligen Bereich innerhalb von ca. 8 Wochen) zum TA geschleppt, um jedes einzelnes Leben meiner stinknormalen Hauskatzen zu retten.

    Aber sowas würde auch nicht jeder machen, egal ob er wenig oder viel für die Katze bei der Anschaffung ausgegeben hat.

    Ich denke daran kann man keinen Unterschied ausmachen, sondern es geht doch hier wirklich eher um die Wesensunterschiede der Katzenarten.

    Für mich ist jede Katze wundervoll und hat ihre besonderen Eigenarten. Und mir fällt es ehrlich gesagt schwer, überhaupt sagen zu können, was die "bessere" Katze ist.
    Jede Katze hat ihren eigenen Charakter und danach richtet sich unsere Wahrnehmung von ihnen aus.

    Für jeden sind seine eigenen Katzen eh die tollsten und wunderschönsten, darüber lässt sich wohl nicht streiten.
    Dann geht der Faktor weiter, welche Katze hat welches Aussehen und was spricht mich persönlich an und danach mache ich fest, welche Katze ich toller als die andere finde.
     
  6. #25 12.09.2009
    Raupenmama

    Raupenmama Gast

    ach nessy...
    es geht doch bei der Diskussion garnciht um "besser" oder "schlechter"...

    es geht um "anders"


    Ich habe die Erfahrung gemacht , dass Rassekatzen z.B. in ihrer charakterlichen Entwicklung wesentlich berechenbarer sind, als Hauskatzen

    Sicherlich gibt es immer Ausnahmen, die die Regel bestimmen- zumal man bei der Hauskatze ja nie weiß, was sich gerade unter dem Hauskatzenfellchen versteckt- aber wer ein Sofakissen sucht, wird sich sicherlich eher in Richtung Perser oder BKH orientieren, als in Richtung Bengal, Türke oder Orientale...
    Eine Hauskatze ist- egal,wieviel man sich mit ihr beschäftigt- IMMER ein Überaschungspaket..

    Wer's mag, ok....
    Wer aber bestimmte Charaktereigenschaften bei einer Katze sucht, ist mit einer Rassekatze besser beraten, weil die Wahrscheinlichkeit, dass er diese in "seiner Katze" findet, dann deutlich größer ist.

    Und leider ist es nunmal so, dass es für die meisten Menschen auf Katzensuche kein wirklich großes Problem darstellt, eine erwachsene Rassekatze aufzunehmen,wohingegen eine erwachsene Hauskatze (ohne den "Niedlichbonus des Kindchenschemas") es verdammt schwer hat, ein neues Zuhause zu finden.
    Nicht zuletzt, weil die meisten Katzensucher durch eben diesen "niedlichfaktor zu unüberlegten Katzenkäufen neigen und bei erwachsenen Tieren länger darüber nachdenken.
     
  7. #26 12.09.2009
    Nessi

    Nessi Moderator

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    Ich denke weniger, dass die meisten beim Katzenkauf auf den Kätzchenniedlichkeitsfaktor abfahren, sondern eher darauf, dass sie denken, dass kleine Katzenkindern sich eher in neuen Umgebungen wohlfühlen, Angst vor Krankheiten im Alter oder aber vor einem schnellen Ableben von älteren Katzen Angst haben. Wenn sie eine erwachsene Rassekatze holen, nehmen wir mal bspw. aus dem TH oder aber eine "ausgemusterte" Zuchtkatze, die kastriert zum Liebchen wird, weil diese in der Regel günstiger als Jungtiere sind.
    Ich beziehe es aber mal mit dem Kittenkauf auf die menschliche Ebene: Was lässt sich denn leichter in einem Kinderheim vermitteln, Babys oder Teenager..
    Verstehste, worauf ich hinaus will?

    Ich bin z. B. jemand, der nicht sagt, ich brauche unbedingt ein Kitten, sondern ich habe auch schon ältere Katzen bei mir aufgenommen, die dann noch viele schöne Jahre bei mir verleben/verlebt haben.

    Sicherlich kann man das nicht verallgemeinern, aber das kann man mit allem nicht, was mit Lebewesen zutun hat.

    Ebenso wenig möchte ich sagen, dass der Charakter vorbestimmt werden kann, der ist individuell ausgeprägt und es gibt z. B. auch unter den Knautschkissenkatzen (z. B. Perser) auch totale "Randalen", die eben nicht so sind, wie Du sie eben beschrieben hast (so wie Michaels Cestil, die eine reinrassige Perser mit Papieren war).

    Und ich möchte behaupten, dass auch meine Katze, deren Herkunft ich bei allen bei weitem nicht kenne, charakterlich sehr gut berechenbar sind.
    Denn das hängt auch viel von der menschlichen Prägung auf das Tier ab. Nehmen wir meinen Murphy..bei diesem Kater hatte ich wahnsinnige Bedenken, ob er sich überhaupt jemals mit anderen Tieren verstehen würde, geschweige denn, dieser Kater kein aggressiver Kater wird. Und siehe da..dieser Kater wurde zu einem der liebseeligsten Katzen, die ich kenne und das auch nur, weil er durch unsere "Erziehung" geprägt wurde.

    Wie willst Du als Züchter über die Gene die Charaktereigenschaften steuern? Ist doch garnicht möglich, denn man kann kein "Gutmütigkeitsgen" mit einem "Kuschelgen" verpaaren, geschweige denn andere dieser "Neigungsgene" separieren, um deren Ausprägung zu verhindern.
    Denn diese "Gene" gibt es nicht, sondern sind Chraktereigenschaften und diese Charaktereigenschaften prägen sich durch Erziehung und Umfeld aus.
     
  8. #27 12.09.2009
    Raupenmama

    Raupenmama Gast

    heute, weil du sie kennst.... aber enen nnicht den genetisch disponierten Teil ihres Charakters... weil DER ei Hauskatzen im Bereich der Wundertüte liegt...

    Doch! als Züchter kann m,an durchaus auch auf den Charakter einfluss nehmen...

    Kein Züchter wird einem Perser einen bengalen-Charakter anzüchten können... aber man kann durchaus steuern, welche charaktäre man miteinander verpaart
    viele Charaktereigenschaften sind genetisch disponiert...
     
  9. #28 12.09.2009
    Gilsu

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    Meiner Meinung nach argumentiert Raupenmama hier durchaus vernünftig. Wem der Schuh passt, der ziehe ihn sich an - so ist das.

    Ich mag, wie wohl die meisten hier, alle Katzen, halte aber aus verschiedenen Gründen, die hier jetzt nichts zur Sache tun, nur Rassekatzen. Nein, sie sind nicht mehr "wert" als jede Katze, aber Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Wenn ich also die Wahl habe, dann entscheide ich mich für eine Katze, die mir persönlich am besten gefällt, sei es nun optisch, sei es von den (voraussichtlichen) Charaktereigenschaften her. Dieses Recht hat jeder.

    Ich meine aber, die Halter/innen von Hauskatzen sollten endlich mal ihre Minderwertigkeitskomplexe ablegen, die oft dazu führen, Halter von Rassekatzen anzugreifen. Bevor jetzt wieder allgemeines Augenrollen anhebt:

    1. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Halter von Rassekatzen zu einem Halter von Hauskatzen sagt:"Warum holst du dir denn eine Hauskatze? Es sitzen doch noch haufenweise Rassekatzen bei den Züchtern, warum nimmst du davon keine?" Umgekehrt muss man sich als Halter von Rassekatzen leider sehr häufig rechtfertigen, warum man keine Hauskatze hält.

    2. Der Ton von Haltern verschiedener Rassekatzen/Katzenrassen untereinander ist sehr viel moderater als der Ton zwischen Haltern von Hauskatzen und Haltern von Rassekatzen. Ein Beispiel: Ich finde halt Orientalen am schönsten, ich mag ihre grazile, filigrane Eleganz, ich mag auch ihre vergleichsweise großen Ohren. Ich persönlich finde sie schöner als z.B. MC oder Norweger oder Perser. Ich käme aber niemals auf die Idee zu sagen, sie sind schöner - man achte auf den Unterschied. Und nur sehr, sehr wenige, wenn überhaupt, Halter von beispielsweise MC oder Persern würden sagen: Orientalen sind hässlich, sie sind viel zu mager, sie haben fürchterliche Fledermausohren - so wie ich nie sagen würde: MC sind fürchterlich groß und Perser sehen schrecklich mürrisch aus. Weil ich akzeptiere, dass es eben sehr wohl Leute gibt, die persönlich MC für die optisch schönsten halten, oder Perser, oder.... Und so, wie die Halter verschiedener Rassekatzen sehr gut damit umgehen können, dass ein anderer eben "seiner" Rasse den Vorzug gibt und das auch in freundliche Worte fassen können, wünschte ich es mir auch von Haltern von Hauskatzen, die sich permanent auf den Schlips getreten fühlen, sobald irgendwo das Wort "Rasse" nur in den Mund genommen wird. Und obige Attribute von Orientalen habe ich, so Leid es mir tut, das sagen zu müssen, bisher nur von Hauskatzenhaltern gehört oder gelesen. Das gibt mir zu denken.

    3. Es sind in der Mehrzahl Hauskatzen, die ungewollt werfen. Liegt es daran, dass Rassekatzen sich besser informieren? Egal. Fakt ist jedenfalls: Ich lese viel, viel zu oft, dass mal wieder irgendwo von kernigen Landleuten ein Wurf unerwünschter Kitten in einen Sack gesteckt und ersäuft oder totgeschlagen werden. Ich habe noch nie gelesen, dass ein Züchter (ein korrekter Züchter, mit Papieren, mit Verein) einen Wurf Kitten, den er nicht gleich verkaufen konnte, ersäuft oder erschlagen hätte.

    Dass jeder Katzenhalter das Bestmögliche für seine Katze/n tut, sollte das Selbstverständlichste von der Welt sein. Ist es leider nicht.

    Sind Rassekatzen anders? Ja.
    Ist ihr Leben weniger wert? Nein.

    Ihr Vorteil ist, dass ich sehr genau weiß, wie das adulte Tier aussehen wird. Dass ich überwiegend seine Eigenschaften einschätzen kann. Dass ich bei einem guten Züchter sicher sein kann, dass er alles menschenmögliche getan hat, um die Gesundheit von Elterntieren und Kitten sicherzustellen und weder Tierarzt- noch Futterkosten gescheut hat.

    Und ja - ich liebe Hauskatzen, ich liebe alle Katzen....aber am meisten liebe ich Orientalen. Und dazu stehe ich.

    Liebe Grüße,
    Gilsu
     
  10. #29 13.09.2009
    Die_Wilden

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    @Gilsu,
    muss dir für deine Ausführung recht geben.
    Es ist eben so.

    Was meint ihr,was ich auf Ausstellungen zu hören bekomm,
    wenn ich mit meinen EKHs da bin.
    " Die sehen ja wie Hauskatzen aus u.dafür soll man noch bezahlen,die bekommen wir beim Bauern kostenlos!"
    Sicher,sehen sie wie EHKs aus,stammen von diesen,wie fast alle Rassen, ab-
    nur sie sind keine Überraschungspakete mehr,kann in etwa sagen,wenn sie ausgewachsen sind,sehen sie wie diese oder jene aus,das ist eben der Unterschied,Rasse oder Hauskatze.
    Sie gleichen sich auch im Aussehen,Grösse u,Wesen,dafür gibt es den internationalen Rassestandard,an den muss man sich,wie bei allen Rassen halten.
    Was aus der Reihe fällt,was überall mal vorkommen kann,wird von der Zucht ausgeschlossen,aber beileibe nicht ertränkt oder totgeschlagen,das sind eben Liebhabertiere,haben die gleiche Chance liebe Menschen zu finden ,wie die anderen.

    Ich glaube,dass ich mir in all den Jahren ein Urteil erlauben kann,weil bei mir viele Katrzen leben,wie ich schon ausgeführt habe u.auch ihre Stärken u.Schwächen kenne,egal um welche es sich handelt.
    Besitze sogar 2 echte Türkisch Angora,black u.white.mitlerweile 11 u.12 Jahre alt,aber das sind Idealisten u.nicht mit den anderen zu vergleichen,trotzdem liebe ich sie so ,wie sie sind,sind eben "Türken",genau wie Orientalen immer das bleiben was sind,eben Orientalen .

    Das ist meiner Meinung nach der einzige Unterschied zwieschen Rassekatzen u.Hauskatzen.
    Bei einer Rassekatze weiss man, was einen später erwartet,
    bei einer Hauskatze nicht.
     
  11. #30 13.09.2009
    Die_Wilden

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    @Raupenmama,

    Nur mal eine kurze Frage-Hast du wirklich EKHs? ::uhu:: ::uhu:: ::uhu::
     
  12. #31 13.09.2009
    Tigerente

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    Menschen sind nuneinmal dumm, da kommt man nicht dran vorbei. Und viele gehen mit ihrer Dummheit hausieren und verschenken ihr dummes Gerede kostenlos an alle die nicht bei drei auf'm Baum sind. Dann hört man sich solche Sachen wie das Beschriebene an. Und genau die selben Menschen gehen los und holen sich die ach so niedlichen Kätzchen vom Bauernhof, fallen auf die Kamerun-Connection rein, ersteigern Katzen bei Ebay und beschweren sich DANN, dass die Welt nur noch aus schlechten Menschen besteht. Jeden Tag steht ein Dummer auf. Finde ihn und du hast ausgesorgt.

    Back to Topic:

    Der Unterschied zwischen meinem Rassetiger und meinen Hauskatzen ist die Weichheit seines Fells. Ansonsten ist er genauso ein Rüpel oder genauso verfressen und genauso ängstlich wie der Rest der Bande.
    Ich selbst habe noch nie gezüchtet und habe das ganze auch nicht vor, das machen schon genug Leute außer mir und ich muss nicht noch zusätzlich Katzenkinder in die Welt setzen wenn bereits Leute züchten und die Tierheime voll sind. Deshalb kann ich das nicht so wirklich nachvollziehen, ob man auch einen bestimmten Charakter heranzüchten kann. Mein inneres Gefühl sagt jein, so ein Charakter ist ja erstmal ein Zusammenspiel aus den Hormonen die bereits vorliegen und dem, was man so im Laufe des Lebens lernt.
    Die paar Norweger die ich bislang kennengelernt habe waren alle Anhänglich, bis auf einen Kater der etwas zickig rüberkam. Aber ich sträub mich dagegen zu sagen "Alle Norweger sind so", das wäre für mich wie "Alle Menschen aus dem Land X sind so." und das finde ich panne. Seh ich also zwiespältig, das ganze.
     
  13. #32 13.09.2009
    Raupenmama

    Raupenmama Gast

    eine
     
  14. #33 13.09.2009
    Kismet

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    vertippt.. ::gacker::
     
  15. #34 16.09.2009
    Agnieszka

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    Um erstmal klarzustellen über welche Frage wir hier diskutieren: giorgio hat sich meiner Meinung nach in dem ersten Post missverständlich ausgedrückt bzw. hätte genauer formulieren können. Unterschiede Haus und Rassekatzen heißt der Thread, der durch einen Post eröffnet wird, der sich zunächst an diese Beschreibung hält, dann aber ein Thema einführt, das zwar »verwandt« mit der Frage ist, aber von ihr abweicht!
    Dass dem so ist, dagegen sage ich nichts. Ich bin ebenfalls – unabhängig von der Ausgangsfragestellung! - der Meinung, dass Rassekatzen und Hauskatzen als fühlende Wesen denselben Wert haben.
    Wenn man sich jetzt aber nicht auf eines der beiden Themen festlegt kommt es zu Missverständnissen und Streitereien.
    Ich schließe mich hier voll Gilsu, klunki, die Wilden und Raupenmama an. Und um Gilsus erste Anmerkung weiterzuführen jetzt mehr zu meiner Meinung ob sich Rasse- und gewöhnliche Hauskatzen (vom Wesen) unterscheiden.
    Ich finde nämlich, dass es sehr wohl nicht nur optische Unterschiede zwischen den Katzen(rassen) gibt. Im Übrigen ist dem nicht nur so zwischen »gewöhnlicher« und Rassekatze sondern auch zwischen einzelner Rassekatzen.
    Das hat klunki hier sehr schön formuliert und so kann ich es auch stehen lassen: Es kommt AUCH auf die Katze als Individuum sowie ihre Erfahrungen an.
    Aber kein Lebewesen wird NUR aus erfahrungstechnischen Gründen so wie es ist. Es liegt AUCH an den Genen. Es ist ein Zusammenspiel von beidem und wenn man solch ein Lebewesen hat dass beispielsweise genetisch eher aufgeschlossen ist und man dann noch sein Bestes dazu tut, dies zu fördern, kann man mit einem gewissen Erfolg rechnen. Ebenso kann man Erfolge bei einem verschreckten Wesen erzielen, wenn man es mit Liebe behandelt. (Genauso gut kann man aus einem vertrauensseligen Tier einen Besen machen, das sei angemerkt!)
    Um hierzu noch etwas loszuwerden und meine Ansicht genauer darzulegen:
    Dieses oben von mir genannte Beispiel (!) ist jetzt nicht auf eine Rassekatze gemünzt. Das kann einem auch bei jeder »gewöhnlichen« Hauskatze passieren, die schon vor ihrer Prägung eine gewisse Veranlagung hatte. Ergo sind nicht ALLE xy SO und nicht ALLE ab SOundSO! Man kann nicht pauschal sagen, dass irgendwas auf der Welt allumfassend für einen Bereich gilt.
    Aber man kann mit Wahrscheinlichkeiten argumentieren und sagen: Es ist wahrscheinlicher dass diese Katze so und so wird, weil sie ein Norweger ist, als dass diese beliebige Hauskatze (vom Wesen) so wird.
    Das stimmt nicht! Das ist nämlich gerade der springende Punkt. Im Laufe der Zucht von Rassen/einer Rasse (nicht nur von Katzen, sondern generell) wird nicht nur auf Äußerlichkeiten, sondern auch auf das Wesen der Tiere geschaut.
    Vor Mendel und sämtlichen Entdeckungen hat man oft nach Wesen verpaart um Tier z.B. zu domestizieren und »gefügsam zu machen«. Auch wenn sich Katzen natürlich von diesen Tieren unterscheiden, ist doch die Tatsache gemein, dass man auf bestimmte Charaktereigenschaften hinzüchten kann und dies auch tut.
    Da muss ich widersprechen. Nicht nur, weil ich gerne darauf hinweise dass man Worte wie »immer«, »alle« und »nur« mit äußerster Vorsicht gebrauchen sollte. Eine Hauskatze ist nicht IMMER ein Überraschungspaket, wenn man über ihre genetische Veranlagung bezüglich des Charakters »Bescheid weiß« bzw. erahnen kann. Dem ist natürlich nicht so, wenn es ein Kitten der zufällig von Mr.Unbekannt begatteten Katze (deren Vater auch unbekannt ist usw.) ist. Dass das (leider) oft der Fall ist, dagegen will ich nichts sagen.
    Allerdings gibt es doch tatsächlich auch Halter von »gewöhnlichen« Hauskatzen, denen es nicht egal ist, dass und mit wem das Haustier Nachwuchs bekommt. Wird das lange genug fortgeführt (auch wenn keine Rasse in dem Sinne entsteht), dann hat man kein Überraschungspaket und das Wort IMMER ist unangebracht.

    Um endlich auch zu meiner persönlichen Entscheidung zwischen Rassekatze und »gewöhnlicher« Hauskatze zu kommen: Ich bin Halterin einer Tierheimkatze unbekannter Abstammung und das seit viiiiiiiiielen Jahren. Ich weiß um Pro und Contra und will das hier auch nicht alles wieder aufrollen. Ich bereue nicht, dieser Katze ein zuhause geben zu können!
    Jeder Mensch sollte entscheiden können, ob er eine Rassekatze oder eine »ganz normale« Hauskatze bei sich aufnimmt. Solange er nicht sagt »Ich lass’ die ausgemerkelte, verletzte Hauskatze da am Straßenrand verhungern, weil ich jetzt nicht anhalten kann, denn meine Rassekatze kommt sonst nur zu spät zur Ausstellung!« ist das in Ordnung.
    Das sehe ich auch als Grund an, mir wahrscheinlich nach meiner Prinzessin eine Rassekatze anzuschaffen. Meine Hübsche ist jetzt schon so alt und lebt seit langem bei meiner Familie. Einen Umzug kann ich ihr nicht zumuten nur weil ICH sie gerne an meinem neuen Wohnort bei mir haben will. Sie wird es weiterhin gut bei meiner Familie, dem befreundeten Nachbarskater, unserem Hund und in ihrem kleinen Reich haben. Ich bin stolz darauf aus der völlig ängstlichen Tierheimskatze diese kleine Persönlichkeit gemacht bzw. ihr geholfen zu haben, sich in der Welt zurecht zu finden.
    Ich hingegen als Tiernarr und Katzenmensch werde hoffentlich eine neue Katze finden, die das Leben bei mir genießen kann und mir viel von dem zurück gibt, was ich ihr gebe. Sie wird meine alte Katze nie ersetzen können und das soll sie auch nicht!
    Kann mich nur anschließen. Optisch und von den voraussichtlichen Charaktereigenschaften würde ich am liebsten so ein rundes Bärchen bei mir aufnehmen. Ein Muss ist es selbstverständlich nicht. Die Chemie muss stimmen, das ist das wichtigste. Schließlich habe ich vor lange und glücklich mit einem Haustier zusammen zu leben, das im Leben nichts missen muss und bis an den Lebensabend glücklich ist!

    Liebe Grüße euch allen,
    Maruska ::uhu::
     
  16. #35 16.09.2009
    Nelo

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    Also ich verstehe eingentlich nicht so ganz das Problem hier!!! Wieso muß man die Katzenrassen oder "nicht Rassekatzen" so gegeneinander stellen. Ich finde es teilweise Krass, wie das so abläuft. Immerhin sind alle Katzen verwandt miteinander und vom Grundprinzip haben alle Katzen viele Gemeinsamkeiten.

    Ich zu meinem Teil möchte sagen, dass ich denke, dass es bei RAssekatzen einfach durch "gezieltes" verpaaren bestimmtes zu erreichen......und das soll ja auch Sinn und Zweck des Züchtens sein. Und die Erhaltung der Rasse sollte doch im Vordergrund stehen.
    Deshalb ist es auch wichtig, dass es Hauskatzen gibt. Stellt euch mal vor es gäbe nur noch Rassekatzen. Das wäre unvorstellbar. Dann gäbe es ja gar keine Katzen, die sich draussen frei bewegen würden. Und ich finde es auch toll, wenn es noch Katzen gibt, die draussen jagen und umher streunern (kastriert). Eben, einfach noch so ursprünglich, wie früher. Das ist doch ein schönes Bild, wenn man daran denkt.

    Und natürlich ist es für Rassekatzen einfacher.....sie werden meist gut behandelt, weil sie von Menschen gekauft werden, die sich für Katzen interessieren und diese werden kastriert, weil die Züchter das verlangen. Also kann es auch nicht dazu kommen, dass irgend welche Bauern die süssen Kätzchen erschlagen oder ertränken (weil Bauern sicherlich keine Rassekatze kaufen würden). Ich finde die Aussage unfair. Das kann man doch nicht miteinander vergleichen. Rassekatzen haben es oft einfacher, das kann doch keiner bestreiten. Und es gibt auch viele die Rassekatzen aus Prestige Gründen halten, dass darf man auch nicht von der Hand weisen. Ist doch toll, wenn das Haustier ein riesen Stammbaum vorweisen kann und ganz viele Vorfahren hat, die Champions sind. (nicht böse gemeint - ich will niemanden angreifen oder so was)

    Ich liebe Katzen, egal welcher Art. Ich möchte selber auch mal Rassekatzen haben, denn ich finde die Arbeit der Züchter super wichtig. Aber ganz ehrlich, die Hauskatzen haben schon sehr viel Pluspunkte bei mir, weil sie es im Leben meist nicht so einfach haben, wie die Rassekatzen. Und ich sehe im Urlaub immer so viele traurige Strassenkatzen. Ich weiß, dass ich irgend wann wieder "schwach" werde und so ein trauriges armens Kätzchen bei mir einzieht ;-)
     
  17. #36 17.09.2009
    Gast788

    Gast788 Gast

    Huhu

    Dieses >Thema hier basiert auf den Anmerkungen die Raupenmama in einem Thread von Undertaker gemacht hat.. In diesem Thread wurden >Hauskatzen wurden Hauskatzen als Sammelbegriff für alles was man nicht zuordnen kann hingestellt..

    Damit Undertaker thread aber nicht ganz von diskussionen über Hauskatzen und Rassekatzen niovcht ganz überschwemmt wird habe ich diesen thread ins Leben gerufen..Auch auf wunsch von MarionL.


    >Es geht hier einzig und allein darum dass man Hauskatzen nicht als minderwertig hinstellen sollte.. <schließlich gäbe es ohne Hauskatze so manchen Rase nicht..

    Es gibnt auch Katzen die ich persönlich nicht ansprechend finde aber ich würde niemals irgendwelche abfällige Äußerungen über ein Tier machen das einzig und allein Liebe braucht..

    Katzen sind alle gleich ob mit einer Plattschnute oder Nackig ode ganz gewöhnlcih. Jede Katze hat das Recht geliebt zu werden und mit nötiger Würde behandelt zu werden. Jede Katze hat etwas besonderes das sie auszeichnet und das ist schließlich nicht Rasse bezogen...


    LG Christine
     
  18. #37 17.09.2009
    NFOmiez

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    Hallo,

    meiner Meinung nach gibt es keinen Wesensunterschied zwischen einer Hauskatze und einer Rassekatze! Es kommt darauf an, wie der Mensch mit ihnen umgeht und wie gut sie sozialisiert sind!
    Unseren EKH Carlo ( leider mussten wir ihn letzten Monat nach 15 Jahren gehen lassen ) hab ich vom 2. Lebenstag mit der Hand aufgezogen und er ist genauso verschmust und zutraulich gewesen wie unsere Norweger. Apropo Norweger... das sind in den skandinavischen Ländern die Hauskatzen, genauso wie bei uns die EKH!
    Ich bin zwar Züchter, aber in erster Linie Katzenliebhaber und da ist mir die Rasse sowas von egal!!!
     
  19. #38 17.09.2009
    Sunny Hillside

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    Hallo zusammen!!

    Ich verstehe schon durchaus, was Raupenmama meint.

    Ich habe derzeit 2 Hauskatzen - seit 8 Jahren, und ich hatte seit klein auf, seit ich denken kann, Hauskatzen.
    Nun habe ich seit ein paar Jahren Maine Coons. Und ihr könnt sagen was ihr wollt, sie sind natürlich nicht weniger wert oder sonstwas, aber sie sind ANDERS.
    Sicher mag der ein oder andere eine Hauskatze besitzen die auch wiederum "anders" ist, aber im allgemeinen ist meine persönliche und subjektive Meinung:
    Hauskatzen sind anders als Rassekatzen.

    Ich habe beide "Sorten", ich liebe sie alle, aber ich lass das einfach mal so stehen, für mich ist es ein klarer Fall von "is so".
    ::gacker:: ::gacker:: ::gacker::
     
  20. #39 17.09.2009
    sharone

    sharone Gast

    Hallo zusammen,

    auch ich bin der Meinung, dass es Unterschiede zwischen Haus- und Rassekatzen gibt.

    Ich besitze beides und liebe alle genau gleich. Da besteht kein Unterschied für mich, auch würde ich genau gleichviel für jede meiner Fellnasen tun.

    Der Unterschied liegt für mich hier:
    Rassenkatzen entsprechen mit ihrem Äusseren, der Grösse, und ihren Charaktereigenschaften dem festgelegten Rassenstandard nach dem sie gezüchtet werden. Beim Kauf einer Rassenkatze vom Züchter kann man davon ausgehen, dass diese Katze die Merkmale dieser Rasse trägt. Gut informierte Käufer wissen deshalb, was nach dem Kauf auf sie zukommt.

    Bei Mischlingskatzen kann man nie mit Bestimmtheit sagen, welches Aussehen, welche Grösse und welchen Charakter sie später einmal haben werden. Wer diese weiss und es akzeptiert, kann an einem Mischling viel Freude haben.

    Hat man aber bestimmte Vorlieben; Haarlänge, Temperament, Geschwätzigkeit, Spieltrieb usw., dann würde ich raten die "passende" Rasse dazu zu wählen. Und nicht eine Hauskatze nehmen und hoffen, dass sich diese evt. so entwickeln wird.
    Gerade bei Bengalen ist die Aktivität ein grosses Thema und wer ein "Sofabüsi" möchte, sollte sich eine andere Rasse auswählen.

    Liebe Grüsse
    Nicole & Bengis
     

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