Zucker im Katzenfutter

Dieses Thema im Forum "Ernährungsratgeber, Trinkanimation und Rezepte für" wurde erstellt von fvoellmer, 08.10.2012.

Schlagworte:
  1. #1 08.10.2012
    fvoellmer

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    Hallo,

    ich habe hier ein PDF File wo es um Zucker in Katzenfutter geht.

    https://docs.google.com/open?id=0B4KZ-YGKgGt8VG84VnFoMFh0cjA

    Ich muß dazu anmerken,
    das ich Futter ohne Zucker und Getreide füttere, es sei den Freunde etc.

    bringen mir mal Whiskas etc. mit weil sie es nicht besser Wissen.

    Aber ich bin nach lesen des Artikels nicht mehr so hysterisch, wenn ich mal Futter bekomme
    in dem Zucker vorhanden ist.

    Was haltet ihr davon?

    Tschau
    Friedhelm
     
  2. #1 08.10.2012
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #2 08.10.2012
    Estania92

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    Ich halte davon garnichts...
    Nicht weil ich total strikt gegen Whiskas und co. bin, sondern weil ich gewisse Vorteile aus der angeblich "gesünderen" Katzennahrung ziehe.
    Meine Miezen stinken einfach nicht mehr so bestialisch (und das können die Beiden aufeinmal wieder ganz toll wenn ich mal Felix oder so füttere ^^), da geh ich viel lieber Katzenklo ausräumen, und der Vorteil bei Nassfutter ist einfach, das darin mehr Wasser ist und meine Miezels leider kaum normal trinken (ausser ich gieße mein Bäumchen zu viel, und das Wasser das schon durch die Erde durch ist und unten rauskommt wird aufgeschleckt ;) )

    Im Endeffekt sollte jeder selbst wissen, was er seiner Katze füttert, und ab und an mal ein bisschen Whiskas und Co. ist sicher nicht schlimm :)
    Wenn wir wirklich alle unbedingt wollen, das alle Katzen artgerecht gefüttert werden, dann hätte man sie nicht domestizieren dürfen! :)

    Tagchen,
    Jana
     
  4. #3 08.10.2012
    fvoellmer

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    @Jana

    Ich bin mir jetzt nicht sicher ob Du dich auf den verlinkten Artikel beziehts oder darauf,
    das ich ab und zu mal Whiskas füttere?

    Mir geht es um den verlinkten Artikel, und was davon gehalten wird.

    Tschau
    Friedhelm
     
  5. #4 08.10.2012
    Estania92

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    Hab das im Allgemeinen gemeint ;)
    Zum Artikel: Keine Ahnung was ich davon halten soll ^^ tolle Antwort, ich weiß ;)
     
  6. #5 08.10.2012
    Der Artikel?
    Gespickt mit Halbwahrheiten.

    Um es kurz zu machen:
    Natürlich sind die kommerziellen Futtermittel (mehrheitlich in Discountern und Supermärkten erhältlich) verantwortlich für Übergewicht und Diabetis, ebenso für Zahnerkrankungen.
    Eine Katze, die so so tiergerecht wie möglich ernährt wird, ist in der Regel schlank und leidet nicht unter Allergien oder Zahnerkrankungen. Ausnahmen gibt es hier nicht so viele. Ich habe schon einige Ernährungsumstellungen bei Katzen erlebt. Zum Beispiel von Supermarkt-Nassfutter zu Nassfuttter aus Fleisch. Die Folge war immer Gewichtsabnahme, schöneres Fell, besserer Atem, kein stinkender Urin und Kot mehr. Das sind alles Beispiele, die gegen die These sprechen, Kohlenhydrate und Zuckerstoffe machen nichts aus. Natürlich machen sie etwas aus. Denn die Katze braucht tierische Proteine, keine Pflanzlichen.

    Und Jana
    Ich hoffe dass das jetzt nicht Dein Ernst gewesen ist. Denn das mangelnde Verantwortungsbewusstsein gewisser Hersteller und die Bequemlichkeit mancher Tierhalter als Rechtfertigung für denaturierte Pampe hinzustellen hat schon ein Geschmäckle. Für mich. Ich spreche nur für mich.
     
  7. #6 08.10.2012
    Xanthi

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    Hi,

    ich will keine diskussion daraus machen, aber vieles sind Erbanlagen. Es gibt Katzen die sind nicht schlank und bekommen genau das Futter, was du meinst, damit sie schlank sein müssten. Ich habe 2 Mädchen hier, egal mit was ich sie füttere, sie werden nie dick werden. Es liegt bei beiden nicht in den Genen, eine lang und schlank, die andere muskulös und schlank. die erste kommt nach Mama, die 2. ist komplett ihr Vater. Beide haben Top Zahnfleisch. Egal was ich füttere, sie werden nicht so kompakt wie mein Kater vom Körper, er ist nicht dick, aber bedeutend kompakter als meine Mädchen, aber bei ihm waren auch seine Eltern so. Ich werde meinen Kater auch nie so schlank bekommen, wie meine Mädchen, er hat die Anlagen dazu nicht.

    lg Juli
     
  8. #7 09.10.2012
    fvoellmer

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    Hallo,

    ich will natürlich auch keine Diskussion im negativen Sinn auslösen.

    Wahrheit Halbwahrheit wie auch immer.

    Nur was ich schon erwähnt habe ist, das wenn ich mal von Bekannten ein paar Dosen bekomme, so nach dem Motto "Wir bringen dem Katzenpapa mal was mit" verfüttere ich es, ohne jetzt gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

    Tschau
    Friedhelm
     
  9. #8 09.10.2012
    Mondlichtkatze

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    Katzen sind Carnivoren, ihre Verdauung ist an Tierische Nahrung angepasst und das sogar soweit das sie ohne Zucker nicht mit dem Futter aufnehmen müssen. Ist Zucker dem Futter zugesetzt ist die Bauchspeicheldrüse ständig überlastet. Zucker im Futter ist nur für den Menschen drin und nich für die Katze.
    So ich hoffe das war jetzt nicht zu kurz.
     
  10. #9 09.10.2012
    Estania92

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    Ich finde das es rein die Wahrheit ist! Wenn man wirklich das Ziel vor Augen hat, alle Katzen ihrer Natur nach zu ernähren, hätten sie nicht domestiziert werden dürfen!
    Wer kann einer Katze wirklich zu 100% genau das bieten, was sie in Natura bekommen würde? Ich für meinen Teil kann einfach nicht barfen, weil ich keine Kücken/Mäuse oder Lebendfutter geben kann!
    Meine Kater bekommen auch nur hochwertiges Futter, und manchmal ein bisschen "Pampe" aus dem Supermarkt, aber das wollte ich mit meiner Aussage nicht bestreiten ;)
    Und ich nehm dir deine Meinung natürlich nicht übel oder will jetzt Streiten :) Oder gar sagen es sei gerechtfertigt wenn man seine Katzen oder Tiere im Allgemeinen aus Faulheit ungesund ernährt!
     
  11. #10 09.10.2012
    Der Natur können wir nicht entsprechen. davon war auch nie die Rede. Jedoch muss ich ein Tier, wenn ich es halte, auch seiner Art entsprechend ernähren. Und dafür kann jeder Sorge tragen. Es bedeutet Verantwortung, wenn man ein Tier hält. Leider aber ist es noch nicht standard, sich Informationen anzueignen.

    Und ja, der Artikel strotzt vor Halbwahrheiten.

    Es wird behauptet, Hunde seien Omnivoren. das ist nicht wahr. Es sind Carnivore wie Katzen, nur hätten sie ihrer Natur entsprechend andere Beute. Und sie fressen auch Aas.

    Wenn ich mal Tamme Hanken sinngemäß zitieren darf, so würde eine Hündin ihren Welpen grünen Blättermagen hervor würgen, damit sie in Zukunft imstande sind, Fleisch zu verdauen. Er empfiehlt Hundehaltern in der Regel auch, einen Hund einen Tag hungern zu lassen, ihm dann grünen Blättermagen fressen zu lassen, so viel er will (und der Mensch aushält :) ) und dann nur noch Fleisch und Knochen zu verfüttern.

    Eine Tierärztin hat offen gelegt, dass Hunde, die schon in jungen Jahren unter schweren Gelenkerkrankungen oder Allergien leiden, reagieren meist auf die ungesunde Zusammensetzung des Futters. Man sollte natürlich auch etwas Gemüse geben, aber das Grundnahrungsmittel sollte Fleisch sein.

    Wir Menschen haben die Natur weitgehend zerstört, so dass Katzen oder auch Hunde weitgehend nicht mehr ohne menschliche Hilfe auskommen können. Um so höher ist die Pflicht gegenüber den Tieren für ihr Wohlbefinden zu sorgen.
     
  12. #11 10.10.2012
    Isis

    Isis Katzenflüsterer

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    Oh ich glaube da brauchen wir Worterklärungen
    Omnivore - sind Allesfresser
    Carnivoren - sind Fleischfresser
    Herbivoren- sind Pflanzenfresser
    Wer was ist sieht man am Besten am Verdauungstrakt, auch in der Darmlänge. Pflanzenfresser sieht beispielsweise Kühe , haben einen sehr langen Darm, oft sind sie sogar Wiederkäuer.

    Carnivoren haben den Kürzesten Darm, Fleisch braucht auch nicht so lange wie die faserige Pflanzenkost.

    Die Omnivoren , die Allesfresser, zu denen auch wir gehören sind vom Verdauungstrakt in der Mitte anzusiedeln. Hunde können auch Gemüse bekommen, auch Wölfe haben ab und zu Beeren geknabbert, aber die Hauptbestandteile ist Fleisch.

    Genausogut nehmen Kühe auch mal Krabbelgetier, Hopser und Würmer auf, es schadet ihnen nicht , ist ja auch nicht so viel von der Menge her. Katzen sind Fleischfresser, das sieht man schon am kurzen Darm, Gras fressen sie nur um die Haarballen im Darm loszuwerden.
    Fakt ist Zucker ist schädlich, die Bauchspeicheldrüse wird stakt belastet, das erkennt jeder der mit offenen Augen mal unterwegs ist. Jugendliche , die schon sehr jung übergewichtig sind, gerade hier steigt enorm der früher bekannte "Altersdiabetes" das ist die erworbene Zuckerkrankheit, während der richtige juvenile Zucker, angeboren ist.
    Falsche Ernährung rächt sich inrgendwann, mal früher mal später.
    Ich habe insofern auch Freunde und Bekannte aufgeklärt und wenn die mir was für die Fellis bringen, die wissen Bescheid, da kommt lieber weniger aber was Gescheites. Wk und Konsorte das landet hier nicht im Napf .

    Tamme Hanken ist einfach nur Klasse, er ist sehr direkt aber was er sagt hat Hand und Fuss
     
  13. #12 10.10.2012
    Stiene

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    Also, ich hab mich durch den Artikel durchgearbeitet. Er ist erschienen in einer Zeitschrift für Tierärzte und soll ein wissenschaftlicher Artikel sein. Welche Qualifikation der Autor hat, ist unklar (das macht schon misstrauisch, Dr. kann man überall sein) Und sogreift er auch direkt daneben und bezeichnet Hunde als Omnivoren, also Allesfresser - ein Blick auf die DArmlänge des Hundes beweist bereits das Gegenteil, auch Hunde sind Caenivoren und das ist wissenschaftlich auch unbestritten.

    Der Autor jongliert mit Zahlen, mal mit solchen, die er von anderen Autoren übernimmt (die er zitiert), mal schöpft er selber...wie, woher bleibt in jedem Fall unklar. Ein Beispiel: Er führt Studien an, die nachweisen, dass ab Gabe einer gewissen Menge an Kohlehydraten diese messbare Veränderungen der Ausscheidungen der Katzen bewirken - Folge kann Durchfall sein und Harnveränderungen. Und nun kommt der Kunstgriff: Daraus folgert er, dass alle Mengen, die darunter liegen, von Katzen vertragen werden. Das ist schlichter wissenschaftlicher Unsinn, denn mit Durchfall und Zucker im Urin ist es ja nicht getan, insbesondere, wenn die Reaktion auf eine einmalige Gabe zurückzuführen ist. Mit anderne WOrten: Studien zur Verträglichkeit der üblichen in Industriefutter enthaltenen Mengen gibt es nicht, wie die Studien durchgeführt wurden, wie man also zu den Ergebnissen kam, bleibt im Dunkeln und daraus gefolgert wird das Gegenteil von dem, was herausgefunden wurde: nämlich dass Katzen ein Zuviel an Kohlehydraten eben nicht vertragen. Statt dessen führt er aus, Katzen würden ja von Natur aus öfter am Tag fressen wie Weidetiere und deshalb Kohlehydrate besser vertragen (was weder belegt, noch belegbar ist, da es kompletter wissenschaftlicher Unsinn ist).

    In Bezug auf die Zusammensetzung industriellen Futters werden Zahlenangaben gemacht, die der AUtor frei behauptet, ohne diese belegen zu können oder zu wollen. So hat Industriefutter angeblich einen hohen Eiweißgehalt ..dabei wird zwischen tierischem Eiweiß und pflanzlichem Eiweiß (wohlweislich?) nicht unterschieden, obwohl wir ja wissen, dass KAtzen auf tierisches Eiweiß angewiesen sind. Angeblich liegt der Anteil an Kohlehydraten in Industriefutter unter 2 %, in der Folge wird dieser ANteil noch weiter gesenkt, weil der Autor nur noch die Zucker angibt, die weniger als 1 % ausmachen sollen. Wie er auf diese Zahlen kommt, ist ein Rätsel. Soja führt er als Getreideanteil in seinem Artikel auch nirgends an, dabei ist Soja bei schlechtem Futter ein wichtiger Bestandteil und enthält neben Eiweiß ja auch Kohlehydrate.
    Als Krönung des ganzen gibt der Autor dann angeblich sichere Grenzwerte für den Gesamtzuckergehalt an, ohne die Quellen seiner Behauptung zu nennen
    Bei Trockenfutter behauptet er dann, dass es keinen NAchweis dafür gebe, das das festgestellte Adipositasrisiko bei Trockenfutterfütterung auf den den Zuckeranteil zurückzuführen sei. Auch das ist eine Halbwahrheit, weil eben insgesamt fest steht, dass Trockenfutter dick machen kann und auch nicht auszuschließen ist, dass der Zucker damit in Verbindung steht. Offenbar gibt es keine Untersuchungen dazu und dann lautet das Motto: ist ja nicht nachgewiesen, also ist alles in Ordnung. Wir erinnern uns: Weichmacher in Plastik waren auch mal nicht gesundheitsschädlich, weil das nicht nachgewiesen war, oder Asbest oder oder)
    Schließlich führt er (richtig) an, dass KAtzen zu KAries nicht neigen und daher (!) Zucker auch nicht in Verbindung steht mit KAries bei Katzen. Aha. Auch das ist logischer Schwachsinn. Nur, weil KAtzen nicht oft KAries haben, wissen wir eben noch nicht, ob Fälle, die dennoch vorkommen, durch Zucker in der Nahrung hervorgerufen worden sind.

    Schließlich gibt er noch an, dass es NAchweise gebe darüber, dass vermehrte Kohlehydratgabe Diabetes bei Katzen fördere, darüber gebe es zahlreiche Studien. Aber: in der Tiernahrung gibt es nicht so viel Kohlehydrate wie in den Versuchen verfüttert wurden. Wieder ein Trugschluß. Es ist nachgewiesen worden, dass ein Zusammenhang zwischen Kohlehydratfütterung und Diabetes besteht. Soweit, so gut (oder ungut). Daraus zu schließen, wenn man weniger füttere, sei dies in Ordnung ist schon wieder logisch und wissenschaftlich unhaltbar, denn wir wissen ja, dass es einen Zusammenhang gibt. DAs kann ja sein wie bei Arsen: immer ein bisschen und noch ein bisschen mehr, bis es wirkt.....bis zu welcher Grenze Kohlehydrate tatsächlich nicht zu Diabetes führen, das ist eben nicht weiter untersucht oder der Autor will nichts dazu sagen.

    Halbwahrheiten, in wissenschaftliche Sprache gepackt, mehr ist der Artikel leider nicht. MAn sollte wohl fragen: Wer hat ihn dafür bezahlt?

    Lg Christina
     
  14. #13 10.10.2012
    klunki

    klunki Gast

    whowww Christina, danke, dass Du Dich mit dem Artikel so detailliert auseinandergesetzt hast.

    Ich habe versucht ihn zu lesen und zu verstehen (Betonung liegt auf: VERSUCHT) und gebe zu, dass ich nach relativ kurzer Zeit vor lauter miteinander vermengten Fremdworten geistig ausgestiegen bin :schaemgirl2:

    Ich kann den Artikel also nicht wirklich beurteilen, aber das was Du und vorher auch schon Petra und die anderen Schreiber dargelegt haben, erscheint mir einfach völlig logisch und richtig.

    Und zu diesem Satz hier:

    kann ich nur voll und ganz zustimmen. Diese Frage sollte man sich immer stellen, wenn man mit irgendwelchen "Untersuchungsergebnissen" konfrontiert wird. Frei nach dem Motto: "Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing' " :rolleyes:
     
  15. #14 10.10.2012
    fvoellmer

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    Hallo,

    ich möchte jetzt keinen Streit, aber wenn ich lese das einen Englischen Tierarzt seine Qualifikation abgesprochen wird, ist das schon ziemlich dreist.

    Dr. Tim Watson BVM&S, PhD, MRCVS - ich weiß jetzt nicht was die Abkürzungen bedeuten.

    Ich selbst habe den Artikel auch nicht verstanden, deshalb ja das verlinken von mir.

    Aber Christinas Beitrag bringt mich auch nicht weiter, da auch nur behauptet wird ohne Quellen.

    Wenn sie noch nachgereicht werden sollten, dann bitte in deutsch, andere Sprachen kann ich leider nicht.

    Naja, mußte ja kommen.

    Tschau
    Friedhelm
     
  16. #15 10.10.2012
    klunki

    klunki Gast

    ach komm Friedhelm - sam 'mer wieder guad :D

    Die Frage musste tatsächlich kommen, weil sie immer kommt. Ich durchleide das selbe gerade im Bereich des Dampfens - wir können uns abrödeln wie wir wollen - Untersuchungen in Auftrag geben - aber immer wird eine Seite aufgrund des Auftraggebers misstrauisch sein (entweder die Dampfer, weil der Auftrag von irgendwelchen Gesundheitsaposteln kommt oder die Gesundheitsapostel, weil der Auftrag von der Dampferseite kam)

    Und das ist grundsätzlich auch (leider) tatsächlich berechtigt, weil sich viele Wissenschaftler in den letzten Jahren in dieser Beziehung nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.

    Liebe Grüße

    Juanita
     
  17. #16 10.10.2012
    Christina, vielen Dank für Deine Mühe.

    Einige von uns haben sich in den letzten Jahren verstärkt mit dem Thema Ernährung von Hund und Katze auseinander gesetzt und haben lernen müssen, dass bei der industriellen Tierfuttermittelherstellung manches im Argen liegt. Und auch Tierärzte verdienen gut daran, dass die kommerzielle Nahrung nicht die gesündeste ist. Sie wissen es und machen deshalb mit.

    Und wie Juanita schrieb, "Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing' ", genauso ist es leider.
    Und den Doktor? Ich zieh vor jedem meinen Hut, der auf ehrenvolle Weise promoviert, und diesen Titel auf genauso ehrenvolle Weise mit Leben füllt. Leider ist die jüngste Geschichte der Bundesrepublik gespickt mit einer Anzahl Abschreibern, die sich nicht mit Ruhm bekleckert haben, ebenso ist nicht immer echte Wissenschaft, wenn Wissenschaft drauf steht.

    Und für mich bewies der Artikel schon dass er nicht glaubwürdig ist, als ich las, Hunde seien Omnivoren. Das sind sie definitiv nicht. Sie haben ein Scherengebiss und einen kurzen Darm, woran man einen Carnivoren eindeutig erkennen kann.
     
  18. #17 10.10.2012
    Xanthi

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    Hi,

    nicht aufregen, es war klar das immer wieder dasselbe Lied kommen wird beim Thema Futter. Egal was veröffentlicht wird, passt es für manche nicht, dann sind diejenigen die es veröffentlicht haben, plötzlich Geldgeil u.s.w. Mag sein das da vielleicht ein oder 2 Fehler enthalten ist, dennoch wird keine Katze sterben, nur weil sie Zucker im Futter mit frisst. Panik brauchst du nicht bekommen, wenn du dich mal vergriffen hast beim Futter :-). Es gibt keine Wissenschaftliche ergebnisse die beweisen, das es allein auf Futter zurückzuführen ist, wenn Zahnfleischerkrankungen oder ähnliches auftreten. Wenn jemand einen wissenschaftlichen Beweis hat, dann bitte korrigiert mich, ich kenne keine Studie.

    Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber meinen Tieren durchaus klar, auch wenn ich manchmal das böse böse Futter füttere, wovon meine ja inzwischen, was weis ich nicht alles haben müssten. Haben sie aber nicht, weder ist eine Fett, noch hat eine mit Zahnfleischproblemen zu kämpfen oder sonstiges. Ich schmunzle inzwischen nur noich, wenn Verantwortung in Verbindung mit Futter erwähnt wird, denn Verantwortungslos bin ich nicht, nur weil ich meine Meinung beibehalte.

    lg Juli
     
  19. #18 10.10.2012
    Stiene

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    Hi FRiedhelm,
    woher soll dert Leser eigentlich wissen, oas der MAnn ist? Ich sehe keinesfalls etwas, was darauf hinweist, er sei Tierarzt. Du auch nicht. Worüber regst Du Dich auf?

    Im Übrigen habe ich nicht einfach etwas behauptet, ich habe versucht, die Logik - und nur darum geht es- in dem Artikel nachzuvollziehen. Das gehört zu einem wissenschaftlichen Artikel nun einmal und damit ist es nicht weit bestellt. Wenn Du meinen Beitrag einfach mal vorurteilsfrei lesen würdest, könntest Du das doch sehen, oder drücke ich mich so verquer aus? DAnn entschuldige bitte. Ich selbst stelle keine tatsächlichen, den Untersuchungsgegenstand betreffenden Behauptungen auf - darum muss und kann ich auch nichts nachweisen. Wenn jemand behauptet, es gebe NAchweise dafür, dass der Stoff x in der Dosierung y das Ergebnis Z bringt, so hat das keinen Aussagewert darüber, was geschieht, wenn die Dosierung a, b, oder c gewählt wird. DA versucht der Autor uns aber weis zu machen.

    Außerdem - das will ich mal sagen - wollte ich einfach die von Dir gestellte Frage beantworten, welche lautet: was haltet Ihr von dem Artikel. Ich will und kann nicht behaupten, nur die Ernährung mit diesem oder jenem Futter sei richtig, das habe ich auch nicht gesagt. Ich würde selbst dann, wenn ich regelmäßig Whiskas verfüttern würde, den Artikel nicht anders bewerten können.
    Dass Du den Artikel nicht verstanden haben willst, ergibt sich aus Deinem Eingangsbeitrag auch nicht, da heißt es noch, seit Du den gelesen hast, sähest Du das lockerer mit dem Zucker im Futter......
    Und letztlich: Bei wissenschaftlichen Aufsätzen muss man leider heutzutage sehr oft fragen, wer den AUtor bezahlt, bei wissenschaftlichen Gutachten ebenso. Die Wissenschaft ist leider keine Domäne der Neutralität.

    Christina
     
  20. #19 10.10.2012
    fvoellmer

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    Hallo Christina,

    ich rege mich nicht auf, sondern bin immer sehr ruhig.:)

    Aber am Ende des Artikels steht ja sein Name mit den Bezeichnungen.

    http://www.equinevetclinic.co.uk/staff.htm

    Gleich der erste.

    Ja, das war mein Fehler, ich hätte gleich nach dem Tierarzt googeln sollen.

    Alles wird gut.:)

    Tschau
    Friedhelm
     
  21. #20 17.11.2012
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2012
    Milenn

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    Hallo Estania92,

    wir haben seit ca. 2-3 Monaten unsere allererste Katze (mittlerweile sind es zwei :D ) - ich hab von Anfang an hochwertiges Futter gefüttert (Grau), und interessierte mich dann sehr fürs BARFen (eine Freundin barft ihren Hund). Ich las mich in den Thematik ein, war aber sehr unsicher. Doch: Mittlerweie barfen wir seit knapp 20 Tagen - und es funktioniert wunderbar ;) ! Weniger Kot (da von Rohfleisch fast alles verwertet werden kann), der Kot riecht nicht mehr so stark, das Fell ist samtweich, die beiden sind agil und fit und riechen zum anbeißen gut ;D .

    Mein Aufwand bestand lediglich darin, ca. 2-3 Stunden in der Küche Fleisch zu zerschnippeln (In der Zeit hab ich 6kg Fleisch verarbeitet - was ca. 50 Tagesrationen ergibt, d.h. wenn man etwas mehr verarbeitet, muss man einmal pro Monat 2-3 Stunden aufwenden - und das ist ja nicht die Welt), sowie Hühnerherzen und Lammfett, abzuwiegen und in Portionen einzuteilen. Die wurden dann eingefroren und jeden Abend für den nächsten Tag im Kühlschrank aufgetaut. Vor dem Füttern gibts Felini Complete (Supplementen-Mischung) drüber - fertig. Füttermenge ist ca. 30 Gramm pro Kilogramm Katze - also bei 4 kg ca. 120 Gramm und unsere Futterkosten haben sich halbiert (mit Barf ca. 30-40 Euro, vorher über 80 Euro).

    Wichtig: Ich verfüttere weder Mäuse noch Eintagsküken, noch irgendein Lebendfutter (soweit ich weiß, ist es tierschutzrechtlich nicht erlaubt Lebendfutter zu verfüttern, außer das Tier würde nicht ohne Lebendfutter überleben - das gilt bspw. für Schlagen/andere Reptilien, aber definitiv nicht für Katzen). Hier mal ein Beispielrezept:


    • 1370g Hühnerbrust (4% Fett)
    • 500g Hänchenherzen (5% Fett)
    • 130g Lammfett (92% Fett)

    Ich füttere bisher sortenrein - also nur Bestandteile vom Huhn, oder Pute, oder Lamm etc... Obiges Rezept repräsentiert nur den Fleischteil (Lammfett ist in dem Rezept nötig um auf einen Gesamtfettanteil von ca. 10% zu kommen) - da kommt noch Wasser hinzu sowie 5% Ballaststoffe (bspw. in Form geriebener Möhren zwecks Verdauungsanregung) - wie du siehst ist das relativ normales Fleisch, was man auch als Mensch zu sich nimmt (Nagut, Herzen würd ich nun nicht unbedingt essen, aber das ist Geschmackssache :D).


    Viele Grüße,
    Milenn
     
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