Zusammenführung Hund und Katze

Dieses Thema im Forum "Erziehung, Verhalten, Zusammenführung von Katzen, " wurde erstellt von Cecile, 07.03.2011.

  1. #1 07.03.2011
    Cecile

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    Hallo zusammen!

    Seit einer Woche wohnt bei mir eine Pflegekatze.
    Sie ist mir gegenüber unglaublich lieb und schmusig- überhaupt nicht scheu oder ängstlich.

    Aber gegenüber meiner Hündin (die wirklich ruhig und vorsichtig gegenüber Katzen ist) benimmt sich die Katze wie
    eine Killerin. Se jagt sie richtig durch die Wohnung und beißt sie sobald sie nur mit den Ohren zuckt :boah:

    Nun muss die arme Miez dauernd in einem freien Zimmer sein, was absolut kein Zustand sein darf. Unsere anderen Pflegestellen sind voll- und selbst wenn es einen Platz gäbe- ist es eine HUNDEnothilfe.

    Habt ihr vielleicht einen Tipp wie ich es schaffen kann, dass sich die beiden in Frieden lassen können? Ich würde der Miez so so gerne mehr Kontakt erlauben. :(

    Selbst wenn sie jetzt bald vermittelt werden sollte (und davon ist ja auch zu gehen, da sie sonst echt eine Traumkatze ist) interessieren mich eure Ideen und evtl. Erfahrungen.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Cecile
     
  2. #1 07.03.2011
    Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
     
  3. #2 07.03.2011
    J&M

    J&M Gast

    Vielleicht kannst du dir aus dem Link ein paar Tipps holen sonst kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da ich mich damit nicht auskenne! Die Katze kennt sowas ggf. nicht!

    Vergesellschaftung Hund und Katze

    Ansonsten wüsste ich nur Felifriend...aber du bekommst bestimmt noch Tipps...lg ela
     
  4. #3 07.03.2011
    DevonRexLiebe

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    mein papa hat damals die hammermethode gemacht hund musste fein platz machen und auch bleiben katze genommen und aber wenn es geht katze so halten das sie die hund nicht kratzen kann und dann wurden sie auf denn bauch gelegt und mit der katze den hund streicheln:D hat bei uns mit jeder katze geklappt!!! und wir hatten viele und viele hunde :D
     
  5. #4 08.03.2011
    Barry

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    Hallo!

    Bei meiner ersten Zusammenführung stieß ein Hund auf 2 schon vorhandene Mietzen. Die beiden haben ihm erstmal deftige Ohrfeigen gegeben, danach war klar, dass sie das Sagen hat und Tommy hat sich ihnen gebeugt. Es gab nie Probleme.

    Bei der zweiten Zusammenführung stieß eine Katze auf 2 schon ältere Hunde. Davon kannte einer schon Katzen aus seiner Welpenzeit bei uns und der jüngere kannte nur Katzen auf der Straße. Während der äkter Hund den neuen Spielgefährten sogleich akzeptierte, weil eben Baby, und so was muss beschütz werden, knatterte der jüngere Hund oft und versuchte zu jagen. Gleichzeitig befand er sich immer auf der Flucht in unsere Nähe. Er konnte mit so Kleinen nichts anfangen. Selbst vor seinen eigenen Kindern hatte er eine Heidenangst. Hier mussten wir die ersten 4 Wochen zu seiner und des Katers Sicherheit die Wasserspritzpistole einsetzen, wenn es zu arg wurde. Danach hat auch er den Kater akzeptiert. Als dann die Kätzin ein halbes Jahr später einzog, nahm er sie sofort unter seine Fittiche.

    Lass den beiden etwas Zeit und gewöhne sie Schritt für Schritt aneinander. Dann klappt es auch irgendwann. Allerdings gibt es auch Tiere, die werden nie Freunde, sondern akzeptieren sich nur gegenseitig, mit einer gewissen Distanz.

    Ich vermute, dass die Katze entweder nur schlechtes mit Hunden früher erlebt hat oder sie hat nie Hunde kennengelernt. Anfangs würde ich die Katze ins Hundezimmer lassen und umgekehrt, damit sich beide an den Geruch gewöhnen. Oder du nimmst jeweils die Kuscheldecke des anderen und legst sie zum anderen Part. Nach und nah kannst du dann versuchen, sie in ein und demselben Zimmer zusammenzuführen. Dann ist es am besten, eine Wasserspritzpistole bereitzuhalten (eine Kleine, die sie nicht in deiner Hand sehen). Und sobald es brenzlig wird, spritzt du mit der Wasserpistole auf den Angreifer. Natürlich nur ein oder zweimal und lass die Tiere nicht merken, dass du diejenige bist, die strafen tut. Denn dann kann sich die Aggression auch gegen dich richten. Strafen tut immer nur das Wasser, oder falls griffbereit, eine kleine Wurfkette. Treffen darf die dann natürlich nicht und da ist es auch schwierger, sie aufzuheben, ohne, dass die Tiere was mitbekommen.

    Liebe Grüße
    Kristin
     
  6. #5 08.03.2011
    Cecile

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    Hallo!

    Danke euch für eure Tipps!
    Leider kann ich meine Hündin nicht mit der Katzen abrubbeln (haha ich sehe schon das Blut fliessen) Ich hab aber beide mit Handtücher abgerubbelt gleich als sie kam. Das gehört zur "Aufnahme" ;)
    Wurfketten würden meine Hündin nur übermäßig erschrecken und verunsichern- aber eine Wasserpistole könnte gehen.

    Ich hab die Katze heute alle paar Stunden rausgelassen und selbst herum gewuselt.
    Es ist wirklich heftig wie es läuft: Sookie (meine Hündin) sitzt auf der Couch und döst- Miez geht hin (total neutral und locker) und hüpft mit drauf. Das geht vielleicht 10 Sekunden gut- da fängt die Miez an ihr voll auf den Kopf zu hauen. Sookie erschreckt sich und steht auf- Miez macht sich dick und fängt an zu beißen.

    Echt heftig- sowas hab ich noch nie erlebt.:traurig:
     
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